Captain Sim geht gegen flightsim.to vor – und ruiniert damit weiter seinen Ruf

Die Addon-Schmiede Captain Sim ist derzeit ein heißes Gesprächsthema – aber anders, als sich die Entwickler das gedacht haben. Der erste Flieger für den MSFS ist nichts anderes als die Standard-747, getarnt als (zugegeben hübsche) Boeing 777. Weniger blumig erklärt: Captain Sim hat das Außenmodell inklusive Kabine und Cockpit seiner P3D-Version optimiert in den Microsoft Flightsimulator gepackt, nutzt aber das Flugmodell und die Systeme der bereits im Spiel enthaltenen Boeing 747 von MSFS-Entwickler Asobo.

Dass man gut 25 Euro nur für ein Außenmodell bezahlt, dieses aber als ganzes Flugzeug-Addon beworben wird, stieß in der Community erwartungsgemäß auf wenig Gegenliebe – mal vorsichtig ausgedrückt. Kein guter Start also auf der neuen Plattform für Captain Sim, die sich seit langen Jahren durchaus einen Ruf in der Flugsim-Szene erarbeitet haben. Zwar gibt es oft geteilte Meinungen über die Qualität ihrer Addons, aber wir sprechen eigentlich nicht von einer Bande von Amateuren. Aktuellen Entwicklungen zufolge aber besteht Grund zur Annahme, dass Captain Sim doch nicht weiß, was sie tun – oder man den Ruf sehenden Auges vollends vor die Wand fahren möchte.

Was ist passiert? Auf einer der wichtigsten Anlaufstellen für (freien) MSFS-Content, flightsim.to, ist eine News zu lesen, die aufhorchen lässt: Captain Sim hat rechtliche Schritte gegen die Betreiber der Website eingeleitet, da dort Liveries (Lackierungen) für die Captain Sim 777 zum Download angeboten wurden. Diese haben verschiedene User der Seite erstellt; kostenlos, wohlgemerkt. Ein Vorgang, der bei allen Flugzeug-Addons – für Freeware wie Payware – zu beobachten und Zeichen einer aktiven, lebendigen Community ist.

Bislang ist offenbar kein Payware-Entwickler dagegen vorgangen. Eher noch scheint die rege Erstellung von Content begrüßt zu werden, denn das schafft durchaus auch Aufmerksamkeit für diverse Payware. Captain Sim hingegen haut nun mal so richtig auf die Ka*** und greift damit in selbige. Wie die Betreiber von flightsim.to schreiben, verweisen Captain Sim in einer Art einstweiligen Verfügung auf ihre AGB, die unter anderem besagen:

  • sämtliche kostenlosen 777 Captain Sim III-Liveries dürfen ausschließlich über den ACE (Aircraft Configuration Editor, eigene Software von Captain Sim; Anm. d. Red.) vertrieben werden. Die Verbreitung über andere Wege als den ACE ist untersagt
  • sämtliche kostenlosen 777 Captain Sim III-Liveries sind Eigentum von Captain Sim

(Übersetzung sinngemäß)

Wie auch flightsim.to dazu bemerkt, sind das rechtlich äußerst fragliche Passagen – schließlich erklärt Captain Sim den von Usern erstellten Content mal so eben zum eigenen Eigentum. Diese so einverleibten Kreationen wurde von Captain Sim angeblich “angepasst” und “überarbeitet” und werden über den ACE zum kostenlosen Download bereitgestellt – natürlich ohne die Urheber zu nennen oder zumindest zu fragen.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Natürlich ist jedes Addon grundsätzlich Besitz der jeweiligen Entwickler und strenggenommen kann man das Erstellen von Liveries für diese Addons als Veränderung dieser betrachten. Rechtlich also eine Grauzone, die wohl allerdings erst dann wirklich relevant werden kann, wenn jemand anderes damit Geld verdient. Da man Usern bei flightsim.to freiwillig Geld spenden kann, ist das eventuell tatsächlich anfechtbar.

