Review: GAP Mega Airport Frankfurt v2 (P3D/FSX)

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Mega Airport Frankfurt ist eine tolle Umsetzung des aktuellen Ausbaustandes, mit akzeptabler Performance trotz einer unheimlichen Dichte an Gebäuden gerade im Anflug auf die Nordbahn. Mehr dazu unter

Frankfurt ist mein Heimatflughafen. Ich erinnere mich noch an viele Kindergeburtstage auf der alten Besucherterasse des Terminal 1 in den 1980er Jahren, als Flugzeuge noch laut waren, viele Triebwerke hatten und ein überwältigender Kerosinduft in der Luft lag. Die Super Constellation stand noch auf dem Parkplatz, und der Flughafen war gerade frisch ausgebaut – ergänzt um die hart umkämpfte Startbahn West. Später dann haben wir uns in der Vor-Teenagerzeit im Terminal herumgetrieben, und die langen Gänge hatten immer was vom Duft der großen weiten Welt.

Die Operation Desert Shield hat in den 1990ern massiv unseren Unterricht gestört und unser Englischlehrer wollte tatsächlich bei den Amerikanern anrufen, ob die Flugzeuge nicht mal anders fliegen könnten, das wäre so laut.

Einen militärischen Teil gibt es schon lange nicht mehr, stattdessen die Cargocity Süd – der letzte Rest ist das Luftbrückendenkmal an der A5. Die Nordbahn wurde bis 2011 relativ geräuschlos gebaut, aber nicht geräuschlos in Betrieb genommen. Vor wenigen Tagen ist tatsächlich der erste Spatenstich für das Terminal 3 im Süden des Flughafengeländes erfolgt. Aus dem Großflughafen mit 2 Bahnen und einem dreifingerigen Terminal ist ein Mega Hub geworden, mit 4 Bahnen, einem riesigen Flugsteig A und einem Fernbahnhof, bei dessen ersten Zeichnungen ich noch dachte, wer baut denn sowas. Wenn ein Flughafen von Aerosoft der letzten Zeit das Etikett Mega Airport verdient, dann Frankfurt.

Mittlerweile wohne ich hier nicht mehr und fliege aus Frankfurt fast nur noch Langstrecke. Eine Besuchertrasse, von der aus man richtig gute Sicht auf die Flugzeuge hat, gibt es nicht mehr. Faszinierend ist dieses Flughafenungetüm immer noch. Und nun stellt sich die Frage, ob Aerosoft es schafft, diese Faszination für knappe 30 € (knapp 23 € für Besitzer der Vorgängerversion) auch am Rechner entstehen zu lassen und wie sich Frankfurt v2 in den Bereichen Speicherausnutzung und Performance schlägt. Genug der Wehmut, schauen wir uns das also mal in Ruhe an.

Das verspricht der Hersteller, Kauf und Umfang

Der Hersteller verspricht im Wesentlichen einen aktuellen Flughafen Frankfurt mit Abdeckung der angrenzenden Ortschaften, der Cargo City Süd, der neuen Gewerbegebiete im Bereich der Nordbahn, alles erstellt basierend auf Vermessungsdaten der Fraport AG. Zu Performance und weiteren Features wird im “Klappentext” nichts gesagt. Mega Airport Frankfurt v2 gibt es im simMarket und bei Aerosoft direkt im Download und sicher auch bald als Box, offiziell kompatibel zu Prepar3d v3 und FSX.

Nach dem Download von ca. 1.6 Gb finden sich die bekannten Tools, eine Pdf mit Charts und die Anleitung auf der Festplatte. Tools, das sind das TrafficTool (nur FSX) und ein Tool zum Umschalten der Texturen zwischen Sommer und Winter (beide Simulatoren). Die Charts sind grundsätzlich sehr umfangreich, lassen sich am Bildschirm aber nicht so richtig gut lesen: es handelt sich um ein Heft mit Bindung an der langen Kante der jeweiligen Seite – gegenüberliegende Seiten sind also auch gegenüberliegend gedreht. Drehung im Pdf-Reader ist natürlich möglich, aber das passt dann eben nur für eine der gegenüberliegenden Seiten. Lustigerweise war das Handbuch der ersten Download-Fassung offensichtlich noch auf altem Stand, die Rede ist von einer kommenden Eröffnung der Nordbahn im Jahr 2011. Das macht aber nichts, die Charts immerhin sind auf aktuellem Stand. Vorsicht – die Charts, die sich aktuell bei Vatsim-Germany finden, haben oft nicht die aktuellen ILS-Frequenzen, was im Endanflug zu unliebsamen Überraschungen führt. Schaut also lieber in die Charts oder in der Kartendarstellung nach.

