P3D

Review: Jambo Africa! Mal woanders unterwegs (P3D)

JAMBO AFRICA

Der afrikanische Kontinent ist nach wie vor in P3D ein nur dünn ausgestattetes Fleckchen Erde. Auch wenn dieser eine schier endlose Hülle an Flora und Fauna bietet, und sonst auch sonst landschaftlich (wie Berge, Wasserfälle, Wüsten, Strände…) enorm viel zu bieten hat, ist Afrika bei vielen Entwicklern einfach nicht auf dem Plan. Dieser Umstand ist allerdings auch beim MSFS zu beobachten, wo es ebenso wenige gut umgesetzte Plätze oder Orte gibt.

Dies liegt vor allem an den Zugangsmöglichkeiten und natürlich an der Sicherheit. Immer noch gibt es Kriege oder Aufstände. Korruption ist ebenfalls noch immer hoch in vielen afrikanischen Staaten und die Zivilbevölkerung lebt oft noch in ärmlichen Verhältnissen. Keine guten Grundvoraussetzungen also für detaillierte Szenerieumsetzungen. Nimmt man die zehn größten Flughäfen Afrikas, so gibt es lediglich vier Flughäfen davon, welche ordentlich umgesetzt wurden. Immerhin veröffentlichte ORBX eine so genannte Landclass-Szenerie, welche die Landschaft deutlich realer in den Simulator bringt. Zum Teil besteht dieses Produkt aus photorealen Texturen und steigert das Erlebnis deutlich. Als Tipp: Es gibt ein kleines Freeware Produkt, welches quasi als Demo ein paar dieser Foto-Highlights von ORBX in den Simulator bringt.

Heute beschäftigen wir uns mit ein paar kleinen Szenerien für P3D, welche kürzlich veröffentlicht wurden. In diesem Review schauen wir uns die Flughäfen von Harare, Mogadishu, Douala, Freetown und St. Helena an. Aber auch eine Stadtszenerie von Kapstadt, mit der wir beginnen:

Alpine Simulations – Cape Town Cityscape P3D3-5
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Die Macher von Alpine Simulations haben mittlerweile für P3D einige Stadtszenerien veröffentlicht. Für den schmalen Geldbeutel gibt es bekannte und weniger bekannte Stadtgebiete ohne Flughäfen, welche zum Teil auch schon positiv bewertet wurden.

Da ich vor ein paar Wochen selbst in Kapstadt war, ist die Erinnerung daran noch recht frisch. Parallel dazu nutze ich den Flughafen von Cape Town (ORBX Africa habe ich allerdings deaktiviert), da durch dieses Produkt die Gegend ebenfalls aufgehübscht wird.

Kapstadt ist eine Großstadt am südwestlichsten Zipfel Afrikas. Bekannt vor allem durch das Kap der guten Hoffnung und Nelson Mandela, handelt es sich um eine sehr vielfältige Stadt, welche von drei Seiten vom Atlantischen Ozean umschlossen ist. Während im Süden die False Bay, Cape Point und zum Beispiel der Pinguin-Strand Boulders Beach liegt, finden wir östlich die berühmten Weinanbaugebiete von Constantia und Stellenbosch. Nördlich liegt die Table Bay und Robben Island, wo Nelson Mandela 18 Jahre im Gefängnis festgehalten wurde.

Zwar ist Kapstadt nicht die Hauptstadt Südafrikas, doch gehört sie mit ca. 4,6 Millionen Einwohnern zu den größten Städten des afrikanischen Kontinents. Durch die Gründung durch die Niederländer und der nachfolgenden Angliederung ans Vereinigte Königreich, erlangte die Stadt schnell Vermögen, Ruhm und Bekanntheit, da sie natürlich auch ideal am Seeweg von Europa nach Indien/Asien liegt.

Aus Deutschland ist Kapstadt in ca. 12h direkt aus Frankfurt zu erreichen.

Ohne Zusatzszenerie ist Kapstadt leider ein sehr langweiliger Ort in P3D. Es gibt keinerlei Sehenswürdigkeiten und auch die Topographie ist wirklich alles andere als realitätsnah. DAS Wahrzeichen schlechthin, der Tafelberg, ist ein kleiner Hügel; Lions Head und Devil’s Peak fehlen gänzlich.

