Review: FS Passengers X

fspassengersx-100x100Wer von uns ist denn nicht auf der Suche nach immer mehr Realität bei den Flügen mit dem Flusi? So war es seinerzeit auch kein Wunder, dass mit FS Passengers Ende 2005 eine Simulation des Airliner-Alltags auf den Markt kam, die dem Flusi-Piloten das Gefühl vermitteln soll, für eine Airline einen Flug durchzuführen. Ende 2008 kam dann endlich die Version für den FSX heraus und Joachim Orlik hat sich angeschaut, wie sich die FSX-Version von Second Reality im Alltag so schlägt.

Rezension FS Passengers X von Second Reality

Installation

Nach dem Download der ca. 88MB großen Setup Datei,  kann diese sofort installiert werden. Die Installationssoftware ist nur in englischer Sprache verfügbar. Die Software selbst, kann nach der Installation in deutscher, englischer oder französischer Sprache ausgeführt werden. Diese Datei installiert die Demo Version von FS Passengers X. Sie ist voll funktionsfähig, lässt Flüge jedoch nur von KSFO (San Francisco) ausgehend, zu. Es gibt keine zeitliche Einschränkung und weltweit sind alle Ziele anfliegbar.

Mit Eingabe des Registrierungsschlüssels, wird die Vollversion freigeschaltet und es können Flüge von jedem Airport ausgehend durchgeführt werden.

Kauf und Umfang

Entsprechende Infos kann man auf den folgenden Seiten im Internet finden:

Im simMarket bekommt man die Download-Version von FS Passengers X zum Preis von 36,90€ (incl. PDF Handbuch). Dafür bekommt man je eine Version die zum FSX und bzw. zum FS2004 kompatibel ist. Das Paket kommt mit einem kompakten Handbuch in deutscher, englischer und französischer Sprache (jeweils ca. 30 Seiten). Fragen, die das Handbuch offen lässt, kann man entweder über die Webseite von FS Passengers oder in deren Forum klären.

FS Passengers X und wie es funktioniert

Nach der Installation ist der FSX zu starten. Der Sim meldet sich mit dem neuen Modul und fragt, ob dieses vertrauenswürdig ist. Dies wird mit Ja bestätigt. Noch vor dem Erscheinen des Flusi-Startbildschirms, erscheint folgende Kurzinfo.

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Auch wenn diese Info nachher im Sim nochmals aufrufbar ist, empfiehlt es sich wirklich, diese wenigen Seiten auszudrucken. Das spart insbesondere in der Anfangszeit, das studieren des Handbuchs. In dieser Kurzinfo wird beschrieben, wie FS Passengers X (im Folgenden FSPX genannt) funktioniert.

Nach der Auswahl des Fluges, befinden wir uns im Cockpit. In der Menüleiste des FSX ist der neue Auswahlpunkt für FSPX nun sichtbar. Ein Klick darauf, öffnet das Menü.

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In dieser bereits freigeschalteten Version, ist der Menüpunkt „FS Passengers X erwerben und freischalten“ nicht mehr zu sehen. In der Demoversion ist es sonst der erste Menüpunkt. Vor dem Einrichten von FSPX sollte dieses freigeschaltet sein. Für die Freischaltung ist eine bestehende Onlineverbindung erforderlich.

Nachdem nun alle Vorarbeiten erledigt sind, können wir loslegen; zuerst muss eine Airline gegründet und ein neuer Pilot erstellt werden. Nach Auswahl des Menüpunktes, erscheint folgendes Menü.

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Wie zu sehen ist, ist dieses Menü und leider auch alle folgenden Menüs in englischer Sprache gehalten. Schade eigentlich. Hier sollte das Team um Daniel Polli schnellstmöglich nachbessern. Trotzdem wollen wir nun also unsere Airline anlegen und den Piloten erstellen. Eine Airline ist schon vorhanden, die gelöscht werden kann. Über Create new Airline, lege ich nun meine eigene Gesellschaft an. Dies geschieht im folgenden Bild.

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Um keine Copyrights oder andere Rechte zu verletzen, nutze ich für dieses Review einen Fantasienamen für die Airline. Es kann jedoch auch jeder reale Name verwendet werden, bzw. der Name einer VA, falls man für eine solche tätig ist.
Nach Eingabe des Firmennamens, des Gründers und einer kurzen Beschreibung der Firma, kann ein Prefix Code für die Flugnummer festgelegt werden. Cool ist hier das Auswahlfeld für den IATA Code realer Airlines. Nun, für meine Firma nehme ich als Prefix CF. Durch Klick auf Next Step geht’s ins nächste Bild.