Schön ist, dass der Installer die alte Fassung von Frankfurt deaktiviert, und das sogar im Prepar3d, in dem Frankfurt 2008 ja niemals offiziell unterstützt wurde. Nach der Installation kann es also direkt losgehen – mit einem ersten Eindruck.

Erster Eindruck

Für einen ersten Eindruck ist meine Standardroute der Anflug aus Köln über das VOR Taunus auf die 07er-Bahnen. Besonders interessant, weil neu, ist der Anflug auf die Nordbahn 07L. Die Route führt über Ausläufer des bergischen Landes und den Taunus nach Wiesbaden, Mainz und auf Anflugkurs.

Hey, da fliegt ja gerade jemand parallel auf die Südbahn! So wie ich die Prozeduren verstanden habe fliegen Maschinen aus Norden auf die Nordbahn 07L, Super-Heavies und Maschinen aus Süden auf die Südbahn 07R, die Mittelbahn 07C wird nur für Starts benutzt.

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Den Endanflug gibt’s im Video. Die Bahn ist gut in die Umgebung eingebettet, nur die Bodentexturen der Umgebung wirken etwas blass. Die Bahn selbst sieht aber schon deutlich besser aus als bei der alten Fassung Frankfurt 2008.

Die Performance scheint auf jeden Fall schon mal zu stimmen – sie ist deutlich besser als im vergleichbar großen London Heathrow und fällt in Prepar3d zumindest zunächst nicht negativ auf, mehr dazu weiter unten. Das gilt auch für das Rollen nach der Landung, obwohl hier einiges los ist (= einiges zu sehen ist!). Und – endlich gibt es mal wieder funktionierende Docking Guidance Systems.

Übersicht

Dieses Bild gab’s schon als Titelbild, aber es zeigt schön die Einbettung von Frankfurt v2 in die Umgebung – hier VFR Germany.

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Es fällt zunächst auf, dass die Farbe des Rasens auf dem Flughafengelände von der Umgebung in VFR Germany abweicht – das sieht man oben rechts jenseits der Mains. Die Färbung der Waldgebiete, besonders am Stadtwald, passt ebenfalls nicht besonders gut, besonders deutlich zu sehen vor allem wegen der fehlenden Bäume im Stadtwald, was vielleicht eher auf VFR Germany und eine nicht korrekte Installationen Prepar3d zurückzuführen ist.

Mit FTX Global-Texturen (+openLC) sieht das schon besser aus. Der Übergang zur Flächenszenerie fällt vor allem deswegen nicht stark auf, weil sich die mitgelieferte Fotoszenerie in Richtung Norden bis zum Main, im Osten bis weit in den Stadtwald hinein, im Süden bis hinter Zeppelinheim und im Westen auch bis hinter die nächsten Orte erstreckt. Im Short Final ist der Übergang also schon längst überflogen.

Achtung – auf diesen Übersichtsbildern sind im Flughafenbereich keine Bäume dargestellt. Dieser Bug wurde mit Version 2.08 bereits behoben, aber das hilft, den Übergang zu FTX Global besser zu erkennen.

Alles in allem also ein vergleichsweise großer abgedeckter Bereich – für ein reines Flughafen-AddOn.

Nordbahn

Beginnen wir mit der Detailuntersuchung an der Nordbahn – das ist die Stelle, die mich persönlich besonders interessiert hat. Die Färbung der Texturen passt zwar ganz gut in die Umgebung, aber die Auflösung ist ein wenig grob. Schön wiederum ist das lokale Höhenmodell um den “Startbahn-Hügel”. Achtung – auch hier sind die fehlenden Bäume ein bereits gefixter Bug.

