Review: Captain Sim 767 Captain II Base Pack (P3Dv4/v5)

Captain Sim hat die 767-300ER rausgebracht, als Version II für Prepar3d v4 und v5, und das für gute 100 Euro! Ja, es gibt für unsere aktuelle Simulatorgeneration keine andere 767, und sicher einige Simmer, die auf diesen Flieger warten. Aber hey, der Preis spielt in einer Liga mit PMDG. Ist der Flieger, zumal nur in einer Version, diesen Preis wert? Um das rauszufinden habe ich mich für euch ins geräumige Cockpit gesetzt und das Produkt auf Herz und Nieren geprüft, nachdem vor etwa vier Wochen die finale Version im simMarket aufgeschlagen ist – eine Betaversion gab es wohl schon länger, das habe ich aber nicht wirklich verfolgt.

Das Vorbild

Die 767 wurde Ende der 1970er Jahre entwickelt und ist damit ein Zeitgenosse von Airbus 310, ungefähr am Umbruch zwischen Zwei- und Dreipersonencockpit. Simuliert wird die -300ER, die Ende 1986 ihren Erstflug hatte. Sie ist noch nicht so vollständig automatisiert wie später die 737NG, hat kleinere Displays und ihren ganz eigenen Charme. Die Reichweite der -300ER ist gute 10.000 km, damit bietet sie sich zum Beispiel für Transatlantikstrecken an. Oder aber auch für kurze Hüpfer, die ich selbst bevorzuge, weil ich es auf CruiseLevel doch einigermaßen langweilig finde.

Das verspricht der Hersteller, Installation, Lieferumfang

Der Hersteller verspricht zunächst mal Folgendes, bei dem Vieles eine Selbstverständlichkeit ist:

COCKPIT
• Functional flight deck loaded with advanced systems simulation (FMC/LNAV/VNAV/WXR/EGPWS etc)
• Cockpit states, PAX and payload configuration and management via FMC
• High resolution textures
• Improved lighting (all times of day)
• 20 aux 2D panels
• Custom views
• GlaCS (glass rain effects)

EXTERIOR AND CABIN
• Highly detailed and accurate model of the Boeing 767-300ER with PW4060 engines.
• 4K Ultra-High resolution textures
• 6+2-door configuration
• 4+4-door configuration
• Numerous variants of optional equipment (winglets, antennas, etc)
• Cabin with 3D windows, interior, stewardess and animated pilots
• Hundreds of realistic animations including
• Brand-new wing/engine flex
• Custom visual effects including volumetric lighting
• Integrated GPU

MISC FEATURES
• 2-in-1 installer (P3D4/5)
• Realistic flight model
• Authentic TSS sound set
• ACE (Aircraft Configuration Editor)
• Growing number of easily installable free liveries
• 4K Repaint kit
• Auto-land flight
• Navigraph FMC navdata including TP with AIRAC support
• Updater
• 700+ pages free Manual
• Sim Ops

Da möchte ich ein paar Aspekte herausgreifen, die hier wichtig sind:

  • Der Flieger läuft in Prepar3d V4 und V5,
  • Es gibt NUR die 767-300ER mit PW4060-Triebwerken, dafür aber in mannigfaltigen verschiedenen Erscheinungen und Varianten, was Antennen, Türen, Bemalungen, … angeht.

Der Hersteller verspricht aber auch mit dem Preisschild einiges – wir sind mit guten 100 Euro hier ungefähr auf dem Niveau der PMDG 737 NGXu und ziemlich genau zwischen der Leonardo MD-88 für Prepar3d V4 und V5.

Die Installation funktioniert problemlos, nach dem Kauf im simMarket erhielt ich zusätzlich eine Mail von Captain Sim mit meiner Registrierung, da ich die Registrierung aber auch schon im simMarket erhalten hatte war das belanglos. Installation in Prepar3d V5 und Online-Aktivierung gingen problemlos von der Hand.

