X-Plane Kurznachrichten Nachtrag

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Als wenn wir die letzten Tage nicht schon genug Nachrichten in der X-Plane Welt hatten, gab es wie in einem Nachtrag gemeldet ,noch das erscheinen von MisterX6-Boston Logan International bekannt zu geben, der sich auch sehr gut mit Massachusetts Pro verträgt. Außerdem gab es ein großes Update von SkyMaxx Pro auf Version 3.2. Ein Update das es in sich hat und nebenbei auch dem Real Weather Connector Feuer unter dem Hintern macht. Als Versuchsträger nutzen wir die Alabeo DA-42.

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Um uns nicht zu leicht das VRAM zu verbrennen, wofür SkyMaxx Pro berüchtigt ist, starten wir in LBWN, wo wir vor solchen Dingen wie UHD-Meshes und sehr umfangreicher OpenStreetMap Datenbanken geschützt sind.

Die ersten Dinge fallen sofort auf, wenn man in das SkyMaxx Pro Konfigurationsmenü geht:

Es gibt einige Menüpunkte die weggefallen sind. So gibt e keine Wolkendetails oder minimale und maximale Wolkengröße mehr. Diese Dinge soll jetzt SkyMaxx Pro selbstständig regeln. Außerdem gibt es nicht mehr 3 sondern 6 verschiene Textursets für Zirrus Wolken, also die Wolken die sehr hoch am Himmel (8 – 12 km Höhe) stehen und aus feinsten Eispartikeln bestehen.

Außerdem kann man jetzt bis zu 40000 Qudratkilometer mit Wolken bedecken. Das heißt wir kommen auf eine Sichtweite von 100 km.

Noch etwas fällt auf: Es sind weit über 600 MB VRAM von meinen 4GB verfügbar. Und das mit einer vorher nicht erreichbaren Sichtweite. Liegt das nur an der Gegend und an der geringen Bedeckung? Dafür greife ich auf ein Bild aus dem zweiten Flug zurück:

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In Boston haben wir dank dichter Bewölkung, einer sehr eng bebauten Umgebung und der neuen Boston Szenerie einen Speicheralptraum. Doch auch hier sind über 350 MB VRAM frei, statt dessen sind von meinen 18 GB RAM nun 14,5 GB belegt. Man hat also im Zusammenhang mit dem Real Weather Connector noch deutlich mehr VRAM Daten in das normale RAM übertragen.

Ein sehr wichtiger Vorteil, da diese Änderung viele Besitzer von 4GB Karten von der Dringlichkeit befreit schon wieder die Grafikkarten updaten zu müssen. Man kann in Ruhe abwarten bis die Pascal GPUs auf einen attraktiveren Preis gefallen sind.

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Wir starten mit dieser erzielbaren Maximalsichtweite. Und wie man sieht ist das bei geringer Bewölkung auch kein großes Problem.

Nach kurzen Flug zeigt sich jedoch ein kleines Problem:

Bei dieser Sichtweite genügt ein verhältnismäßig geringer Bewölkungsrad und schon fühlt man sich in 10.000 Fuß von Wolken umzingelt.

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Das schmale Wolkenband wirkt nicht unbedingt realistisch, aber zumindest die eingebetteten Gewitterzellen lockern die Wolken etwas auf.

Doch diese großen Sichtweiten haben auch einen Vorteil:

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Wenn die Wolken am Horizont auftauchen sind sie noch so klein, dfas m,an sie zunächst gerne übersieht. Erst wenn man etwas näher heran gekommen ist, sieht man sie wirklich deutlich. Sie tauchen also nicht mehr derartig aus dem Nichts auf.

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Die Effekte legen a8uch immer mehr zu. Ein wichtiges Feature das auf den Bildern nicht zu sehen sind ist der Real Weather Connector. Zuvor hat er häufig genug seine Wetterkarte neu berechnet, obwohl es nicht nötig war.

Diese Probleme sind jetzt beseitigt. Der Real Weather Connector lässt sich durch Koordinatenwechsel in den Randbereichen der Karten nicht mehr ins Bockshorn jagen. Auch neu geschriebene METAR Dateien versetzen ihn nicht mehr in Unruhe. Erst prüft er ob sich wirklich das beschriebene Wetter verändert hat. Dann und nur dann baut er Teile der Karte um.

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Erst wenn wir wirklich von dicken und großen Wolken umzingelt sind macht sich die große Abdeckung von 40000 km² unangenehm bemerkbar. Dann lohnt sich eine Reduktion der Abdeckung auf 20.000 km².


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Wenden wir uns nun Boston zu.