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Hier kann man in der oberen Auswahl gewisse voreingestellte Szenarien auswählen. Diese sind sogar über einen Editor selbst konfigurierbar. Für meine Airline nutze ich jedoch die zweite Möglichkeit. Nach Klick auf Next Step, geht´s weiter.

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Der Economic Mode aktiviert den „Wirtschaftsteil“ von FSPX. Flugzeuge können ge- und verkauft werden, Ticket- und Servicepreise sind manuell festzulegen, Einnahmen werden durch Flüge erwirtschaftet. Es können weitere Flugzeuge gekauft und eine ganze Flotte aufgebaut werden. Der Haken bei Fleet Income spült Geld für jedes Flugzeug in die Kassen, auch wenn man es nicht selbst fliegt. Aber Vorsicht!. So wie diese Flieger Geld erwirtschaften, kosten sie natürlich auch. Da ich es in meinem ersten Versuch mit FSPX nicht so schwer haben will, wähle ich mir ein hohes Startkapital aus.

Im Career Mode fängt man „ganz unten“ auf einmotorigen Props an und muss sich über viele Flugstunden bis zum Senior Captain im Multi Engine Airliner hocharbeiten. Ein langer und sicher steiniger Weg, weshalb ich ihn hier mal nicht nehmen möchte. 🙂
Durch Weglassen des Hakens, kann ich von Beginn jedes Flugzeug meiner Wahl fliegen.

Instant Record of Flight zeichnet jeden Flug unerbittlich auf. Wenn der Pilot durch einen Absturz ums Leben kommt, ist die ganze Karriere hinüber und die Airline braucht einen neuen Piloten, der im Carrer Mode auch wieder ganz unten anfängt. Eine harte Entscheidung, aber ich schalte sie ein, in der Hoffnung, dass mein fliegerisches Können ausreicht, um zu überleben. 🙂

Der letzte Punkt legt fest, wie FSPX Störungen am Flugzeug simulieren soll. Kurz angemerkt dazu: FSPX berechnet ständig die Belastung des Flugzeugs durch die geflogenen Manöver. Harte Landungen, überzogene Flugzustände, Overspeeds, das Flugzeugalter sowie die Wartungsintensität und –qualität, werden zur Berechnung der Fehler herangezogen. Mit einem Haken an diesem Punkt, kann man die generierten Fehler auf das eingestellte Mass einschränken.

Über den Back Button geht es zurück auf den vorigen Bildschirm. Der Klick auf Finish, schließt die Anlage der Airline ab und führt zum Folgebild.

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Das Bild zeigt eine kurze Zusammenfassung meiner soeben gegründeten Airline. Die zuvor aufgezeigten Schritte, sollten möglichst sorgfältig durchgeführt werden. Stellt man hier fest, dass etwas übersehen oder falsch eingestellt wurde, muss die Airline gelöscht und komplett neu eingerichtet werden. Ein Klick auf Close führt zum Folgebild.

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Ein Pilot wird gebraucht. Also lege ich ihn an. Mit Klick auf den entsprechenden Button, erscheint das Folgebild.

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Hier sind die entsprechenden Angaben zu machen und mit Klick auf Create abzuschließen. Das führt zurück ins Cockpit. Airline und Pilot sind nun angelegt.

Kommen wir nun zur Flotte. Ausgangspunkt dieser Aktion, ist wieder das FSPX-Menü.

Über den Auswahlpunkt Fluggesellschaft verwalten, geht es zum Folgebild.

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Zu beachten ist, dass immer nur das aktuelle Flugzeug zu kaufen ist. Wer also mehrere Maschinen zu seiner Flotte hinzufügen will, muss diese zunächst laden und jedesmal neu hinzufügen. Hört sich vielleicht schwierig an, ist aber kinderleicht.

Hier ist der Arbeitsplatz des Flottenmanagers meiner Airline. Ich sehe, dass aktuell kein Flugzeug vorhanden ist. Rechter Hand ist das Firmenkapital und die Reputation zu sehen. Man sollte auch die beiden Punkte Company Flight Time und Show Sell Price auswählen. Mit Klick auf den Buy Current FS Aircraft Button, geht’s zum Folgebild.

