Review: Aerosoft Ibiza X Evolution (FSX)

Ibiza

Sommer, Sonne, Urlaubsstimmung: Im März diesen Jahres gab es von Aerosoft bereits eine Neuversion der beliebten Mallorca X-Szenerie. Jetzt geht es für Mittelmeerfans mit Ibiza X Evolution in die zweite Runde. Tom Götz hat die Badesachen eingepackt und sich erneut aufgemacht um für uns ein Auge auf die “Evolution” der Pityusen zu werfen.

Lang ist´s her, fast sechs Jahre, um genau zu sein, da haben die Macher von Aerosoft das erste Mal zum virtuellen Urlaub auf Ibiza eingeladen. Ibiza X nannte sich das Produkt, das neben dem internationalen Flughafen von Ibiza auch eine komplette, fotorealistische Abbildung der gesamten Insel inklusive Formaterra beinhaltete. Im Jahr 2015 kehrt die drittgrößte Baleareninsel als Ibiza X Evolution wieder und soll uns eine überarbeitete Version der Szenerie nach Hause bringen. Neben dem momentanen Ausbaustand des Flughafens und aktuellen Luftbildern wurden neue Fahrzeuge und Autogenobjekte eingefügt, überarbeitete Texturen verwendet und Prepar3D-Support hinzugefügt.

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Die Insel Ibiza war im Mittelalter weithin bekannt durch die Produktion von Salz. Das “weiße Gold” war Wohlstandsindikator der Insulaner, die aus politischen Gründen dazu verpflichtet waren, die Salinen kollektiv zu bewirtschaften. Große Teile der Insel wurden und werden zudem für Landwirtschaft und Viehzucht genutzt, die es möglich machten, dass Ibiza sich bis Mitte des vergangenen Jahrtausends autark versorgen konnte. Mittlerweile haben Salz, Vieh und Getreide nur noch einen geringen Anteil am Wirtschaftsprodukt der balearischen Insel. Vielmehr ist es der Tourismus, der sich seit den 30er Jahren einen wichtigen Stellenwert auf Ibiza erkämpft hat. Besonders Briten, Deutsche und Italiener lassen hier gern die Seele baumeln und entspannen sich entweder an den weitläufigen Sandstränden oder tauchen in das berühmte Nachtleben der Insel ein. Zwar gibt es diverse Fährverbindungen, dennoch werden die meisten Besucher die weite Anreise wohl mit dem Flugzeug antreten und starten aus ganz Europa zum Aeroport d’Eivissa Sant Josep. So wie wir jetzt auch!

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Kauf und Installation

Zunächst muss die Szenerie selbstverständlich erworben werden. Das geht entweder bei Aerosoft für 21.95€, oder im simMarket für 21.96€. Hat man den Kauf erfolgreich abgeschlossen, kann man die knapp 1.2 GB große zip-Datei downloaden, die den Installer für Ibiza X Evolution enthält. Die Installation verläuft einfach und problemlos, mit Emailadresse und Seriennummer. Konfigurationsmöglichkeiten zur Szenerie gibt es nicht, lediglich im Installationsverzeichniss ist es per LEIBTraffic.exe möglich, den AESLite Verkehr einzustellen und den DX10-Modus zu aktivieren. Dort finden wir auch ein 12-Seitiges Manual auf englisch und deutsch, sowie erfreulicherweise aktuelle Charts von Juni 2015!

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Erster Eindruck

Wer hat sie noch in Erinnerung, die gute alte LTU? Mittlerweile ist die Düsseldorfer Fluggesellschaft komplett in den Besitz der Air Berlin übergegangen und exestiert nicht mehr als selbstständiges Unternehmen. Zu früheren Zeiten betireb “Red Roof”-Flotte jedoch von Düsseldorf aus ein dichtes Netzwerk, das vor allem auf Feriendestinationen im europäischen Raum ausgelegt war. Selbstverständlich stand auch Ibiza auf dem Flugplan. Ich habe den LTU-Airbus aus dem Hangar geholt und bin mit LT101 nach Ibiza geflogen um mir einen ersten Eindruck zu machen.