Nach der Installation gibt es dann das Flugzeug im Simulator, das Zusatzprogramm Aircraft Configuration Editor ACE (Einstellen von Varianten, Download von Liveries) sowie ein Link zu den SimOps, also zur Webseite mit weiteren Informationen. Dort habe ich nach etwas Suchen dann auch die Handbücher – fünf an der Zahl – gefunden. Schade, dass Handbücher nicht direkt mitinstalliert werden.

Die Condor-Bemalung, die ich im Review verwendet habe, lässt sich über genau den Aircraft Configuration Editor suchen und herunterladen; erstellt wurde sie vermutlich nicht von Captain Sim, ein Ersteller wird nicht prominent genannt.

Leider fehlt das sechste Handbuch – das Handbuch zum SDK für die Maschine. Hier hätte mich das vor allem deshalb besonders interessiert, weil es mit dem SDK möglich sein soll, die im Cockpit vorhandenen Beispielcharts, die zum Beispiel am Yoke und auf dem Kartenpult fixiert sind, gegen eigene Charts auszutauschen. Das wäre vor allem für Virtual Reality eine tolle Sache.

Das Modell – Walk around und Cockpit

Außen

Was ich bei Captain Sim richtig klasse finde sind die In-Game-Panels, mit denen sämtliche Türen, Klappen, Lichter und was auch immer geregelt werden. Ok, allzu häufig wird man sicher nicht unter die “Motorhaube” schauen wollen, aber es geht.

Und so sieht die 767-300ER dann in voller Pracht aus:

So ist es Leichtes für mich, euch das Außenmodell in seiner vollen Schönheit zu präsentieren. Und das ist es durchaus! Ich finde, hier ist alles auf dem Stand der Technik modelliert, und der Clou mit dem Panel, mit dem sich die Konfiguration des Fliegers anpassen lässt, den kenne ich in dieser Form auch nur von Captain Sim.

So sieht die Beleuchtung außen aus:

Cockpit

Was mir am Besten gefällt ist aber tatsächlich das Cockpit. Ok, die vielen hundert Animationen, die laut Werbung und Handbuch hinter der Cockpittür auf mich warten, bestehen zu einem Großteil aus Schaltern, aber vor allem die Idee mit den Charts, die möglicherweise auch ersetzt werden können, finde ich toll. Und auch abgesehen davon macht das Cockpit einen sehr realistischen Eindruck auf mich.

Fangen wir aber mal mit den Besonderheiten der 757/767 gegenüber den neueren Boeing-Fliegern an. Die Displays sind kleiner als dort, die Bedienung des EFIS hinsichtlich Modus und Range finden sich noch nicht am Glareshield, sondern im Mittelsockel. Am Glareshield hat man dafür direkt Zugriff auf die VOR-Frequenzen.

Das Overhead-Panel ist nicht sehr viel anders als in anderen Boeing-Fliegern. Hier sieht man aber eigentlich ganz gut, was mir in der 767 gefällt: Abgesehen davon, dass das Cockpit natürlich auch über jeden Zweifel erhaben ist, finde ich diesen leichten Glanz um die Schalterleuchten schön.

Schön finde ich auch die Kleinigkeiten. Von den Charts, die ich wirklich sehr gerne ändern können würde, und die sich natürlich durch einen Klick ausblenden lassen, bis zu dem Bleistift, der hier im Stifthalter steckt. ich mag es, sowas in VR plastisch vor mir zu sehen.

Es gibt natürlich auch einen Kaffeebecher, der sich ein- und ausblenden lässt.

Interessant fand ich, dass es in der 767 noch einen dritten Platz, einen Beobachterplatz, gibt, der ein eigenes Funkpanel hat.

Bei der Nachtbeleuchtung fängt es dann so langsam an, weniger schön zu werden. Grundsätzlich gibt es natürlich – wie auch bei anderen Hochpreisfliegern – getrennt dimmbare Beleuchtungen. So richtig funktioniert das mit dem Dimmen aber auch nur bei der Hintergrundbeleuchtung, den sogenannten Flood Lights.

