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Jeder “vergessliche” User weiß das die PMDG 737 NGX mit minimalsten Aufwand, nämlich (doch ein “h”) nur einem “Klick” in P3D 2.4 läuft. Was soll das ganze Gehabe von PMDG? Die sollten schleunigst einen entsprechenden Patch herausgeben und eine vernünftige Preispolitik einschlagen. Sie würden damit nachhaltig P3D unter die Arme greifen und eventuell auch die Veröffentlichung der 64bit Version von P3D beschleunigen, was wir alle hier sehnlichst erhoffen…
Damit es weitergeht.
🙂

Und nur der “vergessliche” User weiß nicht mehr, dass am 6. Januar 2015 bereits hier die Rede davon war, dass das Verwenden der PMDG Add-ons im P3D ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen ist. (Kommentar zu “PMDG Infos” von Foizman inklusive Link zur Quelle). Ich vermute, ob und wie schwer der Verstoß ist, hängt nicht von der Anzahl an Klicks ab, die man braucht, um ihn zu begehen. 😉

Und auch wenn ein Lizenzverstoß für uns ja nicht mal mehr ein Kavalliersdelikt ist, schaden wir uns damit selber, auch wenn keine Post vom Anwalt zu kommt: Der “vergessliche” User ist anscheinend sogar der Grund, dass das “Ja” von Boeing zu der Plattform P3D länger auf sich warten lässt. Man erwartet wohl von PMDG die Lizenzverstöße in den Griff zu bekommen.

Wenn man den Link in der Nachricht oben anklickt und die wenigen Zeilen liest, stößt man auf folgende Passage: “We are awaiting final approval from Boeing for this release”. Es betrifft dort die B777. Ich vermute, dass es für die 737 ebenfalls einer Genehmigung bedarf.

Es ist auch ein Unterschied, ob ein ein User eine Anleitung bereit stellt, mit der man ein Add-on in einem anderen Simulator nutzen kann oder ob der Entwickler das Produkt für die Plattform auf den Markt bringt. Bei einer “Bastellösung” hat der User selbst die Verantwortung. Der Entwickler muss dagegen sicher sein, dass alle Komponenten funktionieren und wird dieses auch intensiv testen lassen. Das braucht Zeit.
Zumal es beim P3D ja nicht um Heimanwender und Spaßnutzer geht, sondern nur um Kunden, die die Kombination nur zu Trainingszwecken einsetze dürfen. 😉

Zum Schluß noch mal die oben angesprochene Passage:

“It is a very serious license violation. So much so, that our licensing partners have questioned whether we are acting agressively enough to protect their interest in the equation- and this has essentially put forward motion toward the P3D platform on hold.

We have had to take action against a few folks who were violating the license agreement- and unfortunately we are spending a rather tidy sum in the “Legal” expense account handling a bunch more.”

Sollte ich die Nutzungsbedinungen vom P3D oder die Stellungnahmen von PMDG falsch übersetzt haben, bitte ich um Berichtigung!

Das hier ist ein richtig guter Kommentar!

@Redaktion - simFlight: Warum gibt es eigentlich diesen Bewertungsbutton nicht mehr?

Wenn man von PMDG ein Produkt für den FSX kauft, bleibt da wenig Spielraum für Interpretationen. Es gibt übrigens auch von anderen Publishern Auflagen, in welchem Rahmen man die Add-ons nutzen kann. Und die Bestimmungen mögen für den User noch so unsinnig sein – dran halten muss man sich schon. Und so unsinnig wie den rosa Pyjama finde ich die Bindung an eine Simulatorplattform nicht.

Ein Beispiel: Ich habe ja schon öfter angeführt, dass es immer schwieriger – manchmal sogar unmöglich wird, ein komplexes Add-on zu entwickeln. Der Markt ist sehr klein. Dann gibt es Unternehmen, die nutzen ein 29 Euro Add-on kommerziell. Für ähnliche Produkte müssten sie sonst 5-6 stellige Beträge bezahlen. Also wird die kommerzielle Nutzung per Lizenz untersagt und es gibt eine nicht sehr viel teurere Lizenz für solche Zwecke. Wenn der Unternehmer jetzt sagt, dass ihm das zu blöd ist, und ihm die Deals hintenrum völlig egal sind, entgeht mir und anderen Entwicklern Geld, das wir dringend brauchen. Und wenn es dem User egal ist, ob ich mich dann mit der Rechtsabteilung von einem großen Unternehmen rumärgern muss, würde mich das auch persönlich traurig machen. Man setzt sich über viele Jahre intensiv für die Community ein, lässt Gesundheit und das private Umfeld leiden. Und den Menschen, für die man das tut, ist es egal, dass ich durch ihr Handeln rechtliche Probleme bekomme. 😉

Wenn ein Hersteller die Nutzung im P3D gestattet ist das schön. Wenn PMDG Verwaltungsaufwand hat, sich mit der Rechtsabteilung von Boeing herumschlagen muss o.ä. dann finde ich es ok, sich das bezahlen zu lassen. Eventuell gibt es da auch Auflagen vom Flugzeughersteller, wie das Produkt vermarkten werden muss.