Dass hier jedoch ein Entwickler ohne mit der Wimper zu zucken rechtlich gegen Dritte vorgeht, deren Content einstreicht und diesen dann als sein Eigentum ausgibt, hat mehr als nur Geschmäckle. Besonders dann, wenn genau dieser Entwickler ein bereits bestehendes Flugzeug nimmt, dem er eine neue Hülle verpasst und das Konstrukt zum Vollpreis anbietet. Da ändert es auch nichts, dass a) dieser Umstand verklausuliert als “Feature” in der Produktbeschreibung steht und b) der Verkaufspreis unter dem von Study-level-Addons liegt.

Das Vorgehen von Captain Sim ist ein Schlag ins Gesicht der Community, der man parallel versucht, Geld mit schnell auf den Markt geworfener Ramschware aus der Tasche zu ziehen.

Die Community hat natürlich längst darauf entsprechend reagiert – mit einer Livery, die die CS 777 in eine Kombination aus Häufchen-Emoji und Boykott-Aufruf kleidet. Die gibt es übrigens noch zum Download.

NACHTRAG:

Captain Sim hat inzwischen auf das zahlreiche negative Feedback reagiert und ein knappes Statement im eigenen Forum abgegeben. Demnach entschuldige man sich für die verursachte Unruhe und sehe ein, einen Fehler gemacht zu haben. Die Liveries können seitdem auch wieder über Plattformen wie flightsim.to heruntergeladen werden und User haben bereits neue Liveries dort hochgeladen. Die wortkarge Form des Statements lässt jedoch offen, ob es sich wirklich um aufrichtige Einsicht handelt oder um den rein rationalen Versuch von Schadensbegrenzung. Wie auch immer – die Community kann vorerst weiter Inhalte für die CS 777 erstellen und austauschen.

 

Patrick Testa

18 Comments
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Wieso erinnert mich das jetzt irgendwie an Papa Tango/Peter Tishma. Die Veteranen kennen den ja vielleicht noch 🙂

Guten Tag Michael, du hast soeben meine Gedanken kopiert, das geht gar nicht.;) Für die nicht Veteranen, zumindest war das ja zu Zeiten des FS2000 / FS2002, ein Hinweis. https://www.backcountrypilots.de/forum/foren/index.php?thread/3025-die-papa-tango-affäre/ Hier von meiner Seite eine Frage, wer ist eigentlich Captain Sim? Nein, nicht was sie machen, ich kenne natürlich die Produkte, aber wer ist deren CEO, wo sind die zu Hause?

Nun haben sie wohl selber gemerkt, dass diese Aktion komplett nach hinten losgegangen ist:

Captains,
Thank you all for your feedback on the “liveries move”.
We must admit that was a mistake.

From now on all free liveries for the 777-III are welcome to be posted anywhere.

The 777-III repaint kit will be available to anyone on Monday 24MAY2021.

We will contact flightsim.to tomorrow as well.

We are sorry for all that mess.

Peace,
Captain Sim Team

Was mich an dem ganzen etwas ärgert ist neben der Kombination von Dreistigkeit (mit wenig Aufwand ein dafür doch teures Flugzeug verkaufen vs. sich Rechte an von Nutzern erstellten Liveries nehmen) auch, dass derzeit eine Menge Addons unterwegs sind, die von außen nett aussehen und gerade die unbedarften Gamer-Fraktion ansprechen, die teils noch nicht einschätzen kann, was gute Addons ausmacht. Es gab mal eine Zeit, da gab es auch 20-30 EUR Addons, die zwar nicht systemtief, aber in ihrer Klasse in Ordnung waren. Aber die Bredok-Flugzeuge, oder die Hornet von Mscenery oder die CS 777 bringen neuen Usern bei, dass das der normale Standard ist bei niedrig- bis mittelpreisigen Addons. :/

Captain Sim klingt wie die damalige Trump-Administration: Erst mal mit der Axt in den Wald laufen und alles kleinholzen und später feststellen, daß das vielleicht doch nicht so eine gute Idee gewesen ist und dann alles halbseidig entschuldigen. 🙂
Zum Glück habe ich nie etwas von diesem Kuckucksverein gekauft und dabei bleibt es wohl auch.

