Turboprop: ALABEO C441 CONQUEST II (FSX/P3D)

alabeo_conquestii_bannerALABEO hat die Cessna 441 Conquest II veröffentlicht. Die C441 ist ein zweimotoriges Geschäftsreiseflugzeug für 2 Piloten und maximal 9 Passagiere. Für knappe 35 USD (heute ca. 32 EUR) kann man den virtuellen Flieger im ALABEO Shop kaufen. Für Neugierige gibt es bereits ein Vorschauvideo… 

Features

  • Flight1 GTN 750* integration
  • Reality XP GNS530* integration (only for FSX)
  • Alabeo GNS530
  • Full FSX – Steam and P3D v2.5 and v3.0 compatible.
  • Cold and Dark start option
  • Stormscope weather radar (only for FSX)
  • Superb material shines and reflections.
  • Volumetric side view prop effect
  • Gauges reflections
  • Knob click sounds
  • Windows scratches and blades shines
  • High quality 3D model and textures.
  • Realistic behavior

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Alabeo – ist das irgendwie eine Tochterfirma von Carenado? Sieht für mich irgendwie danach aus. Falls ja, warum ist das so?

Alabeo wurde vor längerer Zeit als “Spin-Off” / Tochter gegründet. Ziel war es damals Addons mit Fokus auf weniger komplexe Flugzeuge (und damit weniger komplexe Avionik / Systemsimulation) zu legen. Erkenntnisse hinsichtlich Modellierung / Texturierung usw werden dabei m.E. bewußt ausgetauscht.
Schaut man sich die jeweils simulierten Flugzeugtypen an, bekommt man so eine Ahnung 😉

“Ziel war es damals Addons mit Fokus auf weniger komplexe Flugzeuge (und damit weniger komplexe Avionik / Systemsimulation) zu legen” Ingo, der ist echt gut 😀 Geht das überhaupt als Carenado-Tochter?

Wenn man der Church of PMDG angehört verliert man den Bezug zur Realität scheint mir.

“Realität” ist ein gute Stichwort. 😉

Die Zielsetzung jeglicher Simulation per Definition, ist die Realität bestmöglich abzubilden, sprich eine realitätsnahe Umgebung zu erzeugen.

Begriffe wie “weniger komplex”, “Simulation light” entfernen sich von diesem Bestreben diametral. Wird aber dennoch erfolgreich marketingseitig gemacht, um zum Ergebnis nicht Spiel sagen zu müssen und geringeren Entwicklungsaufwand zu rechtfertigen.

Mit persönlichem Geschmack hat das nichts zu tun. Wenn man etwas gerne tut, wie man es tut, ist egal wie man das Kind tauft.;) Und es kann etwas den eigenem Anspruch genügen, aber nicht dem Anspruch der Simulation gemäß Definition.

Somit kein Glaubensbekenntnis der “Church of PMDG”, geglaubt wird überall.

Zum Beispiel, dass noch PMDG die Elite der Airliner-Systemsimulation sind. Mit dem Schritt der Umgehung der fsx -schen groundfriction hat FSL die Latte hinsichtlich Thrustmanagement beim Taxen höher gelegt, auch hinsichtlich Betankung(ssimulation). Eine der wenigen Vergleiche die sich durch die jeweilige Layout-Philosophie überhaupt ziehen lassen, wenn feature complete.

Krass dass jetzt schon PDMG nicht realistisch genug ist. Vielleicht kommt ja nächstes Jahr der Airplane Wheel Simulator 2018 raus. 😉

Ich finde nicht, dass sich irgendwas diametral entfernt. Schau Dir mal die Systemtiefe zu FS4 oder FS98-Zeiten an. Da sind Carenado und Alabeo schon deutlich weiter und immersiver. Auch sehe ich keine Unterschiede zwischen Alabeo und Carenado.

Können die Profisimulanten eigentlich noch eine saubere Platzrunde fliegen, ohne vorher das FMS pogrammiert zu haben?

PMDG war lange das Synonym für die authentischten Muster am Markt. Sollen sie das aus Gewohnheit bleiben ohne dass wir den Markt laufend evaluieren? Ich finde nicht.