In einem anderen Review hatte ich gelesen, dass es stets beim Einschalten der Beleuchtung der Schalter zu einem Flackern kommt. Das konnte ich nicht beobachten, aber beim ersten Mal eben schon. Gut, das stört nicht. Aber ein Dimmen funktioniert eben leider auch nicht. Und das ist auf langen Nachtflügen doch etwas schade, und vor allem – nicht bei einem Addon, dass gut 100 Euro kostet.

Fasse ich kurz zusammen: Das Cockpit gefällt mir ziemlich gut, das Fluggefühl hier drin passt – vor allem in VR. Nur das Licht hält nicht, was es verspricht.

Kabine

Sicher gibt es einige unter euch, die gerne Videos eines Anflugs aus der Kabine heraus machen – dafür ist die 767 ziemlich gut geeignet. Es gibt eine nachgebildete Economy-Klasse und auch Business.

Flugverhalten

Von Captain Sim hatte ich bisher in meiner Flugsimulatorkarriere die Lockheed L-1011 und die Boeing 727. Beide waren eigentlich ganz gute Modelle, aber das Flugverhalten fand ich inakzeptabel insofern, dass eine reine Schräglage des Fliegers nicht zum Kurvenflug ausreicht. Ohne viel Pedalbetätigung waren beide Flieger nicht auf Kurs zu bekommen, und das unterschied sich fundamental von allen anderen Flugzeugen im Simulator – unter anderem auch der exzellenten 727 in X-Plane.

Die 767 fliegt sich hier auch anders als die anderen bekannten Boeings im Simulator, aber es ist nicht derart extrem. Wichtig ist für den Kurvenflug, die Koordinierung im Blick zu haben, dann geht es einigermaßen – ohne Pedale solltet ihr diesen Flieger aber keinesfalls in Betrieb nehmen. Das Verhalten um die Nickachse fand ich einigermaßen plausibel, da ist mir nichts Negatives aufgefallen.

Als Beispiel für das Flugverhalten hier ein Video von einer Runde um Kai Tak. Sicher ist es schwer, das Flugverhalten in einem Video zu transportieren, aber achtet mal auf den “Ball” unter dem PFD, an dem könnt ihr erkennen, wie gut ich die Koordinierung (also das Einstellen der Querbeschleunigung passend zum Rollwinkel) hinbekommen habe, und achtet auf die letzte Kurve.

Der zweite wichtige Teil eines Flugzeugmodells im Simulator ist – wenn im Original vorhanden – das Autoflight-System. Die 767 verfügt über ein Flight Management System, wie es so auch in anderen Boeings der 80er und 90er Jahre anzutreffen ist, und wer im Simulator schon mit der 737 unterwegs war findet sich gleich zurecht. Es gibt auch ähnliche kleine Hilfen wie bei der Konkurrenz: Rechtsklick auf die Bedienknöpfe füllt zum Beispiel das Startgewicht automatisch aus, die V-Speeds werden automatisch eingetragen und dergleichen. Analog zu PMDG und anderen ist die Beladung, Treibstoff, Push-Back und ähnliches direkt über eine spezielle Seite in der Bedieneinheit des FMS, der CDU, zu steuern. Als Beispielvideo dafür habe ich bei einer doppelten Platzrunde um Köln mal schnell die wichtigsten Werte für den Flug eingetragen, schaut hier:

Kritikpunkte: Bugs in der Avionik

Leider, leider, hatte ich enorme Probleme mit dem Autoflight-System. Bei meinen Anflügen auf Kai Tak ist es mir nie gelungen, den Landekurssender des IGS einzufangen. Wenn ihr das Kai Tal-Video nochmal anschaut, werdet ihr feststellen, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt der Kurswahlknopf überhaupt keinen Effekt mehr hatte auf die Stellung der Anzeige des ILS und auch des VOR. Und das ist doch ein ziemlich blöder Showstopper, wenn man gerade geduldig über den gesamten Atlantik geflogen ist, nur um dann den Anflug auf New York zu vermasseln, weil das ILS vielleicht nicht funktioniert.

