Review: Orbx Pago Pago International (FSX/P3D)

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Orbx hat mit “Pacific Islands Pago Pago International” das zweite Erlebnis oder “Experience” (wie in “Windows Experience” (XP) oder “The Jimi Hendrix Experience”) veröffentlicht. Ist ein Erlebnis mehr als ein Flughafen? Vielleicht sogar mehr als eine Szenerieerweiterung?

Orbx verspricht ein extrem detailliertes, auf einer fototextur-basiertes Amerikanisch-Samoa und eine Verbesserung der Landklassen im restlichen (West-)Samoa, einschließlich aller Flughäfen und Flugplätze in der Region – fünf Inseln und zwei etwas abgelegenere Atolle, zum Preis eines regulären Orbx-Flughafens. Orbx wirbt auch damit, dass das Paket für beide große Nutzergruppen von Interesse ist: Einerseits für die IFR-Flieger durch den detaillierten internationalen Flughafen, und für die Buschflieger durch die vielen kleinen, auch anspruchsvollen Flugplätze auf den kleineren Inseln.

Das klingt zunächst mal toll. Der Nachteil: Leider ist die Gegend etwas weiter weg, sehr weit weg und zwar nicht nur von uns, sondern von jeder größeren Landmasse. Von Sydney aus sind es Luftlinie etwa 5000 km, von Hawaii aus etwa 4000, Neuseeland etwa 3000, und die nächsten größeren Flughäfen sind auch etwas über 1000 km entfernt (Rarotonga, Fiji). Man hat als IFR-Flieger also besser viel Zeit und Lust entspannt auf das Wasser zu schauen und gelegentliche Schiffe zu zählen, oder nutzt Flugzeuge, die mit der Zeitkompression des Simulators zurechtkommen.

Auch für die Genauigkeitsfanatiker gibt es nicht viel zu tun: Hawaiin Airlines fliegt einmal täglich aus Honolulu hierher, aus Australien und Neuseeland kommt Virgin Samoa vorbei, ansonsten beherrschen die Twin Otters, Islanders und Dorniers die Routen innerhalb Samoas.

Aber das vorneweg: die Realität sollte uns keinen Strich durch die Rechnung machen – Orbx Pago Pago ist trotzdem ein tolles Stück Flugsimulator, weil die Natur und Umsetzung hier vieles wettmacht!

Aller Anfang

Am Anfang steht wie üblich der Kauf im FlightSimStore für knapp 25 €, und die problemlose Installation mit dem Orbx-Wrapper. Man sollte dabei in FTX-Central FTX Global ausgewählt haben, und FTX Global wird als Voraussetzung genannt. Die Anleitung selbst sagt aber, dass dem nicht so ist. Amerikanisch-Samoa ist von einem nicht vorhandenen FTX Global nicht beeinträchtigt, nur in Westsamoa sind die Texturen dann eben etwas anders.

Die Anleitung ist im Gegensatz zu anderen Orbx-Produkten etwas weniger ausführlich. Sie beschreibt die Installation und Abdeckung und enthält die Charts für Pago Pago, aber irgendwie hatte ich für ein “Experience” ein paar Routenvorschläge und Dinge zum Beachten erwartet.

Wissenswertes über Samoa

Die Samoa-Inselgruppe befindet sich östlich von Fiji und wie bei so vielen Inseln in dieser Gegend, sind die größeren Inseln vulkanischen Ursprungs, die kleineren Inseln entstanden aus Korallenriffen.

Die politische Teilung in Amerikanisch-Samoa und Westsamoa rührt übrigens auch aus unserer eigenen kolonialen Vergangenheit: Deutschland und die USA teilten die Inseln mit dem Samoa-Vertrag 1899 auf, ab 1900 war Westsamoa dann deutsche Kolonie. Allerdings nur bis 1914, als zu Beginn des ersten Weltkriegs Neuseeland die Deutschen kampflos vertrieb und das Verwaltungsmandat übernahm (bis 1962). Amerikanisch-Samoa blieb in der Einflusssphäre der USA und ist bis heute als sogenanntes “Unorganized Territory” dem US-Innenministerium unterstellt.

Samoa besteht aus den Inseln

  • Tutuila (mit Aunu’u), die größte Insel von Amerikanisch-Samoa mit dem Hauptort und Flughafen Pago Pago,
  • Ofu-Olosega und Tau, wenig bewohnte Inseln östlich von Tutuila (über Teile dieser Inseln erstreckt sich der Nationalpark von Amerikanisch-Samoa),
  • Die kleine Swains-Insel und das Rose-Atoll,
  • Savai und Upolu, die größten Inseln von West-Samoa,
  • Die kleineren West-Samoa-Inseln Manono und Apolima.

