FS2020: So werden die Flughäfen

Sven Mestas, Lead Game Designer von Asobo Studios, berichtet jetzt in einem neuen offiziellen Video vom Microsoft Flightsimulator, wie sich die Flughafenentwicklung im neuen Sim gestaltet. Dabei erklärt er die Schritte, die die Entwickler beim Airport-Design durchgehen und weitere individuelle Anpassungen, die die Flughäfen realistischer machen sollen. Interessant auch: User können mit einem Editor selbst individuelle Anpassungen vornehmen.

 

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Abgesehen davon dass ich recht wenig von dem Genuschel verstanden habe…
Wenn das alles so kommt was ich bisher gesehen habe,
dann bleibt für den Addon-Markt nicht viel vom Kuchen übrig.
Was dann am Ende auch als Argument für ein entspr. Finanzierungsmodell
dienen dürfte. Bin mal auf die Umsetzung der Flugzeuge gespannt…

Luft nach oben für Addon-Hersteller wird es weiterhin geben und das werden wir dann auch nach entsprechender Zeit sehen, aber als Basis ist das einfach fantastisch!😃

Also ich werde mich auch schwer tun da noch 30 € für nen Flughafen auszugeben, den ich dann nur ein paar Mal anfliege. Für ein Großteil der Airports reicht da wahrscheinlich schon Default.

Und da die Umsätze dann schwinden, kosten die Flughäfen dann wahrscheinlich eher im Bereich 35-40€, was sie nochmal unattraktiver macht.

Default wird doch nie und nimmer einen Flughäfen realistisch abbilden können. Da wird es immer unzählige Ungenauigkeiten geben. Das fängt bei Stock-Fassaden von Gebäuden an, und führt über falsche Jetway Modelle, fehlende Beschriftungen oder falsche Fonts, fehlende Logos und Werbebanner – all das ist doch das, was die Immersion ausmacht, die kleinsten Details, die man wiedererkennt und die das Gefühl verleihen, wirklich vor Ort zu sein. Sobald ein Default Airport auch nur ein Gebäude aus einer Datenbank verwendet, das es an anderen Default Airports auch gibt, ist das doch schon nicht mehr gegeben.

Wie die Masse der Airports aussehen wird, das bleibt noch abzuwarten. Gezeigt wurden jetzt ein paar Airports, die bereits etwas mehr Aufmerksamkeit erhalten haben. Für die genannten “Iconic Airports” könnte es allerdings tatsächlich sein, das man keine Szenerie mehr kaufen müsste.

So wie z.B. Saba oder St. Barths aussahen, das ist schon sensationell gut. Allerdings wären für die Mehrheit wsl. Airports wie JFK, LHR, CDG oder in Deutschland FRA, MUC und HAM relevant. 37.000 Airports von Hand zu editieren braucht seine Zeit 😀

Wenn man genau hinsieht im Video, entdeckt man zig Mängel und Unstimmigkeiten. Marrakesch sieht demnach auch im MSFS stark nach einem FSX-Default-Airport aus (man beachte vor allem die Taxiway-Lichter und das extrem generisch wirkende Terminal im Hintergrund), Chiquitos hat in Wahrheit eine Gras- und keine asphaltierte Landebahn und der echte Galeao-Flughafen in Rio hat auch keinen dermaßen dichten Wald, der fast bis an die Türschwelle von Terminal 1 reicht. Die Landebahntexturen wirken auch immer noch ziemlich generisch und trotz angeblichen Abgleichs mit Luftaufnahmen hat Punta Cana im MSFS offenbar asphalt-dunkelgraue Turning Pads an den Landebahnen, in Wahrheit sind die nur leider betoniert und hellgrau.

Nur dass wir uns nicht missverstehen: Gegenüber den Default-Flughäfen in FSX und P3D ist das immer noch ein Fortschritt – insbesondere die Bodenfahrzeuge können sich wirklich sehen lassen. Aber bitte den Blick auf die (sogar ziemlich offenkundigen) Details nicht verlieren und prompt die Entwickler von Flughafen-Addons abschreiben. Dafür sehe ich nach diesem Video nun wirklich keinen Anlass. Und für die besonders Rechtgläubigen in diesem Forum: Nein, ich rede den MSFS nicht schlecht und ja, ich freue mich auch auf ihn. Ich habe nur einen etwas realistischeren Blick auf ihn.