Das war nicht immer so – bei einem Flug nach London hat das Autoland perfekt funktioniert:

Was da aber nicht funktioniert hat waren die Navigationsdaten: Beim Anflug über BIG war einer der Wegpunkte mal eben schlappe 300 nautische Meilen daneben – da war halt ein anderes BIG-VOR eingetragen. Nachdem ich das manuell korrigiert hatte war das dann kein Problem mehr, aber so etwas passt halt nicht zum aufgerufenen Preis.

Auf dem Weg nach London hatte ich übrigens auch eigenartige Schwingungen im Autopiloten, schaut mal in folgendem Video (und achtet auch mal auf die Instrumentenhelligkeit, das habe ich hier auch getestet).

Alles in allem sind die angesprochen Punkte nicht schön, vielleicht treten die Fehler mit ILS und VOR nicht immer auf, aber wenn, dann ist das wirklich ein Showstopper. Die Schwingungen im Autopiloten sind nervig, aber nicht dramatisch, und das falsche VOR lässt sich ersetzen. Alles zusammen passt aber eben nicht zu einem 100 Euro-Addon.

Sonstiges

Die Performance der CS 767 ist super, ich hatte damit niemals Probleme, auch nicht in VR. Sie ist damit besser als die PMDG 777, mit der ich in bestimmten Einstellungen in VR Ruckler hatte.

Ein weiterer Bug, der nicht in die anderen Abschnitte passt: Der Klickspot für die Parkbremse funktioniert nicht. Auch nicht dramatisch, aber in VR sehr unschön, weil ich dann halt die Brille abnehmen muss um STRG+. zu drücken.

Fazit

Die 767 Captain II von Captain Sim ist ein Flugzeug, dass durchaus Spaß macht. Es hat eine tolle Optik, innen und außen, einige nette Features wie die Karten im Cockpit, und fliegt sich manuell plausibel.

Die Fehler, die mir aufgefallen sind, fallen aber allesamt in die Kategorie “lieblos”: Klickspot der Parkbremse geht nicht, Licht zweckmäßig, aber dann doch nicht – wie angekündigt – dimmbar, VOR/ILS in Kai Tak nicht eingefangen, Schwingungen im Autopiloten, falsche VOR in den Navigationsdaten beim Anflug auf London Heathrow. Wenn ich für ein Flugzeugmodell gute 100 Euro ausgebe, dann möchte ich auch, dass ich mich jedes Mal daran erfreue. Das geht mir bei meinen PMDG-Fliegern so, aber hier nicht.

Von daher würde ich das nicht machen. Wenn ihr Fans der Boeing 767 seid und NICHT in X-Plane unterwegs, dann wäre die 767 Captain II ein Flieger für euch. Allen anderen würde ich empfehlen, bei den bekannten Rabattaktionen von Captain Sim zuzuschlagen – für einen deutlich geringeren Preis wäre diese 767 nämlich durchaus ein tolles Flugzeug. Und optisch ist sie natürlich eine Wucht.

Informationen

Pro Contra
  • Außen- und Innenmodell sehr gut getroffen
  • Flugverhalten plausibel
  • Performance gut
  • Cockpitbeleuchtung zweckmäßig, aber nicht sehr schön (z.B. nicht dimmbar)
  • Diverse Bugs
  • Preis-/Leistung
Testsystem
  • Entwickler: Captain Sim
  • Preis: 101,14 €
  • Kauf: u.a. simMarket 
  • AMD Ryzen 5 5600X
  • Prepar3d 5.1 letzter Hotfix, Orbx FTX Global und openLC EU
  • GeForce GTX 1080, 8 Gb
  • Windows 10×64, 32 Gb Hauptspeicher

Dr. Patrick Seiniger

6 Comments
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Danke für den informativen Bericht!

Vor inzwischen 12 Jahren war die CaptainSim 767 für mich DAS Flugzeug schlechthin für den FSX.
Meine damals erste Maschine mit einem funktionierenden FMS… So habe ich gelernt “richtige” Flugrouten mit RNAV Wegpunkten zu fliegen. Habe SID und STAR entdeckt…
Ich finde im Bericht übrigens keinen Hinweis darauf, dass man die FMS Daten aktualisieren kann? Keine Navigraph Aktualisierung möglich?

