X-Plane sagt: Hei Tromsø!

X-Plane wird um eine hübsche norwegische Szenerie reicher. Aerosoft hat heute den von Jo Erlend Sund und Stairport Sceneries umgesetzten Flughafen Tromsø und seine Umgebung veröffentlicht. Für 21,36€ ist Tromsø XP bei simMarket erhältlich.

Der größte Flughafen im nördlichen Norwegen ist für viele Flusianer beliebte Destination und dank der 121 km² Photoszenerie um den Flughafen herum hat man auch etwas vom unmittelbaren Umfeld von Tromsø-Langnes. Allgemein ist Norwegen immer einen Flug wert, nicht zuletzt aufgrund der von Fjorden durchsetzten Landschaft, die auch in Sachen Relief durch die vielen Gebirge zu punkten weiß.

Im Folgenden die Featureliste:

•    Highly detailed representation of Tromsø Airport (ICAO: ENTC, IATA: TOS)
•    High-resolution ground image for the airport boundary
•    Large photo scenery coverage of the surrounding area (121 km² / 50cm/pixel)
•    Animated Jetways (AutoGate plug-in required)
•    Several custom buildings covering the surrounding area
•    Highly detailed building textures with baked shadows
•    Realistic night time effects and custom XPlane lightning
•    Highly detailed terminal interior
•    Custom static aircraft included
•    3D grass implemented
•    World Traffic 3 compatible (custom files included)
•    TerraMaxx compatible (winter season)

15 Comments
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Ist es eigentlich eine Sache der Einstellungen, warum auf X-Plane Bildern der Farbton immer so graustichig aussieht und eher fade alles? Ich kann mein Empfinden nicht wirklich beschreiben 😀

Jein. Das Grundproblem ist: Die Bildschirme sind im Vergleich zum Anpassungsvermögen unserer Augen ausgesprochen schwach. X-Planer arbeitet nicht wie der FSX von Haus aus im einfachen RGB (oder RGBA) Farbraum, sondern mit Fließkommazahlen um die tatsächlichen Helligkeiten zu berechnen und dann zu ermitzteln was davon unser Augfe überhaupt sehen kann und erst dieses Bild wird in den Zielfarbraum umgerechnet.
Die Farben sind dabei neutral abgestimmt, denn alles andere bedeutet, dass mehr Bildinformation zerstört wird. Es wird versucht genau das nach zu ahmen was das Menschliche Auge sieht. Und an einem etwas diesigen Tag ist das was du in der Realität siehst eben nicht spektakulär.
Das ist im Spielesektor aber auch bei vielen Consumerprodukten eher unüblich. Und anders als P3D gibt dir Laminar auch kein direktes Werkzeug zur Hand sofort den Farbraum zu verdrehen, auch wenn zahlreiche Nutzer halt auf LUA Skripte oder reshade zurückgreifen um ein spektakuläreres Bild zu bekommen.

Karsten manchmal verstehe ich nicht, warum Du aus voller Überzeugung immer öfter über Dinge schreibst, die Du nicht wirklich beherrschst. Dann aber daraus Deine Theorien entwickelst.
Beschäftige Dich einfach mal mit Farbbräumen
https://www.eizo.de/praxiswissen/monitorwissen/wissen-ueber-farbraeume/
Da liegt nämlich die Grenze des Machbaren, völlig unabhängig vom menschlichen Auge. Da kannst Du auch berechnen was Du willst, es ändert nichts.
Und flaue Bilder als die Ultima Ratio des menschlichen Sehvermögens zu definieren ist schon echt abenteuerlich.

Und die Luminanz ist noch einmal ein ganz anderer Zusammenhang, genauso wie Kontrast , Sättigung und Dynamik. Mit Fließkommaarithmetik arbeitet jedes Programm, auch der FSX.

Axel hat einfach das gleiche Gefühl wie ich, nur dass ich es manchmal drastischer Ausdrücke.

Warum musst du eigentlich in jedem Beitrag der sich um X-Plane dreht gleich meckern?
Wenn X-Plane so schlecht ist, dann lass es links liegen und geh zu P3D! Ich kenne dich nicht persönlich, aber auffällig ist deine Präsenz in den Beiträgen schon.

Diese Belichtungskorrektur hat im Prinzip weniger mit dem Farbraum zu tun und mehr mit der HDR-Belichtung, sowohl im P3D als auch im X-Plane. Und, was die HDR-Parameter betrifft, diese sind auch in X-Plane vorhanden aber werden da leider, wie so vieles andere auch, nicht über ein grafisches Menü angeboten.

Ob man bei dem Thema nun gleich das Fass mit den Farbräumen aufmachen muss, sei dahingestellt. Die HDR-Belichtung kann im Prinzip ganz unabhängig davon erfolgen, ganz gleich wie der interne Farbraum der Anwendung oder der ausgegebene Farbraum (bei X-Plane beide Male sRGB) aussehen.

Davon mal ganz abgesehen, dass im X-Plane als auch im P3D der Bildeindruck in erster Linie mit den verwendeten Himmelsfarben am dramatischsten beeinflusst wird. Die X-Plane 11 Standard-Himmelsfarben sind nicht sehr stark gesättigt und etwas gräulich und das überträgt sich dann auf das gesamte Bild. Das Problem lässt sich durch simples Installieren knalligerer Himmelsfarben lösen, wie sie jedes bessere Wettertool mitbringt aber auch als Freeware reichlich zu finden sind.