Von Deutschland kommend überfliegt man die Südspitze Mallorcas und sinkt dann entlang der Küste Ibizas um nach einer langgezogenen 180° Kurve den Anflug auf die Bahn 06 zu beginnen. Im Vergleich zur Nachbarinsel fällt sofort die fotorealistische Abdekung der balearischen Insel auf, die bereits den Vorbeiflug abwechslungsreicher gestaltet als mit gewohntem FTX Global. Im Shortfinal kann man einen Blick auf diverse Segelyachten werfen, die von Aerosoft im Anflugbereich platziert wurden. Nach vollendeter Landung wird man von einem übersichtlichen Inselflughafen erwartet, auf dem Dank AESLite diverse Bodenfahrzeuge ihre Runden drehen. Im Vergleich zum Vorgänger fallen zunächst deutlich überarbeitete Gebäude- und Fahrzeugmodelle sowie abwechslungsreichere Texturen auf. Wie schon beim Schwesterprodukt Mallorca überzeugt Ibiza X Evolution vom ersten Moment an mit einer beeindruckenden Ablaufgeschwindigkeit.

Der Aeroport d’Eivissa Sant Josep

Gut sechs Millionen Passagiere flogen im Jahr 2014 von und nach Ibiza. Verglichen mit einigen deutschen Airports ist das schon eine stolze Zahl. Dennoch ist der Aeroport d’Eivissa Sant Josep nach einem beschaulichen und simplen System aufgebaut: an eine Runway 06/24 in Nord-Ost/Süd-West-Ausrichtung und einen Paralleltaxiway “Charlie” grenzt ein breites Terminalvorfeld mit angrenzedem GA-Berreich. Am Abfertigungsgebäude gibt es vier Positionen, die mit Fluggastbrücken bestückt sind, an den anderen 23 Abstellflächen wird per Bus geboarded. Auf der Landside gibt es ein Parkhaus, einige weitere Parkmöglichkeiten und Autovermietungen, sowie einen Busbahnhof. Im Süden grenzen die weitläufigen Salzflächen Ibizas, die in der Vergangenheit zu großem Wohlstand auf der Insel führten, an den Flughafen an. Aerosoft hat durch die fotorealistische Bearbeitung der gesamten Insel die Problematik der Szenerieeinpassung geschickt umgangen; das Flughafengelände integriert sich gut in die Umgebung.

Terminal

Die Macher von Sim-Wings haben in Ibiza X Evolution das Terminal des Flughafens auf den neusten Ausbaustand gebracht. So wurden beispielsweise die vier Fluggastbrücken, die in der Vorgängerversion noch nicht vorhanden waren, integriert und einige Erweiterungsbauten im Osten des Gebäudes hinzugefügt. Sim-Wings hat überzeugende Modelierungsarbeit geleistet, die beispielsweise an Sonnenblenden, Gitterkonstruktionen oder an den Jetways deutlich wird. Auch Gepäckabfertigungsanlagen und Sortierhallen wurden umgesetzt. Positiv zu tragen kommt auch die aufwendige Dachgestaltung des Abfertigungsgebäudes. Statt einer einfach-texturierten Fläche haben die Entwickler an dieser Stelle diverse Einzelheiten wie Solarpanele, Klimaanlagen und Lüftungsschächte platziert. Auch der Tower in unmittelbarer Nachbarschaft hat eine Aufwertung im Vergleich zur Vorgängeversion bekommen. So ist etwa die seitliche Wendeltreppe vorbildgerecht konstruiert worden und an das Gebäudemodell angepasst worden.

Deutlich einfacher ist dafür die Texturierung des Terminals ausgefallen. Zwar gibt das grau verkleidete Gebäude auch nicht viel her, dennoch wirkt der gesamte Komplex ein wenig trist. Der Farbton ist nahezu überall identisch und an einigen Stellen, wie zum Beispiel an den Gepäckbändern, hätten ein paar Details nicht geschadet. Auch mit Schattierungen wurde eher sparsam umgegangen. Allerdings sind alle Schriftzüge sehr scharf abgebildet und auch kleine Hinweisschilder sind vom Vorfeld aus gut zu erkennen.

