X-Plane Kurznachrichten

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Norway Pro liegt in einer ersten Beta Fassung vor +++ STMAs neue Aviat Husky für 25 US-Dollar erschienen +++ RW Designs veröffentlicht Spitfire MK-1 für 23 US-$ +++ Erste Versuche für Landclass Modifikationen in X-Plane 10. +++ Status Updates der IXEG Boeing 737-300 und der Rotate MD-80.

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Norway Pro liegt jetzt als erste Beta Fassung vor und hat damit bereits erheblich zugelegt, wie man bereits an diesen Bildern mit einer leicht reduzierten Objekt-Anzahl sehen kann.

Hier ein paar Bilder mit einer erhöhten Objekt Anzahl, wodurch die Bildwiederholrate jedoch stellenweise leicht unter 20 fps sinkt.

Alle Bilder in den folgenden Bereichen arbeiten mit resultierter Objekt Anzahl (tons) und erreichen dadurch 30 fps.


 

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Die Aviat Husky A-1C ist ein 1985 entwickeltes zweisitziges Leichtflugzeug, das neben einem normalen Fahrwerk auch mit Schwimmern oder Skis betrieben werden kann.

STMA bietet sein Modell mit allen 3 Versionen an, wobei man sich bemüht hat im Cockpit der kleinen Maschine möglichst viele Instrumente unter zu bringen um dem Piloten im Simulator möglichst viele Optionen zu bieten.

Bei der optischen Aufmachung, wie auch bei den Soundeffekten liegt man jedoch deutlich hinter Herstellern wie Carenado zurück. So hat man nur ein kontinuierliches Motorgeräusch. Nach Ohr leanen ist hier einfach nicht möglich.
Dafür hat man sich auf das Flugverhalten konzentriert, wobei es sehr hilfreich ist, dass ein Teammitglied wirklich eine Husky fliegt.

Die kleine Maschine kann auch auf sehr kurzen Strecken starten und landen (obwohl letzteres bei einem Taildagger nicht einfach ist, da man beim Bremsen schnell auf die Nase fällt).
In der Luft hält sie sich stabil, reagiert jedoch deutlich auf Turbulenzen.

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Bei einer Wasserlandung sollte man daran denken vorher die Höhe der Wellen zu senken, sonst lässt sich die Husky relativ leicht aus der Bahn werfen und kippen.

Inzwischen ist auch bereits eine neue Version erschienen, welche die wenigen erkannten Kleinigkeiten repariert, wie kleinere Texturfehler oder eine falsche Tankauswahl.

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RWDesigns hat eine Spitfire MK-1 veröffentlicht.

Vom Aussehen her kann sie sowohl von außen, wie auch von innen überzeugen. Die Anzahl der Instrumente und animierten Schalter ist beeindruckend.
Allerdings haben nicht alle Schalter für die Simulation eine Bedeutung (zum Beispiel der Primer), und soviel Mühe man sich beim dynamischen Ton des Merlin Motors auch gegeben hat, so störend ist es doch, wenn zum Beispiel das Cockpitverdeck sich lautlos schließt.

Auch das Flug- und Fahrverhalten ist etwas irritierend. Während in der ersten Fassung die Rollrate des Flugzeugs in Ordnung ging, während der Taildagger am Boden ausgesprochenen Eigensinn zeigte, verbesserte die zweite Version zwar das Verhalten am Boden, doch dafür sank auch die Rollrate.


 

Neuer Ansatz gegen Default Landclass Textur

Neuer Ansatz gegen Default Landclass Textur

Dem Macher des bekannten Word2X-Plane Produktes stieß mal wieder ein altbekanntes Problem von X-Plane böse auf.

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Während X-Plane in gebirgigen Landschaften sich dank der HD- und UHD Meshes wohltuend von der Konkurrenz abheben kann, werden in Ebenen häufig die Bodentexturen als langweilig, eintönig und unrealistisch kritisiert.

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Daher hat Tony einen Blick auf die Orbx Vorgehensweise geworfen. Dort werden relativ kleine Fototexturen verwendet die einfach durch zusammenkleben mit anderen Texturen und verhältnismäßig wenig 3D Gebäuden ein realistisches und zugleich Ressourcen sparendes Bild ergeben.

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So ein Ansatz kann auch in X-Plane funktionieren. Daher hat er seine W2XP Engine um eine kleine Mesh Generierung erweitert, womit solche kleinen Fototexturen mit einigen ausgewählten 3D Objekten solche Fotokacheln aufbauen.

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Diese werden schließlich mit Hilfe von Zusatzinformationen zusammen gesetzt zu einer großen X-Plane Kachel.

