Honigwabe im simMarket gelandet

Honeycomb Aeronautical hat letztes Jahr ihr erstes Produkt auf den Markt gebracht- die Alpha Flight Controls. Bislang liest man nur gutes über den 250€ teuren Yoke, welcher bislang nur direkt beim Hersteller oder Aerosoft erhältlich war. Seit Anfang der Woche ist er jedoch auch im simMarket zu bekommen, wobei Aerosoft die Distribution übernimmt.

Features:

  • Aerospace grade internal components
  • Realistic ergonomics
  • 180° turn radius, self-centring
  • Switch panel with backlight
  • Numerous switches and buttons
  • Durable construction
  • 5-year warranty and free lifetime support
  • Mounting points and brackets for other Honeycomb and Saitek products
  • Designed and developed in California by pilots and aerospace engineers

Compatible with:

  • Flight Simulator X
  • Prepar3D
  • XPlane 11
  • Flight Sim World

Dimensions:

  • Sleeve: 44,8 x 31,4 x 23,7 cm
  • Carton: 46,2 x 32,7 x 25,5 cm












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Die Aussage, dass das Produkt nur über den Hersteller zu erwerben war stimmt so nicht! Dieser Yoke lässt sich seit Beginn bei Aerosoft und seit kurzem auch bei X-Plane.org erwerben. Wenn ich mich nicht komplett täusche, sind da sogar noch viele weitere Stores….

Ähhh… Aerosoft hat das Exklusivrecht für den Verkauf in Europa.
Simmarket ist also sowas wie ein Zweitverkäufer und wird die Ware wohl aus Paderborn erhalten.

Hab das Teil jetzt auf 2 Messen in den Fingern gehabt und trotz deutlichem Messerabatt nicht gekauft. Ebenso wie mein damaliger Saitek Flight Sim Yoke ist mir das Teil einfach zu klobig auf dem Tisch. Dazu jedesmal der Auf- und Abbau.

Ich möchte zu gerne wissen, ob auch in einem realen, kleinen Flugzeug der Yoke zu einem “Mittelpunkt” zurückgezogen wird, wie es bei allen mir bekannten Flight-Sim Yokes ist.

`Naja, wenn du eine Yoke willst die wirklich auf die realen Bewegungen des Flugzeuges bzw seiner Steuerflächen korrekt reagiert bräuchtest du eine control loading yoke wie zb diese hier :

https://www.brunner-innovation.swiss/product/cls-e-ng-yoke/?gclid=Cj0KCQiA04XxBRD5ARIsAGFygj8IXsyVRwGPZsWEdBScBtbs3VGTYOp5Cs9WexuhnDGR8pUfVcU-bZYaAkdwEALw_wcB

Man beachte den kleinen, aber feinen Preisunterschied.

Ja, Danke. Das Teil hatte ich in Lelystadt auch in den Fingern. Das war einer der Vorteile, dass in Lelystad so viele Hardware-Entwickler waren.

Es gibt keine feste Neutralstellung. Die Neutralstellung ist jeweils dort, wo der Druck der Anströmung auf beiden Seiten der Ruderfläche gleich groß ist. Das ist kein fixer Punkt. Wenn keine Anströmung vorliegt, z.B.im Stall, gibt es auch keinen neutralen Punkt. Soetwas mechanisch herzustellen ist aufwändig. Und man braucht natürlich auch eine Software, die die entsprechenden Daten generiert.

Beim Airbus ist das nicht notwendigerweise weniger komplex. Öffnet sich das hier?

https://books.google.com.om/books?id=66ifBgAAQBAJ&pg=PA197&lpg=PA197&dq=side+stick+lastvielfache&source=bl&ots=L67vfPAGfX&sig=ACfU3U2phJEHFme0rR4YfeQ-CQo8XRML8w&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjN64nUwIrnAhUOLFAKHTk2CXoQ6AEwAXoECAoQAQ#v=onepage&q=side%20stick%20lastvielfache&f=false

Ansonsten nach “side stick lastvielfache” suchen und dem Link zu “Ein Jahrhunder Flugzeuge” folgen.

Der Druckwiderstand vom Airbus Sidestick ist übrigens auch nicht symmetrisch, der Kraftaufwand für einen Druck in Richtung Flugzeugaußenseite ist niedriger als in Richtung Innenseite (ich hoffe, ich verwechsle das nicht).

