FsLabs Airbus Update Vorschau

FSLabs haben ein Vorschauvideo gepostet, das ein paar neue Features des kommenden Updates für den A319/A320 für P3Dv4 zeigt. Zum einen wurde die Simulation der Wetterefekte verbessert, bzw. beim A320 werden diese dann überhaupt erst eingeführt. Zum anderen passiert viel mit dem FMC: Daten zur Beladung aus Simbrief/PFPX können nun eingelesen werden, Windvorhersage, Enteisung (auch im Zusammenspiel mit GSX), FlexTemp Berechung und die Möglichkeit, diese Daten (wie im echten Flieger) aus dem FMC heraus an einen Drucker zu senden (oder als PDF). Ausserdem wurde eine CPDLC Datalink Funktion für die Onlinenetzwerke VATSIM und IVAO eingeführt.

Ein Veröffentlichungsdatum wiederum gibt es – natürlich – nicht.

 

Eingebettet findet man das Video in diesem Thread.

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Einfach nur absolut Geil. Mehr Worte kann man dafür kaum verlieren.

So ist es ich freue mich drauf. Der A320 toppt schon jetzt alles andere, selbst die PMDGs bleiben bei mir im Hangar.

Geht mir auch so. Die PMDGs hab ich schon seit monaten nicht mehr angefasst.

Hallo geht mir genaus so, nehme sogar eine niedrige grafikeinstellung im Kauf. Pmdg737 ist zur Zeit er eingemottet

Die Eis- und Schneeeffekte legen, zumidest im Video, im Vergleich zum FSLabs A319-X nochmals eine ganze Schippe oben drauf. Sieht schon verdammt gut aus!

Was teasert FSLabs eigentlich in den letzten 9 sek an? Neue Dialoge der Cabin Crew mit dem Cockpit?

Ja, das dürfte die Integration des Hoppie Datalink Netzwerks sein. Also ACARS natürlich auch, und speziell für die Kommunikation mit den Lotsen in Onlinenetzwerken auch CPDLC und PDC. Wie es bei IVAO aussieht, weiß ich nicht, aber bei VATSIM Germany und einigen anderen vACCs wird energisch versucht, wenngleich noch recht verhalten erfolgreich, die Nutzung von CPDLC bei den Centerlotsen zu propagieren, as real as it gets. Bisher ist dafür kostenlose Zusatzsoftware nötig, die neben dem Simulator läuft. Insofern ist die direkte Integration in die Addons sicherlich eine feine und runde Sache.

Thermopapierdrucker? 🙂

Genau! Hab mir juxhalber das Modell aus dem Video gesichert. Das papierlose Cockpit war gestern. 😉

Wo kriegt man sowas denn?

Anscheinend steigt der Verkauf von den Dingern ab jetzt enorm an :D… Finde ich etwas übertrieben, aber gut.

Haha geil, und wer Kinder hat mit Kaufmannsladen, kann das Teil ausleihen, wenn nicht geflogen wird 😀

Ersatzpapierrollen mitbestellen nicht vergessen. Im Lieferumfang ist keine komplette Papierrolle sondern lediglich ein bescheidener Rest einer Rolle enthalten.

Ich will gar nicht den Reiz in Abrede stellen, den es hat, Schnee auf den Tragflächen zu sehen. Auch die rumwuselnden Fahrzeuge sind ja ganz putzig. Aber ich frage mich doch ernsthaft, warum das einzige Mainstream-Produkt, das eine sinnvolle Anbindung an selbstgebaute Hardware möglich macht, nach wie vor die Level-D 767 ist.

Ich würde mir wünschen, dass FSL endlich die Cockpit Builders Edition veröffentlicht. Und dass die nicht soviel kostet wie ein Einfamilienhaus. Vernünftige Hardware kann man sich nämlich auch zu überschaubaren Preisen gut selbst bauen, selbst als Laie – wenn das Interface stimmt.

Viele Grüße
Holger

Ja, würde mir auch wünschen dass die Cockpit Builders oder Professional Version veröffentlicht wird, oder wenigstens mal etwas dazu kommuniziert wird. Taucht auch in keiner Roadmap auf.

