Review: Lionheart Creations Learjet 24b (FSX/P3Dv1/P3Dv2)

Learjet 24b - Promotion

Luxus hat einen Namen! Der Learjet 24b von Lionheart Creation hat unseren Rezensenten Günter Brinkhoff deshalb neugierig gemacht – sein detailliertes Review findet ihr unter 

Eine Vorbemerkung

Es ist einfach das unbändige Interesse, das ich für Geschäftsreisejets empfinde und das mich dazu verleitete dieses Review zum Learjet 24b von Lionheart Creations zu schreiben. Geschäftsreisjets sehen nicht nur schnittig aus, sondern sind auch von einer luxuriösen Aura umgeben, der man sich nur schwer entziehen kann. Als ich mich für das Review entschied, geschah dies eher aus einer Neugier heraus. Denn die Abbildungen, die Lionheart Creations auf ihrer Webseite zum Learjet Modell veröffentlichte, sahen äußerst vielversprechend aus. Insbesondere die Instrumentierung des Learjets weckte mein Interesse. Hier sind Instrumente verbaut, die man in dieser Form in den Panels moderner Geschäftsreisjets gar nicht mehr findet. Dazu gehört zum Beispiel der Angle of Attack Indicator, ein lebensnotwendiges Instrument für Piloten, auf das ich später noch zurückkommen werde. Aber auch ein altes Wetterradar, aus den 60er Jahren, und weitere Instrumente gehören dazu.

Diesen Flugzeugtyp bin ich in der Realität nie geflogen. Zudem lag mir ein originales Betriebshandbuch (Operating Manual) zum Learjet 24b nicht vor, um die besonderen Systemeigenschaften des simulierten Jets mit dem realen Flugmodell vergleichen zu können. So ist es mir nur möglich, den simulierten Learjet 24b  anhand der vom Entwickler zur Verfügung gestellten Systemunterlagen und Leistungsdaten zu beurteilen. Zudem kann ich zur spezifischen Flugcharakteristik des Learjets 24b nur Plausibilitätsüberlegungen anstellen. Diese müssen naturgemäß als vorläufig betrachtet werden, solange mir keine weiteren Informationen zugänglich sind. Die simulierte Funktionsweise der Teilsysteme (Elektrik, Hydraulik, Flight Controls etc.) sowie der Cockpitinstrumente, als auch das Flugverhalten im Allgemeinen, lassen sich dagegen schon beurteilen und so einer Kritik unterziehen.

Der Learjet – ein Klassiker unter den Geschäftsreisejets

Es ist ja immer wieder erstaunlich, was Menschen, die in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen sind, aus ihrem Leben so machen. William Powell Lear (1902 – 1978) gehört zu diesen Menschen. Er entwickelte, zusammen mit Elmer Wavering, nicht nur das erste kommerziell erfolgreiche Autoradio, mit der Modellbezeichnung Motorola, sondern entwickelte auch eine ganze Reihe von Cockpitinstrumenten. So baute Lear den ersten Autopiloten für Düsenflugzeuge und entwickelte Funkfeuerpeiler für die Navigation in Luftfahrzeugen. Unvergesslich ist allerdings sein Beitrag zur Entwicklung von Geschäftsreiseflugzeugen. Ja man kann sagen, er ist der Begründer dieser neuen Klasse von Luftfahrzeugen. Mit dem Learjet Modell 23, der seinen entwicklungsgeschichtlichen Ursprung im projektierten Jagdbomber P-16 der Swiss American Aviation Cooperation hatte, gelang Lear Anfang der 60er Jahre die Etablierung einer neuen Klasse von Luftfahrzeugen, eben den Geschäftsreisejets bzw. den Privatjets.

Learjet 24b - Rollbereit Diese neue Klasse von Luftfahrzeugen sprach insbesondere global agierende Unternehmen an. Aber auch gut betuchte Privatkunden fühlten sich plötzlich von den neuen Geschäftsreisejets angezogen und waren bereit – für modernste Luftfahrtechnik – sehr viel Geld auszugeben. Für diese Klientel stellte zudem der Learjet in der Öffentlichkeit das Statussymbol schlechthin dar. Der Learjet befreite seine Besitzer von der Beschränkung durch Flugpläne und von der Abhängigkeit von großen Flughäfen. Es erstaunt nicht, dass der Learjet, der 1964 in Dienst gestellt wurde, durch seinen militärischen Ursprung beispiellose Leistungsmerkmale zeigte. 1965 flog ein Learjet in weniger als elf Stunden von Los Angeles nach New York und zurück.  Eine Cessna 172, die es zu diesem Zeitpunkt bereits gab, benötigte für diese Strecke ca. 40 Stunden. Der 1966 eingeführte achtsitzige Learjet 24 umrundete die Erde in 50 Stunden und 20 Minuten. Der Learjet konnte nicht nur lange Strecken erstaunlich schnell zurücklegen. Er konnte sogar höher fliegen als seinerzeit die Verkehrsdüsenflugzeuge: 1977 war das Learjet Modell 25 für bis zu 15550 m zugelassen.Learjet 24b - Höhenflug Diese Leistungen führten zu einer enormen Expansion des Marktes der Geschäftsreisjets. Hauptrivale des Learjets war in den Anfangsjahren die Dassault-Falcon-Reihe, bis Mitte der 70er Jahre waren über 500 Learjets und 300 Falcon verkauft. Von dem Learjet 24 – Modell wurden insgesamt 259 Serienmaschinen gebaut, die in den Varianten A, B, D, E und F ausgeliefert wurden. Sie unterscheiden sich vorwiegend in ihrem Startgewicht, der Reichweite und den Langsamflugeigenschaften. Von der Variante B wurden insgesamt 49 gebaut. Diese Variante kann man auch heute noch auf dem Gebrauchtmarkt für Geschäftsreiseflugzeuge erwerben. Die ursprüngliche Learjet Cooperation hat viele Wandlungen durchgemacht und gehört derzeit zum Bombardier – Konzern. Der Flugzeugtyp Learjet bleibt jedoch weiterhin ein Klassiker, muss sich aber heute gegen harte Konkurrenz behaupten, die er in den 60er Jahren noch nicht hatte.

Der Download – was geliefert wird

Lionheart Creations liefert den Learjet 24b (Version 1.1) sowohl in einer Passagier- als auch in einer Frachtversion aus. Alle Versionen sind mit dem Turbojet Triebwerk CJ610 von General Electric ausgestattet. Insgesamt wird der Learjet 24b in acht Bemalungen ausgeliefert. Das sollte ausreichen, um für den eigenen Geschmack einen passenden Learjet auszuwählen. Da der Learjet 24b vorwiegend als Privat- bzw. Firmenjet verkauft wurde findet man hier keine Paints, die sich auf irgendwelche großen Fluggesellschaften zurückführen lassen, die in den 60er Jahren existiert haben. Wer eigene Bemalungen erstellen will, kann sich ein Paintkit von der Webseite des Entwicklers herunterladen. Zum Add On gehören weder ein Beladungs- noch ein Treibstoffplaner. Ebenso fehlen grundlegende Informationen zur Systemlogik der Maschine. Wenigstens primäre Leistungsdaten findet man im internen Kniebrett des Flugsimulators, sobald der Learjet 24b im Flugsimulator ausgewählt wurde. Ein rudimentäres Flight Manual enthält Erläuterungen zur Installation, zur Instrumentierung und Hinweise zur Bedienung einiger Instrumente. Außerdem sind dem Dokument Checklisten hinzugefügt, die allerdings vom Umfang, gegenüber den realen Checklisten, stark reduziert sind. Es handelt sich um sogenannte Quick Start Checklisten, die zur korrekten Durchführung der verschiedenen Flugphasen verwendet werden können. Zum Aufruf der Checklisten stellt der Entwickler ein eigenes stilisiertes Kniebrett zur Verfügung.