FSX-Nutzer, die wie ich gern mit Oliver Pabst´s AES fliegen (oder vielmehr stehen), können sich bereits über volle Kompabilität freuen und müssen nicht auf das nächste Update warten. Ein Credit wird für die Aktivierung der Szenerie fällig. GSX-Nutzer können die vier Fluggastbrücken über STRG-J bedienen.

Seit 2009 gab es besonders auf der Landside des Terminals umfassende Änderungen. Von der spärlichen Fototapete des Vorgängers hat sich die Szenerie nun zur bunten, plastischen Fassade entwickelt. Die Farben überzeugen, Schriften sind scharf und leserlich, der gesamte Berreich ist nicht übermäßig detailliert, aber dafür, dass er nicht vom Cockpit aus einsehbar ist, mehr als anständig umgesetzt.

Wie auch in der Produktbeschreibung angekündigt, hat Sim-Wings viele neue Fahrzeugmodelle auf dem Flughafen platziert. Viele Busse, Schlepper, Transporter und Treppen stehen rund um das Terminal herum und machen das Umfeld, dank ihrer Vielfalt, sehr abwechslungsreich. Die Modelle selbst sind sauber konstruiert und detailliert illustriert worden. Verschiedene Iberia-Variationen sind ebenso zu finden wie Mitglieder der Accionaflotte. Eine deutliche Aufwertung der Szenerie sind zudem die diversen Fahrzeuge, die dank AESLite nicht nur einfach ihre Kreise über den Flughafen ziehen, sondern auch brav anhalten, sollte sich ihr Weg mit dem (Nutzer-) Flugzeug kreuzen.

Bodentexturen

Die Bodentexturen auf Ibiza bestechen durch deutliche Farben, klare Linien und scharfe Markierungen. Alle Rollwege sind akkurat gekennzeichnet und verfügen über sehr gut lesbare Hinweisschilder. Die Asphalt- und Betonflächen sind farblich gut voneinandner abgegrenzt. Auf dem Taxiway findet man noch Fragmente der ehemaligen Runway 06L/24R und auf der aktiven Bahn sind die Touch-Down-Zonen durch Reifenabrieb verschmutzt. Leider sind das die einzigen groben Benutzungsspuren, die man auf dem Flughafen findet. An den Parkpositionen erspäht man zwar noch einige dunkle Flecken auf dem Boden, dafür sind die GA-Berreiche nahezu klinisch rein. Das erinnert alles in allem sehr an Mallroca X Evolution; auch hier waren die Bodenbeläge an sich gut getroffen, aber es mangelte an Benutzungsspuren. Auf diese Weise wirkt das Gelände sehr steril und nicht ganz wie ein viel genutzter Ferienflughafen mit über 60.000 Flugbewegungen.

Auch die Vorfeld- und Straßenmarkierungen bestätigen diesen Eindruck. Scharfgezeichnete Schriftzüge, akribisch genaue Linien, aber darunter nur eintöniger Betonbelag. Das ist nicht ganz so schön.

Die Vegetation auf den Balearen ist größtenteils trocken, an einigen Stellen sprießen eine Handvoll 3D-Grasshalme und ansonsten wechselnd sich verschiedene Brauntöne ab. Hin und wieder stößt man sogar mal auf dunkel-dunkelgrüne Flächen. Insgesamt ist der “begrünte” Bodenbelag gut getroffen und stellt das warme Klima der Insel deutlich dar. Saesonale Textureunterschiede gibt es nicht.