Lustig fand ich im Bericht zu lesen, dass die Maschine beim EInfangen des ILS wohl immer noch ein hin und her schwingt. Das war damals auch ein riesiger Kritikpunkt.

Dieses CaptainSim Produkt ist wieder einmal ein Nieschenprodukt für Enthusiasten. Die Zeit dieser Maschinen ist praktisch lange vorbei. Ein langstrecken Widebody, den man nicht mal eben für einen 30min. Flug benutzt. Sooo toll, dass ich dafür so viel Geld ausgeben würde?

Während eine 737-200 oder eine 707 ja noch “spannend” sind, weil man mit dem INS einzelne Koordinaten abfliegt statt RNAV mit FMS, so zieht mich die 767 (oder die Cockpitgleiche 757) heute nicht mehr an. Alteisen, das schon in Tereul oder in der Mojave-Wüste seine letzte Ruhe finden sollte.
Jegliches hat seine Zeit…

Die 767 aus dem CS Shop hat seit letztem August kein Update mehr bekommen. Würde mich echt interessieren, ob es zwei verschiedene Versionen gibt oder ob CS mit Simmarket einfach nur einen neuen Vertriebszweig gefunden hat?

Die Level-D B-767 im FS2004 und später im FSX war mein erster richtig großer Flieger im SIM…. bin aber irgendwann bei GA gelandet – aber 100€ ist schon ne Hausnummer da gibt es besseres bei Simmarket zu kaufen….

Wie bei allen CS Airliner, haben die digitalen Instrumente wie PFD , ND, FMC und andere immer noch diesen komischen schwarzen einige Millimeter breiten Rand entlang innerhalb der Instrumente. Wobei der Anzeigeteil einen anderen Grauton aufweisst, Wenn man die Instrumente in der Helligkeit reduziert, kann man den grauen Hintergrund dem Schwarz etwas angleichen aber die Zahlenwerte sind demzufolge nicht mehr hell leserlich.
Habe das bei CS schon einml moniert aber darauf kam keine Antwort.
Roger

Ich habe mit dieser 767 jetzt ein paar Flüge gemacht und finde sie durchaus gelungen. Definitiv nicht mehr der Schrott, den sie damals gemacht haben. Ganz PMDG Niveau auch nicht, aber schon recht gut.

Es ist ein gutes Flugzeug, aber ich finde 100 € zu viel. Ich hätte 50-60 € für angemessen gehalten.

Wenig Lohn (Lob) für viel Arbeit, und damit meine ich nicht die Preisvorstellung von CS.
Gemeint sind vielmehr die vielen Stunden bis ein solch (wieder einmal) gelungenes Review fertiggestellt ist.
Vielen Dank Patrick!
Mit den Fliegern von CS erlebt man ja meist dieselbe Geschichte. Nach dem Kauf und nach erfolgter Installation steht ein gelungenes optisches Abbild des Originals vor einem (also auf dem Bildschirm). Cockpit und Kabine (wer Kabine mag) sehen klasse aus, und man denkt, dass diesmal auch die weitere Umsetzung passen wird (new from scratch). Ein paar Flüge und einige Enttäuschungen später ist man wieder CS-typisch geerdet, und der Flieger virtuell gegroundet.
Erneut ernüchtert einen dann der Versuch von CS, ein plausibles Abbild der bordeigenen Systeme umzusetzen. Auch ein glaubhaftes Modell der Flugeigenschaften ist erneut nicht gelungen. Nach den ersten heiß erwartete Updates, die meist keinen echten Durchbruch bringen, wird der Flieger dann von der Platte gelöscht.
Das Review von Patrick lässt mich hoffen, dass CS dieses Mal ein etwas reiferes Produkt veröffentlicht hat.
Schade daß die 757 so enttäuschend war, denn für beide Flieger (757/767) gibt es außerhalb von X-Plane keine echte Alternative.
Nochmals besten Dank, daß Du Dich für ein Review über diesen Flieger entschieden hast. Das reale Vorbild ist ein ganz bemerkenswertes Flugzeug, von denen noch viele unterwegs sind. Manche sogar im Freundeskreis.
Beste Grüße
Dirk