Und dann ist da noch der Nebelschleier des X-Plane 11, der aber immerhin auch beeinflussbar ist. Mein kostenloses Tweak Tool kann den Nebel feinstufig einstellen (erhöhen und verringern):

https://flyagi.de/viewforum.php?f=35&sid=cb22336abd51256a1075585ad5c44f54

Das Tool beeindruckt mich sogar und nicht weil Du es bist. -:), sondern weil man endlich Zugriff auf vieles hat, was man vermisst.

Sorry, wenn mich jemand in der Richtung anspricht bin ich immer sofort bei den Farbräumen und ihnen zugeordneten ICC-Profilen. Und da steckt nun einmal weit mehr drin als nur die Unterschiede RGB, CMYK sondern auch die möglichen Farbverteilungen, und die zulässigen Wertebereiche.

Ich bin gelernte Mediengestalterin und war jahrelang für’s Farbmanagement zuständig. 😉

Das mit den ICC-Profilen ist auch keine Magie: Da werden den unbestimmten RGB-Werten entsprechend des Profils absolute LAB-Werte zugewiesen, mehr steckt da eigentlich nicht hinter. sRGB hat dann zum Beispiel ganz bestimmte LAB-Werte, die wiederum andere sind als zum Beispiel bei Adobe 98 RGB und ein Farbraum, der ohne Profil einfach ‘RGB’ ist hat überhaupt keine klar definierten Farben und sieht dann je nach Interpretation der Software unter Umständen bei jedem User anders aus.

FyAgi, das brauchst du mir nicht zu erklären. Ich schreibe Programme die diesen ganzen Kram auswerten. Genau das ist das Problem. Wenn ich mit jemand über Farbraum rede ist meist der komplette Device Farbraum gemeint inklusive ihrer spektralen Fehler.
Wenn ich mir vorstelle, vor 10 Jahren war es unmöglich einfach so kalibrierte Bilder auszugeben und man kann davon ausgehen dass die meisten Geräte es halbwegs vernünftig ausgeben, ohne laufend durchgemessen zu werden.
Es wäre unmöglich gewesen X-Plane 11 zu veröffentlichen. X-Plane 10 hatte zwar auch schon HDR aber damals wurde meist über das Gamma nachgeholfen..

Aber ein ICC Profil hat damit erst mal gar nichts zu tun, die sind einzig und alleine dazu da, um Ein- und Ausgabegeräte hinsichtlich der Farbdarstellung und des Farbmanagements zu syncronisieren, sprich was im Scanner reingeht muss auf dem Monitor oder Bildbearbeitungsprogramm auch so aussehen.
Ich habe zwar 3 Monitore mit fortlaufender Seriennummer und auch mit Messprotokoll, aber eine Software die nicht entsprechend regelbar ist, wenn sie HDR Modus hat, ist einfach nur schwach, weil nämlich die User qualitativ recht unterschiedliche Ausgabegeräte haben. Und ich persönlich würde einen alten Teufel tun meine Ausgabegeräte zu verstellen.

Ansonsten ist es tatsächlich Geschmackssache wie Farbe empfunden wird.

Nee… vor zehn Jahren konnte man ohne Probleme stabile Farben bekommen, sowohl am Monitor als auch im Druck. Man muss dazu auch nicht ‘ständig alles durchmessen’ sondern genau einmal. Wenn man dann in einer Anwendung innerhalb eines gleichbleibenden Farbraums arbeitet und das Bild mit einem bestimmten, ebenfalls gleichbleibenden Farbraum ausgibt, bei Unterschieden zwischen den Farbräumen eben sauber umgerechnet, erhält man dann auch dieselben Ergebnisse. Bei Monitoren muss natürlich der User einmal selbst kalibrieren wenn der Monitor nicht von sich aus halbwegs neutral ist, das ist klar. Intern sind die Farben dann aber stabil und nur noch durch den verwendeten Monitor beeinflusst, wobei vernünftige Monitore durchaus neutral sind, lediglich in der Helligkeit bzw. dem Gamma sind da noch Abweichungen zu einer Monitorkalibration zu erwarten, weil man bei der Kalibration ja auch den Gamma-Zielwert mit ein kalibriert.

Um ein neutrales Bild auf so ziemlich jedem Monitor zu bekommen reicht aber auch die Windows-Bildschirmkalibrierung vollkommen aus, wenn man weiß, was man da macht und mit einer Kalibrationstafel wie dieser hier arbeitet:

http://www.colour-science.com/quality%20test%20tools/test%20files/test%20files%20overview.htm

Danke euch für diese Erläuterungen. Hätte ich nicht gedacht, dass es doch so komplex ist.
🙂

ich glaube man ist von der bunten Fernseh- und Computerwelt nur etwas vernebelt – ich finde die Farben, so wie sie sind, sehr natürlich und stimmig

Völlig unnatürlich sieht das aus. Als ob überall 5cm Staub drauf liegen.

Wer schonmal in der Realität aus einem Cockpit geschaut hat, dem dürfte auffallen dass die echte Welt selten so bonbon-grell aussieht wie in P3D. Da ist XP wesentlich näher dran.