Learjet 24b - Checkliste

Als einziges, jedoch recht simples Tool, wird ein Fuel Map ausgeliefert, das, nach dem der Learjet 24b in den Simulator geladen wurde, über die Tastenkombination Shift + 7 aufgerufen werden kann. Es zeigt die Treibstoffverteilung in den diversen Tanks des Learjets 24b. Klickt man mit dem Mauszeiger auf einen der Flügelspitzentanks (Tip Tanks), dann entleeren sich die Tip Tanks. Dies ist insofern sinnvoll, wenn das Flugzeug noch zu viel Sprit an Bord hat, aber zum Beispiel, wegen einer Notsituation (Emergency Situation), der Pilot das Flugzeug unbedingt landen muss. Denn hier darf natürlich das maximal zulässige Landegewicht von 5,4 t nicht überschritten werden. Realistisch ist die Art und Weise der Treibstoffentleerung über diesem Weg aber nicht.Learjet 24b - Fuel Map

Der Entwickler weist auf seiner Homepage ausdrücklich darauf hin, dass sein Add On nicht mit dem DirectX 10 Modus kompatibel ist. Ich konnte diesbezüglich keine Probleme feststellen und habe deshalb diesem Hinweis keine weitere Beachtung geschenkt. Abschließend empfehle ich jeden sich die „Cold and Dark“ Dateien von der Webseite des Entwicklers herunterzuladen. Diese müssen in das anwenderspezifische FSX Verzeichnis kopiert werden. Damit ist sichergestellt, dass die Triebwerke des Learjets „sauber“, nach den „Startup Procedures“ der Quick Start Checkliste, gestartet werden können. Wenn man es nicht tut funktioniert der Start der Triebwerke nicht.

Der Außencheck – sehenswert

Bevor wir losfliegen schauen wir uns kurz die Maschine von außen und innen an. Hier ist zunächst zu beachten, dass die Maschine in den Parkmode Zustand versetzt werden muss. Sonst werden nicht alle Features dargestellt, die der Entwickler dem Flugzeug hinzugefügt hat. Dazu muss die Maschine in den Simulator und das Hauptpanel geladen werden. Danach sucht man unterhalb des Instruments Wendezeiger den Parkmode Schalter und aktiviert diesen. Die Maschine befindet sich nun im abgesicherten Abstellmodus (Parkmode). Das bedeutet, dass Bremsklötze (Wheel-Chocks), Schutzverkleidungen an den Ein- und Auslässen der Triebwerke, sowie die Schutzhauben, mit ihren Signalfahnen, die an den Pitotrohren angebracht sind zur Anzeige gebracht werden. Zudem kann man weder von außen in die Maschine reinblicken, noch von Innen aus der Maschine raus blicken. Denn Rollos, in den Kabinen- sowie Sonnenschutzhauben in den Cockpitfenstern, versperren die Sicht und schützen so das Cockpit und die Passagierkabine vor einer unangenehmen Aufheizung, bedingt durch den Lichteinfall der Sonne. Learjet 24b - Cold and Dark 1Eine wirklich gelungene realistische Darstellung! Dagegen lassen sich die Triebwerksverkleidungen nicht entfernen, was ich allerdings nicht allzu tragisch finde. Was allerdings stört, ist, dass sich das Flugzeug im Parkmodus nicht speichern lässt. Immer wieder ist man deshalb gezwungen, den Parkmode Schalter erneut zu aktivieren. Ansonsten hinterlässt die Maschine, während des Checkups der Außeninspektion, einen ordentlichen Eindruck. So werden die Lufteinlässe und Abluftöffnungen, Pitotrohre, Static Ports, Antennen, Ruderflächen und Ölfüller an den Turbinen richtig wiedergegeben. Selbst die kleinen Trimmklappen, integriert in den Rudersystemen, werden realistisch dargestellt. An die denkt schließlich nicht jeder Entwickler. Learjet 24b - Leitungen und PumpenWirft man von unten einen Blick in den Fahrwerkschacht, dann sieht man tatsächlich Hydraulik-pumpen, Kabelleitungen und (vermutlich) Stößelgestänge, die dort verlegt sind. Was fehlt sind aber die Stall strips, scharfkantige Leisten, die an der Vorderkante des Tragflügels beim Learjet 24b verbaut wurden. Diese sollen die Stalleigenschaften der Maschine verbessern. Erstaunlich ist für mich immer wieder, dass die Vielzahl der Rundnieten, die zum Verbinden der Metallbauelemente für Zelle und Flügel eingeschlagen wurden, auch in dieser Simulation offensichtlich korrekt wiedergegeben wird. Die Texturen wirken kontrastreich und wirklichkeitsgetreu. Für ihr Alter wirkt die Maschine dagegen – eher unrealistisch – sehr gepflegt. Abnutzungsspuren, wie Kratzer, Öldreck, Dellen etc. konnte ich nicht finden, was ich persönlich aber nicht als Manko empfinde. Dies gilt im Übrigen auch für das Cockpit und die Instrumentenbretter. Will man sich in die Kabine bzw. das Cockpit begeben, so muss erst die Einstiegsluke entriegelt werden. Dann erst kann diese geöffnet werden. Eine realistisch gelungene Animation, finde ich.  Zur Nachtansicht des Learjets lässt sich nicht viel sagen. Die Positions- und Antikollisionslichter sind richtig plaziert, die natürlich auch am Tage ihren Dienst verrichten. Unplausibel wirkt dagegen die Reflexion des Kabinenlichts in der Nacht, beiderseits auf den vorderen Tragflächen des Learjets. Sie sind rechteckig ausgefallen, ohwohl doch die Kabinenfenster rund sind. Insgesamt aber muss ich sagen: Unglaublich, an was der Entwickler alles gedacht hat, bei der Modellierung der Optik des Learjets.

Der Innencheck – realitätsgerecht

Betreten wir das erste Mal die Kabine treffen wir in der Passagierversion zunächst auf ein Pärchen(?), das gelangweilt aus den Kabinenfenstern schaut. Um die Beiden aus der Passagierkabine zu entfernen klicke ich auf den Copilotensitz. Learjet 24b - PassengerIch möchte schließlich bei meinem Erstflug niemanden an Board haben. Dieser könnte ja schief gehen. Ein erneuter Klick auf den Copilotensitz befördert (leider) dieselben Passagiere wieder in die Kabine. Im Cockpit angekommen bin ich von der Vielzahl der Instrumente überrascht. Der Anblick, des komplexen Panelaufbaus, erinnert mich daran, dass ich es hier nicht mit einer kleinen Propellermaschine zu tun habe, sondern mit einem Jet, der es in Hinblick auf seine Geschwindigkeit, Gipfelhöhe und seiner komplexen Instrumentierung durchaus mit den großen Verkehrsmaschinen aufnehmen kann. Learjet 24b - Panel DaySo weist das Instrumentenbrett Schalter und Anzeigen für den Kabinendruck auf, typisch für Maschinen, die in großen Höhen fliegen. Auch ein Radarhöhenmesser ist vorhanden. Ein recht großer Bildschirm für das Wetterradar ist ebenfalls vorhanden, das sich aber im nach hinein als Attrappe herausstellt. Schade. Dafür kann an dieser Stelle das Standard GPS Gerät des Flugsimulators angezeigt werden.