Alpine Simulations verspricht hier Abhilfe. Rund 1,5 GB groß ist der Download und bringt über 10.000 handplatzierte Objekte in den Sim. Darunter Häuser und Hauptattraktionen, aber auch Bäume und laut Entwickler alles in Ultra HD.

Wir überfliegen die Stadt zunächst in großer Höhe und stellen fest, dass das schon alles ziemlich gut aussieht. Kapstadt ist definitiv als solches auch erkennbar. Markant natürlich das Stadion vor dem Signal Hill. Aber auch die Waterfront oder der Hafen. Wir setzen danach zur Landung auf dem internationalen Flughafen von FSDG in Cape Town an, und müssen leider feststellen, dass es hier eine Texturüberlagerung gibt: Der Boden flackert dabei beim Rollen, was leider sehr viel von der Atmosphäre nimmt. Hier gibt es weder von Alpine noch von FSDG ein Update.

Ebenfalls ist uns schon im Endanflug aufgefallen, dass es sich beinahe nur um eine Fototextur ohne Autogen handelt. Das fällt natürlich beim großen Township im Endanflug auf. Positiv gefällt mir hingegen, dass der Tafelberg so über Kapstadt thront, wie in der Realität. Ebenfalls nun erkennbar ist der Lions Head.

Schauen wir uns nun die Stadt etwas genauer an. Wir drehen unsere Runden am Fuße das Table Mountain und hier haben wir Licht und Schatten. Was gefällt, ist, dass die vorhandenen Gebäude eine ordentliche Qualität vorweisen können, passend platziert wurden und auch, dass die wichtigen Sehenswürdigkeiten da sind. Der Lions Head ist ebenfalls ordentlich modelliert.

Was mir hingegen nicht so gut gefällt sind die Bodentexturen, die aus 10.000 Fuß zwar noch super wirken, bei 1000ft allerdings schon nicht mehr ganz so scharf und eher grob aufgelöst sind. Auch finde ich die Dichte der Gebäude etwas gering. Vor allem Richtung intl. Flughafen und Townships. Die Metropolregion um Kapstadt ist sehr dicht besiedelt. Dieses Feeling kommt leider im Addon nicht so gut rüber, da doch viel Autogen einfach fehlt.

Das Nachtambiente ist nicht vorhanden, es sind nur ein paar Lichter in der Millionenstadt erkennbar, was mich wirklich etwas ärgert. Glänzen kann das Produkt hier leider nicht, die Seilbahn auf den Tafelberg fehlt nämlich auch.

Als Fazit kann ich sagen, dass es sich bei der Szenerie um Licht und Schatten handelt. Auf der einen Seite kommen Kapstadt/Südafrika/Afrika-Fans auf ihre Kosten und VFR-Flieger sowieso. Wer hingegen den Flughafen nur gelegentlich anfliegt, dem reicht sicherlich das ORBX Produkt für ganz Afrika, vor allem wenn es bei einer Promo-Aktion nur noch unwesentlich teurer ist, als bei den 11€ die Alpine Simulations für Cape Town fordert.

FSCGAA -ZIMBABWE-HARARE INTL AIRPORT FVRG P3D4-5
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Zimbabwe und damit auch der Harare International Airport liegen nur wenige Flugstunden von Kapstadt entfernt. Er ist der größte Flughafen des Landes und fertigt trotzdem nur knapp 1,2 Millionen Passagiere im Jahr ab. Der Flughafen liegt auf knapp 1.500 m über Normalnull, die Start/Landebahn ist mit 4725m eine der längsten in Afrika. Der Flughafen wurde 1957 eröffnet und bietet heute Flüge in die Nachbarländer, aber auch zu Drehkreuzen wie Dubai, Doha, Addis Ababa, Nairobi oder Johannesburg an.

Leider ist die politische Situation im Land aktuell schwierig. Zurzeit herrscht in Zimbabwe viel Korruption und daraus resultiert auch eine schnell steigende Armut.

FLIGHTSIMULATOR CHINESE GENERAL AVIATION AIRPORT, oder kurz FSCGAA, veröffentlichte Ende März ihre Szenerie für den Flughafen von Harare. Die knapp 500MB große Datei kostet im Simmarket 21€. Geboten werden dafür animierte Jetways, hochauflösende Boden- und Gebäudetexturen bei guter Performance, saisonale Vegetation und dynamische Beleuchtung. Trotzdem halten sich die Features in Grenzen, bei einem doch stolzen Preis.