Wir sprechen hier nicht von einer Klospülung. Die Umgehung der Groundfriction war überfällig. Wo beginnt denn die Simulation eines Fluges? Airborne oder schon am Gate? Vorsicht beim Antworten. 😉 Wir vertrauen seit Jahren auf Produkte wie AES und GSX und das animieren von Jetways die weniger zur Pilotenarbeit beitragen als Taxing mit realistischen thrust settings. Man hat sich nur mit weniger abgefunden, weil es den Wettbewerb nicht gab. Ich sehe keinen Sinn sinnvolle Weiterentwicklung zu verlächerlichen, nur weil dich das Thema nicht tangiert.

“Schau Dir mal die Systemtiefe zu FS4 oder FS98-Zeiten an.”

Mit der Einstellung von “Simulation light”, und keinem Streben nach mehr Simulation, wären wir heute noch auf diesem Niveau!

Mit destruktiven Begriffen wie “Profisimulanten” provozierst du nur die, die sich provozieren lassen. Du stellst eine künstliche Beziehung zwischen Airliner-Simulation und Profis her, die es nicht gibt. Den authentischen GA Bereich decken A2A und Co ab. Hast du schon mal Airline-Simmer gesehen, die diese Art der Nutzung schlecht reden? Wenn du GA bevorzugst ist das OK, es gibt hier kein richtig oder falsch. Es gibt nur authentische und weniger authentische Flugzeuge. Und dieses Prinzip gilt in der Airlinerei wie in der GA.

Dann ist aber spannend Commander-AUT, wo man die Grenze zieht.
Denn wenn Du die Realität bestmöglich abbilden willst, und Physik beim realen Fliegen eine Rolle spielen sollte, dürfte keiner von uns den MSFS nutzen – oder nur mit der Q400 und FSL A320. Auch ein Schreibtisch mit Monitor und Tastatur ist denkbar ungeeignet, zumal wenn das Zimmer auf keiner Motion-Plattform steht.

Ich habe als Definition für die Simulation Begriffe wie Nachahmung, Schein, dem Original ähnliches System etc. gefunden.

Man kann von mir aus auch gerne zu meinen Produkten und anderen “komplexen Simulationen” Simulationen Spiel sagen. Und ich habe hier schon oft betont, dass Carenado ein wirtschaftlich vernünftiges Level an Komplexität verfolgt. Das hat natürlich mit geringerem Entwicklungsaufwand zu tun, das muss man nicht mit vermeintlich falschen Begriffen rechtfertigen. Und ein schönes Add-on, ohne Systemsimulation, deckt bereits 90% der Bedürfnisse des Marktes ab. Ich muss mich immer mehr für den hohen Grad der Systemsimulation rechtfertigen, das mal so nebenbei.

Durch die hohe Stückzahl an Add-ons sind Carenado und Alabeo teilweise die bestmögliche Abbildung der Realität, die verfügbar ist. Ich wüßte zum Beispiel von keiner besseren Do 228. 😉

Ich würde auch Begriffe wie “Feierabend-Pilot” nicht negativ werten. Wer von uns simuliert schon während der Arbeit? Und wenn ja, wie gehen Vorgesetzte und Kollegen mit der Situation um? 😉

Letztendlich sollten wir uns einfach über jeden freuen, der die Faszination für die (virtuelle) Luftfahrt teilt. Ob er im Homecockpit sitzt oder vor dem PC, ob im virtuellen Cockpit oder in der Aussenansicht. Ob er Wert auf Drücken von Autopilot-Tasten in der richtigen Reihenfolge legt oder auf Flugphysik, ob Carenado oder IXEG. 😉

Auch mit dem MSFS als Basis dürfte es sehr problematisch werden.

Sehr guter Beitrag!

“Dann ist aber spannend Commander-AUT, wo man die Grenze zieht.”

Eher zeitraubend als spannend, weil ständig die eigene Wahrnehmung mit “man” verwechselt wird.

Aus meinem Beitrag geht nicht hervor, welche Art der Nutzung “besser” ist. Braucht also gar keine Relativierung. Die bei dir eh mehr ein Reflex zu sein scheint. 😉

Ich hab auch nichts gegen “Feierabendpiloten”, außer dass ich den Begriff ähnlich dämlich finde wie “Systemtiefe”. Nur das tut hier nichts zur Sache.