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Aus dem oberen Listenfeld kann ich auswählen, ob der Flieger Fabrikneu und entsprechend teuer ist, oder ob ich lieber einen gebrauchten für weniger Geld aber dafür mit Mängeln kaufen möchte. Die Firma hat Geld genug, ich entscheide mich für den neuen A319. Ein Klick auf Read more Info, führt zur detaillierten Ansicht der Maschine.

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Ein Klick auf den Close Button führt zurück zum vorigen Bild. Dort noch auf den Buy Aircraft klicken und schon ist der nagelneue A319 im Bestand und der erste Jet meiner Airline.

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Oha, fast 52 Millionen Euro bezahlt und nicht mal mehr 45 Millionen wert. Und das ohne eine einzige Flugminute. Das sind ja Wertverluste, wie bei Neuwagen. 🙂 Schauen wir nun noch kurz auf die anderen Reiter der Gesellschaftverwaltung.

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Dies ist der Arbeitsplatz des Wartungsmanagers. Nun, bei dem nagelneuen Jet, hat er zunächst nichts zu tun. Ist der Zeitpunkt für den ersten Check erreicht, steht das zu wartende Flugzeug mit seinen Beschädigungsgrad und den entsprechenden Reparaturkosten, in dieser Liste.

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Der Pilotenbildschirm gibt Auskunft, über die bisherigen Leistungen.

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Das hier ist der Arbeitsplatz der Ticketverkäufer und des Qualitätsmanagements für das Catering. Hier kann individuell alles eingestellt werden. Flugpreise, Servicepreise und die Qualität der eingekauften Waren. Ich habe zunächst die Einstellungen für gut gewählt. Diese sind später beliebig änderbar, z.B. zu verteuern, wenn der Flieger voll ist oder zu verringern, wenn zu wenig PAXe an Bord sind.

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Eine Info über den aktuellen Ölpreis und seine Entwicklung.

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Infos zur Firmenstatistik. Klar, nichts vorhanden bei der soeben gegründeten Airline.
Ein Klick auf den Close Manager Button, führt zurück ins Cockpit.

Bevor es nun mit dem ersten Flug losgeht, müssen noch ein paar wenige Grundeinstellungen durchgeführt werden, was über das gezeigte Menü erfolgt.

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Wie auf den vorangegangenen Bildern zu sehen, ist die Funktionsvielfalt dieser Software enorm groß. Dieses Review kann und will kein zweites Handbuch zu FSPX sein. Deshalb muss ich auf die Erklärung der einzelnen Funktionen verzichten. Anzumerken ist, dass die einzelnen Auswahllisten zwar in englischer Sprache gehalten sind, die Hilfen zu den einzelnen Listen sind aber in deutscher Sprache. Zusammen mit dem gut gemachten und verständlichen Handbuch zu FSPX, ist die Bedienung sehr einfach.

Nachdem nun alles eingerichtet ist, geht es los. Der zuvor gekaufte A319, steht Cold and Dark am Gate in Frankfurt. Der Flug geht nach Hamburg. Also, lassen wir die PAXe an Bord und machen den Flieger abflugbereit. Um den Flug zu beginnen, muss im FSPX Menü der Punkt FS Passengers X Flug ausgewählt werden.

Es erscheint das folgende Bild

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82 Fluggäste möchten also nach Hamburg befördert werden. Das entspricht etwa 66% der Kapazität des A319. Für den ersten Flug meiner Gesellschaft gar nicht mal schlecht. Die Anzahl beförderungswilliger Personen steigt oder fällt mit dem Image der Airline. Nach Klick auf okay, erscheint das folgende Bild.

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Dies ist der Ladeplan der Maschine. Das Bild des Flugzeugs ist individuell einstellbar. Entsprechende Vorlagen gibt es in großer Anzahl auf der Produkt Website.
Wer es eilig hat, kann über Load immediately, den Flieger schnell füllen. Dafür sollte dieser aber komplett in Betrieb genommen und Cleared for Taxi to Runway sein. Anderenfalls müssen die PAXe zu lange warten, was zu massiven Punktabzügen und zur Unzufriedenheit der Passagiere führt. Da wir ja Cold & Dark am Gate stehen, kann das Boarding also in aller Ruhe geschehen. Zuerst muss der Typ des Fluges über Set Type ausgewählt werden.