Der Flughafen bei Nacht

Die Nachtbeleuchtung des Flughafens ist recht einfach ausgefallen. Die gesamte Airside wird beleuchtet von zehn Flutlichtmasten, die mit 3D-Lichteffekten ausgestattet sind. Man findet noch einige Straßenlaternen, aber im Grunde sind Lichtquellen auf Ibiza eher sparsam verteilt. Schade, denn dadurch wirken einige Bereiche, besonders die verwinkelten Ecken, Überführungen und Durchfahrten des Terminals, sehr künstlich. Die Lichtkegel der Scheinwerfer sind auf dem Vorfeld gut dargestellt, wo sie bis auf die gegenüberliegende Seite an Intensität verlieren, ergänzen sich allerdings nicht gut mit den umliegenden Gebäuden. Hier kommt nicht wirklich Stimmung auf, da manche Bereiche in einer eigenartigen Art und Weise beleuchtet werden und andere über keinen oder einen eigentümlichen Schattenwurf verfügen.

Die Runway und Taxiway-Beleuchtung ist nicht spektakulär aber in Ordnung, bei nächtlichen Anflügen ist die Befeuerung gut zu erkennen und macht einen anständigen Eindruck. Linien und Hinweisschilder sind auch nachts gut beleuchtet und lesbar, so dass auch in der Dunkelheit eine gute Orientierung auf dem Flughafen möglich ist. Nicht so schön ausgefallen ist meiner Meinung nach die Nachtdarstellung von Ibiza-Stadt und dem Hafen, der im Endanflug der Bahn 24 überflogen wird. Entweder fehlt die Beleuchtung gänzlich, wie an den Fähranlegern, oder sie besteht aus unscharfen, bunten Flecken, wie etwa im Stadtgebiet. Zwar sind wir hier deutlich außerhalb des Flughafengeländes und haben von den Entwicklern auch “nur” eine einfache Fotoabbildung der Insel zur Verfügung bekommen, dennoch irgendwie Schade. Leider drängt sich dieses Bild auch bei jeglicher nächtlichen Flugaktivität auf, da der Bereich direkt in der Einflug- bzw. Abflugschneise liegt.

Die Insel

Wie versprochen haben die Entwickler von sim-wings die komplette Insel mit einem Luftbild unterlegt, oder besser überlegt. Mit 50 cm/pix ist dieses auch deutlich höher aufgelöst als in der Vorversion und bietet dem Nutzer ein wenig Abwechslung im Sinkflug. Die Tatsache, dass es sich bei Ibiza um eine Insel, komplett umgeben von Wasser handelt, stellt sich in diesem Fall als großer Vorteil heraus; die Fototapete hat keine abrupten Ecken oder Kanten an den Übergängen, sondern schließt ganz einfach mit dem Wasser ab. In Ibiza-Stadt wurden zudem einige wichtige Gebäude wie etwa die Kathedrale und der Hafen samt ein- und auslaufenden Fähren umgesetzt. Die großen Salzfelder am Flughafen machen einen guten Eindruck, ebenso wie die landwirtschaftlichen Nutzflächen in der Mitte der Insel. An bestimmten Stellen scheint das Luftbild nicht 100%ig mit dem Mesh übereinzustimmen, das fällt aber aus dem Cockpit nicht wirklich auf. Alles in allem präsentiert sich die Insel Ibiza aus dem virtuellen Cockpit gut und einzigartig.

Die in der Entfernung zunehmend unscharfen Texturen bitte ich zu entschuldigen; sie sind meinen Einstellungen verschuldet und stellen nicht die Qualität des Produktes an sich dar.

Zum Vergleich einmal ein paar Bilder der Nachbarinsel Mallorca mit FTX Global.

Performance

Mit Mallorca X Evolution hat Sim-Wings eine Addon-Reihe begonnen, die nicht auf High Definition zugeschnitten ist, sondern auch auf schwächeren Systemen eine stabile Performance garantieren soll. Man verzichtet auf viele nebensächliche Details, beschränkt sich auf das Wesentliche und liefert so eine Szenerie, die sich auch mit durchschnittlicher Hardware zufrieden gibt.

Auf meinem System hat Ibiza X Evolution in jeder Situation einen Durchschnitt(!!) von 40 Bildern pro Sekunde erreicht. Das ist wirklich beeindruckend und macht Ibiza X Evolution, zumindest nach meinen bisherigen Erfahrungen, zu einer der schnellsten Szenerien die es zur Zeit auf dem Markt gibt.