Mir musst du auch nicht den Unterschied zwischen einer Desktop Simulation und einem Multi-Millionen FFS erklären. Ob es dir oder jemand Dritte gelingt, das Wesen von Simulation und sein Streben zu erfassen, ist mir auch ziemlich egal.

lange suchen muss man dafür jedenfalls nicht:
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/55029/simulation-v13.html

Der Markt rechtfertigt die Realisierung vieler Projekte. Das ist aber nicht automatisch Indikator für Simulation sondern schlicht Marketing.

Kennzeichnend für die unterschiedlichen Ausprägungen einer Community, die unter Simmer zusammengefasst wird.

Vor 10 Jahren hätte sich hier niemand träumen lassen, dass es später einen Trend geben wird, ausschließlich Landungen aus wing-view Perspektive möglichst realistisch darzustellen. Eigentlich eine Pax-Simulation. 😉 Flugsimulation, bzw. sein Wesen wird hier nicht wirklich tangiert.

Ich habe nichts gegen spielerischen Umgang, sonst hätte ich meine persönliche Präferenz durchscheinen lassen. Mach ich bewusst nicht.

Die Leute müssten selbst erkennen, egal, ob sie in der Früh einen Leg starten oder nach der Arbeit, ob das was sie in ihrer Freizeit tun eher spielerischen Charakter hat oder in Richtung Simulation geht. Es ist halt leider nicht jeder ehrlich zu sich selbst und schon gar nicht zu anderen.

Die Rechtfertigung erfolgt gerne über den Faktor Zeit. Und der ist schon mal ein großer Feind der Simulation. Es gibt somit zig andere Hobbys die man authentischer gestalten kann, als Flugsimulation mit Zeitmanko.

Wer hübsche Aussicht aus Pilotenperspektive genießen möchte, hat mehr davon eine Pilotseye DVD/BR einzulegen und sich auf die Couch zu pflanzen als ständig wiederkehrende Texturkachel anzustarren.

Mit einem fsx-nativen Airbus per direct gps von A nach B zu fliegen hat den Anspruch von casual gaming, nicht weil ich mir das einbilde sondern weil dermaßen viele Aspekte die das Fliegen implizieren unberücksichtigt bleiben.

Wenn jemand das anders sieht, soll das so sein. Mir wäre die Zeit das auf Verderb und Gedeih auszudiskutieren jedenfalls zu schade. Wichtig ist bloß, dass man das was man tut, gerne tut. Mit dem ins Verhältnis setzen, was denn besser sei, macht man sich (und seiner Umwelt) nur unnötigen Stress.

PS: Der letzte Satz war irgendwie im Editorfenster soweit nach unten gerutscht, dass ich ihn vor dem Abschicken nicht mehr gesehen habe. Bitte ignorieren. 🙂

Mir geht es um diesen Absatz Commander-AUT:

“Begriffe wie „weniger komplex“, „Simulation light“ entfernen sich von diesem Bestreben diametral…”

Weiter vermutest Du sinngemäß, dass der Entwickler, der Systeme nur bis zu einem gewissen Grad umsetzt, nur den Gewinn optimieren möchte auf Kosten der Nutzer. Du kannst nicht solche “kantigen” Aussagen in den Raum werfen und Dich über die folgende Diskussion wundern. Die Diskussion ist gut und wichtig!

Ja, wir haben heute sehr viel Realismus. An der Entwicklung dürfte ich auch nicht ganz unschuldig sein. Es bleibt aber jedem Entwickler überlassen, wie weit er diesen Wahnsinn auch verfolgen möchte – was wirtschaftlich ein echtes Problem ist. Und dem Nutzer bleibt überlassen, mit welchen Produkten er seine Freizeit verbringt.

Und das eine ist nicht besser, das andere ist nicht schlechter. Die Wertungen und Mutmassungen stören mich.

Ich habe beobachtet, dass einige, die selbst viel Wert auf Realismus legen, andere abwerten. Diese Entwicklung finde ich sehr schade. Interessant wird es, wie ein PMDG Nutzer reagieren würde, wenn ein Q400 Nutzer auf ihn herabblickt.