Das ist das neueste, was ich dazu finden konnte:

https://forums.flightsimlabs.com/index.php?/topic/17288-fs-labs-a320-professional-version-fixed-based-simulator-p3d-only/

Meine eigene Hardware ist aus der Mitte der Neunziger …

http://www.mindspring.com/~rrelect/whatis.html

… und funktioniert immer noch unübertroffen. Bei EPIC werten die Werte in der Karte generiert und dann per offset an den FS gesendet. Das hat enorme Vorteile: Für Eingaben wie Heading habe ich z.B. einen billigen Drehschalter, der unendlich dreht, mit 12 Rastern. Ich kann EPIC so programmieren, dass registriert wird, wie schnell ich drehe. Die Karte sendet die Werte dann entsprechend potenziert an den FS. Potenziert, wohlgemerkt, nicht einfach nur Verstellen der Zehner statt der Einer. So kann man auch mit einem billigen Drehschalter mal rasch ein Heading um 180° ändern, ohne dass der Schalter 180-mal klicken muss. Das ersetzt einen teuren optischen Geber.

Funktioniert aber nur, wenn die I/O-Karte vollen Zugriff auf das Add-On hat wie bei Level-D plus lekseecon, aber genau da verweigern sich die großen Hersteller. Die FSLabs-Ankündigungen scheinen mir in die gleiche Richtung zu gehen, wenn geäußert wird “we’re aiming to have compatibility with Skalarki software at first, to be followed with other reputable hardware vendors”. Das klingt nicht nach vollem Zugriff, sondern eher nach “Black-Box (im Add-On) kommuniziert mit Black-Box (in der Hardware)”, ohne das offengelegt wird, welche Prozesse da ablaufen.

Wirklich schade!

Viele Grüße
Holger

Generell ist das Fliegen mit externer Hardware immer mehr auf dem Vormarsch.
Scheint an den Addonherstellern vorbei zu gehen
Ich wäre ja schon mal vorerst zufrieden, wenn es zu jedem Addon Flieger ne gescheite Offsetliste gäbe und die kostet nix außer ein Blatt mehr als PDF.

In der Tat, Rainer!

Um fair zu sein: Level-D ist ein ganz anderer “Level” an Komplexität als ein FSLabs oder PMDG, bei der B767 arbeiten die Systeme quasi unabhängig voneinander “nebeneinander”, beim Airbus und bei den neueren Boeings sind sie viel mehr miteinander verschränkt. Entsprechend ist auch das Level-D Add-On wesentlich weniger komplex als FSLabs oder PMDG.

Aber: Wenn ich es richtig verstanden habe, ist ein Grund die Zurückhaltung beim Veröffentlichen der SDK, dass bei diesen komplexen Add-Ons viele Schritte außerhalb des FS stattfinden und man befürchtet, dort zu tiefe Einblicke zu geben.

Ich denke, dass man das lösen kann über eine dazwischengeschaltete Software, die die Befehle der Hardware entgegennimmt, verarbeitet und sie an das Add-ON, FS oder FSUIPC weitergibt. Was in der Software passiert, müssen wir ja nicht wissen. Aber wie sie angesteuert wird, muss offen und flexibel sein.

Es ist gut, dass wenigstens einige Offsets bekannt sind. Aber, wenn ich es richtig blicke, ist bei PMDG die Verstellung von HDG etc. nur in Einer- oder Zehnerschritten möglich, und da stößt das Programm dann an seine Grenzen, wenn es über den Tastaturspeicher läuft (so kommt es mir vor) und die Anzeige im Cockpit dem was man eingedreht hat, hinterherhinkt.

Das Problem hat man einfach nicht, wenn die Werte in der Hardware generiert und dann “rübergefunkt” werden, wie es bei EPIC der Fall ist. Zumal es nahezu Null Speicher / CPU Leistung erfordert, weil die Prozesse in der Hardware ablaufen.

Viele Grüße
Holger