Fazit

Eine solide Flughafenszenerie mit Stärken und Schwächen, dazu eine fotorealistische Abbildung der gesamten Insel für knapp 22 Euro. Wer sich gern mit dem Ferienflieger auf den Weg macht und bevorzugt Mittelmeerdestinationen anfliegt, kann bei diesem Paket kaum etwas falsch machen. Zwar muss man auf das Feeling von flimmerndem Asphalt, stehender Hitze und schwülen Nächten, eben einer gewissen Atmosphäre, verzichten, dafür beeindruckt Ibiza X Evolution aber mit einzigartiger Performance und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine klare Empfehlung für den virtuellen Mittelmeer-Raum.

Informationen

Pro Contra
  • sehr gute Performance
  • bereits durch AES unterstützt
  • hohe und abwechslungsreiche Fahrzeugdichte
  • fotorealistische Umsetzung der gesamten Insel
  • einfache Bodentexturen
  • stellenweise etwas eintönig
  • zt. die Nachtbeleuchtung
Informationen Testsystem
  • Entwickler: simWings
  • Versionen: FSX/P3D
  • Preis : 21.96€
  • Kauf: simMarket, Aerosoft
  • Größe: 1.19 GB

 

  • Intel I7-4770 @ 3,9 Ghz
  • Geforce 960 GTX
  • Windows 8.1  64Bit
  • FSX, SP2

 

Tom Domenic Götz

 

23 Comments
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Ich habe leider nach der Installation der Evolution Version kein ILS mehr auf den Bahnen zur Verfügung.
Im entsprechenden AFCAD sind die ILS allerdings vorhanden. Habe auch keine doppelte bzw. alte AFCAD Version mehr auf dem Rechner.
Bekomme daher leider immer nur Visual Apr….hat jemand noch eine Idee?

Habe es nicht geprüft. Kann es sein dass sich die Frequenzen geändert haben und in deinem Flugzeug noch ein altes NavDatenPaket installiert ist?

Danke aber daran liegt es nicht. Wie gesagt ich bekomme ja von MS ATC immer nur ein Visual Appr zugewiesen und habe das aktuelle NAV Paket auf den entsprechenden Fliegern

Hm, ich kenne mich mit den Tiefen des FSX jetzt nicht so aus, aber ich meine in einer Szenerie kann man auch “mögliche Anflüge” einarbeiten, die dann vom FSX ATC abgerufen werden. Evtl ist das hier nicht geschehen. Ist jetzt aber nur gefährliches Halbwissen.

Und wieder geht der FS9 leer aus… ..Geld ? gespart… schade… .

Was ist ein FS9?

Wenn du es wirklich nicht weist es ist der Vorgänger des FSX

Aerosoft hat da übrigens rein gar nichts zu beigetragen als die Scenery am Ende zu verkaufen. Die gesamte Produktidee, Lizensierung der Luftbilder etc. und Entwicklung ist von sim-wings. (Nur weil das im Text immer so anklingt)

Und die Flugnummer der LTU von DUS nach Ibiza war “152” nicht “101”
LT152 DUS-IBZ 7,35 Uhr und LT153 IBZ-DUS 11.10 Uhr. 🙂
Nebenbei ging der Jungfernflug des LTU Tristar seinerzeit auch nach Ibiza.

Thorsten (sim-wings)

Ja der Jungfernflug war 1973 und es waren am Hinflug 5 Passagiere im Flugzeug.

Vielen Dank für den Hinweis Thorsten! Die entsprechenden Stellen habe ich im Review schnell korrigiert.
LT101 ist übrigens mit Absicht gewählt gewesen, da die LTU dieser Tage ja nicht mehr existiert. Daher 101, quasi als “Neuanfang”. 😉

Und für alle LTU Nostalgiker wie uns, gerade frisch auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=x2jF0Mr8-CU

(OK ist nicht nach Ibiza aber Tristar)

Danke für den Tip! Tolles Video 🙂 Man kommt ins Schwärmen!

