Review: HPG Airbus H135 Helicopter Freeware (MSFS)

Hubschrauber werden von Asobo erst 2022 in Aussicht gestellt. Gut, dass es die Community gibt, denn seit Ende Februar ist der erste Heli im MSFS verfügbar, und er entwickelt sich dynamisch voran. Das Beste: es ist Freeware! Review von Michael Kalff.

Der H135, ehemals EC135 in “echt”…

Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd, sagt man auf dem Land … und der EC135 kann seine Abstammung vom deutschen Erfolgshubschrauber Bo105 optisch und technisch nicht verbergen. Dieses Modell aus den späten 1960ern war verbreitet bei Polizei, Luftrettung und Katastrophenschutz und sein technischer Vorteil bei der Rotorblattaufhängung war (nicht) hörbar gegenüber seinem Zeitgenossen bei der Bundeswehr, dem Teppichklopfer Bell UH1, dessen charakeristisches wopp-wopp-wopp kilometerweit dröhnte. Als Bo108 in den 1980ern weiterentwickelt und 1992 in die deutsch-französische Fusion “Eurocopter” eingebracht, von den Franzosen mit dem augenfälligen, ins Heck integrierten Fenestron-Rotor ausgestattet, hob der EC135 dann 1994 zum ersten Flug ab. 2014 kam Eurocopter unter das Dach von Airbus, seitdem läuft die Produktion als H135. Jeweils zwei Turbinen treiben den Heli an, entweder von Turbomeca aus Frankreich oder P&W aus Kanada, inzwischen in einer leistungsfähigeren dritten Generation von beiden Herstellern und mit FADEC. Die Reichweite beträgt rund 635 Km, die Reisegeschwindigkeit 124kn, das Abfluggewicht knapp 3t (davon fast die Hälfte Nutzlast), die Flughöhe beträgt maximal 20.000ft und die Schwebeflughöhe maximal 10.000ft. Der leistungsfähige, relativ leise und sehr zuverlässige Hubschrauber hat fast alle anderen Typen bei Luftrettung, Polizei und Katastrophenschutz in Deutschland und Österreich verdrängt und ist auch weltweit ein Verkaufsschlager: 1.400 Stück wurden bis heute für 300 Kunden in 60 Ländern gebaut, davon 650 für die Luftrettung. Der Stückpreis liegt bei 3 bis 4 Millionen €, für voll ausgestattete Rettungsversionen auch bis 6 Millionen. Die Flugstunde schlägt mit rund 4.000€ zu Buche. Vor allem im deutschsprachigen Raum ist die EC135 eine Ikone, nicht zuletzt wegen Fernsehserien wie Helicops und Die Begretter.

…und im MSFS: HPG H135

Ende Februar tauchte er plötzlich auf, der erste Heli im MSFS, angeboten von einem Team namens Hype Performance Group und Entwickler David Amenta bei flightsim.to und dort inzwischen der mit Abstand beliebteste Mod (Stand heute 120.000 Downloads). Während das Innenleben der ersten Versionen noch ziemlich, nun ja, “ehrenamtlich” aussah, überzeugte das Außenmodell schon eher. In schneller Folge kamen dann Überarbeitungen vor allem von Innenleben, Modell, Flugdynamik und Systemen, Stand heute die Version 0.84, und man kommt kaum nach mit dem Laden der Updates. Für die Review wurde die zu der Zeit verfügbare Version .83 genutzt. Die Szene schien nur darauf gewartet zu haben, in Kürze vervielfältigte sich die Zahl von Liveries (Stand heute: 165, Luftrettung, Polizei, Küstenwache,  Militär, Kommerz… aus aller Welt) und von über 60  Helipads an Kliniken, Luftrettungs-Stationen, und sogar Einsatz-Szenerien (hier) sowie Missionen (hier). 211MB groß ist der Download in Version .83, die sich zu 977MB im Community-Ordner entpacken, eine Handvoll Liveries wird mitgeliefert.