Schauen wir uns den Flughafen im Simulator an. Wer ihn einmal installiert hat, wird schnell feststellen, dass er wirklich gut aussieht.  Zwar ist das Flughafengelände relativ übersichtlich, trotzdem ist die Liebe zum Detail erkennbar. Viele typische Gebäude wurden umgesetzt. Vor allem der markante Tower ist gut wiederzuerkennen. Die Texturen sind rundum scharf, aber auch nicht überzeichnet. Er passt sich leider nicht wirklich in die Landschaft ein. In der Nacht ist die dynamische Beleuchtung ein Plus, welches die Szenerie mit sich bringt auch wenn es etwas zu hell wirkt. Die platzierten Flughafenfahrzeuge hauchen dem Flughafen Leben ein (stören allerdings auch an manchen Positionen) und auch die Abnutzungsspuren auf dem Vorfeld wirken realistisch.

Klar ist der Preis stolz und erscheint zu hoch gegriffen. Wer allerdings ein Fan Zimbabwes/Afrika ist, wird an dieser gut gemachten Flughafenszenerie nicht vorbeikommen. Letztlich ist die Performance wirklich gut und auch die Qualität stimmt. Leider gibt es vor allem aus Europa keine großen Verbindungen. Einen mehrmaligen Besuch ist das Produkt von FSCGAA allerdings allemal wert.

FSCGAA – Mogadishu HCMM P3D4-5
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Wir bleiben dem Entwickler treu und reisen weiter nach Somalia, dem Land mit der längsten Küstenlinie Afrikas. Genauer gesagt geht es in die Hauptstadt Mogadishu. Noch immer ist diese stellenweise ein heißes Pflaster. Berühmt ist die Gegend bei uns natürlich noch durch die Entführung der Lufthansa-Maschine „Landshut“ und Piratenüberfälle, aber auch durch das amerikanische Desaster, als zwei Black-Hawks in der Stadt abgeschossen wurden. Auch heute noch ist die Sicherheitslage in Somalia schwierig. Seit dem letzten Bürgerkrieg 2011 erholt sich allerdings die Wirtschaft schneller als in anderen afrikanischen Ländern. Durch die türkische Regierung wurde auch der Flughafen aufgewertet. Nach 3 Flügen pro Tag 2011 gibt es heute rund 40 Starts/Landungen und jährlich knapp 500.000 Passagiere. Es werden ein paar Inlandsflüge angeboten, aber auch in Nachbarstaaten und nach Addis Ababa, Doha und Istanbul. Der Flughafen ist relativ klein und überschaubar, wird jedoch weiter ausgebaut und modernisiert.

Er wurde Ende Januar von FSCGAA für P3D erstellt und veröffentlicht. Mit knapp 300 MB Dateigröße und 18€ schlägt der Flughafen zu Buche. Man erkennt auch hier die Handschrift der Entwickler. Allerdings empfinde ich den doch recht kleinen Flughafen als recht steril. Zwar gibt es Fahrzeuge und Objekte, doch die Flächen zwischen Rollbahnen und Vorfeld sehen sehr nach Photoshop und Füllungstool aus. Das Ambiente bei Dunkelheit ist überhaupt nicht vorhanden, ob der Flughafen allerdings nachts angeflogen wird, kann ich mir auch nicht vorstellen. Es gibt zudem auch nicht wirklich viel zu beleuchten. Die Texturen der Gebäude bei Tag finde ich hingegen wirklich ordentlich. Das kleine Terminal wirkt realistisch, aber auch sehr spartanisch. Das Autogen um den Flughafen wirkt leider jedoch katastrophal.

Es ist ein gerade Produkt, dass man mangels Alternativen bei sehr guten Frames anfliegen kann, auch wenn der Preis  5€ zu hoch ausfällt. Mehr Objekte, Autogen in der Umgebung und statische Flugzeuge hätten der Szenerie noch besser gestanden. Wer aber exotische Destinationen sucht, ist hier gut aufgehoben.