“deren sog. AGB”

Meine AGBs lauten: “Unsere Preise verdoppeln sich nachträglich jeden Tag, sofern vom Kunden nicht widersprochen wird, in diesem Falle verdreifachen sie sich dann” 🙂

so what, solange es nicht im Einklang mit in Deutschland geltendem Recht steht darf er sich seine sog. AGBs gerne in den Triebwerksauslaß schieben.

ein weiteres Zeichen von Amateur- Geschäftsgebaren, kann man getrost ignorieren. So wie Herrn Captnsimrov ebenfalls.

Oh, da hatte die (Kiddy-)Community ja mal wieder schön etwas um sich über CS zu zerreißen.

Ich will CS und ihre teilweise fragwürdigen Geschäftspraktiken definitiv nicht verteidigen, aber das ist mal wieder eine klassische, komplett übertriebe Reaktion. Eventuell wollten sie ja die Kontrolle über die Liveries um sie nach Inhalten zu screenen?

Wie dem auch sei, ihre Reaktion auf den shitstorm ist letztendlich ja positiv für die Community. Eine Erklärung für die Androhung gegenüber flightsim.to wäre dennoch mal recht interessant gewesen.

Captain muss jetzt ernten, was sie gesäht haben. Ja, interessanter Kommentar, allerdings eine Anmerkung zur „Ramschware“:

Verdient nicht gerade auch der Simmarket und damit Geldgeber von simflight ganz gut an den Massen von Add-Ons für den MSFS, die leicht auch in die Kategorie „Ramschware“ fallen? Klar, muss jeder selbst wissen, was er kauft – aber es gibt eben auch die, die an diesen Käufen noch mitverdienen. Bzw. an der „Ramschware“.

Inwiefern ist Simmarket der Geldgeber von Simflight?

Wer gibt Geld und wo kann ich mir das abholen?

Und ja, vielleicht verdient Simmarket auch an Ramschware, keine Ahnung, (kann übrigens nur passieren, wenn Ramschware gekauft wird), aber was hat das nun mit dem Vorgehen von CS zu tun?

Selbstverständlich ist Simmarket mit Simflight verbandelt. Also erzähl hier nicht so ein Blech und selbstverständlich verkauft Simmarket viel Müll zu horrenden Preisen. Simflight finanziert sich durch den Market. Weiß jeder und Deine Antwort ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
Die Reviews sind in der Regel relativ ausgewogen und ich sage bewusst relativ. Den Spagat: Ehrliche Review und gleichzeitig die reviewte “Ware” verkaufen zu wollen ist natürlich schwierig. Links werden in der Regel Richtung simmarket gesetzt. Reviewer werden angehalten, sagen wir mal das Produkt nicht ganz zu zerreißen, da man es sich nicht mit dem Publisher verscherzen will. Das ist wie bei einer Zeitung und ganz schwierig zu realisieren. Trotzdem sage ich. der Fairness halber, versucht man weitestgehend das reviewte Produkt relativ sachlich und ehrlich zu bewerten.
Gesponsorte Artikel sind immer “Geschenke”, oder der “Lohn” an den Reviewer.
Insofern ist der Reviewer vorbelastet. Die ehrlichste Review ist von demjenigen, der das Produkt vom eigenen Geld gekauft hat und unabhängig mit dem nötigen Fachwissen bewertet.
Insofern, wenn man es ganz genau sieht müsste jede Review mit dem Hinweis “enthält bezahlte Werbung”, oder wurde vom Hersteller unterstützt betitelt sein.
Ich habe übrigens kein Problem damit, bei simmarket zu kaufen. In der Regel mache ich das hier, bevor ich direkt zum Hersteller gehe. Dadurch das simflight mir einen gewissen Nutzen gibt, sei es durch News, oder meinetwegen auch Reviews, ist es halt ein Win Win. Solche Seiten müssen auch erst einmal finanziert, gepflegt und aktuell gehalten werden.
Und warum sollte man das nicht honorieren. Ich verfahre mit Nels Anderson genauso.
Diese Begründung, auch seitens Dir, wäre jedenfalls plausibler und ehrlicher, als zu behaupten, simmarket hätte finanziell nichts mit simflight zu tun. Was die Qualität der verkauften Add-Ons an geht, so gibt es da schon diverse Leute/Entwickler, die zu viel “Wer wird Millionär” geguckt haben. Die Preise machen aber in der Regel die Entwickler, insofern laste ich Euch dass nicht an. Solange ich ein Add On zum gleichen Preis wie bei Aerosoft oder im MSFS Markt bekomme, kaufe ich bei der Newsseite, in diesem Fall hier, oder flightsim.com.