Außenmodell

Wie immer startet die Review mit einem walkaround before startup, hier mit der DRF-Livery (gestaltet von Benedikt Fröhlich, benimix1701). Und schon mal schön: die Türen gehen auf mit Klickspots am Holm, Bedientasten im klappbaren Pad! Fangen wir an der Nase an: erst mal sieht alles sauber gemacht aus. Aus der typischen Außensicht-Distanz gefällt die H135: crisp, stimmige Proportionen, viele Details. Geht man nahe heran, zeigt sich dann doch, dass hier noch “Luft nach oben” ist: der Hubschrauber kommt neu, wie aus dem Ei gepellt ohne eine einzige Gebrauchsspur; aus der Nähe sind Rundungen dann doch eckig; manche Texturdetails pixelig (das kann hier aber auch an der gewählten Bemalung liegen), “hochaufgelöst” sähe anders aus. Immerhin spiegeln und blinken die Oberflächen, wie man das heute kennt, der lackierte Glasfaserverbundstoff kommt gut rüber. Manch technisches Detail wurde auch ausgelassen (Pitot Rohre vorne beiderseits an den Holmen, Kabelschneider, die für Außenlandungen meist installierten “Entenfüße” an den hinteren Kufenenden, die Einsinken in weichen Boden verhindern …). Andererseits sind die Verschlüsse für die Serviceklappen nicht nur aufgemalt, sondern in 3D modelliert, das ist sorgfältig! Auch Scheibenwischer, Lichter, Antennen, Static Wicks sind dreidimensional gestaltet, schön! Technisches Herzstück eines Hubschraubers ist der Rotorkopf, die Umsetzung von HPG wirkt hier noch sehr nach “Computergrafik” und ist noch nicht auf dem Niveau des MSFS. Allerdings – wie oft schaut ein MSFS-Pilot die an? Macht jeder wirklich den Walkaround vor dem ersten Start des Tages? Es wäre ein befriedigendes Detail, aber nach dem ersten Augenschmaus der frisch installierten Maschine guckt man nie wieder hin. Beim Fenestron-Rotor am Heck gibt es nicht so viel nacktes Metall, hier sieht es also ganz gut aus, bis auf die auffälligen Ecken, das Lumen ist in der Realität kreisrund. Heckklappe, Gepäckraum und Passagierkabine des HPG-H135 offenbaren ebenfalls die Vorläufigkeit der Arbeit – erstens wirkt hier alles noch nicht gut texturiert (Nachtrag: das ist in der aktuellen Version 0.9 inzwischen alles erste Sahne!), zweitens wäre bei diesem Modell hier eigentlich eine Art fliegender Intensivstation eingebaut, durch die Heckklappe wird die Trage mit Patient eingeschoben. Weil fast die Hälfte aller gebauten H135 in der Luftrettung Dienst tun, dürfte eine entsprechende Version noch kommen.

Einen realen Walkaround um die EC135 (ohne Kommentar) gibt es hier.

Innenmodell

Schwingen wir uns auf den Pilotensitz, bei Helicoptern rechts, und schauen uns die H135 von innen an. Für den Augenblick und den Hausgebrauch ist das alles erstmal “ordentlich”: Boden und Sitze sind gut aufgelöst, auf dem Boden ziemliche Fußspuren, das ist bei Außenlandungen durchaus ein Thema – und außerdem ein wunder Punkt beim verbandelten Hersteller  des Militärhubschraubers NH90: den dürfen Soldaten nicht mit schmutzigen Stiefeln betreten. So was steckt die H135 also locker weg (und in Version .84 wurde der Boden wieder sauber geputzt “wie neu”). Die Panels sehen schon ganz gut aus, Knöpfe und Rädchen sind ok, wenn auch nicht hochauflösend und fotorealistisch texturiert, die allermeisten sind noch nicht bedienbar, die wenigen mit Funktion etwas knifflig, da muss man schon nah ran. Im augenblicklichen Versionsstand lassen sich die beiden Turbinenschalter sogar nur mit Mausrad bewegen. Die MFDs des G3000 sind helligkeitsvariabel (aber alle auf einmal, nicht einzeln) und hoch aufgelöst, also gut lesbar und decken schon viele Möglichkeiten des G3000 ab. Vergleichsweise clumsy kommt dagegen das Overhead Panel daher: mit klobigem, kaum texturierten Knöpfen und die bedienbaren davon (Batteriehauptschalter, Avionics, Lichter, Pitot Heater, Fuelpumps) haben eine faultierähnliche Reaktivität. Das fällt im Betrieb aber nur beim Startup auf, danach hat man das Overhead kaum noch im Blickfeld (in Version .84 mit verbesserten Beschriftungen). Nachts ein ähnliches Bild: die Panels im Blickfeld bieten eine sehenswerte Show (und GUT, dass sie dimmbar sind), das Overhead…naja. Draußen ist es eh interessanter (vor allem nachts), und die H135 bietet fantastischen Ausblick auf die Welt. Man fliegt Helicopter ja nicht wegen des Cockpits, aber die H135 muss sich in Version .83 nicht verstecken.