Es gibt schon einen Grund dafür, warum manche Simulatoren mehr kosten als die Flugzeuge.

Upside: Das ist nur ein Aspekt des Fliegens. Vieles andere ist schon richtig gut simuliert. Ich habe einen PPL und würde sagen: Der Unterschied im Realismus zwischen Sim und richtigem Flugzeug ist ungleich kleiner als der Unterschied in den Kosten. Simming kann man schon ernsthaft betreiben, das ist kein Gaming. Wenn Du sauber ein ILS abfliegst und orginial procedures befolgst, kannst Du zu recht stolz auf das Erreichte sein. Ein wirkliches Flugzeug steuert sich übrigens viel leichter als ein Sim. Gottseidank, sonst gäbe es wohl einige Abstürze.

Danke für die Information!
Dass ein Airbus Sidestick einen Druckwiderstand hat war mir neu. Ich dachte, da der ja nicht mit einer Hydraulik verbunden ist, dass der sich “frei” bewegen läßt.

Ja, so hatte ich mir das auch vorgestellt, dass es es an der Anströmung liegt, wohin ein Yoke zurückkehrt, wenn man ihn loslassen würde. Deswegen bin ich immer auf der Suche nach einem Flight Sim Yoke, der eben nicht diese “dicke Feder” zum zurückholen hat.

Ich habe seit einiger Zeit einen Hotas Wathog mit einer “Rohrverlängerung” von 10cm. Damit ist man schon ziemlich “genau” und er “zieht” nicht so extrem zurück zur Mittelstellung. Gerade gestern musste ich nach 10 Std. Flug einen A333 auf der RW22 von NTAA manuell landen. Kein ILS, Runway erst ab ca. 4DME sichtbar. Da merkt man dann, dass der Stick “genau” ist.

Ich würde dir im weiten Teilen soweit zu stimmen. Ich selbst habe knapp 110 Stunden im Segelflugzeug (SPL) und 8 Stunden auf der C152, zum PPL-A. Ich habe beide Simulatoren P3D V4 und X-Plane 11. Im P3D gibt es bei den Addons die teuer sind z.B A2A relativ realistische Simulationen, im X-Plane 11 auch ich selbst fliege die Justflight C152 relativ häufig, die fliegt sich fast wie die echte eher sogar noch etwas übertrieben, aber das ist generell beim X-Plane der Fall. Wenn ich z. B. eine Platzrunden mit einem Höhenwind von 40 Knoten im X-Plane fliege, hat man das Gefühl als ob der Flieger fast Achterbahn fährt. Das ist in der Realität nicht ganz so übertrieben, übt aber trotzdem gut ich bin nach gerade einmal 3.5 Flugstunden das erste mal Cessna 152 alleine geflogen. Ich benutze auch den Honeycomb Yoke und der ist von Haptik einem Cessna 152 Yoke schon ähnlich. Das Simulatoren das fliegen etwas wie man im Englischen sagen würde ”unstable” darstellen, ist auch so gewollt damit man sich dann im echten Flieger denkt ”Bohr ist das einfach”. Ich Simulator kann man relativ gut anfliegen von Vors, Adfs usw. üben ohne das man gleich mal 200€ in eine Flugstunde steckt.

Ich habe die Daten gefunden: Der Kraftaufwand, um einen Airbus-Stidestick für Roll voll nach außen zu drücken, beträgt 9 lb. Um in nach innen zu ziehen 7 lb. Der Ausschlag ist jeweils 20°.

Für Pitch sind es nach vorn und nach hinten 22 lb. Der Ausschlag beträgt jeweils 16°. Hier also keine Asymmetrie.

Der Stick ist so eingebaut, dass er in Ruhestellung (federzentriert!) 20 ° nach vorn gekippt ist und 12 ° nach innen.

Der Kraftaufwand, um den Stick aus der Ruhestellung zu bringen, beträgt in alle Richtungen 1 lb.

Quelle: https://www.jstor.org/stable/44470634?read-now=1&seq=9#metadata_info_tab_contents

Der Autor des Artikels vermerkt: Dass die Piloten nicht spüren, dass der Druckaufwand bei Roll für innen und außen unterschiedlich ist, zeige, dass Airbus es richtig gemacht habe 😉

So, jetzt könnt Ihr Euch darüber auslassen, dass die Angaben in lb sind und nicht in Newton. Der Artikel ist von 1986.

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