Vor lauter Zorn meine Fragen nicht verstanden?

Und die Behauptung “Reviewer werden angehalten, sagen wir mal das Produkt nicht ganz zu zerreißen, da man es sich nicht mit dem Publisher verscherzen will” ist falsch. Ansonsten hast Du da sicherlich irgendeine Art Beleg?

Ansonsten hat die Redaktion mit dem, was und wie auf Simmarket verkauft wird, nichts zu tun und es fließt kein Geld.

Simflight Seiten sind Seiten des Simmarket, natürlich, kein Geheimnis. Aber er ist kein Geldgeber!

Hat alles aber nach wie vor nichts mit CS zu tun…

Oh je. Geldgeber war das falsche Wort, entschuldigung dafür.

Sagen wir so: Die Reviews und die Infrastruktur von simflight profitieren ja von den Einnahmen des simmarkets, oder? ist ja logisch…

Und in selbigem wird eben auch solche Ware angeboten, die der Author dieses Artikels als Ramschware bezeichnen würde. Daher fand ich es überraschend, dass jetzt erst bei Captain Sim über Ramschware „hergezogen“ wird.

Wenn ich mal als Insider berichten darf: Reviews machen wir, weil es Spaß macht und wie die jeweiligen Produkte für die Community testen wollen. Geld fließt keines. Und dass man für eine Review eine “Press Copy” bekommt, ist selbstverständlicher Usus und keine “Bezahlung”. In eine gut recherchierte Review mit Testflügen, Systemchecks und allem können gut 20 bis 30 Stunden Arbeit fließen. Es gibt Produkte, dich ich nicht reviewe, wenn ich keine Press Copy bekomme, dann soll der Hersteller/Verkäufer halt Werbung für sein Produkt bezahlen. Andere Produkte begeistern mich so, dass ich nach dem Kauf eine Review schreibe. Und noch nie habe ich erlebt, dass auf eine Review von Hersteller- oder Vermarkter-Seite eingewirkt wurde, dann würde ich auch sofort den Dienst quittieren. Sehr wohl wurden Produkte bei uns schon fast ausschließlich negativ bewertet, wenn sie das verdient hatten, auch solche im Angebot von Simmarket, da braucht man nur durch die Reviews scrollen.
Und: jeder Autor hat seine persönlichen Likes und Dislikes, seine eigenen Krtiterien, und so vielfältig fallen die Beurteilungen auch aus. Unser guter Stil ist, dass diese nachvollziehbar und nicht willkürlich sind, und dass wir an alle Produkte erstmal wohlwollend herangehen – da steckt ja oft viel Arbeit und Herzblut drin, die wenigsten Entwickler werden reich mit Addons. Wenn ein Produkt zu sehr darauf zielt, den Usern Geld aus der Tasche zu ziehen ohne Gegenleistung, dann sind die Autoren aber auch zu entsprechender Kritik fähig – auch das kann man vielfach nachlesen.
Dass andere User andere Kriterien haben, liegt an der Vielfalt der Szene, und deshalb teilen nicht alle Leser jede Einschätzung der Autoren, aber darin liegt kein Problem für erwachsene Menschen.

Entschuldigung angenommen, danke sehr!

Michael hat es ja sehr gut ausgeführt.

Ergänzend dazu: Simmarket stellt die Plattform hier und lässt uns schreiben. Natürlich nicht uneigennützig, denn wir lotsen natürlich über kurz oder lang in den simMarket, direkt oder indirekt. Dieses Schreiben geschieht aber weder ausschließlich, noch kritiklos oder nach irgendwelchen Vorgaben.

