Kostenlos auf seine Kosten kommen: Free Aircraft Mods für den Digital Combat Simulator (DCS)

Sich mit der F-16 Viper durch Wolken schlängeln, mit der F/A-18 Hornet auf dem Supercarrier in See stechen oder mit dem UH-1 Teppichklopfer Staub aufwirbeln? Der Digital Combat Simulator hat für jeden Geschmack was im Portfolio – solange man fürs passende Modul ein bisschen Geld mitbringt. Denn die diversen zusätzlichen Terrains, Kampagnen und Flugzeuge sind im Free-to-Play-Simulator in der Regel Payware. Doch dank einer großen Community mit talentierten Leuten gibt es auch Möglichkeiten, DCS-Module kostenlos zu genießen. Ich habe für euch einmal die besten Freeware-Aircraft-Mods zusammengestellt und, soweit technisch möglich, getestet. 
Lesezeit: 10 Minuten

Es muss nicht immer Payware sein.

Die wilden Siebziger: A-4E Skyhawk  

“Ich liebe den Geruch von…” Na, wer kann diesen Satz auch dank Francis Ford Coppola auch fertig sprechen? 
Gepaart mit schweren Gitarrenriffs, einer aufgehenden Sonne über dem asiatischen Dschungel: Es ist vielleicht genau jenes Setting, das die Popkultur bei uns in Filmen geprägt hat und in dem sich die A-4E Skyhawk zuhause fühlt. Meine erste Vorstellung haut genau in diese Kerbe und kein Wunder, dass das A-4E-Modul nach seiner Installation auch die passende Menu-Musik am Start hat. Der Song geht so gut ins Ohr, dass man sich fast fragen muss, ob die Hersteller auch genügend Royalties an den Urheber abtreten.  

Air-to-Ground: Die Skyhawk in ihrem Element.

Ohne ATC-Funktion – aber voll klickbar samt Bodenradar: Das A-4E Cockpit.

Doch wollen wir nicht ausschweifen: Die Simulation der Skyhawk (nein, nicht die Cessna, hihi!) gibt es kostenlos bei Github zum Download. Sie ist der Feder mehrerer kreativer Piloten aus der DCS-Community entsprungen. Das Addon wird nach dem Download bei Github einfach in den Mods-Ordner geschoben und ist sofort einsatzbereit. Im Sim erhält man noch zwei kleine Missionen, um sich gleich ins Geschehen zu stürzen. Aber Vorsicht, ohne Üben und ein bisschen Grundwissen ist hier schnell Schicht im Schacht: Die A-4E ist im Bereich Immersion ein ausgereiftes Freeware-Modul, der Uhrenladen perfektioniert die Zeitreise in vergangene Navy-Tage. Im letzten Update wurde das Modul nicht nur für die neue Lighting-Engine des DCS angepasst, es bringt auch ein umfassendes Portfolio an Waffensimulation mit – nebst Smoke-Pods. Wichtig, denn – das wissen unsere Airshow-Fans – die Blue Angels waren vor dem Wechsel auf die F/A-18 in der Skyhawk am Himmel zu sehen (allerdings mit der A-4F). Hierfür haben die Entwickler gleich die passenden Bemalungen mit eingepackt, neben vielen Navy-Liveries und Anstrichen anderer Nationen. Schließlich war die Skyhawk auch bei Nationen wie Argentinien oder Neuseeland im Einsatz. Und dort wie bei der US-Navy auch auf dem Flugzeugträger. Eine Plattform, die die Freeware ebenfalls bedient. (Achtung allerdings: Wer die Skyhawk vom kostenpflichtigen Supercarrier-Modul katapultieren will, wird noch auf ein Update warten müssen. Was aber eigentlich nicht schlimm ist, da die Skyhawk auf Trägern der Forrestal-Class unterwegs war, und die Katapulte der Nimitz-Klasse nicht mag.) Auch wenn kleine Mankos, wie fehlende Dokumentation oder ATC-Funktion natürlich erwähnt werden müssen, ist die Skyhawk ein absoluter Spaßbringer! Allein die Rollrate der kleinen Delta-Flügel bringen den Magen in Partystimmung und Übung ist gefragt, wenn man im Tiefflug einen Teppich an Snakeeyes mit  dem statischen Pipper loswerden will. Und wenn wir schon von einem Community-Projekt reden: Bei der Dokumentation gibt es bereits viele Videos und Online-Tutorials, die den Betrieb der Skyhawk beschleunigen sollten. 