PROJECT MAX – FHSH St. Helena Intl. Airport
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Für aktuell nur 6€ erhält man einen gänzlich neuen Flughafen im Simulator. Dieser ist in P3D nämlich serienmäßig nicht enthalten. Der Flughafen von Saint Helena wurde nämlich erst 2016 eröffnet und wurde bis dahin sehnlichst von der einheimischen Bevölkerung gewünscht. Allerdings gibt es nur wenige Flugverbindungen. Neben der regelmäßigen Embraer von Airlink, die von Johannesburg über Walvis Bay hier herfliegt, verirren sich nur einige wenige andere Flugzeuge auf dieses weit im Atlantik liegende, stürmische Eiland (wohin Napoleon an seinem Lebensende hin verbannt wurde). Der Flughafen mit seiner kurzen Runway und dem überschaubaren Terminal gleicht eher einem Flugzeugträger, da das Gelände auf einem Plateau liegt und sowohl Konstrukteure, als auch die Szeneriedesigner vor eine nicht alltägliche Aufgabe gestellt haben.

Es gibt zwar auch eine ordentliche Freeware für den Airport, diese ist jedoch nicht so detailliert wie das Produkt von Project Max, welche bereits einige andere Flughäfen umgesetzt haben. Persönlich sind mir die Gebäudetexturen einen Tick zu dunkel, allerdings sind sie gut aufgelöst, was man meiner Meinung nach von den Bodentexturen nicht behaupten kann. Allerdings gibt es auch viele Unebenheiten durch die örtliche Umgebung. Alles ist sehr bergig und vermutlich war ein besseres Satellitenbild nicht zu bekommen. Die Performance ist sehr gut und das Mesh wird schnell geladen. Auch bei Nacht gibt der Flughafen eine gute Figur ab. Durch die dynamische Beleuchtung wird das Vorfeld gut ausgeleuchtet, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass der Airport in der Realität nachts geschlossen ist.

Für 6€ macht man absolut nichts falsch. Man erhält einen kleinen, aber ordentlichen Flughafen, der gerade zum Üben der eigenen Fähigkeiten hervorragend geeignet ist. Wer allerdings nie in diesen Gefilden unterwegs ist, wird eine Nichtanschaffung auch nicht bereuen.

FSCGAA –FREETOWN LUNGI INTL. AIRPORT GFLL P3D4-5
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Zum Schluss unserer kleinen Afrikareise fliegen wir nach Sierra Leone. Das kleine Land liegt ebenfalls an der Westküste. Wir behandeln den Flughafen der Hauptstadt  Freetown, die mit knapp über einer Million Einwohnern auch die größte Stadt des Landes ist.

Der Freetown Lungi International Airport / GFLL / FNA ist der einzige internationale Flughafen des Landes. Er liegt nördlich der Hauptstadt, verfügt über eine Start/Landebahn mit 3200 Metern Länge und ein Terminal. 2020 wurden 93.600 Passagiere abgefertigt und rund 2025 Tonnen Luftfracht. Wer zum Flughafen gelangen möchte, benötigt aus der Stadt heraus mit der Fähre zwischen 15-45 Minuten. Wer nur auf dem Landweg anreist dagegen 4 bis 6 Stunden. Die Infrastruktur ist eben sehr bescheiden. Das Terminal wurde 2010 saniert, davor war nicht mal dauerhaft die Anbindung ans Elektrizitätsnetz gegeben.

Trotzdem erfüllt der Flughafen nun internationale Standards und für 2022 bzw. 2023 ist die Eröffnung eines neuen Terminals im Norden des Flughafengeländes geplant, nachdem zuvor ein kompletter Flughafenneubau zugunsten einer Brücke über den Lungi-River verworfen wurde.

Der Flughafen erholt sich nur schwer von einer Ebola-Welle im Jahre 2014. Mittlerweile gibt es allerdings wieder einige Airlines, die den Flughafen anfliegen. Air France, Turkish Airlines und Brussels Airlines bieten Flüge ins europäische Netz an.

FSCGAA veröffentlichte ihre Arbeit um den Lungi Intl. Airport am 22.01.2022. Die knapp 300MB große Datei ist für 19€ zu haben. Mitgeliefert wird das bis dahin aktuelle Flughafenlayout des doch recht kleinen Airports. Der Neubau im Norden ist zwar leicht erkennbar, doch dürfte der aktuelle Ausbau doch deutlich weiter sein. Es gibt zusätzlich verschiedene Hubschrauberlandeplätze südlich des Terminals, da es früher regelmäßige Zubringerflüge aus der Innenstadt gab, die mittlerweile aber eingestellt wurden. Durch die überschaubare Größe des Flughafens beleben die platzierten Objekte und Fahrzeuge den Flughafen deutlich. Das Terminal und der Tower wurden wirklich ordentlich modelliert und mit stimmigen Texturen versehen. Das dynamische Licht taucht den Flughafen nachts in einen nicht dunklen Fleck.