Um den “Experience”-Teil einzufangen, habe ich mich entschlossen, die Struktur des Reviews im Vergleich zu unseren übrigen Reviews ein wenig abzuändern. Ich möchte euch auf einige Flüge im und zum Szeneriegebiet mitnehmen, ohne wie üblich Detailaufnahmen von Flughafengebäuden und dergleichen zu machen: die Details sind bei Orbx über jeden Zweifel erhaben, und ihr könnt sie euch auf der Produktseite ohnehin ansehen. Ich möchte vielmehr zeigen, dass es Spaß macht, durch die Südsee zu fliegen, mit kleinen, mittleren und großen Fliegern, und euch abschließend eine Übersicht über das Gebiet geben. Das Thema Performance ist keins: Orbx Pago Pago ist so perfekt abgestimmt (zum Beispiel durch weniger Vegetations-Autogen auf Tutuila, weil dort viele Häuser stehen), dass ich niemals irgendwelche Probleme hatte.

Nationalpark-Tour: Ein Rundflug von Tutuila nach Ofu-Olosega und Tau

Es ist ein schöner Herbst-Tag in Amerikanisch-Samoa, Ende Mai, und die rote Beechcraft Turbine Duke steht aufgetankt vor einem relativ schmucklosen Hangar auf Pago Pago International. Die Flugstrecke zu den beiden Inseln Ofu und Tau beträgt etwa 70 nautische Meilen, das schafft die Duke in weniger als einer halben Stunde. Geplant ist jeweils eine Umrundung und Zwischenlandung auf beiden Inseln, so dass diese Tour etwa anderthalb Stunden Zeit in Anspruch nimmt. Also: Flieger zurückschieben, Motoren starten und los!

Der Wind weht heute aus 80°, und damit bietet sich für unser Sportflugzeug die kleinere der beiden Bahnen mit Ausrichtung 08 an. Auf dem Weg dorthin kommen wir zunächst an einem belebten Hangar und anschließend an der 767 von Hawaiin Airlines vorbei, die offensichtlich gerade für den langen Flug über den Pazifik vorbereitet wird.

Danach eine scharfe Linkskurve, und wir stehen am Holding Point von Runway 08. Letzte Checks, Licht an, und langsam auf die Bahn rollen. Die Duke mit ihrer großen Motorleistung hat auch mit der kurzen Bahn keine Probleme.

Nach Abflug geht es etwa in Richtung 80° weiter (genaueres weiß das FSX-Default-GPS), und hinter uns wird die Hauptinsel schnell kleiner, während unter und vor uns nicht viel passiert. Das von der Szenerie abgedeckte Gebiet besteht nämlich zum großen Teil aus Wasser. Notiz an mich: ich brauche mehr Schiffsverkehr. Bis dahin macht der Autopilot die Arbeit, und es geht nur darum, die Geschwindigkeit nahe an 200 Knoten zu halten.

Nach einiger Zeit taucht das erste Ziel auf: die beiden durch eine Brücke verbundenen Inseln Ofu und Olosega. Der Flugplatz liegt auf einem kleinen flachen Abschnitt im Süden von Ofu, direkt am Meer. Zunächst werden wir die Inseln aber umrunden, also Autopilot aus!

Hier gibt es zwei kleine Siedlungen, beide auf Olosega gelegen und mit dem Flugplatz durch eine küstennahe Straße verbunden. Der Rest ist Vulkangestein mit vielen Bäumen darauf.

Schön ist der Anflug auf den kleinen Flugplatz, direkt vor dem Aufsatzpunkt liegen einige Fischkutter am Strand.

Nach der Landung stellt sich die Frage, wo der Flieger denn hingestellt werden sollte. Am 08er-Ende der Bahn ist rechts eine kleine Wiese, nehmen wir doch die. Von hier aus könnte man in der Realität nun kurz die paar Meter zum Strand gehen und ins Wasser hüpfen. Das machen wir aber nicht, wir wollen uns ja noch Tau ansehen! Also los, wieder auf die Bahn, und Abflug zur nächsten Insel.