Der Flughafen hat es in sich und glücklicherweise hat er gerade auch sehr eindrucksvolle Wolken zu bieten.

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Eng gestaffelte Gebäude und viele Fahrzeuge, Leute und Gegenstände sorgen dafür das man etwas zu entdecken hat.

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Es gibt ausgesprochen viel Bodenverkehr.

In der Luft bestätigt sich der gute Eindruck.

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Wohlgemerkt. Dies ist keine Payware!

Es gibt auch jede Menge Brücken, während die kleinen Gebäude von der Massachusetts Pro Szenerie bereit gestellt werden.

Jede Menge spezieller Gebäude runden das Bild ab.

Die Szenerie bei Nacht:

Eine unglaublich dichte Szenerie.

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Wir gehen durch die Wolken.

Wolken aus der Nähe:

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Und aus der Höhe

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Wir fliegen zurück:

SkyMaxx Pro soll außerdem bereits einige Optimierungen besitzen die erst mit X-Plane 10.50 aktiv werden.

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Danke für die guten Nachrichten! Boston ist schlicht der Hammer und das als Donation-Ware! Schönes Update für Skymaxx Pro, es folgt der neuen Laminar Research Philosophie „vereinfachte Frontends“ zu entwickeln und damit die Usability für die Breite der User zu verbessern.
Abgesehen davon bin ich echt froh, dass mit den Updates für X-plane immer neue Airports in 3D hinzukommen – und nicht irgendwelche Szenerien anfangen zu flackern…

Bin kürzlich wegen der IXEG auf XP10 umgestiegen. Anfänglich war ich begeistert. X-Plane hat definitv Vorzüge, auf die man bei P3D lange warten kann. Nachdem ich aber eine Runde in der NGX drehen wollte und die 3.2 wieder auf die Platte geschmissen habe, kam die Ernüchterung. In Kombination mit ASN und Orbx Global ist P3D um Welten schöner als XP.

Aber: X-Plane hat einen entscheidenden Vorteil für mich. Die Wolkendarstellung (und damit meine ich das Durchfliegen, nicht die Betrachtung außerhalb einer Wolkenformation) ist das realste, dass ich je in einem Simulator gesehen habe. In der Abenddämmerung mit der IXEG mit Regeneffekten am Windshield bei Regen oder Schnee durch einen Sturm fliegen hat etwas derart „magisches“, dass ich XP10 unmöglich von meiner Platte schmeißen kann.

Im Endeffekt nutze ich jetzt beide Sims. The best of both worlds…

Ich kann nur jedem meiner Simmer-Kollegen empfehlen, sich XP10 (in Kombi mit Skymaxx Pro 3.2) mal in der Tiefe anzusehen und sich durch die anfängliche Lernkurve durchzubeißen. Es lohnt sich!

Kann Michael nur zustimmen. Als erste Aktion am besten die Tastaturbelegung den gewohnten Verhältnissen anpassen und das bedienbare virtuelle Cockpit als Standardansicht festlegen. Das spart viel Frust. 🙂

Michael, Du musst in DCS mal ein eine Wolkenschicht einfliegen. Ich hoffe, LR lässt sich hier noch etwas inspirieren. 🙂 Mit Skymaxx Pro kann man wunderschöne Wettersituationen haben – aber leider auch das Gegenteil…

Ich kann von X-Plane auch aufgrund des Fluggefühls nicht mehr lassen und der „echten“ Beleuchtung. Wenn man über eine Autobahn anfliegt, auf der hunderte von Autos mit Licht unterwegs sind oder die Neonröhre unter dem Glareshield der IXEG anspringt…

X-Plane hat in der Tat irgendwie etwas magisches an sich – es sieht vielleicht hier und da mal nicht so gut aus wie im P3D – was ich an X-Plane jedoch schätze ist, dass ich nicht so viel Zeit in das Drumherum investieren muss – beim FSX und P3D habe ich nach vielen Jahren Erfahrung immer Angst, dass ich Zeit mit dem Konfigurieren vertrödele bis alles läuft. Heute fehlt mir dafür die Zeit – bei X-Plane 10 weiß ich, ich starte es, und es läuft wie immer und ich kann sofort losfliegen. Die Datenstruktur ist so übersichtlich, dass es nicht mal Registry-Einträge erfordert und man den X-Plane-Ordner einfach auf der Festplatte lassen kann wenn Windows neu installiert werden muss – wieder starten und läuft.

Zu der DA42 habe ich hier mal ein Review verfasst: http://flyingxplane.apps-1and1.net/review-alabeo-da42-twin-star/