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Die offizielle Antwort lautet: „da wir leider auf Kickstarter nicht die erforderliche Finanzierung erreicht haben, wird das Projekt nicht weitergeführt werden können.“

Nur 10% sind aber auch eine deutliche Abfuhr!

Eine realistische Sicht der Dinge, trotz der Leidenschaft fürs Hobby, erspart so manche Enttäuschung.

Das Projekt war aus zuletzt bereits erwähnten Gründen zum Scheitern verurteilt.

tjo dann ist man ja nicht sehr überzeugt von seiner Idee wenn man nicht selber Geld rein investiert.

Hallo wussa

Hab mir gerade nen Kaffe gemacht und überfliege so die neusten Beiträge.Und komm nicht drumm herum auf deine Sichtweise kurz zu antworten. Ich selbst arbeite in der Forschung und habe sehr viel mit Patenten und Projekten zu tun an enem Institut. Dort gehts wie gesagt um Ideen Forschungen und Projekte. 99% der Projekte sind Erfindungen wo das Institut für die Fertigstellung der Projekte um Zuschüsse für die Entwickler kämpft um vielleicht neue Bahnbrechende Dinge letztendlich weiter zu bringen bis zur Serienreife.Dazu muss die neue Idee vorher geschützt werden und patentiert.Das alles sind unsummen von Geld welche die Entwickler einfach nicht so einfach aus dem Ärmel shütten können und auf die Bezuschussung angewiesen sind um überhaubt weiter zu kommen , geschweige denn sich als Patent erstmal die Idee schützen zu lassen. Und ich sage dir hier mal so aus der Praxis im Leben @wussa, das das dein kurzer Satz den du hier ab gelassen hast der grösste Blödsinn ist den ich gehört habe. Ohne nun unbedingt auf das Projekt von Günter genauer ein zu gehen. Wenn gleich ich auch dort sagen muss, das 100 000 € eine unrealistische Summe sind und waren. Im Institut würden bei 100 000€ aber die Fetzen fliegen und mehrere Projekte damit zum Endstart kommen. Also was habt Ihr so Bahnbrechendes, um das hier 100 000€ das Wunschziel waren. Doll .
Nochmal zurück zu @wussa,.. in der Realität wird keiner mit dem Goldsack geboren. Die besten Ideen scheitern am verdammten Geld!Und ich kann dir aus dieser Realität versichern, das es nichts damit zu tun hat , das man nicht vom Projekt überzeugt ist, wenn man nicht in der Lage ist selbst Geld darin zu investieren. Da sieht man mal wieder wie einige an der Realität vorbei leben hier. Das nur dazu. Also schön den Ball flach halten und nicht gleich Leuten den Mut nehmen , die sich als Ziel gesetzt haben , etwas für Euer Hobby bei zu tragen , es aber aus finanziellen Mitteln allein nicht stämmen können. Fehlende finanzielle Mittel für Projekte glech zu setzen mit einer fehlenden Überzeugung zum eigenen Projekt entbehrt jeglicher Lebenserfahrung und Praxis.

Und @Günter Euch empfehle ich den aus meiner Sicht viel zu hohen Zielwert völlig neu zu überdenken.Vielelicht gehts auh in kleinen Schritten .Dan aber müsst Ihr auch selbst dann dem Publikum überzeugende Fortschritte liefern. Meist stellt sich dann auch eine weitere positive Förderung ein. Advertisung und Überzeugung sind dann gefragt. ( ich habe mir das Projekt von Euch nicht mal angesehen bisher und möchte nur eine allgemeine nüchterne Arbeitspraxis teilen mehr nicht. Ich bewerte es also hiermit auch nicht ob gut oder schlecht ) Mfg Jones

Nachtrag Verbesserung: Ich meinte natürlich nicht @Günter sondern die Entwickler dieser Idee. Sorry Günter kam erst so rüber als wenn du damit involviert bist. @ZITIERE wäre in manchen Texten als Hinweis durchaus ratenswert. sorry…

@Jones
ich dachte, Gänsefüßchen reichen aus als Zitathinweis.

Aber noch einmal offiziell: nein, ich habe damit nichts zu tun.

Na dann und ich arbeite als Software Entwickler und bei vielen Projekten kostet der erste Feldversuch wenn nicht sogar Prototyp 100.000€. Aber komisch irgendwie schaffen es auch kleine Unternehmen das Geld zu organisieren.

Rotate hat es bei mir und wahrscheinlich auch anderen nicht geschafft zu zeigen warum man Geld in Sie investieren sollte. Ich hab beim ersten mal auch etwas länger suchen müssen bis ich gesehen habe wer überhaupt dahinter steckt. Hmm komisch wenn ich so überzeugt von meiner Idee bin und Geld von jemand haben will sollte ich mich doch nicht hinter dem xten Impressum verstecken. Na ja vielleicht haben die das ja geändert.

Wenn man für die Entwicklung von Games oder auch Zusatzsoftware für Games Geld einsammeln möchte muss man entweder einen Namen haben (siehe Chris Roberts) und / oder wie ein Missionar auftreten. Außer paar blumige Texte und Bilder kam irgendwie nicht viel oder hab ich News bei simFlight irgendwie verpasst?