Gun gun gun, run run run – visuell kann die A-4E in der Payware-Liga mitspielen.

Fazit: Wer die DCS-Open Beta in seiner Grundform mit der Caucasus-Map und der A-4E benutzt, hat einen vollwertigen Flugsimulator mit einem fantastischen Addon – Kostenlosfor free, umsonst, ohne Geld, Zaster, Bitcoins..JAAAA…FREEWARE! Vielleicht lohnt sich gerade auch hiermit der Einstieg in den DCS. Schließlich bringt einem die Siebziger-Jahre-Ausstattung der Skyhawk die Grundlagen der westlichen Waffensysteme bei. Und auf großen Multiplayer-Servern wie Hoggit (Georgia at Cold War) ist die A-4E ebenfalls voll einsatzbereit. Den Download gibt es bei Github, weitere Bemalungen direkt im Download-Bereich bei DCS World. Wie sagt Walter in The Big Lebwoski? “Have you ever herad of Vietnam?” – mit der A-4E bestimmt, auch wenn der DCS das passende Terrain noch vermissen lässt.

Uhrenladen und Seventies-Style: Das Cockpit ist noch analog

Bella Italia: Die MB-339A  

Gerade in Deutschland wird die MB-339A vielleicht stark mit dem Flugzeugunglück von Ramstein 1988 in Verbindung gebracht, als Maschinen der Frecce Tricolori bei einer Vorführung kollidierten und für eine Tragödie sorgten. Seitdem gelten bei Airshows noch mehr Sicherheitsvorkehrungen, gefährliche Show-Manöver sind verboten. Die Frecce Tricolori flogen trotz Kritik auch nach dem Unglück weiter. Und heute mit ihnen Fans, die virtuell den Kunststücken ihrer realen Vorbilder nacheifern wollen: Als Frecce Tricolori Virtuali. Von diesen stammt die Umsetzung des nächsten Highlights: Der Aermacchi MB-339A, die es auf der Website der virtuellen Frecce frei und ohne Anmeldung zum Download gibt. Der Download kommt als Installer und lässt sich mit nur wenigen Klicks in den DCS installieren  – Stable und/oder Open Beta. 

Elegante Italienerin: Die MB-339A in ihrem berühmtesten Outfit.

Die Aermacchi MB-339A wurde ursprünglich als Ausbildungs- und Trainingsmaschine konzipiert und in dieser Funktion auch an andere Nationen verkauft. Im DCS gibt es daher auch die Möglichkeit, zu zweit im Flugzeug Platz zu nehmen und sich gegenseitig die Kontrolle über den Flieger zu übergeben, ähnlich wie man es aus der L-39 oder C-101  kennt. Multicrew for free, quasi. Natürlich kommt die 339 in diversen Bemalungen – inklusive dem berühmten Frecce-Farbenkleid. Bei der Bewaffnung kann die Trainingsmaschine leichteres mitnehmen: Ein paar Rocket- und Gunpods oder eben Zusatztanks für längere Flüge passen unter die Flügel der kompakten Maschine. Wie viel Arbeit und Wissen in das Freeware-Modul geflossen sind, zeigt das Handbuch. Dort wird nicht nur in aller Breite die Entstehung der MB339 dokumentiert, sondern auch die Systeme und Prozeduren werden komplett beschrieben. Eine tolle Lektüre, die man mit aufmerksamen Lesen würdigen sollte. Dann steht einer ausgereiften Simulation der italienischen Maschine nichts im Wege. Und das auch noch komplett kostenlos. Wer den Entwickler der MB-339A im DCS-Forum im Auge behält, kann sich freuen: Mit der Fiat G.91 soll wohl bald ein weiteres italienisches Flugzeug (das natürlich auch bei der Frecce im Einsatz war) an den Start gehen. Wann released wird? Hoffentlich zeitnah – denn spätestens dann denken zumindest DCS-Piloten bei den Frecce Tricolori nur noch an fantastische DCS-Addons. 