Abseits der Arbeit, die ich mit dem Simulator habe, kann ich sowohl mit einem umgebauten original Cockpit, mit einem komplexen Add-on als auch mit einem Default-Flieger in der Aussenansicht Spaß haben. Auch im vollwertigen Simulatorcockpit “spiele” ich das Pilotsein nach. Wo darf ich mich dann einordnen? 😉

“Wo beginnt denn die Simulation eines Fluges? Airborne oder schon am Gate? Vorsicht beim Antworten.”

Ich würde vermuten die Antwort liegt für viele beim Gate. Demnach betreiben dann Berufspiloten, die immer wieder denselben Anflug im Full-Flightsimulator durchfliegen, keine richtige Simulation. 😀

Wenn man sich manche virtuellen Controller anschaut, könnte man auch meinen, die Realität sei die Simulation von Vatsim, IVAO und co. 😉

“Weiter vermutest Du sinngemäß, dass der Entwickler, der Systeme nur bis zu einem gewissen Grad umsetzt, nur den Gewinn optimieren möchte auf Kosten der Nutzer”

Das ist nicht ansatzweise meine Absicht, Marcel.

Ich bin nur der Ansicht, dass eine Diskussion (die eh schon wieder vom eigentlichem Thema ablenkt) lediglich dann Sinn macht, wenn über bestimmte Begrifflichkeiten bereits einvernehmen besteht. Und das war in all den Jahren nie der Fall. Hier wäre das Einvernehmen über die Einschätzung des Simulationsgedankens jedenfalls dienlich.

Darüber haben sich andere den Kopf zerbrochen und wir können, ohne Zeit zu verschwenden auf deren Vermächtnis in Form von Enzyklopädien zurückgreifen.

Dass der Ursprung der Simulation nicht der Bespaßung von Simmern lag sondern um Geld für empirische Tests zu sparen, soll nicht ablenken zu verstehen, dass eine “Simulation light” bei genauer Betrachtung und in Hinblick auf den Sinn ein Oxymoron darstellt. Von daher sehr gut dem Marketing zuzuorndnen. 🙂

Den meisten ist es sowieso egal. Der Begriff hat sich etabliert und es wurde nie wieder darüber nachgedacht. Und dementsprechend sehen/sahen die Diskussionen darüber aus.

Mit dieser Information im Rücken kann jeder für sich feststellen, ob das, was man in seiner Freizeit tut, die Luftfahrt eher realistisch oder eher spielerisch nachstellt.

Ich stelle damit keine Entwicklung in Frage, was du durchaus gerne betreibst und zwar mit Fingerzeig in die Richtung PMDG & Co und begründest das damit, dass du Mehrheiten im Markt in Richtung Simplifizierung erkennst. Die würde ich auch nie leugnen. Der Casual-Faktor hat in der Unterhaltungsindustrie immer mehr Zuspruch gehabt.

Das alleine ist aber kein Grund Nischen nicht wirtschaftlich erfolgreich zu bedienen, wenn man das möchte und gleichzeitig dazu in der Lage ist. Unternehmen wie PMDG, A2A, Majestic, FSL,… beweisen das seit Jahren zb für den MSFS und Derivate. Man macht eine ganze Reihe an Simmern und mittlerweile auch sehr vermehrt Realpiloten glücklich, die diese Produkte in höchsten Tönen loben. Das wäre für mich bereits Grund genug, das nicht länger in Frage zu stellen.

Du hast einerseits Recht, andererseits müssen wir akzeptieren, dass das Verständnis von Freizeit-Simulation eine sehr große Bandbreite hat. Zum Glück! Denn die vielen Nutzer, die mit einer 777 nicht realistisch fliegen, finanzieren den wenigen Perfektionisten ihr Hobby mit.

Der Link aus dem Wirtschaftslexikon beschreibt Simulation als Modell, die Wirklichkeit “möglichst” real abzubilden um damit neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ich glaube, das betrifft nur einen sehr kleinen Teil von uns. 😉

Die Nischen abseits einer C172 oder B737 wirtschaftlich erfolgreich zu bedienen, ist fast unmöglich. Dazu braucht man Enthusiasmus. Ich habe mich erst vor ein paar Tagen mit einem von Dir zitierten Entwickler über die Schwierigkeiten unterhalten. Das betrifft also auch die wirklich “Großen”.