Die Taxiway-Brücken wirken von der Texturierung etwas grau, vielleicht ist das aber einfach so (ich kenne sie nur von unten). Hier ein paar Impressionen im Anflug.

25R mit VFR Germany, noch mit Baum-Bug:

07L mit FTX Global, Vorsicht Gegenverkehr (Blöd, wenn man das Wetter nicht vor dem Start anpasst, was?).

Das Rollen über die Taxiwaybrücken klappt erstaunlich problemlos. Nur das Follow-Me von GSX nimmt den Weg untendurch, was dem Aerosoft-Forum nach auch mit AI-Flugzeugen passieren soll.

Zum Vergleich ein Video von Frankfurt 2008 – das GAP-Team hatte nach Eröffnung der Nordbahn relativ schnell ein Update mit einer provisorischen Abdeckung veröffentlicht.

Alles in allem ein deutlicher Fortschritt: die Nordbahn ist gut gelungen. Die etwas geringe Auflösung der Bodentextur ist aus dem Cockpit nicht wirklich gut zu erkennen.

Hier noch ein paar Bilder der Feuerwache im Norden.

Südbahn

Klar, neben der neuen Nordbahn, gefühlt deutlich außerhalb von Frankfurt gelegen, gibt es natürlich noch das Parallelbahnsystem. Die Performance scheint hier besser zu sein, und die Aussicht (jetzt mit Bäumen) ist auch schön.

07R VFR Germany mit der PMDG Boeing 777

07R VFR Germany mit der PMDG Boeing 737NGX

Im FSX kann von Flüssigkeit keine Rede mehr sein. Allerdings pflege ich diesen Simulator nicht mehr wirklich, seit im Oktober letzten Jahres P3d v3 rauskam – die “Ruckeligkeit” muss also nicht an EDDF liegen, sie kann auch durch mangelnde Pflege und schlechte Einstellungen kommen.

07R FSX PMDG Boeing 737NGX

Terminal 1

Für einen ersten Überblick über das gesamte Flughafengelände könnte man mal rowdyhaft in der Cessna über das Gelände jagen – etwa so:

Terminal 1 im Überblick.

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Generell sind die Gebäudetexturen gegenüber der Vorgängerversion deutlich verbessert worden, und alles wirkt viel stimmiger als früher. Es gibt Vorfeld-Verkehr, überall stehen kleine Paletten oder Gepäckwagen herum. Hier Finger B mit der Singapore-Maschine, die auf der Route Singapur-New York Station macht.

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Die Bodentexturen sind scharf, die statischen Jetways sind sehr detailliert. Diese Bilder stammen noch aus der Version 2.06 mit fehlerhaftem AFCAD, aber auch mit 2.08 ist der Bereich Z (Lufthansa Langstreckenmaschinen) noch etwas leer.

Der neue Teil des Flugsteigs A im Westen ist eher für Langstreckenpassagiere – von der Sicherheitsschleuse läuft man hier gerne mal 20 Minuten zum Gate. Schön, wie klar texturiert auch die kleinen Wägelchen sind.

Auch der Bodenverkehr ist ordentlich dargestellt, leider nicht mit den von AES Lite bekannten Features.

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Der Übergang zum Frankfurt Airport Center und dem Sheraton. Die Detaillierung des Terminals lebt von den Texturen, weniger von Applikationen, siehe zum Beispiel die Lüftungen auf dem Dach. Auch auf der Landseite von Terminal 1 finden sich weniger Details. Dieser Stil, auf kaum sichtbare Details zu verzichten, ist sicherlich für die akzeptable Performance von Mega Airport Frankfurt v2 verantwortlich.

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Detaillierter ist das Dach, so wie es vom Flugzeug aus zu sehen ist (übrigens war all das in den 80ern Besucherterasse!). Schade, dass die in Frankfurt Skyline genannte Verbindungsbahn zwischen den Terminals in Prepar3d nur statisch ist – im FSX bewegt sie sich natürlich mittels AES Lite.