Und auch dieses seid Dankbar das jemand was Entwickelt bla bla bla. Sie wollen Geld von mir und später auch einen Monatsbeitrag. Also müssen die mich erstmal überzeugen welchen Mehrwert ich davon habe. Den ganzen Freeware Entwicklern wie simmershome oder den unzähligen x-plane freeware Entwicklern sollte man für ihre Arbeit für die Community Danken.

Und alle anderen die für ihre Leistung Geld bekommen möchten müssen wie gesagt einen Überzeugen. Und wenn die Qualität, Support etc. stimmt gibts Geld und auch ein Danke. Dann kann ein Flughafen auch gerne 50€ oder mehr Kosten, wenn es dann die Kosten deckt super.

„Also müssen die mich erstmal überzeugen welchen Mehrwert ich davon habe.“

Das haben sie aus meiner Sicht getan. Gegen das Konzept der Software ist nichts einzuwenden, im Gegenteil: Die Online-Fliegerei braucht dringend aktuelle und zugängliche Clienten.

Auch war die Zielsumme aus Entwicklersicht vermutlich vernünftig. Aber in der Hobby-Flugsimulation nicht zu erreichen.

Zeitpunkt und Dauer der Kampagne dagegen waren schlecht gewählt. Kurz vor Weihnachten gibt auch ein Flugsimulant vermutlich sein Geld für Geschenke aus. Ein Add-on könnte man ja unter den Baum legen, einen Kickstarter-Anteil nicht.

Die nur einmonatige Dauer wurde damit begründet, dass man mehr Aufmerksamkeit bei Kickstarter selbst generiert. Aber welcher normale Besucher bei Kickstarter könnte Interesse bekommen, ein Online-Netzwerk finanziell zu unterstützen? Das funktioniert bei Brett- und Computerspielen und Dingen für den Alltag. Eine FS-Online-Netzwerk unterstützen nur Leute, die bereits in der Community sind. Und da gebe ich Rainer recht – die wurde so gut wie gar nicht abgeholt.

Außer der Newsmeldung hier gab es noch einen Stream mit sehr kleiner Reichweite. Bei den bekannten Twitch.tv’lern und Youtubern habe ich nichts weiter mitbekommen.

Es ist schon schade – sie hatten sehr gute Ideen. Vielleicht werden die von einem anderen Entwickler „abgeschrieben“ und umgesetzt.

Es hätte m.M.n nur funktioniert, wenn ein Grundgerüst bereits gestanden hätte, was man nutzen kann und der Flusiant bereits das Potential erkennt.

So wurde erwartet, dass wir in (Vertrauens-)Vorschuss gehen. Das klappt aber in der Community nicht, da muss man sich erst einmal einen Ruf erarbeiten.

Es reicht aber nicht aus eine tolle Idee in Kickstarter zu publizieren und jeden Tag nachzuschauen, was sich tut. Dazu gehört auch „Klinkenputzen“ an allen Stellen, die das Internet bietet. Hätte hier bei Simflight nichts gestanden, würde ich es gar nicht kennen.
In keinen deutsche Forum habe ich dieses deutsche Unternehmen mit irgendeinem persönlichen Beitrag der Beteiligten getroffen.
Also wenn man Brot essen will, darf man auch nicht warten, dass es der Bäcker nach Hause bringt.

Ich komme nicht umhin, mich auch zu wundern.
Eine tolle Website aufgebaut, eine Summe gefordert, aber dann nichts weiter unternommen, sondern nur abgewartet.

Es hätte sogar noch einen anderen Vorschlag gegeben, aber die Mail wurde erst Wochen später und dann auch noch negativ beantwortet, dabei wäre ich mir sicher gewesen, jeder andere Entwickler hätte sich da die Finger geleckt. Aber gut, wer nicht will …

Harren wir der Dinge, ob das Stiefkind ATC online wie offline irgendwann fürsorgliche Eltern findet.

Quot erat demonstrandum! Oder auf Germanisch: Was zu erwarten (beweisen) war.Schlechter Zeitpunkt, unklare Regeln, unklare Mehrwertangaben, zu schwammig formulierte Ziele… Schade eigentlich, aber so wird das nix!

10.000€ ist doch garnicht schlecht, betrachtet man den Flusi-Markt insgesamt. Die meisten kleinen Entwickler wären froh, wenn sie diesen Betrag aus dem Verkauf ihrer existierenden(!) Addons erzielen könnten, noch dazu in dieser kurzen Zeit. Normalerweise kommt vielleicht die Hälfte davon im ganzen Jahr zusammen. Es wäre schon beinahe fahrlässig, als „Unbekannter“ in diesen Markt 100.000€ zu investieren, in der Hoffnung, den Betrag aus dem Erlös wieder zu erwirtschaften. Das gelingt nur ganz ganz wenigen (sehr bekannten) Herstellern (und die sind auch nicht gerade „groß“, was die reine Kopfzahl angeht).

Wie geht das jetzt eigentlich weiter, wenn so ein Kickstarter scheitert? Wird das Geld zurückgegeben?

Das Geld wird garnicht erst eingezogen. Es muss also auch nichts zurückgegeben werden.