Wenn man das verstanden hat, kann man akzeptieren, dass Alabeo und Carenado einen wirtschaftlich vernünftigen Weg gehen, und sich um so mehr über die Produkte freuen, die bei der Systemsimulation einen oder mehrere Schritte weitergehen.

“Wenn man der Church of PMDG angehört verliert man den Bezug zur Realität scheint mir.”

Das scheint nicht nur so, das ist so. Manche glauben wirklich, dass die Mehrheit der Simmer mit der 777 zunächst mal 2 h Flugvorbereitung absolviert, dann über den Teich fliegt und hinterher mit dem Omsi Simulator 2h nach Hause fährt.

Dafür muss man rein zeitmäßig entweder ALG-II Empfänger oder Rentner sein. Ich bekenne als Rentner, dass ich diese Zeit weder aufwende noch aufwenden will. Nicht nur wegen der Entwicklung, die mich oft ausfüllt, sondern wegen des reinen Spaßes.

Ohne Carenado & Co wäre es recht einsam am Simmerhimmel.

Und ich bekenne auch ein Mitfinanzierer (danke Marcel) der (drei …xxx) Perfektionisten am IVAO oder VATSIM Himmel zu sein.

Und ich fühle mich gut dabei, weil mir bewusst ich dass ich sowieso nur spiele und ich niemals auf den Einfall kommen würde, mich als Quasipilot zu fühlen. Auch dann nicht wenn ich Ehrgeiz entwickle, die Sache doch einigermaßen real zu betreiben.

Überhaupt was ist real, wenn man die zwischen Kinderzimmer und Kellerecke mit nem Joystick und einem Monitor betreibt.

Bestenfalls der gut gemachte Flieger. Dann hört die Realität aber auch schon auf.

“Denn die vielen Nutzer, die mit einer 777 nicht realistisch fliegen, finanzieren den wenigen Perfektionisten ihr Hobby mit.”

Das bereitet den gegenständlichen Entwicklern sicher kein Kopfzerbrechen, mir ebenso wenig. 🙂

Dass nicht jedes Nischenprodukt für die Community gleichermaßen interessant ist, würde ich auch nie leugnen, deswegen mach ich aber noch kein Kernargument dagegen daraus.

Was mir von Nutzern diesbezüglich mitgeteilt wird ist, dass sie halbfertiges auf den Markt schmeißen und die Priorität eher bei HD Ledernähten des Interieurs liegen, denn bei systemcharakteristischen Merkmalen des jeweiligen Produkts. Abgerundet einem durchaus ambitionierten Preis, zumindest Carenado.

Wenn das nicht genügend Kunden zufrieden stellte, würden die sicher etwas anderes entwickeln. Aber die sanfte Kritik wie oben von Oski mittels Seitenhieb verpackt, wird immer aufrecht bleiben.

Wer sich mit halben Sachen zufrieden gibt, muss auch lernen diesbezügliche Kritik auszuhalten. Vielleicht macht es irgendwann weniger Spaß sie zu äußern? Nach den Reaktionen kann man heute die Uhr stellen, so berechenbar sind sie.

“Wer sich mit halben Sachen zufrieden gibt, muss auch lernen diesbezügliche Kritik auszuhalten”

Warum sollte man solche Nutzer oder Hersteller überhaupt kritisieren?
Es könnte auch sein sie wollen es gar nicht anders. Die Welt ist voll von seichten Produkten und auch Nutzern, die trotzdem zufrieden sind.

Wem also solche Fluggeräte keinen Spaß bereiten, der sollte es aushalten dies einfach zu ignorieren und sich seine Befriedigung mit dem Fluggerät der eigenen Wahl verschaffen.

“Warum sollte man solche Nutzer oder Hersteller überhaupt kritisieren?”

Du bist selbst gegen Orbx und Aerosoft aufgetreten, was hat dich damals motiviert?

Ich werde nicht alle Gründe abdecken können, weiß aber noch gut, dass sich die Nutzer bislang nie etwas schuldig blieben und die fanbyism Sticheleien Selbstläufer sind. So wie bei:

IOS vs. Android

Wir sprechen hier nicht von einem Einzelphänomen.