Besondere Instrumente verdienen kurz eine Erwähnung, weil man sie in dieser Bauform nicht allzu oft in den Instrumentenbrettern von Flugzeugen findet. Dazu gehören insbesondere die Anzeigeinstrumente, Wing Temp, der Doppel-Druckanzeiger, der Doppel-Kraftstoffdurchflußanzeiger, der Angle of Attack Indikator und ein Instrument zum Monitoring der Batteriewärme. Besonders der Angel of Attack Indikator Learjet 24b - AOA Indikator(AOA – Indikator) ist hier hervorzuheben. Man findet ihn eher in Militärflugzeugen, als in Flugzeugen der zivilen Luftfahrt. Er zeigt, unabhängig von der Beladung und der Masse des Flugzeugs, die Auftriebssituation am Flügel an. Der Pilot erkennt hier sofort, wie ein höherer Anstellwinkel oder eine Zunahme an Geschwindigkeit die Auftriebssituation am Flügel verbessert. Die Nadel des Anzeigers wandert dazu zunehmend in den grünen Bereich rein. Umgekehrt gilt natürlich das Gegenteil. Ist die Nadel im roten Bereich, dann ist die Gefahr sehr groß, dass der Auftrieb abreißt (stall) und dass Flugzeug in den unkontrollierten Zustand gerät. In niedriger Höhe bedeutet dass dann den finalen Absturz, der vom Piloten nicht mehr aufgehalten werden kann.

Wie in vielen simulierten Fliegern, auch hier verdeckt die Steuersäule (Yoke) wichtige Instrumente. Durch einen Klick auf die Steuersäule lässt sich diese aber „verstecken“. Vor allem das Fenster zur Trimmung der Steuerruder ist damit sichtbar geworden. Natürlich lässt sich die Steuersäule durch einen Klick auf den FPA VOL Knopf, der sich unterhalb vom Trimmfenster befindet, wieder einblenden. Zur besseren Orientierung im Masterpanel unterstützt uns der Entwickler zudem mit roten und blauen Bubble Verweisen. Learjet 24b - Panel Day 1Zur Anzeige der Bubble Verweise klickt man, im linken Bereich vom Warntableau (Annunciator), einfach auf den schwarz mattierten Schalter. Nun werden rot markierte Bubble angezeigt, die auf wichtige Schalter im Panel zeigen. Blau markierte Bubble informieren darüber, über welche Tastenkombination ein Subpanel zur Anzeige auf den Monitor gebracht werden kann. Aus meiner Sicht ist dieses Bubblewirrwarr aber nicht dazu geeignet, sich ein tieferes Verständnis über die sinnrichtigen Arbeitsabläufe in einem Learjet anzueignen. Ich hätte mir lieber eine voll funktionsfähige elektronische Checkliste gewünscht, über die man zu den einzelnen Schaltern und Instrumenten gelangt, dies in einer sinnrichtigen Reihenfolge, so wie es die Checkups für einem Learjet zwingend vorschreiben. Problematisch ist auch der Schalter „ACTV RLSM“ zu beurteilen. Diesen hat der Entwickler oberhalb vom Anzeigeinstrument zur Turbinensynchronisation platziert. Aktiviert man diesen Schalter, dann soll die Simulation der Triebwerke realistischer ablaufen. Die Triebwerke können dann überhitzen oder sich abschalten. Warum der Entwickler einen solchen Schalter im Panel integriert bleibt sein Geheimnis. Sinnvoller wäre hier ein Konfigurationstool gewesen, über das solche Einstellungen bzw. Aktivierungen vom Anwender vorgenommen werden können.

Insgesamt hinterlässt das virtuelle Cockpit  einen ordentlichen bzw. realistischen Eindruck. Die meisten Schalter lassen sich bewegen. Die Skalen und Ziffern der 2D-Instrumente sind gut ablesbar und die Anzeigenadeln der Instrumente laufen flüssig. Auch die Nachtbeleuchtung des Panels kann sich sehen lassen. Eine Vielzahl von leuchtenden Lämpchen, Skalen und Oberflächen buhlen um die Aufmerksamkeit des Piloten, so dass einem schon fast schummerig im Kopf werden kann. Ob aber alle Schalter und Instrumente, innerhalb der Systemlogik, sinnrichtig funktionieren kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Um das beurteilen zu können wären diverse Checkups und Testflüge notwendig gewesen.

Die Simulationstiefe – verbesserungsbedürftig

Die Quick Start Checklisten reichen vollkommen aus, um den Learjet in die Luft zu bekommen. Das Verhalten vieler Instrumente ist  angemessen realistisch nachgebildet. Die elektrisch gesteuerten Kreisel, wie der Kurskreisel (Directional Gyro) und der künstliche Horizont (Attitude Indicator) laufen erst dann hoch, wenn die Batterie eingeschaltet wird. Learjet 24b - WarntableauMan kann es auch hören, wie die Kreisel in Schwung kommen. In der Realität dauert es allerdings wesentlich länger, bis sich die Kreiselsysteme stabilisiert haben. Am Warntableau leuchten verschiedene Leuchten auf, die darauf hinweisen, dass bestimmte Systeme noch nicht aktiviert wurden oder ausgefallen sind. Dazu gehören z.B. die Enteisungssysteme für Pitotrohr und den Turbinen, die Wechselstromumformer (Inverter) oder die Generatoren. Diese müssen natürlich eingeschaltet werden, damit die Warnleuchten ausgehen.