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Für einen Rundflug, ist der A319 zu groß und für den Kunstflug auch eher ungeeignet. Lso ist es ein ganz normaler Flug, was hier festgelegt wird. Das folgende Bild zeigt, was auf diesem Flug erwartet wird. Mit Set Type, wird der Flug festgelegt.

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Über Set Destination, wird der Zielflughafen angegeben. Wer will, kann auch die Flug- und Blockzeiten einstellen. Für diese gibt es jedoch nur sehr geringe Spielräume von +/- 10 Minuten. Wer ausserhalb dieser Zeit ankommt, erntet ziemlich krasse Punktabzüge.

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Über Flight & Aircraft Info, kann man diverse Infos abrufen, wie z.B. das Payload Sheet abrufen.

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Wieder zurück auf dem Ladebildschirm, muss nun mittels der Schieberegler, das Flugzeug beladen werden. Die PAXe werden auf die First und Economy Class und die Fracht auf den vorderen und hinteren Frachtraum verteilt.

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Ein Klick auf OK – Real Time Load, führt zum Folgebild.

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Hier wird die Zeit für das Boarding eingestellt. Da der Bus Cold & Dark ist, nehme ich 10 Minuten. Nach dem Klick auf Start now, gibt es noch eine Gesamtübersicht über die Beladung der Maschine.

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Wer will, kann sich das Load Manifest ausdrucken oder es für den nächsten Flug abschalten. Interessant ist, das der Copilot die Speeds ausruft, wenn man sie in diesem Dialog eingibt. Die hier eingegeben Werte stimmen zwar nicht ganz genau, für einen ersten Flug sollten sie aber ausreichend sein. Nach dem Klick auf Start Flight,  füllt sich der Flieger und es gibt reichlich zu tun für mich, damit der Jet auch rechtzeitig zum Block off fertig ist.

Zurück im Cockpit, fällt das kleine blaue Window oben links auf.

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Zu sehen ist die verbleibende Zeit für das Boarding und die Anzahl Passagiere, die bereits an Bord sind. Nun gilt es, den Flieger in Betrieb zu nehmen und alle Clearances für den Flug einzuholen.

Die Maschine ist bereit, das Boarding ist abgeschlossen, die IFR Clearance eingeholt und die Cabin Crew macht die entsprechenden Ansagen. In diesem Falle sogar in Deutsch, wie es auf innerdeutschen Flügen üblich ist. Der Inhalt des blauen Windows hat sich entsprechend geändert.

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Hier ist genau auf den Seat Belt Schalter zu achten. FSPX kann diesen Schalter im Cockpit nur erkennen, wenn sich die Programmierer an die Standardfunktion gehalten haben. Dies ist beim hier eingesetzten Wilco Airbus nicht der Fall. Die Seat Belts müssen also über die Tastenkombination von FSPX, bzw. über das FSPX Menü oder im Mini Window gesetzt werden. Tut man dies vor dem Taxi nicht und sind nicht alle PAXe angeschnallt, gibt es ebenfalls heftige Punktabzüge. Also, Taxi frühestens, wenn alle angeschnallt sind. Die Crew schließt nach erfolgtem Boarding die Türen und melde Cabin Clear an den Captain. Ein Blick auf das Mini Window, alle Passagiere sind angeschnallt, also geht es los. Während Pushback und Taxi, macht die Crew die üblichen Kabinendurchsagen vor dem Start. Klasse, bei Nacht gibt es sogar die Ansage für die abgedunkelte Kabinenbeleuchtung.

Während des Takeoff Run, macht der Copilot seine Speed Calls und schon ist die Maschine Airborne und pünktlich auf dem Weg nach Hamburg. Noch während des Steigflugs genehmigt die Kabinencrew den Einsatz von Handys und Laptops.

Während des Fluges passiert nicht viel. Es ist ein ruhiger Flug am späten Abend. Das Wetter ist klar und es sind keine Probleme zu erwarten. FSPX spielt Sounds ab bei Über-, bzw. unterschreiten der 10.000 Ft. Grenze. Auf Reiseflughöhe, schalte ich das Seat Belt Sign aus und eine entsprechende Ansage der Cabin Crew ertönt. Die Stewardess kommt ins Cockpit und bringt Kaffe, bzw. etwas zu essen. Über das FSPX Menü kann der Bordservice, wie Filme zeigen, Getränke servieren, Snacks servieren oder gar eine komplette Bordverpflegung durchführen, ausgelöst werden. Aber Vorsicht, der Service muss rechtzeitig vor der Landung beendet sein und die Kabine muss Cleared for Landing sein, sonst gibt es Punktabzug.