@Baron Rot, den Kommentar fand ich doof… .ich hab ne Menge Geld ? in den Fs9 reingesteckt und finde es einfach schade, daß kaum noch was gemacht wird, aber zum kaufen waren wir gut genug… jetzt kein fsx/fs9 Vergleich, aber es wäre doch schön, alte Kunden nicht zu vergraulen… .ich hätte Ibiza x gekauft und es gibt noch genug, die fs9 fliegen… .und da ich ab und an real fliege, finde ich den mit aktuellen Add-ons und Fps immer noch toll… ..jedem sein Simulator… ..

Hallo Dirk ich habe beide Flusis auf dem PC und ich kann dir sagen das Ibiza Evolution nur eine bessere Framerate hat als Ibiza X, die es auch für den FS9 gibt. Teilweise sind einige Details auf Ibiza X sogar aufwendiger. Auf dem FSX hatte jedoch Ibiza X nur 5-7 B/Sek,beim FS9 lief es sehr flüssig, Es ist also kein Nachteil das es Evolution für den FS9
gibt.
Harald

Wenn es sich für die Ersteller lohnen würde auch Aufwand in die Erstellung für den FS9 zu stecken würden die das auch machen.

Es scheint wohl zu sein das zwar noch einige den FS9 benutzen, aber es nicht genug gibt die auch was Kaufen würden.

Es ist eine einfache Rechnung ich muss x investieren und bekomme y raus. wenn x nicht größer als y ist wird es nicht gemacht. Alte Kunden hin oder her.

Für Kunden von Ibiza X gab es ja auch Rabatt für den Nachfolger.

Meine Meinung ist die das für den FS9 die Ibiza X Version völlig reicht, sie ist nicht schlechter als Ibiza Evolution, da einige Details gar nicht vom FS9 dargestellt werden können.

Um es mal deutlich zu sagen: diese Diskussion, die seit dem FS9, danach beim FSX und jetzt bei P3D geführt wird, ist letztendlich der Grund, warum es noch keinen Flusi mit modernem Gerüst gibt. Solange die Käufer nach 11 Jahren (!) immer noch nicht bereit sind, TROTZ viel Geld auf eine neue Platform zu wechseln, solange verdient man mit einem neuen Flusi einfach nichts und niemand wagt es, dies anzugehen. Hast Du auch immer noch alle andere Software von 2004 auf Deinem Rechner installiert? Nie für ein Update oder Neuversion bezahlt? Ich glaube es kaum…

Ich bin jedenfalls gespannt, wie Dovetail diesem nervigen Aspekt bei Simmer entgegentreten wird, wenn sie denn nächstes Jahr tatsächlich einen neuen Flusi auf den Markt bringen. Rein technisch gesehen MUSS der nächste Flusi in 64bit kommen, dadurch werden sicher massig Addons inkompatibel und der Aufschrei wird riesig sein. Offensichtlich bevorzugen die Simmer uralte Software, wollen aber trotzdem die bestmögliche Szenerie, möglichst kein OOM, mindestens 30FPS auf einem aktuellen System und natürlich alle alten Addons müssen funktionieren. Eine leidige, schon oft geführte Diskussion mit immer demselben Fazit: es ist nicht möglich.

Warum ich das hier überhaupt erwähne? Wenn Dovetails nächster Flusi wirklich gut werden soll, müssen wir uns Simmer an der eigenen Nase nehmen und vielleicht mal von der Idee abkommen, dass unsere 20€ Addons auch nach drei Generationen noch tadellos im neuen Sim funktionieren werden…

Dovetails Arcade Sim kommt für die X-Box, also nix für richtige Simmer, nur mal so am Rande….