Learjet 24b - TriebwerksanzeigenDas Starten eines Triebwerks ist ziemlich einfach simuliert. Batteriestrom auf den Bus legen, Treibstoffpumpen einschalten und den Schalter des Generators, zum elektrischen Starten der Turbine, nach unten gedrückt halten. Schon fängt die Turbine an sich zu drehen, was an der Zunahme der Drehzahlanzeige gut beobachtet werden kann.  Ist die Turbine auf ca. 8% ihrer maximalen Drehzahl hochgefahren, wird in der Brennkammer die verdichtete Luft mit Treibstoff versetzt und anschließend gezündet. Das korrekte Timing für die Treibstoffzufuhr und das Zünden des Gasgemischs erfolgen dabei automatisch. Die heißen Gase dehnen sich explosionsartig aus und strömen mit hoher Geschwindigkeit in die Turbine, wodurch die Umdrehungszahl der Turbine zunimmt und größere Luftmassen verdichtet werden können. Zudem erzeugt der heiße Gasstrahl den nötigen Schub. Das in der Brennkammer nun eine Flamme brennt, erkennt man am starken Anstieg der Gastemperatur, die mit der EXT Temperatur Anzeige verfolgt werden kann.  Insgesamt erscheint mir der Startvorgang der Turbinen realistisch abgebildet zu sein. Plausibel erscheint mir auch die Reaktion des AOA Indikators, auf den Triebwerksstart. Durch das Hochfahren der Turbine wird vorübergehend eine turbulente Strömung am Rumpf der Maschine erzeugt. Dies wirkt sich auf den AOA Indikator aus, dessen Nadel vorübergehend unruhig hin und her flattert. Ebenso existiert ein einfacherLearjet 24b - Fuel Dump Autopilot. Dieser führt das Flugzeug, über eine einstellbare Steig- und Sinkrate, auf eine zuvor eingestellte Höhe. Ebenso unterstützt der Autopilot einen halbautomatisierten Approach. Zudem können Flugrouten im Mode NAV/LOC vom Autopiloten abgeflogen werden. Selbst das Verfahren zur Kraftstoffschnellentleerung in den Tip Tanks ist halbwegs realistisch umgesetzt. In Notfallsituationen kann es notwendig sein, dass vor der Landung der Kraftstoff aus den Tip Tanks abgelassen werden muss, um den Learjet sicher landen zu können. Dies erfolgt in der Realität über eine Kraftstoffschnellablassanlage (Fuel Jettison System).Learjet 24b - Emergency Situation Die Schalter der Ablassanlage sind mit einer roten Abdeckung markiert, um sie vor einer unbeabsichtigten Aktivierung zu schützen. In der Simulation wird sehr schön gezeigt, wie der Treibstoff aus den Tip Tanks in die Atmosphäre entweicht, wenn die Schalter aktiviert werden. Ein Bug besteht jedoch darin, dass die Treibstofffahnen weiter in der Simulation angezeigt werden, obwohl die Tip Tanks vollständig geleert sind.  Erst die Deaktiverieung der Kraftstoffschnellablassanlage beendet die Anzeige der Treibstofffahnen.

Spätesten an dieser Stelle hört es mit dem Realitätsbezug der Simulation auf. Es treten einfach nur noch Ungereimtheiten auf. Deaktiviert man z.B. die Enteisungssysteme absichtlich, dann müsste es, bei zunehmender Vereisung, zu Störungen in den Triebwerken kommen. Auch die Cockpitscheiben müssten vereisen usw. In der Simulation passiert dazu aber nichts. Schaltet man während des Fluges eine der beiden Turbinen absichtlich ab, dann fliegt der Learjet  trotzdem weiter geradeaus, als wäre überhaupt nichts passiert. Obwohl wir es  mit einer asymmetrischen Schubsituation zu tun haben, giert das Flugzeug nicht um seine Hochachse, was in der Realität aber passieren würde. Das Gieren muss deshalb durch Trimmung des Seitenruders ausgeglichen werden. Ärgerlich ist es auch, dass sich das Triebwerk nicht wieder einschalten lässt. Auch lassen sich die Schubhebel nicht einzeln bewegen, was aber für den Neustart einer einzelnen Turbine unabdingbar ist.  Learjet 24b - Landung Tampa 2Abstrus auch die Reaktion bestimmter elektrischer Verbraucher, wenn die Versorgung mit Wechselstrom ausfällt.  Schaltet man die Inverter aus, dann sollte zum Beispiel das GPS-Navigationsgerät und der Autopilot nicht mehr funktionieren, weil beide Systeme auf die Versorgung mit Wechselstrom angewiesen sind. Tun sie aber nicht! Das GPS-Navigationssystem arbeitet munter weiter vor sich hin, als sei nichts geschehen. Und der Autopilot fliegt sogar die Flugroute weiter ab. Auch die Folgen der Überhitzung einer Turbine, z.B. in großer Höhe, werden nicht simuliert. Der Entwickler behauptet zwar, dass er die Folgen einer Überhitzung eines Triebwerks implementiert hat. Ich konnte aber keine brennende Turbine oder einen Flame-Out in der Simulation herbeiführen. Ist vielleicht auch besser so. Denn ein halbwegs realistisches Feuerlöschsystem, zum Löschen eines brennenden Triebwerks, existiert ebenfalls nicht. Es lassen sich noch jede Menge weitere Defizite aufführen, wie z.B. die fehlende Simulation des Kabinendrucks oder der Ausfall hydraulischer Systeme. Dazu gehört auch, dass die Taste F2, welche die Schubumkehr im FSX aktiviert, für die Verwendung im Learjet 24b nicht gesperrt wurde. Irrigerweise führt dies dazu, dass der Learjet nach vorne rollt, wenn die Taste F2 gedrückt wird.  Der Learjet 24b hatte keine Schubumkehr.  Erst später wurden einige Learjets, der Baureihe 24b, mit einer Schubumkehr nachträglich ausgerüstet. Das bisher Gesagte sollte nun jeden klarmachen, dass dieses Produkt, in Hinblick auf seine Simulationstiefe, nur wenig überzeugen kann. Zugute halten muss man dem Entwickler allerdings, dass er in seinem Manual und auf seiner Webseite darauf hinweist, dass bestimmte Systeme und Verfahren nicht simuliert werden.

Die Soundkulisse

Die Klangkulisse des Learjets 24 wiederum ist überzeugend gut getroffen. Das Surren beim Hochfahren der Kreisel, das mechanische Klickgeräusch der Schalter wirkt überzeugend, vergleicht man diese mit der Realität. Dazu muss man sich nur auf den diversen Internetseiten die entsprechenden Videos ansehen, um hier eine gelungene Übereinstimmung feststellen zu können. Das Ausfahren der Klappen und des Fahrwerks ist gut hörbar, trotzt der enormen Lautstärke der Turbinen. Was stört ist aber der Fahrwind am Bugrad und Hauptfahrwerk. Umfließt der diese an einem Learjet wirklich so grausam hohl pfeifend? Das Hochfahren der Triebwerke ist die Perle des gesamten Soundsets. Ist der Lautsprecher erst einmal ordentlich aufgedreht, dann besteht überhaupt kein Zweifel mehr, dass man es hier mit einem Jet aus einer Zeit zu tun hat, wo der Lärmschutz noch kein Thema war. Die Triebwerke sondern einen röhrenden Sound ab, der gut das gesamte hörbare Frequenzband der Turbine in das Ohr des virtuellen Fliegers trägt. Wer den Lärm nicht hören will, sollte sich einen guten Kopfhörer zulegen. Natürlich geht es auch billiger, einfach die Lautstärke wieder herunterdrehen.

Fazit – eine vorläufige Bilanz

Geräuschkulisse, Ambiente, ein Topdesign und eine, in den basalen Eigenschaften, gut gelungene Simulation des Learjets laden dazu ein, sich diesen Flieger zuzulegen. Vor allem, wer nicht allzu großen Wert auf eine tiefgehende Systemsimulation legt, macht hier nichts falsch. Für ihn wird es sicherlich ausreichen, dass vor allem die Standardinstrumente (Flight Controls, Kommunikations- und Navigationsinstrumente) ihre Aufgaben annähernd realistisch erfüllen. Learjet 24b - Landung Tampa 1Ansonsten wird er ungestört die Landschaftsszenerie und den ästhetischen Genuss der visuellen Darbietung des Learjets von Lionheart Creations genießen wollen.  Wer diesen Anspruch hat, wird mit diesem Produkt sicherlich gut bedient. Für diesen Personenkreis kann uneingeschränkt eine Kaufempfehlung ausgesprochen werden.

