Twotter-Extended-Startup im Detail…

… beschreibt Finn  Jacobsen, der an der Programmierung der Twin Otter Extended von Aerosoft mitwirkt, in einem neuneinhalbminütigen Video. Darin zeigt er insbesondere das Abarbeiten der interaktiven Checkliste, die schon ein Markenzeichen früherer Flugzeuge wie der Catalina X oder der Bronco X war. Film ab!

httpv://www.youtube.com/watch?v=ghRjq5MLlX8

13 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Das sieht doch vielversprechend aus! Freue mich auf den Release, hatte auch mit der ursprünglichen Version bereits viel Spass und damit spannende Routen erflogen. Dank knackig-scharfen Texturen und zusätzlicher Systemtiefe für mich schon jetzt ein must-have Flieger.

Also schön wird sie bestimmt, aber was ich jetzt nicht ganz verstehe, ist der Hinweis auf die “interaktive Checkliste”. Ich habe absolut keine Interaktion gesehen. Alle Checklist-Items mussten manuell bestätigt werden. Für mich sieht eine interaktive Checklist ein bisschen anders aus. Da könnte ich z.B. auf eine Zeile klicken und dann wird diese abgearbeitet oder ich kann einen Schalter umlegen und das entsprechende Häkchen wird dann automatisch gesetzt.

Hallo Oski,

dann schau dir das Video noch einmal aufmerksam an. Bei Minute 7:00 werden die Fuel Boost Pumps überprüft, die Checkliste quittiert dies jedoch zunächst mit einem kleinen roten x. Erst beim erneuten Betätigen des Testschalters ändert sich dieses in ein kleines v.

Das ist von der Funktionsweise nicht viel anders als bei der Catalina X (eigene Erfahrung) und wahrscheinlich auch bei der Bronco X, nur optisch überholt. Weitere Auskünfte kann dir dazu sicherlich der Entwickler selbst geben.

Viele Grüße,
Jan

Ok, ich werd mir das nochmals genauer ansehen 🙂 Ich habe die Bronco und Catalina schon auch – aber hat lange nicht mehr benutzt. Trotzdem – Interaktivität sieht bei mir anders aus.

Nun ja, ich werds dann sehen, wenn sie raus ist. Ich hol mir die Twotter auf jeden Fall 🙂

Ja Spool-Up beim Engine-Start ist in der Tat ziemlich hässlich… Der Entwickler schreibt im oben genannten Link, dass dies EVENTUELL noch geändert wird… Aerosoft soll da bitte ein paar Euro mehr investieren und ein vernünftiges Turboprop-Modell entwickeln lassen, denn was nützt mir ein STOVL-Flugzeug dessen Motoren nicht einigermassen realitätsgetreu simuliert werden?

LG,
Markus

Mit ein paar Euros ist das leider nicht getan… ein vernünftiges Turboprop-Modell ist sehr komplex und im FSX nicht möglich…

im FSX vielleicht nicht, aber ausserhalb davon schon… A2A, Majestic und FSLabs beweisen, dass man Motoren ausserhalb des FSX sehr vernünftig simulieren kann.
Klar ja, ist aufwendig und kostet mehr in der Entwicklung, aber wie “Aerobatics” schreibt, warum einen Turboprop machen, wenn man den nicht zu Ende programmieren will? Vor 5 Jahren wäre das ja noch OK gewesen so, aber die Konkurrenz beweist nun mal sehr gut, dass es auch anders geht… Aerosoft macht es sich da schon einwenig einfach, immer nur zu sagen “geht halt nicht im FSX”, finde ich schade. Eine Twin Otter auf dem Niveau der Majestic Dash wäre halt schon super!

Grüsse,
Markus

Hi Marcel,

wieso geht man als Entwickler dann an das Thema Wellenleistungtriebwer ran bzw. was bewegt einen eine definitiv nicht mögliche Aufgabe zu lösen?

Gruss

Ich habe die Tage an anderer Stelle ja schon mal darauf hingewiesen, dass solche aufwändigen Entwicklungen im FS Markt nur für Ausnahmen rentabel sind. Dazu weiß auch nur ein kleiner Teil der Kunden die Systemtiefe zu schätzen. Aus meiner Sicht ist das auch ok.

Bei A2A darf man nicht vergessen, dass sie auch nur Schrittweise die FSX Hürden überwunden haben und es ein langer Weg war bis zum aktuellen Stand.

Die Q400 ist genial, aber auch hier war der Aufwand und die Entwicklungszeit sehr hoch. Soweit ich gehört habe waren es viele Jahre.

Ich habe gestern in einem anderen Forum gelesen, dass die Entwickler nicht willig seien, sich in die Materie einzuarbeiten. Das mag für einzelne stimmen, trotzdem finde ich die Aussage spekulativ und unfair.

Auch mir stellt sich langsam die Frage, wie lange die Entwicklung komplexer Add-ons noch realisierbar ist. Wenn jemand eine Idee hat, würde ich die gerne hören… 🙂

Die Twinotter sieht super aus, wird auch mehr Systemtiefe als andere Flieger bieten, von daher sehe ich keinen Grund das Produkt schlecht zu reden weil man den vernünftigen Entschluss gefasst hat, die PT6A nicht extern zu simulieren.

>warum einen Turboprop machen, wenn man den nicht zu Ende
>programmieren will?

Warum überhaupt noch ein Flugzeug machen, wenn man die Physik nicht zu Ende programmieren will? Turboprop ist nicht das einzige Manko des FSX. 🙂

Hallo Marcel,

wir haben wohl beide gültige Argumente 🙂
Was wir halt brauchen ist Wachstum, mehr Leute sollen an der Desktop-Simulation interessiert sein, damit die Verkaufszahlen etwas höher sind.
Mit P3D könnte das ein guter Weg sein; Damit kann man offiziell ein Add-On für viel Geld an Flugschulen, Airlines und Aviation Professionals verkaufen welches zu Trainingszwecken verwendet werden darf (gemäss Lizenzbestimmungen), und daraus kann man dann eine leicht weniger komplexe Version an die “Masse” verkaufen zu einem günstigeren Preis. Majestic macht das gut denke ich, FSLabs wird das auch so machen, PMDG hat meines Wissens auch schon Versionen ihrer Software für professionelle Zwecke verkauft…
Damit dürfte das dann auch finanziell funktionieren. Aber ja, reich wird man damit wohl nie werden.

Grüsse,
Markus

Ich gebe Dir Recht Markus, dass man so die Finanzierung der Entwicklung gewährleisten kann. Aber wer von den Flugschulen, Airlines oder Aviation Professionals ist an einem Twinotter, Porter oder DC-8 Simulator interessiert? Damit bleiben wie gehabt nur wenige rentable Muster. 🙂

P3D hat aus meiner Sicht nur wenig Potential um die Szene wachsen zu lassen. Er wird nie im Verkaufsregal stehen und der Erwerb der Software ist nicht jedermanns Sache.

Vielmehr sollten wir unseren Umgang miteinander überdenken – besonders mit jenen die keine hohen Ansprüche an die Systemtiefe haben. Ich habe vor kurzem einen Stream eines Vatsimfluges in einer Gamercommunity verfolgt: Das wäre tolle Werbung für unser Hobby gewesen. Aber der Umgang mit den Teilnehmer im deutschen Luftraum hat es allen Zuschauern verdorben… das ist jetzt aber nur noch bedingt on-topic. 🙂

Ok, merci für die Info.