Trotzdem ist diese Szenerie für mich leider die Schwächste in der Gruppe zusammen mit Mogadishu. Gerade im Bereich der Bodentexturen wirkt sie einfach stark veraltet. Die Grüntöne schmerzen schon fast in den Augen und sind aus meiner Sicht viel zu hell. Für mich ist auch nicht ersichtlich, warum gerade dieser Flughafen teurer ist, als andere Produkte des chinesischen Teams, da er deutlich provinzieller ist. Ob mit dem neuen Terminal auch ein Update erscheinen wird, ist bisher nicht geplant.

Trotzdem kann man sich über eine Anschaffung des Produkts Gedanken machen. Zwar gibt es bessere Addons, doch auch hier schafft FSCGAA Ambiente und belebt einen sonst leeren Fleck auf der großen Karte von Afrika.

Fazit

Mein Fazit für all die hier vorgestellten Szenerien fällt ähnlich aus. Alle lohnen sich eigentlich, wenn man regelmäßig im virtuellen Afrika unterwegs ist. Auch Gelegenheitspiloten kommen unter anderem auf ihre Kosten. Afrika ist ein wirklich sehenswerter Kontinent, dem leider in P3D viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Die in der Einleitung angesprochenen Probleme machen es den Entwicklern allerdings da auch nicht unbedingt einfacher. Ich persönlich bin froh über jede Veröffentlichung, ob der Flughafen nun international ist oder nicht.

Trotzdem kann er bei Weitem anderen Szenerien das Wasser reichen. Fehlendes Autogen, unsauber platzierte Objekte, Nachteffekte… die Liste könnte sich beliebig weit fortsetzen. Wollte man die Produkte auseinandernehmen, bliebe nicht viel übrig. Trotzdem sind sie aus meiner Sicht eine Bereicherung.

Bei den oben genannten Produkten handelt es sich um günstige, kleine Plätze, die zusammen, mit dem Landclass von ORBX, Afrika deutlich aufwerten. Wer sich bereits über andere Szenerien in diesen Gefilden informiert hat, ist sicherlich auch über ein anderes Szenerie-Studio gestolpert. Diese Produkte sind jedoch bereits auf den Screenshots und vom Preis her aus meiner Sicht absolut ungenügend, da sie lediglich Standardgebäude platzieren und überhaupt keinen Charme versprühen.

 

Für meinen Teil möchte ich mich bei euch für die Aufmerksamkeit bedanken. Dies ist meine letzte P3D Review. Letztlich konnte mich der MSFS mit seinen Argumenten überzeugen, auch wenn ich doch länger versucht habe, P3D treu zu bleiben. Zukünftig werde ich meine Reviews für den MSFS gerne bereitstellen. Danke für euer Verständnis.

Informationen

Pro Contra
·        Atmosphäre wird geschaffen

–        keine Alternativen

·        Performance

–        zum Teil steril und sauber

–        Bodentexturen

–        Nachttexturen

–        Preis etwas zu hoch gegriffen

–        Umgebung ausserhalb des Fokuses

Informationen Testsystem
·        Entwickler: verschiedene

·        Versionen: P3D v4 & v5

·        Kauf: SIMMARKET

·        Intel I7-8700K @ 3,2 Ghz

·        32GB DDR4-Ram

·        Geforce RTX 3060Ti

·        Windows 10 64Bit

·        Prepar3D v 5.1

Michi Joerg

2 Comments
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Super Beitrag und vor allem top Thema! Afrika ist fliegerisch so unglaublich vielfältig, dass es eigentlich eine Schande ist, wie stiefmütterlich es im FS behandelt wird. Vor allem für Liebhaber von “Alteisen”, da ja dort noch einiges rumfliegt, was sonst nur in Geschichtsbüchern steht. Danke für den Beitrag!

ich würde mich sehr freuen wenn die scnery Hersteller das auf mehr auf Afrika legen würde weil wie zum Beispiel die Airports Mombasa / Sansibar / Johannesburg . weil mich nervt mich das jeder zweite scenery Hersteller die Airport in Europa bis fünfmal raus bringen ,.