Wer allerdings mehr Tiefgang bevorzugt, zum Beispiel reale Emergency Situationen mit der Simulation durchspielen möchte, der sollte lieber zu einem anderen Produkt greifen. Zu viele Ungereimtheiten, Bugs und schlichtweg fehlende Implementierungen der Abhängigkeiten zwischen den Teilsystemen, lassen hier keinen Nervenkitzel und schon gar nicht einen fachlich korrekten Erkenntniszuwachs zu. Unter diesem Gesichtspunkt ist das Produkt auch zu teuer.

Damit das Produkt doch noch einen glänzenden Abschluß findet, sollte ein Konfigurationstool hinzugefügt werden. In diesem Tool  sollte dann  der Einwender Einstellungen für mehr oder weniger Realismus sowie für Beladung usw. vornehmen können. Zudem ist auf jeden Fall eine größere Simulationstiefe zu verwirklichen. Dazu gehört dann auch ein Manual, das ausreichende Erläuterungen zu den verbauten  Instrumenten und den wechselseitigen Abhängigkeiten der Teilsysteme enthält. Kleinere Texturfehler und Bugs sollten schon bald  gepatcht werden. Beherzigt der Entwickler diese Hinweise, dann könnte sich dieses Add On eines Tages doch noch als ein ehrwürdiges Produkt erweisen, das dem Erschaffer des Learjets ein würdiges Denkmal im FSX Simulator setzt.

Zusammenfassung

PRO

CONTRA

  • stimmiges “look and feel”, außen wie innen
  • seltene Instrumente verbaut
  • realistisches Fuel Jettison System
  • plausible Geräuschkulisse
  • frame-rate-freundlich
  • Simulationstiefe begrenzt
  • Dokumentation unzureichend
  • Designfehler und Bugs
  • keine elektronische Checkliste
  • kein Wetterradar
  • Preis- Leistungsverhältnis

INFORMATION

AUTOR UND TESTSYSTEM

  • Günter Brinkhoff
  • I7 mit 3,4 GHz
  • 16 GB RAM
  • ATI GiBy HD 7950
  • Windows 7 – 64 Bit

 

 

 

39 Comments
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Endlich ein kleiner Privatjet mit dem man auch in Essen/MÜlheum landen kann, natürlich nur mit Sondergenehmigung.

Gibt es eine Einschätzung/Erfahrungen bezüglich des Resourcenmanagemend (FPS)? Dürfte ja bei dem “Uhrenladen” erträglich sein.

Bei mir sind die fps recht gut. Deutlich über PMDG&Co., eher sogar in der Nähe der Standardflieger, und zwar sowohl in FSX wie P3Dv2.3.

Bin ich der einzige, welcher qualitative Mängel bei den Reviews, zumindest der deutschen Seite, in letzter Zeit festzustellen vermag?

“tut und tun, tut man nicht sagen tun” sagte mal mein Deutschlehrer… lang ist’s her.

Weiter heißt es: “Dazu muss man sich nur auf den diversen Internetseiten die entsprechenden Videos ansehen, um hier eine gelungene Übereinstimmung feststellen zu können.”
Von irgendwelchen Youtube-Videos Soundkulissen herauszuhören und diese als realistisch abzutun ist schon blauäugig. Moderne (so ziemlich alle der letzen 10 Jahre) Kameras haben Audiofilter drin, welche Rauschen versuchen zu entfernen indem diese monotone Töne versuchen herunterzuregeln und und und. Wenn ich in einer 737 die Systeme anschalte und die APU hochfahre+Pack hinzuschalte klingt das weit weit weit anders als in irgendwelchen Youtube Videos oder gar von der Handykamera herrührend. Allein das klacken des Gyro wird meistens herausgefiltert. Ist es dann realistisch wenn man bei einer solchen Umsetzung kein klackern hören würde weil es in besagten Videos nicht zu hören ist?

Früher wurde mal geschrieben, dass man die Realität nicht beurteilen könnte und daher subjektiv bewertet. Warum nicht heute auch noch so?

Ein kleiner Featurerequest noch:
Man liest gerne vieles über Performance. Wieso wird diese nicht objektiv dargestellt? Man könnte doch ohne KI-Verkehr einen Airport zu einer Uhrzeit X laden mit einem Produkt X, einen Frame limiter einsetzen und diesen auf einen FPS-Wert X setzen. Bleiben die FPS größtenteils konstant, passts. Dann regelt man die FPS-Grenze soweit hoch, bis der Wert nichtmehr stabil bleibt. Dann ist das fps-Maximum erreicht. Vergleicht man diesen Wert nun mit den anderen Produkten kann man einen realistischen Wertevergleich zwischen mehreren Produkten bieten.

Warum fängst du dann nicht selbst zu reviewen an, wenn dir die dir dargebotene Leistung so sehr missfällt? Dass hier nur als Hobby publiziert wird, scheint dir nicht so sehr bewusst zu sein… Alles immer bitte in Relation setzen. Danke.

@Andy: Irre ich mich, oder höre ich bei Dir einen unverhohlenen Anspruch heraus, der das kostenlose und unverbindliche Medienangebot von Seiten wie simFlight.de an der Qualität bezahlter Inhalte professionell erstellter Webdienste und anderer Medien misst?

Sollte dem so sein, bitte ich Dich, Deine Anspruchshaltung kritisch zu überdenken und Dich am besten selbst ehrenamtlich einzubringen.

Hier wird Arbeit ehrenamtlich geleistet. Und zwar für die, die das zu schätzen wissen. Alle anderen dürfen sich der Verachtung der Community und der Redaktion sicher sein.

Ich habe weder die Zeit noch die Lust mich einzubringen; ich probiere es garnicht erst.

Und ich messe die Maßstäbe mit den Zeiten wo Oski zusammen mit Stefan und Holger Reviews verfasst haben.

Hallo Andy,

hast du mal überlegt, wie lange so ein Vergleich dauern würde? Außerdem würde das voraussetzen, dass jeder Rezensent auf exakt die gleiche Hardware zurückgreifen müsste, damit sich die Ergebnisse untereinander vergleichen lassen. Alles ziemlich praxisfern für eine handvoll ambitionierter Hobby- und Freizeit-Simmer, die nach Feierabend ihre wenige Zeit dafür aufwenden um solche Berichte zu schreiben und mit der Community zu teilen.

Du bist aber jederzeit herzlich eingeladen, unser Review-Team zu unterstützen und uns eine Kostprobe deiner rhetorischen Fähigkeiten zu übermitteln, um die Qualität dieser Seite auf ein neues Level zu heben…

LG,
Frank

Kann mich Frank nur anschließen. Ich bitte jeden Kritiker dieser Seite, sich darüber vorab Gedanken zu machen, ob der angelegte Maßstab angemessen ist.

Mir gefällt diese Review gut. Sie gibt die Informationen, die ein Interessent benötigt, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Mehr muss ein Review nicht leisten.

Danke Günther!

Das war auch nur ein Feedback; ob es umgesetzt wird entscheidet ihr. Es wäre auf jeden Fall alle mal Hardware- und vor allem Redakteursunabhängiger als ein “schneller als PMDG”. Und nicht jeder Redakteur bräuchte die gleiche Hardware da die Ergebnisse auf seiner Hardware relativ zueinander sind. Die Hardware schreibt ihr ja auch löblich unter das Review so dass ein Nutzer verbunden mit schon vorhandenen Addons eine grobe Einschätzung zur erwartenden Performance geben kann. Sinn würde auch eine Datenbank dahinter machen in welcher z.B. der Redakteur, seine Hardware sowie getestete Addons drin stünden; ein einfaches Access zur Webanwendung kompiliert sollte da schon ausreichend sein. Es wäre auch ein Alleinstellungsmerkmal der Seite. 😉 Ganz davon ab könnten Nutzer dann auch Auswirkungen der unterschiedlichen Hardware erkennen. Ja, der initiale Aufwand wäre gegeben, die kontinuierliche Pflege jedoch halte ich für gering. Falls Interesse an einer solchen Lösung bestünde… meine Mail-Adresse habt ihr ja durch die Kommentare.