Terminal 2

Terminal 2 ist ein 90er-Jahre-Glaspalast, schön anzusehen von innen, aber im Simulator schwierig ohne transparente Scheiben darzustellen (und mit würde sicher die Performance einbrechen).

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Vorfeld

Hier einige Bilder vom weitläufigen Vorfeld.

Weitere Gebäude

Zur Designphilosophie von Frankfurt v2 gehört ganz offensichtlich, besondere Detailierung nur für die Bereiche zu verwenden, die im Betrieb aus dem Cockpit auch sichtbar sind. Nichtsdestotrotz sind die übrigen Gebäude schön anzusehen.

Lufthansa-Basis mit Simulatorgebäude mit Simulatorhalle und Wartungshallen:

Cargocity Süd mit Luftbrückendenkmal:

Gebäude im Osten des Flughafens:

The Squaire und Fernbahnhof:

Und auch das gehört zur Aufhübschung des Anflugs: Staustufe und Kraftwerk Eddersheim

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Bodentexturen und Schilder

Die Texturen der Bahnen, Rollwege und Vorfeld sind sehr scharf, nur die Bereiche dazwischen ein wenig verschwommen. Dafür sind Schilder und PAPIs wieder sehr knackig.

Nachts

Die Nacht in Frankfurt gefällt mir viel besser als bei anderen Flughäfen: Es gibt eine dezente Ausleuchtung in Nebenbereichen, dafür strahlen die Terminals.

Hier ein Helikopterflug in der Abenddämmerung.

So sieht ein Anflug auf 25L bei Nacht zusammen mit Night Environment Germany aus.

Alles in allem wirkt Frankfurt bei Nacht sehr realistisch und gefällt mir besser als viele andere Add-Ons.

Performance und Speicher

Der Anflug aus Westen kommend auf die Nordbahn läuft mit der NGX – für mich der Performance-Worst Case – mit Frames knapp unter 20 FPS ab (in Prepar3d). Das ist in Anbetracht der performancehungrigen Umgebung ein guter Wert.

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Beim Anflug auf die Südbahn ist die Situation zunächst sogar besser: sowohl PMDG Boeing 737NGX als auch PMDG Boeing 777 fliegen stabil im Bereich der 20 FPS (ab ca. 30 km = 15 DME vor der Schwelle). Das sinkt dann bei etwa 10 km (=5 DME = ca. 1500 ft) kurz auf 17 (bei beiden Flugzeugen!), um sich direkt nach dem Aufsetzen wieder zu erholen. Der FSX ist in der selben Situation stabil knapp über 10 FPS, was – wie gesagt – auch daran liegen kann, dass dieser Simulator bei mir nicht mehr gepflegt wird.

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Der absolute Worst Case ist natürlich der Anflug auf die Nordbahn aus Osten kommend: dabei schweben wir im Endanflug knapp neben den Terminals vorbei, was zu einem kurzzeitigen Sinken der Framerate bis unter 15 FPS führt. Vor dem Aufsetzen erholt sich die Bildrate und ist danach wieder stabil bei 20 FPS.

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Was kann nun das Fazit zur Performance sein? Meiner Meinung nach ist das akzeptabel, dafür, dass der Flughafen mitten im Stadtwald liegt, dort viele Flugzeuge stehen und es eine Unmenge an Gebäuden zu sehen gibt. In P3d hat mich die Bildrate auch nicht wirklich gestört und das anschließende Rollen lief flüssig ab.

Ich hatte selbst auch keine Speicherfehler, auch nicht beim Anflug aus München und Salzburg, also von etwas weiter weg, und alles ohne Deaktivierung von Flughäfen. Wohl war es aber so, dass zusammen mit FTX Global die “Speicherglocke” zu hören war. Das VFR Germany weniger anspruchsvoll für den Speicher ist als FTX Global, liegt vermutlich an der Vielzahl an Autogen-Gebäuden die Orbx mitbringt. Es gibt auch durchaus Forenbeiträge im Aerosoft-Forum, die von Speicherproblemen bis hin zu “kann keinen Flug nach Frankfurt machen” gehen.