Vorne wie hinten toll: Das Cockpit der MB-339A

Fazit: Die MB-339A ist ein beeindruckendes Freeware-Addon, das für Kunstflug- und kleine A2G-Misionen perfekt geeignet ist. Ein authentisches Soundpaket, bereits mehrere eingepflegte Updates und die Multicrew-Möglichkeit machen den Flieger im Freeware-Bereich zum absoluten Must-Have. Va bene!! 

Fluglehrer-Cam: In der MB-339A kann man auf beiden Sitzen fliegen.

 Rennt: Die Edge 540 

Die Edge 540 ist der jüngste Release in den Reihen der Freeware-Flieger. Sie wurde von einem Team der Virtual Air Race Series erstellt und kann dort heruntergeladen werden. Bei diesem Addon handelt es sich um die Umsetzung der amerikanischen Kunstflugmaschine Zivko Edge 540, die bei vielen Air Races als klassisches Kunstflug-Flugzeug am Start ist: Gerade Flügel, kräftiger Motor, keine Flaps oder ähnliches und eine Rollrate von 420 Grad pro Sekunde (!) machen diese Maschine zu einem echte Racer. 

Akrobatisch: Die Edge mag es am Rand der Aerodynamik.

In den Air Races ist Bodennähe gefragt.

Der Mod hat alles, was man zum Rennfliegen braucht: Ein realistisches Flugmodell, verschiedene Bemalungen, authentische Motorsounds und ein vollständig modelliertes und klickbares Cockpit, in das eigene Flugroutinen oder Rennkarten integriert werden können. Und nicht zu vergessen das Pylonen-Paket als Racing-Mod, mit dem man sich ins Rennen stürzen kann. Nach einem kurzen Testflug muss ich sagen: Die Edge ist ein Biest. Es bedarf sicherlich ein bisschen Übung, die hohe Agilität der Maschine dosiert in den Griff zu bekommen. In einer kleinen Abend-Session mit den simflight-Redakteuren Rafi, Philipp und Thomas hatten wir schnell Blut geleckt und versucht, den Highscore des Kollegen zu überbieten. Dafür hat das Modul verschiedene Rennstrecken im Programm, die auf allen Karten der DCS-Welt einsetzbar sind  – inklusive Zeitmessung und Strafen, sollte man Pylone verpassen, zu hoch oder zu schnell ins erste Tor fliegen. Ein echter Spaß für den Feierabend und eine Möglichkeit, die Fähigkeiten am Joystick mal richtig zu testen. Und ja, es ist auch mal schön, sich im DCS mit Geschwindigkeit zu messen, und nicht mit Waffen. 

Das geht nur im Sim: Hotel-Besichtigung auf die andere Art.

Fazit: Die Edge 540 ist das erste Allround-Freeware-Modul in einer stetig wachsenden, virtuellen Kunstflug-Simulations-Community. Wer durch die Gegend flitzen will oder auf Kunstflugmanöver steht, sollte sich diese Freeware nicht entgehen lassen. Ob allein oder mit Freunden – die Virtual Air Races bringen Spaß und Nervenkitzel. Und das komplett kostenlos.  

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Cubanace – Freeware aus dem Osten 

Cubanace ist der Name, hinter dem sich ein russischer Freeware-Entwickler versteckt. Dieser bringt gleich mehrere Freeware-Mods in den DCS. Allerdings sind manche Mods seit den neuesten Updates der DCS Open Beta nicht mehr nutzbar. Auch wenn der Flieger im Mission Editor und auf der Startseite des Simulators als installiert angezeigt wird, bleibt das Model leider unsichtbar. Ein kleine Recherche ergab: Der Piraterie-Schutz des DCS sorgt wohl hin und wieder dafür, dass Freeware-Mods nicht erkannt werden. Cubanance wird hier sicher an einer Lösung arbeiten, schließlich erfreuen sich alle Mods des Entwicklers großer Beliebtheit in der DCS-Community. Ich habe für zwei Mods des Entwickler angetestet. 

Zwei Mal blinzeln bis Mach 2: Die Su-57 

Die Su-57 scheint die russische Antwort auf die F-22 oder F-35 zu sein. Der Tarnkappenflieger erinnert daher nicht nur durch sein Aussehen an den amerikanischen Flieger. Den Download gibt es in der DCS-Database. Ein kurzer Flug im Sim zeigt vor allem eine extrem starke Performance: 30 Sekunden nach dem Take-Off mit vollem Nachbrenner wunderte ich mich in der Außenansicht, warum die Maschine über keinen Sound verfügt. Bis ich merkte, dass ich bereits supersonic unterwegs war. In anderen Worten: Die Maschine lässt sich auch in niedriger Höhe schnell auf 1500 km/h prügeln. Realistisch? Weiß ich nicht, Spaß macht der Mod aber trotzdem, hehe.  