Angenommen PMDG sagt die Wahrheit und ich habe beim Übersetzen keinen Fehler gemacht, dann hat Boeing mitbekommen, dass User die Flieger gegen die Lizenzbestimmungen im P3D nutzen. Das kann durch Youtube-Videos passieren oder z.B. auch durch Anleitungen und Kommentare wie hier. Und nun muss PMDG sich um das Problem kümmern, sprich ggf. mit Anwälten gegen diese User vorgehen und die Nutzung für die Zukunft unterbinden. Anscheinend verzögert dieser Prozess auch das Ok zur Vermarktung im P3D. Also schaden wir uns durch so ein Verhalten selbst.

Man kann unterschiedlicher Ansicht sein, wie schwer ein Verstoß gegen eine Lizenzbestimmung ist. Nicht aber, ob es einer ist. Zumindest im vorliegenden Fall.

Wenn mir jemand auf der Straße 30 Euro aus der Hand klaut, würde ich das jetzt auch dramatischer und schlimmer beurteilen wie wenn er meine Software illegal nutzt und mir der gleiche Betrag fehlen würde. Ist schon komisch, mit dem Internet. 😉

Selbst wenn man sich eine “relaxte Haltung” zu dem Thema leistet – unsere Community ist sehr klein – es führt dann doch relativ schnell zu Konsequenzen. Auch wenn man das nicht wahrhaben will.

wenn nur ein “Klick”, das Minimieren eines Fensters, von mir und Millionen Usern täglich unzählige Male am Arbeitsplatz ausgeführt, allen Ernstes einen “Installationsschutz” darstellen soll…
Mein lieber Gesangsverein!

Nein, ich glaube das ist schon gewollt um das Geschrei der Simmerschaft bis zur Veröffentlichung einer komplett überarbeiten Version, möglicherweise erst für die 64bit Version von P3D, zu überbrücken …
Das die dann kostet ist für mich dann normal. Ob es dann nur kompletten Neukauf gibt oder ein Upgrade- Angebot wird sich zeigen,

“wenn nur ein “Klick”, das Minimieren eines Fensters, von mir und Millionen Usern täglich unzählige Male am Arbeitsplatz ausgeführt, allen Ernstes einen “Installationsschutz” darstellen soll…”

Wie reagiert wohl ein Polizist, der einem mit deutlich mehr als 50 km/h in der Ortschaft erwischt hat, wenn man ihm dann vorwirft, dass die Straße nicht durch Bodenschwellen gegen zu schnelles Fahren gesichert war? Durchtreten von Gaspedalen – von mir und Millionen anderen Menschen unzählige Male am Tag…

Wenn der Arbeitskollege den Laptop nicht mit einer Kette am Schreibtisch sichert, beudetet das nicht, dass man diesen einfach klauen darf. Anheben und Einstecken von Gegenständen – von mir und Millionen anderen Menschen unzählige Male am Tag… 😉

Ich denke es ist schön, wenn Unternehmen noch darauf hoffen, dass man sich an eine niedergeschriebene Vereinbahrung hält. Ohne eine Überprüfung der Person und komplizierte Schutzmechanismen, Spionagesoftware oder Hardwaredongle, die allen Usern das Leben schwer machen.

Dafür das der EDS abgeschaft wird wird der Preis nach oben korrigiert um den Traffic ab zu federn ;). Also statt das einige mal 5$ ausgeben, zahlen nun alle mehr für das Produkt. Wie viel weiß noch keiner.

Wie schwerfällig PMDG ist kann ich nicht beurteilen.

Dass PMDG einen Vertrag mit Boeing hat, ist für uns von Interesse. Denn ansonsten hat man als Entwickler ggf. Einschränkungen, die dann auch die Nutzer zu spüren bekommen. Umgekehrt kommt man mit einem Vertrag auch an Informationen, die ohne nur schwer zu haben sind.