Auch hier ist der Flugplatz wieder direkt an der Küste gelegen. Grundsätzlich ganz nett, aber: ich hätte nach der Installation mal besser den Global-Vector-Installer laufen lassen sollen, um die Höhenanpassung zu korrigieren, damit der Flugplatz nicht viel zu hoch aus dem Strandstreifen herausragt. Schon ein Ärgernis, dass eine Orbx-Installation das nicht selbst machen kann.

Nun, fällt die Landung hier also erstmal aus. Weiter um die Insel herum – auch hier gibt es nur kleine Siedlungen in Strandnähe. Da diese Aufnahmen aus dem FSX stammen, ist die Vegetation nicht so ausgeprägt. Wie es in Prepar3D aussieht, schauen wir uns nach der Rückkehr extra an.

So, das war’s mit dem Sightseeing. Zwischenfazit: netter Feierabendflug mit einer schnellen Maschine, und die Inseln lassen ein wenig Monkey Island-Feeling aufkommen. Schön hier! Jetzt aber zurück über’s Wasser, nach Tutuila, in die Zivilisation.

Über Tutuila haben sich mittlerweile ein paar Wolken gesammelt. Kein Problem, dann können wir mit der Duke mal den ILS-Anflug auf die 05 ausprobieren: Anflug direkt über Pago Pago, dann auf back course weiter, procedure turn nach etwa 13 Meilen und dann Endanflug auf die Landebahn 05. Das dauert leider etwas länger als eine Platzrunde.

Endlich kommt die Landebahn in Sicht. Im Endanflug sollte man die Höhe gut im Griff haben, weil kurz vor der Schwelle der 05 ein kleiner Hügel auftaucht.

Alles in allem also eine nette Route, mit schöner Landschaft und viel Wasser. Zurück zum Hangar im Parkbereich. Die Hawaiin ist ja immer noch da, sollten die Kollegen sich mal ein wenig beeilen, oder?

Tanz um den Vulkan – Platzrunde auf Tau

Mit etwas weniger Zeit für die Feierabendrunde bieten sich natürlich Platzrunden um die Inselflugplätze an. Ofu hatten wir uns schon angehen, nehmen wir doch jetzt mal eine Piper Cherokee und fliegen auf Tau, der Nachbarinsel. Der Flugplatz hier ist ein wenig belebter, gerade wird eine Twin Otter vermutlich für den Flug nach Tutuila (Pago Pago) beladen.

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Das soll uns aber nicht stören – langsam rollt die Piper zur Bahn 12.

Hiert ist die Bahn deutlich größer als in Ofu. Das liegt vermutlich daran, dass auf Tau auch deutlich mehr Menschen leben. Wikipedia bezeichnet diesen Flugplatz – Fitiuta – als den größten Flughafen Amerikanisch-Samoas, was er vermutlich aber erst nach Pago Pago ist.

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Da Prepar3D ja bei gleicher Frameleistung deutlich mehr Pflanzen-Autogen zeigen kann, wirkt hier alles viel belebter als im FSX. Und ja, das Mesh passt mittlerweile. Vergesst also nach der Installation nicht, den FTX Global Vector-Installer laufen zu lassen, um den automatischen Höhenabgleich hier zu deaktivieren.

Rarotonga nach Pago Pago mit dem Frachtflieger

Sicherlich gibt es keine direkte Vebindung von Lufthansa Cargo zwischen Rarotonga auf den Cook-Inseln und Pago Pago, aber die MD-11 von PMDG ist ein schönes und schweres Flugzeug, das oft ein wenig unterschätzt wird, und ein Flug mit schwerem Gerät nach Pago Pago ist doch ein schöner Anlass, den Dreistrahler mal wieder aus dem Hangar zu holen. Fliegen wir also eine Ladung deutsches Bier von Rarotonga (es gibt eine gute Freeware, die ich benutzt habe, aber die sicher nicht minder gute Payware von PacSim) nach Pago Pago. Luftlinie sind das etwa 1400 km, und der Airway, dem wir folgen, markiert auch tatsächlich die direkte Verbindung.

Über Rarotonga geht beim Start gerade die Sonne auf. Nach etwa 20 Minuten haben wir die Reiseflughöhe erreicht – Zeit, die Zeitbeschleunigung zu aktivieren, damit wir nicht eine Stunde am Stück auf den Pazifik schauen müssen. Das funktioniert bei der MD-11 auf geraden Strecken ganz gut. Und nach kurzer Zeit sind auch schon die drei Inseln Ofu, Olosega und Tau in Sicht – das Szeneriegebiet von Orbx Pago Pago ist erreicht.