Letztendlich bin ich mit der Performance zufrieden, mehr als zum Beispiel in Heathrow (wo die Umgebung ja auch viel kritischer ist), es ist noch fliegbar, ohne dass ich in meinem Standard-Setup etwas ändern muss. Und mit Fliegern diesseits der PMDG-Klasse (Aerosoft Airbus, Majestic Dash-8) hatte ich keinerlei Probleme, weder mit Speicher, noch mit der Performance.

Fazit

Der neue Mega Airport Frankfurt ist eindeutig eine Bereicherung. Das German Airports Team hat es geschafft, in einer ohnehin schon perfomancelastigen Umgebung, einen noch anfliegbaren, aber sehr atmosphärischen Flughaben darzustellen. Die Detaillierung ist zugunsten eines großen Detailreichtums geringer, aber das ist gut so: hier ist nach der Landung noch viel zu entdecken. Die Nordbahn ist gut umgesetzt, es gibt eine sehr große Abdeckung der Umgebung.

Wer nach Kritikpunkten suchen möchte, wird bei der etwas geringen Auflösung des Luftbildes fündig und natürlich beim Thema Jetways und Animationen. Schade, dass die Skyline (Terminal-Verbindungsbahn) in Prepar3d statisch ist, andere können das besser, siehe Toronto.

In der Summe gebe ich euch eine ganz klare Kaufempfehlung. Frankfurt ist für mich – und vermutlich auch für viele von euch – der Heimatflughafen, von oder zu dem ein Großteil der Flüge gemacht werden. Und das geht jetzt auch mit einem aktuellen Ausbaustand des drittgrößten europäischen Flughafens, bei dem es nach der Landung und vor dem Start viel zu entdecken gibt.

Informationen

Pro Contra
  • Sehr gut detaillierter Flughafen
  • Akzeptable Performance bei sehr großem Detailreichtum
  • Luftbildabdeckung vergleichsweise groß
  • Endlich mal wieder funktionierende Docking Guidance Systeme
  • Jetways statisch, keine animierte Skyline-Bahn (P3D)
  • etwas grobes Luftbild im Nordbereich
Informationen Testsystem
  • Intel Core i5 3570K, 4 Ghz
  • GeForce 970, 4 Gb
  • Windows 10×64, 24 Gb Hauptspeicher
  • Intel SSD
  • Prepar3D V3.2, FTX Global, FTX Trees HD, FS Global 2010

Patrick Seiniger

17 Comments
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Na, simFlight veröffentlicht ein Review zu EDDF v2 und niemand kommentiert oder meckert über die Szenerie?

Da bin ich doch etwas verwundert… 😉

Sehr schönes Review, Patrick! Es ist interessant, nun auch einen Test zur Prepar3D Version zu haben. Was mich erstaunt, ist der unterschiedliche Farbton des fotorealen Untergrundes im Vergleich zum FSX. Das liegt aber wohl daran, dass P3D für die Bodentexturen andere Shader-Settings hat.

Vermutlich haben sich alle die Szenerie gekauft und festgestellt das sie doch gut ist! 🙂

Das Review ist wirklich sehr schön geworden.

Die Szenerie klingt zumindest nicht schlecht. Kaufen werde ich sie mir aber trotzdem nicht. Das liegt aber weniger an der Qualität des Produkts, als daran, dass ich bei AS nicht daran glaube, dass die für ihre Szenerien Produktpflege betreiben in dem Ausmaß, wie das etwa bei FT der Fall ist (aber gut, AS hätte da auch ein wenig mehr zu tun). Was auch noch dazu kommt ist, dass ich mit P3D4 mit dem Umstieg auf 64 bit rechne. Insofern habe ich keine große Lust mehr auf großartige Ausgaben. Aber das ist ein anderes Thema…

“Da bin ich doch etwas verwundert”

Ich vermute, die wesentlichen Kritikpunkte wurden schon vor dem Review beim Release angesprochen. Für viele sind das die Jetways in P3D, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.