Hallo Chris
Leider ist deine Denkweise falsch, der FSX läuft erst seit einiger Zeit mit der neusten Hardware flüssig und viele wollten deswegen nicht unbedingt umsteigen.
Ich gehörte auch dazu. Auch muss nicht alle 3Jahre ein neuer Flusi raus.
Die Add-On Hersteller sind hier gefragt und meiner Meinung machen sie es gut.
Auch wäre es gut wenn die Software aufwärtskompatibel wäre. Neue Software dann wie Aerosoft es macht mit Updatepreisen zu belohnen.
PS. Ich fliege seit dem FS2

Das Problem an “deiner Denkweise” ist, dass Du wie viele andere Simmer nicht begreifen kannst, dass der Wechsel von 32bit auf 64bit nicht einfach so nebenbei getätigt werden kann aber für einen modernen, neuen Sim iwann einfach stattfinden MUSS. Und ja, alle 3 Jahre ein neuer Sim brauchts nicht, der FSX ist aber seit 9(!) Jahren auf dem Markt. Es brächte einfach einen Neustart mit der Unterstützung aller Simmer. Dann könnte man auch basierend auf einem hypothetischen 64bit FS aus dem Jahre 2016 nach und nach Updates veröffentlichen, welche die Kompatibilität gewährleisten (analog zum Plan mit W10, welches ja die “letzte” Version sein soll). Das scheitert aber eben leider daran, dass die Simmer motzen, wenn ihre 11 Jahre alte Software (FS9) nicht mehr bedient wird. Solange also solche Posts wie “wo ist die FS9 Version” weiterhin an der Tagesordnung sind, kann man als Entwickler eines neuen FS nur verlieren. Punkt.

Harald, ich finde Chris trifft es ziemlich gut. Ein FS Hersteller muss regelmässig eine neue Version herausbringen oder an den Add-ons mitverdienen, damit sich die Entwicklung überhaupt lohnt.

Die Updatepreise von Aerosoft sind sehr kundenfreundlich, aber nicht immer gut für den Entwickler. Wenn das Hobby eine Zukunft haben soll, müssen natürlich die Kunden Freude am Hauptprogramm samt Zusätzen haben, aber vorallem müssen die Entwickler des Simulators und die Entwickler der Zusätze davon leben können.

Ich fände folgendes Szenario sehr amüsant:

Firma X bringt einen neuen Mainstramsimulator, der auch viele Spieler motiviert und es bildet sich eine ähnlich aktive Community wie aktuell bei anderen Simulatorspielen. Die FS Community, wie üblich, wehrt sich mit Händen und Füßen gegen den neuen Simulator. Immerhin ist er auch für Spieler attraktiv, das nehmen wir nicht ernst. Außerdem haben wir schon sehr viel in den FS9/FSX investiert. Wir rufen jedenfalls unsere FS-Kollegen, wie üblich, zum Boykott des Simulators auf.

Zwischenzeitlich ermöglicht die große Community beim neuen Simulator den Add-on Herstellern wieder komplexe Projekte. Nicht nur Mainstraim-Airliner sondern auch Exoten. Der Simulator sieht nicht nur besser aus, es ermöglicht nie dagewesene, spannende Möglichkeiten der Fliegerei, auch im Mulitplayer, und kann obendrein auch realististische Physik. Man kann also bei den komplexen Add-ons nicht nur realistisch Knöpfe drücken, sondern auch Rollen und Fliegen. Vermutlich hätte der Realismus uns schon längst überholt – wir würden trotzdem weiterhin auf das Flugspiel schimpfen und während zehntausende in einer aktiven Community die neue Plattform nutzen, mahnen wir mit erhobenem Zeigefinger, dass der Neue keine Zukunft hat. 😉

Dirk, ich finde es auch schade: Es wäre doch schön, wenn die Community die alten FS9 Entwickler nicht vergraulen oder zum Wechsel auf den FSX zwingen würde. Wir haben jede Menge Arbeitszeit und Geld in die FS9 Entwicklungen gesteckt und als es den FSX noch nicht gab, waren wir gut genug dafür. Ich finde es schade, dass FS9 Produkte kaum noch gekauft werden.

Jedem sein Simulator – aber wir müssen uns nach dem Markt richten. Der ist beim FSX oft schon klein oder sogar zu klein.

Die lange Nutz Zeit des FS9, beruht doch nur darauf das die Hardware für den FSX ein Problem war und er mit Add ons kaum Flieg bar war. Das Problem gab es ebenfalls beim FS2000 und 2002. Kommen große Sprünge im Flusi kommt die Hardware meistens nicht mit