Der Anflug führt uns wieder direkt über Tutuila, nach Westen und dann auf die 05 – nur in dieser Richtung gibt es ein ILS. Der Anflug ist nicht besonders schwierig, man sollte nur wieder die Hügel vor der Landebahn im Blick haben.

Insel-Taxi nach West-Samoa: Pago – Apia – Pago

Auch auf West-Samoa gibt es einen internationalen Flughafen: Apia NSFA mit seiner 3000-Meter-Bahn ist der Anlaufpunkt für Flüge aus Australien und Neuseeland. Apia ist etwas kleiner als Pago, und der westliche Bereich von Samoa ist auch weniger detailliert modelliert als Amerikanisch-Samoa. Luftlinie ist die Strecke von Pago nach Apia etwa 130 km, dafür ist die 737 von Virgin Australia vielleicht etwas zu groß gewählt. Da Apia im Gegensatz zu Pago aber über Stars verfügt, ist es vorteilhaft, ein FMC an Bord zu haben.

Der Abflug geht wieder über die 05, anschließend eine Rechtskurve, um den Airway B577 zu erreichen. Dieser führt direkt nach Apia, wir verlassen ihn aber schon bei PONAT, da dort die STAR auf die Runway 08 beginnt. Falls mal kein FMC an Bord ist: in diesem Bereich der Welt sind Luftstraßen noch Radiale von VORs, in diesem Fall Radial 281 von Tutuila TUT 112,5 Mhz.

Nach kurzen Flug erreichen wir Upolu, die kleinere der beiden Hauptinseln von West-Samoa, auf der der internationale Flughafen liegt.

Die Modellierung der Insel entspricht in etwa einer Orbx-Region. Es gibt aus 10.000 Fuß nicht allzuviel zu sehen: Upolu ist vergleichsweise flach, und der Gegenanflug führt uns über die weniger besiedelte Südseite. Nach zwei 90°-Turns geht es auf den Endanflug auf die Bahn 08.

Der Flughafen von Apia ist zwar modelliert, aber die Landebahn scheint FSX-Default zu sein, und die Fototextur ist deutlich weniger hoch aufgelöst. Ein Qualitätsunterschied zu Pago Pago ist daher beim Landen erkennbar. Der Flughafen selbst (Vorfeld und Empfangsgebäude) ist aber ausgiebig mit Gebäuden, Menschen und Flugzeugen ausgestattet und auch aus der Nähe schön anzusehen. Schade eben, dass auch die Rollfeldtextur sehr grob ist. Aus dem Cockpit sieht die Wiese nicht wirklich schön aus.

Nach kurzer Wartezeit geht es nun wieder zurück nach Pago Pago. Die Route ist schnell eingegeben, und diesmal fliegt der Erste Offizier. Da es hier keinen parallelen Taxiway gibt, müssen wir die gesamte Bahn zurückrollen und dann drehen. Beim Abflug noch ein paar Blicke auf Upolu, und ab gehts wieder über 80 Kilometer Wasser.

Das ist auch die Zeit, um die Landung vorzubereiten. Wie so oft, geht es wieder über den ILS-Anflug auf die 05, der etwa 20 Meilen vor Tutuila nach rechts über das Meer abbiegt, um dann auf die Bahnrichtung einzuschwenken.

Der Endanflug lässt uns diesmal auch ein paar Blicke auf die im Weg stehenden Hügel werfen. Trotz korrekter Einhaltung des Gleitweges hatte sich dabei das Bodenannäherungswarnsystem schon beschwert.

Übersicht: die Inseln im Einzelnen und zusammen

Tutuila – die größte Insel von Amerikanisch-Samoa

Tutuila ist in der Regel der erste Anlaufpunkt – hier ist der detaillierte Flughafen Pago Pago International, hier gibt es aber auch relativ viel Besiedlung, und daher auch relativ viele Custom-Gebäude (also nicht nur Autogen). Beachtenswert ist das Seil der Standseilbahn über dem Hafen. Tutuila ist wie alle Inseln von Amerikanisch-Samoa auf einem Luftbild mit Autogen aufgebaut.

Ofu und Olosega

Ofu und Olosega sind vergleichsweise wenig besiedelt, hier gibt es einen recht kleinen, aber schön detaillierten Flugplatz (seht oben).

Tau

Tau (manchmal auch Tau’u) ist größer und schon stärker besiedelt als Ofu-Olosega.