Übel schnell im Überschall: Die Su-57.

Minimal, digital: Das Cockpit der Russin.

MiG-23UB: Schwenkflügel for free 

Die MiG-23 ist in NATO-Kreisen auch als Flogger bekannt. Sie ist nach der Su-57 das nächste Projekt von Cubanance. Mit einem voll klickbaren, eigenen Flightdeck bringt sie tolle Soviet-Avionik in den DCS. Allerdings kann ich hier vorerst keine eigenen Bilder liefern. Der Download wird nach den jüngsten DCS Open Beta Updates im Sim nicht mehr dargestellt. Hier findet ihr allerdings den Entwicklungsthread, in dem es regelmäßige Entwicklungs-Updates gibt. 

Quelle Screenshot: DCS-Forum

 

Beinahe Freeware: Merge-Mods

Es gibt natürlich auch Addons, die in ihrem Umfang zwar nicht ganz an die bisher genannten rankommen, aber dennoch ihre Erwähnung finden sollen. Man muss dabei allerdings beachten: Auch wenn es die Mods alle kostenfrei zum Download gibt, ist die vollständige Nutzung manchmal von einem anderen Payware-Modul abhängig. Das sind in der Regel die Flaming Cliffs-Module. Das Paket ist aus älteren DCS-Tagen und bringt eine Sammlung von amerikanischen und russischen Fliegern mit sich. Die Cockpits sind dabei nicht klickbar und haben nur elementare Systeme an Bord. (Primäre Waffensysteme zum Beispiel) Genau diese Systeme nutzen viele Freeware-Mod-Designer, um sie mit ihren Entwicklungen zu mergen. 

Raptor mit versteckten Krallen: Die Grinelli F-22A

Beginnen will ich mit der Grinelli F-22A Raptor, einem Freeware-Mod, der Stand heute wohl leider von seinen Entwicklern zur Seite gelegt wurde und derzeit nicht mehr weiterentwickelt wird. Nach dem Download gibt es ein solides Außenmodell, ein Cockpit samt HUD und akkurate Bewaffnung im Rahmen des DCS-möglichen geben der F-22 auch in Videos von bekannten Youtubern immer wieder eine Hauptrolle. Und das for free? Fast! Da ich selbst nicht über das Flaming Cliffs Modul (mit Ausnahme der F-15) verfüge und mir 60 Dollar zum Antesten der F-22 vorerst zu sportlich sind, konnte ich die F-22 nur im Außenmodell erkunden. Und da kann sich das Addon sehen lassen. Texturen, Sound und Nachbrenner stimmen. Und das Cockpit sieht zum Beispiel in diesem Video auch durchaus brauchbar aus. 

Ein Mod, der ebenfalls auf dem Flaming Cliffs Modulen aufbaut, ist die Mirage F1, ein französisches Mehrzweck-Kampfflugzeug, das es hier zum Download gibt. Dieser Flieger ist ein Merge: Außen eine F1, innen eine F-15C. Damit lässt sich ohne Probleme die Bewaffnung der F1 nutzen. Das Außenmodell ist stimmig, der Nachbrenner strotzt vor Gewalt, die drehende Fahrwerksanimation macht Spaß, aber hier und da hätte das Modell sicher noch mehr Polygone verdient. Dennoch ist die F1 ein toller Mod, der neben der M-2000C eine weitere Französin in den DCS-Himmel bringt. 

Wie ein Pfeil: Die Mirage F1.

Das sicherlich rudimentärste Außen- und Innenmodell bringt der C-130 Hercules Freeware-Mod. Diese Maschine gibt es in ein paar Bemalungen samt der Blue Angels Bemalung. Bei letzterer kann man so die Maschine im virtuellen Squadron jetzt auch aktiv in die Flugshow einbinden und steuern. 

Besser Abstand halten: Die C-130 als fliegbare Freeware.