Allerdings besitzt dieser Ansatz auch ein paar Nachteile:

  • Die Open Street Map Daten sind für diesen Zweck nicht detailliert genug. Man benötigt andere Datenquellen.
  • Die Kacheln müssen erst aufwändig mit Photoshop erstellt werden, dafür braucht man Leute die das Talent und/oder die Zeit haben.
  • In gebirgigen Gegenden hätte man die aus dem FSX bekannten überdehnten Texturen. Ein Problem das X-Planes Landclasses überhaupt nicht kennen.
  • Szenerien müssten immer komplette X-Plane Kacheln umfassen. So müsste eine Großbritannien Szenerie auch noch Teile von Frankreichs und der Isle of Man abdecken.

Dafür hätte man eine Alternative zu den relativ statische Default Landclasses, denn es ist relativ schwierig geeignete Landclasses zu designen, die Laminars Ansatz benötigt. Und man müsste nicht auf die ,Speicherplatz fressenden, großen Fototexturen zurück greifen die momentan in X-Plane sehr beliebt sind.


 

Die IXEG fällt nicht zuletzt wegen einer Erkältung des Chefentwickler im Zeitplan immer mehr zurück. So langsam wird eine Veröffentlichung im Frühjahr 2016 immer wahrscheinlicher. (Noch später wird es wohl nicht werden, da einige Entwickler inzwischen Vollzeit an dem Projekt arbeiten.)

Dafür macht sie bei den Effekten einiges hier, wie im folgenden die Kondensstreifen aufgrund von Luft Verwirbelungen an den Landeklappen.

Das erste große Update der Rotate MD-80 befindet sich im Beta-Test.
Wie vereinzelt von Testern zu hören war: Das Update behebt zwar nicht alle Fehler, aber die meisten.

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Hallo und danke für die wie immer tollen X-Plane Kurznachrichten!

Ein paar Anmerkungen… Bei mir sieht Norway Pro ganz anders aus als auf deinen Screenshots. Die seltsamen “klotzigen” Gebäude (in den städtischen Gebieten) sind definitiv nicht vorhanden. Bei dir sieht das aus, als kämen diese aus der default- oder einer anderem OSM-Szenerie.
Kann es sein, dass bei dir die Szenerie-Reihenfolge (in der scenery_packs.ini) nicht stimmt, oder hast du vielleicht nicht die aktuelle world-models library (von w2xp) installiert?

Wenn alles richtig installiert ist, sieht Norway Pro grossartig aus – hier z.B. ein screenshot aus Stavanger: http://imgur.com/A9MO1nd

Die STMA Husky habe ich mir (trotz der unterdurschnittichen Optik) gekauft und bin eigentlich positiv überrascht, denn sie fliegt sich nicht nur sehr angenehm, sondern ist auch am Boden gut beherrschbar – ganz anders als die meisten anderen Taildragger in X-Plane, die schon bei einem Hauch von Wind unkontrollierbar werden…

Die Hoffnung, dass aus der Rotate MD-80 noch etwas wird, habe ich aufgegeben. Was hier für 60 USD verkauft wird, ist eine Frechheit. Selbst wenn die Entwickler alle Fehler beheben, hat man immer noch ein unfertiges Flugzeug mit ganz mieser performance, fehlendem Belade-Manager und unbrauchbarem bzw. nicht vorhandenem Bedienkonzept. Eine Schande für X-Plane.
Glücklicherweise ist von A.T.S. eine weitere MD-80 in Entwicklung, hoffen wir, dass diese eine der “Maddog” würdige Simulation wird!

Gruss Steve

Nei8n, Norway Pro reagiert dort ganz richtig. Das Problem ist die recht lücikenhafte OSM Abdeckung in Norwegen. Wo OSM Daten vorliegen greift er immer noch auf die alten Fassaden aus der OpenScenery X zurück, die er On the Fly generiert. Diese unterscheiden sich nun einmal Prinzipiell von den Hausmodellen aus der world models library.. Er kann damit zwar einiges Abdecken, aber keine komplizierteren Fassaden, die womöglich auch noch genaue Höhenangaben enthalten.

Bei der RotateSim MD-80 habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Das Echo einiger Betatester hörte sich gar nicht so schlecht an. Ich hatte allerdings von Anfang an nicht sehr viel von ihr erwartet, als erstes großes Projekt. Wenn wir da mal an FlightFactor denken. Da hat es erst die 767 geschafft wirklich zu überzeugen. Um genau zu sein war sie für mich die Überraschung, weil sie wirklich durchentwickelt war, als sie kurz vor Weihnachten erschien. Und was den Belademanager angeht, nun die IXEG 737-300 hat bislang auch keinen. Die alte CRJ 200 und die LES Saab 340A haben mich da etwas Geduld gelehrt..