Ein Vertrag gibt auch dem Entwickler Sicherheit, dass er sein Produkt auf den Markt bringen kann. Es muss sich nur ein Posten bei Boeing ändern oder die Meinung eines Angestellten und schon hat man viele Jahre Entwicklungsarbeit umsonst investiert. Auch das sollte in unserem Interesse nicht passieren. Denn ansonsten wäre nicht nur das angekündigte oder bereits veröffentlichte Produkt weg, sondern vermutlich auch der Entwickler.

Mitunter gibt es da heikle Situationen. Ich hatte nur ein paar Stunden nach einer Newsmeldung hier auf Simflight.de einen Anruf der Rechtsabteilung einer großen deutschen Fluglinie. Wenn ich nicht mit einer anderen Abteilung bereits eine Abmachung getroffen hätte und diese auch belegen konnte, wäre das sehr spannend geworden…

Wenn Euch die Arbeit der Entwickler gefällt und Ihr die Produkte gerne nutzt, sollte man hinter diesen Leuten stehen und sie unterstützen. Ich kann die Diskussionen um Entwickler und Publisher, von denen wir seit Jahren schon profitieren, nicht verstehen. Selbst wenn sie mit den Add-ons gut verdienen sollten – hätten sie es so wenig verdient? Mit Add-ons gerade von PMDG verbringen viele von Euch hunderte schöne Stunden. Wenn man da Essengehen oder Kinobesuche oder andere Freizeitbeschäftigungen gegenrechnet kommt man auf einen höheren Stundensatz.

Wie komplex die Portierung der Programmierung ist kann wohl keiner von uns beurteilen. Wir wissen nicht, wie hoch der Verwaltungsaufwand und wie zeitraubend die Kommunikation mit Boeing ist. Ob von Boeing eine separate Lizenz mit ggf. höheren Preisen gefordert wird oder ob vielleicht sogar Lizenzgebühren fällig werden… Aber wir wittern natürlich, dass man uns unnötig hinhält und übers Ohr hauen will.

Ist schon seltsam, dass ich immer wieder für die Konkurrenz argumentiere. Das sollte ich mal überdenken. 😉

Man kann es natürlich auch wie A2A machen und dann peinlich genau darauf achten, bloß nicht den Namen “Cessna” zu erwähnen. Aber ganz ehrlich: Da sind mir Entwickler wie Flight1 und PMDG lieber die mit dem jeweiligen Hersteller einen Lizenzvertrag abgeschlossen haben. Das diese Entwickler dann eventuell nicht so schnell reagieren können ist nachvollziehbar. Aber bei der Entwicklung von Flugzeugen die man nicht an jedem Flugplatz mieten kann, zahlt sich solche eine Partnerschaft aus. Da bin ich mir absolut sicher.

Danke Marcel! Es ist immer sehr wohltuend deine Kommentare hier zu lesen.

Das PMDG die unangefochtene Nummer 1 bei den Airliner Addons ist, liegt mit Sicherheit nicht zuletzt an ihrer engen Partnerschaft mit Boeing. Bei komplexen Airlinern kann man eben nicht jede einzelne Funktion nur mit den Handbücher umsetzen. Da zahlt sich eine enge Partnerschaft zum Hersteller einfach aus. Das PMDG diese Partnerschaft nicht gefährden will liegt da auf der Hand.

PMDG hat in den Lizenzverträgen mit Boeing stehen, dass ihre Software nur zu Unterhaltungszwecken dient. P3D ist laut Lockheed eine professionelle Trainingssoftware. Die Lizenz muss mit Boeing also neu verhandelt werden. Und PMDG hat durch die Blume ja angedeutet, dass Boeing durch MH370 – wo es hieß der Kapitän habe die Sache mit seinem Simulator zu Hause zuvor geübt – in diesem Bereich deutlich sensibler geworden ist. All das verzögert das ganze nun mal. Dass die PMDG 777 dennoch bald für P3D erscheinen wird, zeigt mir wie gut die Partnerschaft zwischen Boeing und PMDG funktioniert. Und wir am Ende erneut davon profitieren.

Danke Marcel! Es ist immer sehr wohltuend deine Kommentare hier zu lesen.

Das PMDG die unangefochtene Nummer 1 bei den Airliner Addons ist, liegt mit Sicherheit nicht zuletzt an ihrer engen Partnerschaft mit Boeing. Bei komplexen Airlinern kann man eben nicht jede einzelne Funktion nur mit den Handbücher umsetzen. Da zahlt sich eine enge Partnerschaft zum Hersteller einfach aus. Das PMDG diese Partnerschaft nicht gefährden will, liegt da auf der Hand.