 

Nur anschauen – nicht fliegen 

Für viele Benutzer ist der DCS natürlich auch ein großer Sandkasten in dem man sich kreativ austoben kann. Der Mission Editor bietet zahlreiche Möglichkeiten, Missionen und Kampagnen zu gestalten oder in nur wenigen Klicks einen Freiflug zu erstellen. DCS-Fans erzähle ich sicher nichts neues: In diesem Editor können auch Objekte platziert werden und AI-Flugzeuge in die Luft geschickt werden. Da der DCS mit seinen hauseigenen Flugzeug-Assets aber immer noch Lücken vorweist, haben DCS-Fans diverse Mod-Pakete entwickelt, die neue Flugzeugtypen im DCS darstellen. Auch wenn man die Flugzeuge selbst nicht fliegen kann, geben Sie mehr Möglichkeiten fürs Erstellen von Missionen. Der Military Aircraft Mod bringt so zum Beispiel neue Militär-Flugzeuge in den Sim. Neben einem A400M, eine P-3 Orion oder einem Typhoon können so noch viele andere Flugzeuge durch die Gegend fliegen oder in Missionen eingebaut werden – inklusive Starts und Landung auf Flugzeugträgern. Die Modelle dieses Mods können sich durchaus sehen lassen. Darum wundert es auch nicht, dass der Military Aircraft Mod entpackt rund 4 GB Speicherplatz verbraucht. Allerdings sind alle Modelle so gestaltet, dass die Performance des Simulators nicht beeinträchtigt wird – zumindest nicht mehr als durch DCS-eigene Modelle. Die DCS-Payware-Terrains um Dubai oder Las Vegas haben natürlich auch die Umsetzung großer, internationaler Flughäfen integriert. Allerdings ohne internationalen Flugverkehr. Hier bringt der Civil Aircraft Mod (CAM) Aushilfe. Dieser Mod hat vom A380 bis zur Boeing 727 verschiedene Flugzeugmodelle im Paket – in unterschiedlichen Farbenkleidern. Wer also im Misison Editor Dubai mit einer A380 Flotte ausstatten will, ist mit dem CAM gut bedient.  

Gehört aufs Deck: Die Grumman C-2 Greyhound des Military Aircraft Mod.

Bringt Brummen in die Mission: Der A400M.

Ziviler Flugverkehr mit dem Civil Aircraft Mod.

 

Und was gibt es noch?  

Wenn ich jetzt noch auf die zahlreichen weiteren Mods eingehen würde, die für den DCS am Start sind, würde mir sicher der Platz und die Kondition ausgehen. Daher kommt hier kompakt der Rest.
Das Ankündigen von Projekten ist nicht nur auf dem Payware-Markt ein beliebtes Mittel, für Aufmerksamkeit zu sorgen. Daher ist das DCS-Forum auch voll von Threads mit Previews, Vorhaben und anderen Dingen. Ich habe euch hier ein kleines Best-Of der Freeware-Addons, die in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren den DCS bereichern sollen, aber auch Addons, die sonst noch erwähnt werden sollten.: 

Pending: Die T-45 Goshawk verspricht sich neben der A-4E oder MB-339A einzureihen. Die Screenshots und Preview-Videos zeigen zumindest eine hochdetaillierte Umsetzung des Navy-Trainers. Wann man sich im Zweisitzer von Supercarrier schießen kann, ist allerdings noch nicht bekannt. Bei uns erfahrt ihr es bestimmt!

Pending: Die Gloster Meteor ist ein Klassiker und bedient Vintage-Herzen. Sie wurde vor längerer Zeit im DCS-Forum angekündigt und regelmäßig sind dort Entwicklungsupdates zu finden. 

Pending: Wie oben schon erwähnt, wird derzeit an einer Fiat G.91 gearbeitet. Nach Angaben des Designer basiert die Maschine wohl auf der SimSkunk-Version, die für den Prepar3D entwickelt wurde. Ich bin gespannt auf den Release dieses Mods! 

Pending: Die A-1H Sykraider wird der nächste Streich des A-4E-Teams. Allein die Screenshots der Entwickler reichen, um sich auf diesen Mod besonders zu freuen.  

Released: Mit dem AH-64A Apache haben zwei User den berühmten Kampfhubschrauber nachgebaut. Dieser basiert allerdings auf dem Payware-Modul der KA-50. 