“…Redakteursunabhängiger als ein “schneller als PMDG”…” Muss man jetzt seine Kommentare auch schon benörgeln lassen? Oh Mann…

Du kannst ja nocheinmal ganz genau nachlesen und die Stelle zitieren, an welcher Du eine “Benörgelung” erkennen kannst. Dies war eine allgemeine Aussage welche objektive Aussage zur Performance bei einem Vergleich auf gleicher Hardwareebene (je Redakteur) unterstreichen sollte.

Mal zum Hintergrund falls das nicht klar sein sollte: Person X hat bei PMDG 30fps, bei Standardfliegern 50fps. Nun hat er bei diesem Flieger 40fps und besitzt, nehmen wir das nur mal an, eine AMD CPU getaktet auf xyz Pferde.
Person Z hat nun bei PMDG 55fps und im Standardflieger 60fps, eine Intel-CPU und andere Pferdestärken. Nun könnte ein Leser daraus herleiten, dass entweder Person X eine blöde fsx.cfg hat (was durch Pasten der fsx.cfg oder durchgeführter Tweaks) oder aber die CPU so einiges bei Produkt PMDG sonstwas ausmacht.

Nicht immer gleich persönlich auf den Schlips getreten fühlen; so reagierte man im Kindergarten auf konstruktive Kritik. 😉

Vielleicht sollten wir Andy einfach nur mal sagen, wie toll er ist. Ich glaube, das könnte vielleicht das Problem schon lösen. Andy, ich finde dich echt toll, du bist wirklich der Größte! 🙂

[Trotz Smiley bitte auf die Ausdrucksweise achten, danke, die Red.] 😀

Mh jap ich bin der größte und die Redaktion zensiert nur einen Teil unliebsamer Kommentare die Relativierung derer jedoch nicht.
Dahingehend: Lieber Sascha ich finde Dein Bild super sexy und DU bist der allergrößte, nicht ich. Hut ab vor Deinen Leistungen redaktioneller Berichtserstattung 🙂

Andy, Du musst uns hier nicht quasi das Wort im Mund umdrehen, sondern sollst einfach nur nicht andere Kommentatoren beleidigen, Ganz Einfach. Sag Deine Meinung, aber beleidige nicht!

Sorry Andy,

aber so kannst Du keinen objektiven Performance-Test durchführen. Jedes PC-System ist anders und dementsprechend unterschiedlich würden auch die max. zu erreichenden FPS ausfallen, wenn man es auf die von Dir vorgeschlagene Weise durchführen würde.

Nein eben nicht. Man sieht einen relativen Bezug der fps bei einer bestimmten Hardware. Ein PC ist ein logisches System und keine große Magiekiste. Der FSX wird nicht unendlich schneller wenn man anstelle einem Z77 einen H87 Chipsatz drin hat, noch ist heutzutage der CL-Wert oder die Taktung vom RAM interessant… nichtmehr beim FSX, nicht bei den spürbaren fps. Natürlich darf man nicht die fps von Redakteur X und Z vergleichen ohne die Hardware zu beachten.

@Andy: in den einzelnen Punkten Deiner Kritik magst Du durchaus recht haben. Ich bitte aber Dich und alle anderen Leser, zu sehen, daß hier und anderswo kostenlos und ehrenamtlich versucht wird, möglichst hochwertige Inhalte zu präsentieren.

Man darf sicher trotzdem einen gewissen Qualitätsstandard erwarten. Den Gesamtzusammenhang sollte aber jeder im Hinterkopf haben.

Ich finde, die Review gibt einen gelungenen Überblick darüber, was der Interessent wissen muss, um sich für oder gegen einen Kauf zu entscheiden. Und genau das macht eine gute Review aus!

Danke, Günter 🙂

Nochmal: das sollte keine destruktive Kritik sein. Eine Meinung meinerseits (heutzutage schlechter als früher) inkl. folgender Begründung wieso und warum. Wenn die Mehrheit der Nutzer das nicht so sieht ist es OK. Ob Günter das nun beachtet und zukünftig tun und tut lässt (als Beispiel) oder eben nicht ist sein Bier. Ein erneutes mal würde ich diesen Punkt auch nicht kritisieren.

Und ja: wenn jemand für sich den Anspruch herausnimmt, wovon ich bei einem Publicbereich inkl. dranhängendem Simmarkt ausgehe, professionell zu arbeiten, dann darf man als Leser auch die Messlatte hoch ansetzen insbesondere wenn die Erwartungen in vergangener Zeit ja bereits erfüllt wurden.

Qualitative Mängel in der deutschen Sprache sind mir lieber als fachliche Unwahrheiten. Die Zeiten und das Sprachbewußtsein von Schiller und Goethe sind im schwinden. Selbst in einem Wiener-Ringstrassentheater habe ich schauerliche Rhetorik erlebt. Wohl kennt der Autor den Wert des Lektors. Doch nur der Autor hat neues in die Welt gebracht. So gesehen achte und schätze ich das Werk des Autors, solange es Wahrheiten enthält.
LG
Cundri

Natürlich schätze ich das Werk als ganzes; womöglich hätte ich mir sonst das Fliegerchen gekauft. Insofern wurde der Sinn des Reviews, dem potenziellen Käufer eine Einschätzung zu geben ob ihm das Produkt womöglich gefallen könnte, durchaus erfüllt. Nur ein gaaaanz klein wenig wollte ich drauf aufmerksam machen; spönne (schöner Konjunktiv!) man das weiter würden spätere Reviews anderer Redakteure schlumpf… äh dings und bums enthalten. Wobei ich das wieder als originell lesenswert fände. 😀

Hi Andy,

die Performancemessung hatten wir doch schon bei einigen Reviews. Schau mal bei New York Airports X, bei den Lichtern, bei London und dergleichen. Ich kann Dir sagen, dass der Aufwand (insbesondere die Auswertung) doch ein wenig hoch ist – insbesondere, wenn die Performance eines Addons tatsächlich “eher in Richtung Standardflieger als PMDG” geht.
Warum für diese 10 bis 20% Frames-Abfall irgendwelche Messungen machen, wenn die Frames offensichtlich NICHT problematisch sind? Ist es nicht viel interessanter, Performancemessungen zu machen, um zu entscheiden, ob ein Addon noch tragbar oder schon nicht mehr spielbar ist?

Bezüglich der Nichtbeurteilbarkeit: hey, offensichtlich fliegst Du doch 737er – ich würde mich (wirklich!) freuen, Dich nach einer Kostprobe in unserem Review-Team begrüßen zu können, denn Leute, die wissen, wie realistisch eine Simulation ist, sind rar gesät. Ich würde Deine verbleibenden Rechtschreibfehler auch gerne wohlwollend ausbügeln :-).