Der Controller hat uns für den Anflug auf EDDH abgerufen. Seat Belt Sign an und den Anweisungen des Controllers folgend, leite ich den Sinkflug ein. Die Cabin Crew macht ihre Ansagen. Der Co weist mich auf das Unterschreiten von 10.000 Ft. Hin. Wenig später der Sound, dass Handy und Laptops auszuschalten sind und wieder der Hinweis auf die gedimmte Kabinenbeleuchtung bei Nachtanflug. Wenig später meldet sich der Purser: „Captain, Cabin cleared for Landing“. Nun sind es nur noch wenige Minuten bis zum Aufsetzen. Meine butterweiche Landung erkennt der Co mit der kurzen Bemerkung „Fantastisch“ an, ich trete die Bremsen, schalte den Umkehrschub ein, der Co weist kurz vor 60 Knoten hin, die Reverser abzuschalten, was ich auch tue, sonst gibt’s was? Punktabzug und nicht zu knapp. Und außerdem –wie im richtigen Leben- Triebwerksschäden, deren Reparatur viel Geld kosten.

Runter von der Bahn, Hamburg Ground rufen und Taxi to the Gate anfordern. Die Crew weist die Passagiere darauf hin, solange angeschnallt zu bleiben, bis die Parkposition erreicht ist und das Anschnallzeichen erlischt. Am Gate angekommen, wird das Seat Belt Sign ausgeschaltet, die Parkbremse gesetzt, Treibwerke aus, der Jetway kommt heran, nach dessen Andocken wird die Tür geöffnet und die Cabin Crew bedankt sich, dass die PAXe mit uns geflogen sind und wir uns freuen, sie wieder an Bord begrüßen zu dürfen. Nachdem alle PAXe von Bord sind, muss noch der Flug über das FSPX Menü beendet werden.

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Für mich kommt natürlich jetzt der spannendste Teil des Fluge: Die Auswertung meiner Leistungen. Diesen Abschlussbericht stelle ich auf den nächsten Bildern zur Verfügung.

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Der Flug war gut, die PAXe zufrieden und mein Fuel Management leider nur Suboptimal. Sieht wohl so aus, als müsse ich noch ein wenig über korrektes Tanken lernen. 🙂

Fazit

FS Passengers X ist ein „Must Have“ für jeden, der mehr Realismus auf seinen Flügen erleben will. Der Funktionsumfang dieser außergewöhnlichen Software ist so groß, dass er beinahe eine Airlinesimulation innerhalb des Flusi darstellt. Einnahmen, Ausgaben, Flugzeugwartung, Pilotenkönnen, alles wird berücksichtigt und berechnet auf dem Weg zum Chefpiloten der eigenen Airline. Dazu kommen noch die unheimlich realistischen Sounds, wie z.B. die Bremsgeräusche.

Bis auf die Schwächen bei der Umsetzung ins Deutsche, ist FSPX ein gnadenlos gutes Addon, dass ich für den Sim Flight Award 2009 nominieren möchte.

Ich fliege nie mehr ohne FS Passengers X.

Pro Contra
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Funktionsumfang
  • Mehrsprachige Dokumentation
  • Keine Performance-Einbußen
  • Menüs nicht durchgehend auf Deutsch übersetzt
  • Support nur auf Englisch
Informationen Testsystem
  • Intel Core 2 Duo E8500
  • 4 GB RAM
  • GeForce 280GT
  • Windows Vista Business 32 Bit

Joachim Orlik

2 Comments
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Ich würde den FS Passenger X für FSX mit Freischaltungscode gerne erwerben,leider habe ich aber nicht die Möglichkeit mit Paypal sondern nur mit einer Überweisung tätig zu werden und zu bezahlen.
” wer könnte mir helfen ”

MFG

G.Raab

Servus Gerhard,

hier auf simFlight.de gibt es Nachrichten und Reviews zur Flugsimulation. Für Fragen rund um den Erwerb von Produkten im simMarket findest du auf deren Homepage Antworten, oder wende dich bitte an den Kundenservice: http://secure.simmarket.com/customerservice.php

Grüße, Klaus