 

Pending: Die F/A-18E, F/A-18F und F/A-18G sollen DCS-Piloten die Möglichkeit geben, auch die neuere Version der Navy-Maschine zu simulieren. Derzeit arbeiten mehrere Entwickler an der Superbug. Das Modul wird auf Basis der F/A-18C gestaltet und soll Multi-Crew-Fähigkeiten und vieles mehr besitzen. In diesem Entwicklungsthread gibt es mehr Infos, ein eigener Discord ist die erste Quelle für Updates zum Mod. Leider verzögert sich wohl derzeit der Release, da die Entwickler laut eigenen Angaben mit dem neueren Kopierschutz vom DCS zu kämpfen haben. Manche Freeware-Mods werden durch diesen nicht mehr angezeigt. 

 

Es muss nicht immer Payware sein 

Auch wenn meine Zusammenstellung sicherlich noch Lücken aufweist, nur Flugzeuge behandelt und DCS-Fans vielleicht ihren Lieblings-Freeware-Mod vermissen – allein die ersten drei genannten Module geben auch DCS-Einsteigern die Möglichkeit, den DCS ohne den Griff in die Geldbörse in vollem Umfang kennenzulernen. Und Veteranen haben die Mods eh schon auf der Platte. Die A-4E und MB-339A sind absolute Must-Haves. Und mit der A-1H, Superbug und Goshawk werden bald gleichwertige Addons dazukommen. Die obere Anzahl der Freeware-Module ist nur die Spitze des Eisbergs und beweist: Auch der DCS lebt von einer großen Community, die in ihrer Freizeit das Hobby für Gleichgesinnte noch besser machen will. Ein regelmäßiger Blick in die Mod-Ecke des DCS-Forums lohnt sich. Wir werden es euch natürlich berichten, sollte ein neues Highlight an den Start gehen.  Meine kleine Sammlung ist eine Bestandsaufnahme – wer weiß, was morgen im DCS-Forum angekündigt wird und in der Datenbank hochgeladen wird.

Habe ich einen wichtigen Mod vergessen? Was ist euer Highlight? Hinterlasst mir gerne Feedback in den Kommentaren!

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Danke für Deine Mühe, Julius.
Juckt mich wieder in den Fingern, mal wieder DCS zu installieren

Danke für den ausgesprochen detaillierten Eindruck der DCS-Freewarewelt. Das dürfte so manchem Piloten den Einstieg erheblich erleichtern. Und das kostenlos! 🙂

Vielen Dank für diese Übersicht.

Die A-4E habe ich mit dem Supercarrier-Modul ausprobiert, weil ich noch kein vollkompatibles Flugzeug für dieses Modul habe. Einfaches Starten und Landen funktionieren. Allerdings rollt der Flieger auf dem Deck bei mir immer zurück.

Sehr schöner Artikel Julius. Wer jetzt Lust bekommen hat DCS World mal eine Chance zu geben (ja, ich schaue insbesondere Euch an Ihr VR Piloten) sollte allerdings auch in Erwägung ziehen den aktuell laufenden Summer Sale bei DCS World zu nutzen, und mit einem günstigen Original Modul durchzustarten. Für mich macht das gemeinsame Fliegen auf den Online Servern (z.B. dem völlig friedfertigen Aerobatics Online Server, oder dem Search and Rescue Server für Helikopter) einen Großteil des Spaßes aus. Egal ob Formationsflüge in einer Kunstflug-Maschine wie der Yak-52, oder gemeinsame Rettungsaktionen (SAR) im UH-1 “Huey” (der viel mehr “kann” als seine Pendants in X-Plane oder P3D). Diese Module kosten derzeit maximal 25,-€ und bringen gerade in Gesellschaft mit anderen Piloten viel Spaß. Leider werden die o.g. Community Module auf den offiziellen Servern oft nicht unterstützt, oder müssen sogar (mittels Modul Manager) deinstalliert werden, um die Server nutzen zu können.

Äh… what? “Ein realistisches Flugmodell” bei der Edge 540 ? Ist die aktualisiert worden? Denn die erste Version ist/war Arcade pur. Ohne irgendwelche P-Faktor Kreiseleffekte und so weiter. Gasgeben und starten ohne Seitenruder… in der Senkrechten bleibt sie – ob Gas geben oder nehmen – stur ohne zu rollen.

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