Andy, ich stimme Dir grundsätzlich nämlich zu – sprachliche Unkorrektheiten mag ich auch nicht besonders. Aber abgesehen von den Kleinigkeiten, die Du anführst und die ich nicht als gravierend empfinde, finde ich Günter’s Artikel ausgesprochen gut geschrieben.

Also – wenn Du fliegst UND Lust hast, Dich hier einzubringen, schreib mich an – Kontaktadresse unter https://www.simflight.de/about/. Ich würde mich freuen! Wenn Du KONSTRUKTIVE Kritik an unseren Reviews hast, schreib auch gerne Thomas oder mich an, dann können wir das in Zukunft besser machen.

Eine kleine Frage noch aus Interesse – welche Gyros klacken? Die Kreiselplattformen mit denen ich arbeite nutzen schon seit 10 Jahren Laserkreisel. Habt ihr in den Flugzeugen noch mechanische Kreisel 😀 ?

Patrick Seiniger

Hallo Patrick,

es gab eine Zeit in meinem Leben, da war ich bei LH Systems tätig abseits meines Wohnortes; verbunden mit wöchentlich 2 Flügen und Smalltalk meist im Jumpseat.
Mit Gyro meinte ich tatsächlich nicht die (Laser-)Gyros in der IRU sondern den Klacker welcher den Standby-Horizon (welcher in einer Art Flüssigkeit schwimmt) anklickert damit dieser beweglich bleibt (würde er nicht “angestupst” werden, könnte sich der Kreisel an der Wand in welcher er sich befinden anhaften und wäre damit unbeweglich oder würde sich ruckartig bewegen).

Und nochmal: es war wirklich keine allgemeine Kritik am Review als solches. Wie schon gesagt hat es ja den Sinn erfüllt. Ich habe mich einerseits an Halbwissen (bezüglich der Videos) ein wenig aufgehangen (ich erinnere mich an ein Kommentar von Oski welcher auch meinte man könne von Kameras niemals auf die Soundkulisse im echten Flieger schließen) sowie an der Grammatik.

Im echten Leben bin ich mittlerweile im Consultingbereich einer größeren (~1600 Mitarbeiter) Internetfirma tätig und spezialisiert auf Software- und Buildmanagement (um mal paar Stichworte in den Raum zu schmeißen: GIT/Stash, IBM Rational Change und Synergy, Atlassianprodukte allgemein, Jenkins, Maven) wo ich größeren Softwareprojekten beratend zur Seite stehe insbesondere in der Anfangsphase.

Ich werde mal ein kleines Programmchen zum tweaken der fsx.cfg bereitstellen; exklusiv auf simflight als sorry für meine dauerhafte Meckerei.

Und ja: ich setze hohe Ansprüche und vergleiche IST mit MEINE_ERWARTUNG (ganz wie im Berufsleben), denn nur dadurch kann man sich überhaupt verbessern. Bringt dem “Opfer” ja relativ wenig, wenn man schreibt jau alles geil, mach weiter so und in wirklich ist es eben nicht so. Nicht falsch verstehen, ich habe immer was zu meckern. 😉 ([Sarkasmus]ausser natürlich an mir selber[/Sarkasmus]

@Andy: wenn Du hohe Ansprüche hast – bitte sehr. Das ist Dein gutes Recht. Nur erfüllt wirst Du sie vermutlich hier nicht bekommen. simFlight war, ist und bleibt eine Hobby-Seite. Von Dilettanten, für Dilettanten (ACHTUNG: Ironie!). So einfach ist das.

Wenn Du professionellen Luftfahrt-Journalismus suchst, empfehle ich Dir die Flug Revue und ähnliches. Da steht nur zur Simulation nichts drin – leider.

Ein letztes Add Horst:
ja, ich erwarte diese hohen Ansprüche. Aber sieh es doch mal so… ich lese die Beiträge ohnehin und habe meine Informationen welche ich brauche. Nun will ich wie im OpenSourcebereich üblich etwas von mir dazugeben. Ich sehe einen Nachholbedarf im Falle XYZ und gebe diesem der Gemeinschaft preis (in Form von Kritik). Nun kann diese sich aussuchen ob sie diesen annimmt oder eben nicht. Das ist doch keine Kritik persönlich an Personen. Dies ist konstruktiv und auf Fakten beruhend. Leider wird in solchen Kommentaren schnell auf persönliche Belange und Arschkriescherei umgeschwenkt anstelle ein Projekt wirklich zu improven.

@Günter und alle, welche hier etwas verärgert reagieren:
Das Review ist prima und simflight ist im deutschsprachigen Raum das einzige (soweit ich weiß) Portal, wo man derartig hochqualitative Reviews lesen kann. Meine Aussage war keineswegs persönlich beleidigend gemeint. Kritik (so denn konstruktiv; destruktiv wie “alles scheiße. hört auf damit” bringt keinem etwas) dient lediglich dazu, sich zu verbessern so man denn den Qualitätsanspruch hat. Natürlich kann man nicht von jedem Nutzer erwarten, dass er den gleichen Qualitätsanspruch hat aber ich glaube kaum, dass sich jemand beschweren würde würde er ihn hier antreffen. 😉

2 weitere Vorschläge weil offensichtlich (unbeabsichtigt!) einige ja meinen ich habe Kritik an Günter persönlich geübt was keinesfalls Ziel war:
– ein Häkchen für invisible Kommentare welche nur der Redakteur sieht
– Creme de la Creme: Plugin für WordPress mit einem Veröffentlichungsworkflow ähnlich wie es in Typo3 realisiert ist. Wenn 2 Redakteuren nichts auffällt (Tester+Korrekturleser), ist doch prima. 🙂

Zur Abwechslung und Auflockerung jetzt etwas über die reale “Lear”. Persönlich kenne ich in der Zivilluftfahrt keine andere Maschine die derart nahe am “coffin corner” (Sargecke) betrieben werden kann. Der Autopilot muss wohl eine Klasse für sich sein. Der “coffin corner” ist im Geschwindigkeitsbereich jene Ecke, wo sich “highspeed stall” und “stall” die Hand reichen. Die Maschine kann in großen Höhen mit nur ganz wenigen Knoten Differenz zwischen beiden Geschwindigkeiten fliegen. Fliegt sie nur wenige Knoten schneller, so fällt sie runter, weil eben im “highspeed stall”. Fliegt sie nur wenige Knoten langsamer, so fällt sie runter, weil sie eben “stallt”. Nicht ganz einfach dieser Ofen!
Cundri

Hallo Leute,
a.) Das mit “tut“ und “tun“, tut mir persönlich nicht allzu weh, auch wenn die Verwendung dieser Konstruktion, grammatikalisch betrachtet, an einer Stelle im Text tatsächlich zu beanstanden ist.
b.) Etwas schwerer wiegt der Hinweis zur objektiven Beurteilung der Soundqualität. Diese ist tatsächlich durch eine subjektive Komponente beeinträchtigt. Je nachdem, welches technische Equipment dem User zur Verfügung steht und wie sein Hörvermögen konstituiert ist, nimmt jeder User die Soundkulisse, die der FSX Simulator erzeugt, mehr oder weniger anders wahr. Dazu gehört auch das Faktum, dass die Aufzeichnungsqualität von Soundquellen variiert, je nachdem unter welchen physikalischen und technischen Bedingungen die Aufzeichnung erfolgte.
c.) Die Bemerkung “Dazu muss man sich nur auf den diversen Internetseiten … “ im Abschnitt “Die Soundkulisse“ sollte erst nach dem Satz “Das Hochfahren der Triebwerke ist die Perle des gesamten Soundsets“ aufgeführt werden. Eine Soundkulisse zum Learjet 24b findet Ihr z.B. auf Youtube und zwar hier: http://www.youtube.com/watch?v=KggkCHvDi54
d.) Die Simulation läuft auf meinem Rechner flüssig. Ich habe deshalb im Review keine Anmerkungen dazu notiert, weil es hier nichts zu beanstanden gab. Ansonsten beachte man die IT-Plattform, auf der ich die Simulation getestet habe.