 

Hubschraubern im MSFS mit der H135

Hubschrauber fliegen anders. Der MSFS hat noch kein Flugmodell dafür, das soll erst 2022 kommen. So müssen sich Entwickler, wie dunnemals im FSX, mit Workarounds helfen, und nach HPG haben Mitte März auch die ersten Profis angekündigt, die Herausforderung anzunehmen: Flyinside will sein Helicopterflugmodell in den MSFS übertragen und die B47G herausbringen. Wie gut löst HPG die Aufgabe?

Die H135 startet man am besten cold and dark auf einem Abstellplatz, helifreundlich mit wenig Hindernissen umher. Zugeordnet sind “die Schubachse” (also nicht “Schubachse 1” oder “2”) dem Collective, das ist der Hebel zum daran ziehen für aufwärts/vorwärts; Quer- und Höhenruder dem Cyclic (das ist der Stick zum “Rühren” für rechts/links und vorwärts/rückwärts), die Seitenruder den Anti-Torque-Pedalen, und ja, Pedale machen Sinn! (Einführung in das Helicopterfliegen hier). Schub wird im H135 nicht reguliert, das erledigt FADEC. Mit dem Hauptbatterieschalter gibt man Strom in die Systeme, die hochfahren und sich orientieren, da kommt Leben ins G 3000 Glascockpit. Dann startet man bald die beiden Turbinen, die zunächst mal auf Leeerlauf hochfahren, der Rotor beginnt zu laufen, den Collective-Hebel einmal komplett hochziehen und wieder in Grundstellung für die “sichere Position”. Zum Fliegen muss man, wenn der Leerlauf erreicht ist,  jetzt noch FADEC aktivieren, dann nimmt der Hautprotor Drehzahl auf. Der kurze Weg geht auch – aus cold and dark die berühmte Tastenkombi Str+E, dann fährt alles nacheinander ordentlich hoch. Wenn alle Warnungen verlöscht sind, zieht man VORSICHTIG am Collective ….

… und die H135 hebt sanft ab. Für den weiteren Verlauf hat HPG drei Modi vorbereitet, aus denen man während des Hochlaufens in den Leerlauf wählt, aber jederzeit wechseln kann: Xbox für den Super-Simpel-Betrieb mit dem Xbox-Controller (den ich nicht habe); Basic für Heli-Anfänger (das fühlt sich an wie Hubschraubern im FSX) und Advanced mit Simulation des Torque-Moments. Mit Basic bewegt sich die H135 durch den Raum, wie mit den Kontrollen befohlen: rauf, runter, vorwärts, rückwärts oder seitwärts, drehen im oder gegen den Uhrzeigersinn sowie (begrenzt) helitypische Strömungsdynamiken beim Starten und Landen, und Bodeneffekt. Das ist zum Einüben der Bewegungen eines Helis im Raum schon mal gut und macht riesig gute Laune in Heli-Flugsituationen, wie etwa durch Straßenschluchten cruisen und an Berghängen schweben; Wolkenkratzer, Dämme, Brücken, Gletscher, Vulkane, Flüsse und Überlandstraßen prüfen. Jetzt kann man im MSFS die neuen Grafik-Features erst richtig ausspielen: fotogrammetische Städte, fotorealistische Szenerie an jedem Punkt der Erde. Mit Henrik Nielsons Freeware Global AI Ship Traffic lässt sich Küstenwache fliegen: Schiffe überprüfen (landbar sind die Schiffe leider noch nicht) oder Marinemanöver (z.B. westlich von Jütland) beobachten. Und mit dem Heli kann man fast überall … einfach landen (na gut, fast einfach). Das sind alles ganz neue Erlebnisse im MSFS, eine Weile lang fliegt man gar nichts mehr anderes. Das muss man doch hinkriegen in dieser Baulücke zwischen Hochhäusern…auf dem Uniklinik-Helipad bei 8kn Wind und 12kn Böen… bei der Almhütte an der Schneegrenze zu landen.