PMDG hat in den Lizenzverträgen mit Boeing stehen, dass ihre Software nur zu Unterhaltungszwecken dient. P3D ist laut Lockheed eine professionelle Trainingssoftware. Die Lizenz muss mit Boeing also neu verhandelt werden. Und PMDG hat durch die Blume ja angedeutet, dass Boeing durch MH370 – wo es hieß der Kapitän habe die Sache mit seinem Simulator zu Hause zuvor geübt – in diesem Bereich deutlich sensibler geworden ist. All das verzögert das ganze nun mal. Dass die PMDG 777 dennoch bald für P3D erscheinen wird, zeigt mir wie gut die Partnerschaft zwischen Boeing und PMDG funktioniert.

Normalerweise steht da unter anderem drin, dass niemand Drittes wissen darf, was drin steht. Von daher haben wir schlechte Chancen die ganze Wahrheit zu erfahren. 😉
Jetzt liegt es an uns, in welche Richtung wir spekulieren. Abzocke und Hinhalten klingt zugegebenermassen deutlich spannender… 😉

@ Wussa: Es ist ja keine Ausrede. Der P3D2 ist nicht für den Heimanwender gedacht. Das verstehen hier leider viele nicht, wenn sie in Kommentaren LM vorwerfen, mit Version 2.5 die Zielgruppe aus den Augen zu verlieren. Man kann es aber den Schreibern auch nicht verdenken, denn die Webseite von Prepar3d vermittelt ja den Eindruck eines FSX Nachfolgers. Und nun bekommt man die Simulanten nicht mehr vom Eis. 😉

Du weißt, was in den Lizenzverträgen steht?

Nein, natürlich nicht. Aber das kann man sich doch an einer Hand abzählen. Ein Produkte wird nur für die Plattform lizenziert auf der es auch genutzt wird. Alles andere würde nicht viel Sinn machen 😉

Lizenzen hin oder her für mich ließt und fühlt sich das so an das PMDG nochmal dazu verdienen will mit der Ausrede ist ja jetzt ne Professionelle Simulation.

Den vom entwickeln her glaub ich auch nicht so recht daran das es so ein mehraufwand war.

Mal schauen, wenn P3D irgendwann richtig optimiert wird und 64 Bit ist werde ich auch umsteigen. Aber vorher bei einigen Anbietern von Addons tief in die Tasche greifen um bei einer 64 Bit Variante wieder zu zahlen ne Danke

und fühlt sich das so an das PMDG nochmal dazu verdienen will

PMDG ist ein kommerzielles Unternehmen. Natürlich wollen die Geld verdienen. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Wen die PMDG 777 für P3D nicht interessiert, muss sie doch nicht kaufen. Aber von PMDG nun zu verlangen alles kostenlos wegzugeben ist ziemlich albern.

Den vom entwickeln her glaub ich auch nicht so recht daran das es so ein mehraufwand war.

Eine ziemlich abenteuerliche Aussage wenn man von der Materie keine Ahnung hat. Das können wohl nur Entwickler beurteilen, die bereits Produkte für FSX und P3D entwickelt haben. Aber es ist eben auch eine lizenzrechtliche Sache. P3D richtet sich eben nicht an den Hobbysimmer.

Wenn man sich einen Rennwagen kauft darf man sich auch nicht beschweren, dass die Reifen viel teurer sind als bei der Straßenversion – und das selbst wenn man gar keine Rennen fahren möchte. Wer in den Profi-Bereich wechselt muss halt mit hören Preisen rechnen.

Sehr interessante Beiträge zum Thema: wer streitet am effektivsten um des Kaiser’s Bart… 😀 Denn das ist im Endeffekt die ganze Diskussion. Dass PMDG durch Lizenzverträge an Boeing gebunden ist, bestreite ich nicht. Dass PMDG deswegen die Nutzung ihrer Produkte in einem professionellen Simulator verhindern muss, ist ebenfalls klar. Ich bin aber nur ein armer low-grade Student, der aussschliesslich mit der Academic License von P3D fliegt. Und die ist nun alles andere als professionell. Wenn ich sehe, was für “default” Flugzeuge P3D uns armen Sudenten mitliefert, mit denen wir und mit der Materie der Fliegerei vertraut machen sollten (natürlich völlig unprofessionell, nur zu Studienzwecken), dann wird mir Angst und Bange. Eine JustFlight Connie, eine Carenado A36, ein IRIS Raptor … Wer will es mir da verübeln, wenn ich versuche, etwas Professionelleres auf meinem P3D Simulator mit Academic License zum Laufen zu bringen (natürlich nur zu Studienzwecken, versteht sich…)? 🙂 🙂 Noch Fragen ?