Dass wir nicht jeden Artikel des simMarket glorifizieren, dürfte klar sein und ja, da ist jede Menge Ramsch. Schlicht deswegen, weil – solange gewisse rechtliche Vorgaben eingehalten werden – jeder auf simMarket alles verkaufen kann. simMarket führt natürlich keine Qualitätskontrolle durch, sondern ist nur ein reiner Supermarkt.

Von den Einnahmen profitieren wir als Redakteure nicht direkt, sondern nur als es dadurch die Plattform der News gibt.

Den besten Beweis liest Du weiter oben, denn CS verkauft auch im simMarket, und “trotzdem” trauen wir uns, beim neuesten Produkt den Begriff Ramschware zu benutzen.

Ob wir nun deswegen aber über die restliche Ramschware im Markt berichten sollten, wäre eine Frage an Euch Leser? Bisher gingen wir davon aus, dass Berichtenswertes berichtet werden sollte … der Rest halt eher nicht.

Meine Güte, da habe ich ja was angerichtet und klar habe ich Belege, da ich vor Urzeiten selbst für Simflight, für mich und im AOL Flight Sim Bereich tätig war. Und ganz ehrlich: Was Du hier machst ist eines selbsternannten Redakteurs unwürdig. Du kolportierst hier Dinge, die nicht zutreffen. Ich bin absolut nicht zornig, im Gegenteil. Die kilometerlange “Warum schreibe ich Reviews” Erklärung , kommentiere ich mal nicht. Wenn man keinen Spaß dran hätte, na ja… Und wenn ihr genau gelesen hättet, dann wäre auch aufgefallen, dass ich SF durchaus wohlgesonnen bin. Und das Publisher lieber eine gute Review, als eine schlechte lesen…. Brauch ich nichts zu sagen. Und ja: Ich wurde angesprochen, von Leuten die auch heute noch in dieser Branche tätig sind.
Und Doppelja: Mir haben Reviews eine lange Zeit auch Spaß gemacht, aber der Lohn der Arbeit, war auch eine ziemlich gut gefüllte Addon Kiste.
Wie auch immer. Die Zeiten ändern sich nicht. Früher hatten wir Peter Tishma und diverse andere Skandälchen, heute ist es ein imaginärer Captain Sim. Den gab’s auch schon damals, nur nicht so,….. befremdlich. Fazit: In zwei Dekaden Flugsimmerei hat sich nichts geändert.
Schöne Grüße an Miguel

Wenn jemand permanent beleidigt gehe ich einfach davon aus, dass er frustriert sein muss. Jetzt ja auch wieder.

Ich kenne Dich nicht und bin seit über einem Jahrzehnt dabei.
Geh einfach davon aus, dass Dinge sich ändern. Wenn ihr früher Gefälligkeitsreviews verfasst habt, werdet ihr Eure Gründe gehabt haben. Eben anscheinend die volle Kiste.

Heutzutage haben wir das Bestreben, es anders zu machen.

nach dieser weltfremdem Rechtsauffassung von Captainsim dürften z.B. auch keine Bausätze verkauft werden, mit denen Leute z.B. ihre Autos frisieren, Achsen verbreitern. Auspuff verändern, Spoiler anbringen, und was erlauben Struntz, z.B. Sonder-Lackfarben zum Umlackieren anbieten, und dafür sogar noch Geld verlangen! Hat sich BMW und Mercedes schon gemeldet? tja, soweit ist es mit dieser Welt schon gekommen, gut daß wenigstens einer, dh. Captainsim, diesem sündigen Treiben jetzt mal einen Riegel vorschiebt, denn so kann es nicht weitergehen, und Liveries dann auch noch kostenlos!

Nach dieser – aus reiner Geldgier resultierenden – Aktion steht für mich eines definitiv fest : Produkte von Captain Sim kommen mir niemals auf die Festplatte. Von mir aus können die sofort Pleite gehen… Flugsimulatoren – egal welche – haben schon immer und im Besonderen von den Freeware-Entwicklern/ – Anbietern gelebt. Wer diese angreift, greift letztlich die gesamte Community an.