So richtig Arbeit wird es im Advanced Modus, denn damit werden die Torque-Wirkungen simuliert und komplexere Strömungseffekte. Schon kurz vor dem Abheben versucht die Gegenwirkung des Hauptrotors den Heli nach rechts zu drehen, jetzt sind die Füße gefragt. Der fein dosierte Einsatz von Pedalen, Collective und Cyclic verlangt Übung, Übung, Übung: jede Änderung des Collectives ändert den Torque, und je höher die Vorwärtsgeschwindigkeit, desto mehr hilft der Luftwiderstand, die Nase der H135 in den Kurs zu drehen … und umgekehrt. Dazu kommt Wind, der den Heli auch noch abtreibt, vor allem beim Starten und Landen. Hubschraubern heißt, eine Kugel auf einer Kugel zu balancieren. Der “Ausbilder” bei den Helisimmern  empfiehlt, immer nur so lange zu üben, wie es Spaß macht und dann was Schönes zu fliegen, statt sich mit Frustration zu quälen: das “Muskelgedächtnis” brauche eine Weile, um sich Helifliegen einzuprägen. Aber dann macht es sowas von Spaß

Woran es der H135 derzeit noch fehlt, sind typische Wechselwirkungen mit Luft und Untergrund in Bodennähe: Vortex, Staub, Schnee und Wasser aufwirbeln. Zumindest für Letzteres müssen wir wohl auf Asobo warten. Autorotation sei übrigens vorbereitet, sagt HPG, aber das habe ich nicht probiert – das wird mit der H135 wegen der hohen Bauteilbelastung tatsächlich nie real geübt, sondern nur im Simulator, und lediglich im echten Notfall praktiziert, von denen es mit diesem Muster bisher nur sehr wenige gab.

Systeme in der H135

Von Elektrik, Turbinen und FADEC war schon die Rede, die jeweils an- oder abschaltbar sind und entsprechend Dienst leisten oder eben nicht. Startet man nicht bald die Turbinen, leeren sich die Batterien, eine External Power Unit wäre aber zuschaltbar. Die Turbinen laufen eine Weile hoch in den Leerlauf und auch in die Vollast unter FADEC. Ab 95% Torque geht die Turbinenanzeige in warnendes Rot, Folgen (oder Auswirkungen auf die Anzeigen von Öltemperatur, Öldruck, Hydraulik) hat das keine. Mag gut sein, dass die Fly-by-Wire-Steuerung der H135 eine stressende Überlastung tatsächlich gar nicht zulässt. An- oder ausschaltbar sind und entsprechend umgesetzt auch die üblichen Lichter, sowie die Fuel Pumps (was aber auch keine Auswirkungen hat, nur die Warnanzeige erlischt, wenn sie angeschaltet sind), sowie die Pitot Heater. Staurohrvereisung wird simuliert, auch die Leistung der Turbine nimmt mit Höhe und Kälte ab, aber Vereisung an Glas, Rumpf oder Rotoren findet nicht statt, Regeneffekte auf der Windschutzscheibe gibt es nicht, die Wischerblätter sind modelliert, aber starr und nicht funktionabel (das war bei der CRJ auch so, ist das vielleicht ein MSFS-Problem?).

Im G3000 Glascockpit sind bereits eine ganze Reihe typischer Funktionen modelliert für Navigation, Flugplanung und Monitoring der Systeme, einen EFB, zudem gibt es ein aufklappbares extra Pad für die Bedienung (viele Schalter sind damit bedienbar, das ist vor allem für VR entgegenkommend), dazu die Möglichkeit der Integration von Google Maps oder Skyvector in das EFB, sowie die Integration eines Freeware GTN750 in eines der MFDs (Details dazu hier). Vor allem dies finde ich enorm praktisch für Topografie, Wetter, Traffic (wobei man mit vier angezeigten Karten in den MFDs den Sim crasht). Sehr hilfreich beim Starten, Schweben, Landen ist auch der Green Ball im HSI, der die horizontalen Bewegungen unterhalb von 25kn anzeigt.

Natürlich werden Flugpläne aus dem MSFS übernommen, können aber auch selbst erstellt werden im G3000. Und wovon ich den EC135-Versionen beim FSX nur träumen konnte – die H135 hat einen Autopiloten! Der funktioniert! Die üblichen Funktionen (Kurs, Höhe, Nav, Flugplan folgen) sind zuverlässig und sie reichen völlig aus – anfliegen und landen will man schließlich von Hand.