Ich finde nur einen Punkt wirklich störend und zwar, dass man das “Springen” auf der Nordbahn nicht nur beim Taxen vor der Rollbrücke hat sondern auch auf der Runway. (07L)
Und das ist ein designbedingtes Novum dieser Entwickler. Also etwas das jeder andere Entwickler der Rollbrücken realisiert bislang immer zur Zufriedenheit der Simmer lösen konnten. Da würde ich mir von Haus aus mehr Ehrgeiz wünschen und zwar vor dem Release.

Ansonsten ist die Szenerie solide und der Review sehr ausführlich, Danke!

Ergänzung:

dieses stochastische Einnicken beschränkt sich nicht bloß auf eine Runway, wie ich leider feststellen musste, egal ob Landung oder Start. Testobjekt war jeweils die 777 von PMDG.

Was mich mal interessieren würde… Stammen die Screenshots aus P3D? Und falls ja, auf welcher Einstellung war der Sättigungsregler? Die Farben wirken auf mich ein bisschen sehr blass

Ist der nicht standardmäßig auf 80% oder irre ich mich da? Wie war denn dein persönlicher Eindruck was die Sättigung anbelangt?

Danke für diesen Eindruck…

Mich interessiert die Performance auf einem “aufgeräumten” FSX System 🙂 . Auch mit mittleren Einstellungen (mein FSX läuft soweit performant, Frankfurt würde ich gern hinzufügen. Man kann ja auch den FSX sinnvoll einstellen… 15fps mit den Aerosoftbus sollte aber mindestens drin sein im Anflug. Gibt es da hier auch Erfahrungen oder sind schon alle beim P3D ?

Evtl. kann Patrick (dem man zu seinem detaillierten und informativen Review nur gratulieren kann) in der FSX-Konfiguration kurz noch einen Performance-Test machen und das Ergebnis hier nachschieben. Es muss ja kein kompletter zweiter Durchgang sein, obwohl man jetzt als FSXler schon ein bisschen abseits steht. Aber so ist das eben, wenn mehrere Plattformen im Einsatz sind. Das macht das Problem nahezu unlösbar. Trotzdem: Prima Arbeit, Patrick!

For ORBX User

Erst mal Kompliment für das ausführliche Review. Insgesamt eine tolle Umsetzung des Flughafens EDDF. Sicher der Untergrund ziemlich blass geraten. Man sieht eben sofort das man sich auf einem Platz von Aerosoft befindet. Das gleiche gilt für Flightbeam, FlyTampa oder Taxi2Gate. Das Flightbeam EDDF nicht umsetzen konnte finde ich persönlich schade.

Ich nutze P3D V3,ORBX, Global, Vector und openLC Europe, German Landmarks mit EDDF 2.0.

In dieser Kombination mit EDDF von Aerosoft wird das Stadtgebiet von Neu-Isenburg zwar korrekt dargestellt – aber nur noch zu einem 1/4 im südlichen Bereich korrekt mit Bebauung dargestellt. Der Rest wird als Sandfläche (Wüste) dargestellt. Abhilfe die Scenery Einträge von EDDF unterhalb von den ORBX Einträgen platzieren.

Danach wird das Stadtgebiet von Neu-Isenburg wieder korrekt dargestellt.

Gruss Ted

Habe soeben dieses Video entdeckt: https://www.youtube.com/watch?v=_doZk733ujY

Das sieht wirklich toll aus

Danke!
Wenn AS bzw. GAP mitspielt, kann ich es auch verfügbar machen.
Im Video kommen besonders die Spiegelungen nicht wirklich zum tragen. In P3D sieht es richtig gut aus.

Danke für das schöne Review! Mir gefällt die Neuauflage auch sehr gut, die Nachtbeleuchtung ist in der Tat gut gelungen. Den kleinen Performance-Einbruch beim Anflug auf die 25L habe ich auch bemerkt, ist aber sicher technisch kaum zu beeinflussen – man segelt ja fast über das Hauptterminal rein.
Gibt es in der nähe des Bahnhofs eigtl. auch animierte Züge wie in Leipzig? Ich habe keine gesehen. Nur aus Neugier 😉

keine Züge beinhaltet in der Scenery