Ich hoffe, dass mir zukünftig eine bessere bzw. fehlerfreie Präzisierung gelingt.

Der Rezensent des Reviews

Trotz aller Nörgelei (die kann ja jeder beurteilen, wie er will) möchte ich mal ein Lob an alle Diskutanten hier aussprechen: (zumindest bis jetzt) ist alles sehr sachlich geblieben und keiner wurde massakriert. Bitte weiter so, so wollen wir das haben!

Na ja, fast 😀

Fast möge man meinen. Die Diskussionen und Kritiken, so sachlich sie seien mögen, rufen doch des öfteren auch beneidende Mitleser auf den Plan welche eigene erfolglose Portale betreiben während der Simflight-Redaktion nicht immer Neutralität zugestanden werden kann.

Sascha… auch Du wirst mal groß rauskommen. Versprochen! 😉

” während der Simflight-Redaktion nicht immer Neutralität zugestanden werden kann.”

Hä? Was machst Du denn jetzt wieder für ein Faß auf?

Ich möchte jetzt nicht all zu detailliert darauf eingehen, sonst könnte vielleicht der falsche Eindruck entstehen, ich fühle mich von Andys Kommentar getroffen. Nein, ich möchte nur kurz vermelden: Keine Sorge, Andy: So erfolglos, wie du es dir ausmalst, sind wir nun wirklich nicht. Glücklicherweise strömt mir “bei uns” nur nicht so viel Undankbarkeit von Lesern entgegen, wie du sie hier auf arrogante und überzogene Weise an den Tag gelegt hast; wenn ich jetzt mal kurz sehr deutlich werden kann. Und trotzdem ärgert es mich ungemein, wenn ich sehe, wie Rezensenten hier auf simFlight.de teilweise von Leuten wie dir angegangen werden. Hier wurde eine super Arbeit abgeliefert und dir fällt nichts Besseres ein, als auf Kleinigkeiten rumzuhacken und die Review und den Rezensenten schlecht zu machen. Dass gute Reviewer immer mehr die Lust verlieren, sich diese Arbeit zu machen, das kann ich nach solchen Diskussionen hier immer mehr verstehen und das ist das, was mich wütend macht. Und das ist auch das, was mich hier in der Diskussion auf den Plan rief und sicher NICHT die Tatsache, dass ich ein beneidender Mitleser sein könnte, der sich jetzt unbedingt auch mal in den Mittelpunkt drängen möchte. Also bitte, das ist doch lächerlich.

Lieber Günter, lieber Sascha. Ich mache sicher kein Fass auf. Wenn man persönlich für ein Kommentar “er will nur hören wie groß er ist. DU bist der größte” belangt wird, und sich dahingehend “revanchiert” dass man dem kommentierenden unterstellt, nichts sachlich zur hiesigen Diskussion beigetragen zu haben die Kommentare entfernt bekommt, ist das nicht wirklich neutral der Leserwelt zugänglich gemacht worden.

Lieber Sascha… die Kommentare von mir werden hier als LESER abgegeben. Sicherlich stelle ich sehr hohe Anforderungen weil PR und Aussendarbietung in meinem Berufsfeld gang und gebe sind und ich auch einige andere Projekte in der Gamingwelt (NICHT FS!) berate und unterstützend zur Seite stehe. Daher mein Vorschlag, zukünftig Kommentare auch anonym zur Verfügung zu stellen. Ich habe meine Lektion gelernt, und werde nichts weiter kommentieren hier oder gar qualitative Beanstandungen üben. Wie schon festgestellt sind Beanstandungen wenn überhaupt auf höchstem Niveau zu stellen.

Jedoch vertrittst Du hier eine Drittseite welche verlinkt ist. Da gehört es der Professionalität der Szene wegen her, etwas distanzierter und unpersönlicher an Dinge und Gegebenheiten heranzutreten. Meine Meinung… kann im Laiengeschäft anders sein. Um den Erfolg Deiner Seite möchte ich hier nicht reden weil es nicht hergehört… aber google speichert alles; auch clicks werden ausgewertet da ihr Werbung selbiger untergebracht habt. Auch war es keine Absicht Feindseligkeiten in irgendeiner Art und Weise auszugraben. Ist es eine Art Egoboost wenn man in gemeinsamer Aktion gegen 1 Person wettert? Da es dem so scheint wird es keinerlei Kommentare mehr von mir hier geben. Ich denke ich diene damit dem Wohl der gesamten Simflight-Gemeinde.

Lieber Andy!
Du solltest genau wissen, warum Dein Kommentar entfernt worden ist! Wenn ihr Euch gegenseitig hier anzickt ist das eine Sache. Wenn man aber – so wie Du – tatsächlich jemanden als “blöder Troll” beschimpft, so ist das eine Beleidigung, die wir hier nicht durchgehen lassen! Hör doch nun bitte mit dieser unsäglichen Opferdiskussion auf – Du schadest doch nur Dir selbst damit oder bemerkst Du nicht, wie Du Dich hier ins Abseits schießt?!

Desweiteren hast Du anderen Kommentatoren nicht vorzuschreiben, was sie hier posten (Konkurrenz oder Drittseite hin oder her), so wie Du das bei mir und der Redaktion auch schon gebracht hast. Jeder schreibt, was er meint und wir bewerten das nach unserem Hausrecht. Deine Meinung ist in keinster Weis relevant! Du kannst Dir also solche Belehrungen sparen!

“Da es dem so scheint wird es keinerlei Kommentare mehr von mir hier geben.” Wär fein, wenn dieses Versprechen wahr gemacht werden würde, ansonsten hier offiziell eine Androhung von unserer Seite dass wir den Hahn zudrehen, wenn nun nicht Schluss ist mit dieser unsäglichen Diskussion!

“Ich denke ich diene damit dem Wohl der gesamten Simflight-Gemeinde.” Ach herrje …

Lieber Günter, wenn man Postings editiert, so sollte man neutral bleiben und auch den Aggressor editieren.

“Desweiteren hast Du anderen Kommentatoren nicht vorzuschreiben, was sie hier posten (Konkurrenz oder Drittseite hin oder her), so wie Du das bei mir und der Redaktion auch schon gebracht hast.”
Hast Du denn hier auch Zitate hervorzubringen als die bloße Anschuldigung? Ich wüsste nicht, wie und wo ich irgendjemandem etwas vorzuschreiben versuche oder versuchen würde.

guten abend wertes simflight team,

lasst euch bitte nicht von unhöflichen selbstverliebten lesern eure super arbeit schlecht reden. ihr macht das super so 🙂

lg@zeiss

da kann ich nur beiplictten!!

dem schließe ich mich vorbehaltslos an. Ihr verfolgt in Eurer jetzigen Besetzung genau den richtigen Weg. Bitte weiter so!