Ein Feature mit hohem Spaßfaktor ist der Suchscheinwerfer (hier ist erklärt, wie man Achsen dafür belegt). In real liegt der Schalter dafür meist auf dem Collective, ebenso der Coolie Hat. Seit Version .84 lässt sich das Spotlight auf dem klappbaren Pad an- oder ausschalten (in .83 war sie gut versteckt). Bei mir funktioniert es dann sogar automatisch: nur wenn ich den zugeordneten Coolie Hat führe, leuchtet auch das Spotlight, sonst ist es aus.

Eine Winde wäre noch fein und die Möglichkeit, Lasten anzuhängen (Rettung, Fracht, Löschwasser…) … mal schauen, ob HPG das noch umsetzen wird.

Da ist noch was: der von HPG mitgelieferte Sound  macht Herzklopfen …und zwar eines von der Sorte “oh, was ist da jetzt kaputt gegangen…”, als würfe jemand zuweilen eine Handvoll kleine Schrauben in den Lufteinlass für die Turbine. Zum Glück gibt es Abhilfe, nämlich das H135 Soundpack, for free bereitgestellt von Mathias von FSVisions auf flightsim.to. Das klingt wirklich satt nach H135!

Natürlich ist das noch keine Systemtiefe auf Study Level, aber das Team arbeitet ja noch auf die Version 1.0 hin, und zum Hubschraubern im MSFS reicht das schon mal sehr gut, und es ist schon mehr, als die EC135 im FSX je geboten hatten.

Fazit

Dass der erste Helicopter im MSFS Freeware ist, freut mich sehr – eine so gute dazu erst recht! Schön, wie die Community hier Hand in Hand arbeitet, um in kurzer Zeit dem MSFS eine neue Welt zu schenken. Die H135 ist schon jetzt überaus brauchbar und wird wohl immer noch besser. Wer Hubschraubern im MSFS vermisst hat (oder es jetzt ausprobieren will) macht mit der H135 alles richtig. Ein wenig einarbeiten muss man sich schon (Achsen belegen, Bedienung kennen, fliegen üben), aber die Lernkurve ist ja der Glücksbringer beim Helifliegen. Man wird jedenfalls reich belohnt mit atemberaubenden Flugerlebnissen, die so realistisch noch nie möglich waren in einer Flugsimulation. Mein inniger Dank geht an alle, die Zeit, Herzblut und Können in die H135 und alles Dazugehörige investiert haben: es gibt sie noch, die guten Menschen!

Informationen

Pro Contra
  • Hubschraubern im MSFS – der erste und einzige Heli!
  • Ansehnlich, wenn auch noch nicht auf dem Stand von MSFS, wird weiter entwickelt.
  • Systemtiefe und Flugmodell für Freeware sehr ordentlich, wird weiter entwickelt.
  • Sehr hoher Spaßfaktor und garantierte Lernkurve.
  • Viele Repaints und Szenerien verfügbar.
  • Guten Sound muss man extra installieren.
  • Viele Liveries halten mit der Entwicklung nicht Schritt, müssen upgedatet werden.

 

Testsystem
  • Entwickler: Hype Performance Group
  • Preis: 0 €, Freeware!
  • Bezug: flightsim.to
  • IntelCore i5-10600K CPU @ 4.10GHz
  • GeForce RTX 3070, 8 Gb
  • Windows 10×64, 16 Gb Hauptspeicher
  • Diverse SSD

Dr. Michael Kalff

3 Comments
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Dafür ein dickes Danke an den/die Entwickler !!! ……………………………………………………………………………………………..wo bleibt meine BO 105 🙂

Angehende Rettungs-Heli-Piloten können mit der Freeware “Helipads in Northern Bavaria + Emergency scenarios” schon mal den Ernstfall üben

https://de.flightsim.to/file/9733/wip-helipads-in-northern-bavaria

Folgende Notfallszenarien sind u.a. enthalten:

Absturz Kleinflugzeug
Schwerer VU
Abgestürzter Hängegleiter
Eingeklemmte Person
Motorradunfall
Sturz aus großer Höhe
Ungestürzter Baukran

Auch die entsprechenden Krankenhäuser mit den Heliports,die angeflogen werden müssen, sind integriert…

Sehr schön gemacht!

Emergency.jpg
Last edited 5 Monate vor by LoislSim

Also, wenn die H135 “fertig” ist, wäre der nächste, logische Schritt die H145. Avionik-seitig müsste man da gar nicht mehr so viel ändern. Ein riesiges “Dankeschön” an die Entwickler! Sie vollbringen eine gigantische Leistung!!!
Weiter so!