Gewöhnliche Ideologiefragen, mit welchen sich Menschen jeden Alters im Web aus der Reserve locken lassen. Sofern sie die Bestätigung von außen brauchen, dass sie stets das beste Produkt haben oder selbst stets die richtige Entscheidung treffen.

Wer das behirnt hat, den lässt so ein Seitenhieb kalt und fragt auch nicht mehr, warum jemand das macht.

Uhrenladen vs glass-cockpit
GA vs Airliner

Gab es alles schon. 🙂

Es gibt hier keine Seite der Vernunft. Ich bin aber überzeugt, solange auf die Seitenhiebe wie gewohnt reagiert wird, werden diese einen Reiz ausüben. Egal wer gerade am Zug ist. Mir ist persönlich ist auch egal, wer beginnt vernünftig zu sein. Ich glaub nur nicht, dass es bald eintritt:)

Es gibt sicher User, die sich durch ein “Church von PMDG” bereits in die Defensive gedrängt sehen, um bei nächster Gelegenheit zurückzuschlagen. Heute wars halt zufällig nicht die actio sondern die reactio.

Niemand bleibt sich hier etwas schuldig. Würde zumindest das erkannt, wäre vieles entspannter und die community homogener. 😉

“Niemand bleibt sich hier etwas schuldig.”

Das ist unverkennbar und ob es interessanter wäre, wenn sich alle streicheln wage ich zu bezweifeln. Zumindest wäre es fad.

Meine Schuld.Ich habe mich einfach falsch ausgedrückt.

Klar darf man jedes Produkt kritisieren, sofern man meint es gibt Kritikpunkte. Wird wohl kaum eines davon frei sein.

Geschmäckle kommt immer dann auf, wenn eine Ersatzfront herhalten muss und es nicht mehr um das konkrete Produkt geht. Muss mich wohl an die eigne Nase fassen, weil ich mich verleiten ließ, zumindest Zitatweise, das Gleiche zu tun.

Ich möchte nochmals auf die Begrifflichkeit “Simulation” kommen. Denn ich finde hier werden 2 wesentlich konträre Ansätze zur Definition vermischt. Die oben genannte Lexikon-Definition bezieht sich auf Simulation als “Simulation von Prozessabläufen” die natürlich möglichst exakt Prozesse vorab simulieren muss bevor diese real umgesetzt werden. Z.B. für Prozessautomation oder z.B. dem Ablaufprozess einer Produktionskette. Oder auch z. B. der simulierte Crashtest. In gewisser Weise auch ein Level-D Simulator, was die Bedienung und Flugverhalten betrifft. Hier gilt also in der Tat “as real as possible”, sonst passieren später bei der Umsetzung teure gefährliche Fehler.

Unser “FS” Ansatz der Simulation ist aber ein anderer: Hier gilt der Satz “Eine Simulation ist eine Abstraktion der Wirklichkeit” weil wir schon Aufgrund der eingeschränkten Hardware Möglichkeiten nie in der Lage sein werden die Prozesse der Wirklichkeit, wie oben beschrieben, exakt zu simulieren. Das fängt da an, wo ich im Cockpit mit der Maus einen Schalter umlege, statt ihn real zu bedienen. Und hört bei der Flugführung, Aerodynamic etc. nicht auf. Und wenn hier durch höhere Abstraktionsgrade Fehler passieren können, so sind diese entschuldbar, weil sie nicht später real nachvollzogen werden. Niemand wird einen unzertifizierten “FS” (alleinig) zur Ausbildung für die Realfliegerei verwenden.
Natürlich ist es auch im “FS” ein Bestreben “as real as possible” zu werden, aber der Abstraktionsgrad ist eben je nach Produkt jeweils unterschiedlich. Insofern finde ich das eine höhere Abstraktion = Light Produkt durchaus auch eine richtige Simulation im “FS” Sinn ist.
Welchen Abstraktionsgrad man sich für sich wünscht, ist eben jedem selber gemäß seiner Zielsetzung überlassen. Und selbst wenn man den “FS” nur als PAX-sim in Wingview, als Spotter-sim mit AI oder Touri-Sim im Slewmodus nutzt ist es eine Simulation in unserem “FS” Sinn.

Kann denn nun wirklich mal einer was zu Alabeo 441 sagen?