Swains Island

Swains ist die kleinste bewohnte Insel des Samoa-Archipels. Es gibt hier weniger als 10 Haushalte, und anscheinend sind alle modelliert.

Rose Atoll

Das Rose Atoll ist der nördlichste Punkt des Samoa-Archipels. Viel los ist hier nicht – das Rose Atoll ist aber ein bedeutender Rastpunkt für Zugvögel und Refugium für Wasserschildkröten.

West-Samoa: Upolu

Wie schon erwähnt, sind Upolu und Savai landklassenbasiert modelliert, mit Fototexturen für die Flugplätze. Auf Upola fällt vor allem die relativ große Stadt Apia auf. Weiterhin gibt es neben dem schon gezeigten internationalen Flughafen den kleinen Platz Fagali’i NSFI.

Savai’i

Diese Insel ist die größte Insel des Samoa-Archipels, scheint aber weniger besiedelt zu sein als die Nachbarinsel Upolu. Es gibt zwei kleine Flugplätze.

Fazit

Orbx hat ein Meisterwerk mit exzellentem Preis-Leistungsverhältnis veröffentlicht, das mich ein wenig an das Konzept von FlyTampa’s St. Maarten Complete erinnert: ein Archipel wird im Simulator vollständig dargestellt, mit einem internationalen Flughafen und vielen kleinen Plätzen zum Inselhüpfen.

Durch dieses Konzept ist es auch nicht so schlimm, dass die Inseln so weit von allem weg ist – es gibt hier genug Routen für viele entspannte Feierabende, sogar mehr als auf FlyTampa’s Meisterwerk.

Die Detaillierung der drei östlichen Inseln hat die bekannte, exzellente Orbx-Qualität, die beiden westlichen Inseln immer noch etwa die von Orbx-Regionen, und die Performance des Simulators wird nicht beeinträchtigt.

Und nicht zuletzt: die Landschaft ist toll eingefangen und es macht Spaß hier unterwegs zu sein. Wenn euch also Inselfliegen im Südpazifik Spaß macht – klare Kaufempfehlung!

Informationen

Pro Contra
  • Gute Performance
  • Großes Szeneriegebiet mit vielen schönen Routen
  • Schöne Detaillierung
  • Sehr weit weg von allem
Informationen Testsystem
  • Intel Core i5 3570K, 4 Ghz
  • GeForce 970, 4 Gb
  • Windows 7×64, 8 Gb Hauptspeicher
  • Intel SSD
  • FSX DX10 mit DX10Fixer 2.7, P3D V2.5

Patrick Seiniger

7 Comments
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Danke für dieses feine Review. Im Großen und Ganzen kann ich die Eindrücke bestätigen. Auch bei meinem Erstanflug auf Tau zeigte sich der Airport auf falscher Höhe, nach einem VectorTool-Durchlauf aber perfekt.
Hier muss ich ORBX jedoch in Schutz nehmen: Da die Autokorrektur der Höhendaten immer von den übrigen installierten Addons abhängig ist, MUSS die Autokorrektur nach jedem neu installiertem Addon einmal gestartet werden. Ist eine Sache von max 2min.

Im Übrigen war ich sehr überrascht, dass selbst mit VERY DENSE-Konfiguration und über dem Gebiet mit den meisten EyeCandies kaum FPS-Einbrüche bemerkbar waren.
Macht einfach riesig Spass, dort zu fliegen und die Inseln zu erkunden.

“Ist eine Sache von max 2min.”

Nee, dauert bei mir knapp 6 Minuten… Und das ist dann schon etwas lästig.

meine Güte – wie lästig – dann lass es doch!

Sehe ich auch so. So ab 700 Einträgen in der scenery.cfg wird’s eben etwas langweilig 🙂 Ich verzichte deshalb meistens auf die Autokorrektur. Dafür starte ich rasch den neu installierten Platz und schaue mir die Elevation an. Wenns nicht passt, ändere ich die AEC manuell. Geht genauso gut und erst noch schneller… 😀

Da steckt sehr viel Mühe und Arbeit drin! Vielen Dank!!!

Tolles Review! Klingt spannend…
In diesem Zusammenhang,,,hat/kennt jemand die TakeFlight Interactive – Air Alaska Adventures? Sind die zu empfehlen?

Sehr schönes und gut bebildertes Review einer wirklich kleinen und feinen Szenerie. VFR-Piloten kommen hier ganz bestimmt auf ihre Kosten. Vielen Dank dafür!!