Das sehe ich ganz genau so – für default ist das klasse, ein großer Fortschritt – mehr kann default einfach nicht bieten. Aber an Addons kommt es nicht heran. Die Zahl der wirklich sehr detailliert umgesetzten Plätze wird klein sein – wie schon zu FSX-Zeiten. Ich finde in dem Video auch einiges etwas comichaft.

Und wie immer, gilt es auch weiter einfach abzuwarten 🙂 Das ganze sind jetzt Alpha Versionen. Da fließt noch viel Wasser den Rhein herunter.

letztlich sehr schöne Entwicklung für die user, denn das bedeutet: verkaufen lassen sich dann nur noch super hervorragend umgesetzte airports, für durchschnittliche massenware gibt es keinen markt mehr. anfänglich wird man überhaupt nix kaufen müssen bis man die 80 aufwändig modellierten alle langweilig findet dürfte einige zeit vergehen. die qualitätsansprüche an add-on Entwickler sind mit dem fs2020 enorm gestiegen, und da das meiste auf der GPU läuft, bekommt man zusätzlich eine performance-steigerung die weder fsx/P3D noch x-plane bieten und auch nicht bieten können, es sei denn sie stellen dafür ein team von 100 Entwicklern für 3-4 Jahre ab, was unmöglich ist. wie deren Zukunft damit aussehen wird, dürfte klar sein.

Es gibt laut Video nicht 80 aufwändig modellierte Airports (das ist nur die 2. Kategorie), sondern eine deutlich kleinere Zahl – und selbst denen fehlt es auf den ersten Blick bereits an Details. Für Stock ist das gut, keine Frage – wird aber nie an Addonairport herankommen. Ich gehe davon aus, dass mir der Detailgrad selbst in der besten Kategorie nicht reichen wird – und das ist auch in Ordnung, denn das könnte eine Simulatorplattform gar nicht per default leisten.
Ob das für die User so gut ist weiß ich aber nicht – denn viele werden sich mit den Default-Plätzen zufrieden geben, daher werden deutlich weniger Addon-Airports verkauft werden können – und das schränkt auch das Interesse der Entwickler ein, dort viel zu produzieren.

@skylane182: Ich sehe das nicht so pessimistisch. Schon der FSX hatte diverse Flughäfen rund um die Welt, die “aufgebrezelt” waren (natürlich noch auf einem niedrigeren Niveau als mit den heutzutage verfügbaren Techniken), und ich hatte nicht den Eindruck, dass deren Existenz Simmer davon abgehalten hat, die entsprechenden hochwertigen Versionen von Addon-Entwicklern zu kaufen. Wer früher schon Wert auf Immersion und Realitätstreue gelegt hat, wird dies auch künftig tun. Wer früher schon zufrieden war, wenn er gelegentlich die Default-Cessna in einer Platzrunde um seinen Default-Heimatflughafen fliegen konnte, wird dabei wahrscheinlich auch im MSFS bleiben. Und wie du schon sagst: Kein einziger der im Video gezeigten Flughäfen reicht an die Qualität der derzeit auf dem Addon-Markt erhältlichen High-End-Umsetzungen heran. Ausgenommen vielleicht die Versionen von solchen Schmieden wie Gaffer Simulations oder die älteren Schätzchen aus dem Bestand von Aerosoft. 😉 Diese Qualitätsmängel werden sich sicherlich schnell rumsprechen.

“Und wie du schon sagst: Kein einziger der im Video gezeigten Flughäfen reicht an die Qualität der derzeit auf dem Addon-Markt erhältlichen High-End-Umsetzungen heran. ”

Das stimmt und es wird auch nur ein Bruchteil gezeigt. Bitte erwartet nicht, dass es überall so aussieht. Ich sage keine Zahl, aber ich war auf jedem. Es ist halt ne Alpha . Nach meinem Geschmack braucht man aber mindestens 500 fleißige Männchen um alle Airports bis Ende des Jahres wenigtens flugfägig mit mehr als einer nackten Runway zu bekommen.
Ich lass mich überraschen. Mann darf auch nicht unbedingt darauf schließen, dass es alle Features auf allen Airports gibt.
Es steht auch deutlich im Video, dass die Database auf den FSX aufbaut. Es gibt also keine neue von Jeppesen, sonst bräuchte man die alte gar nicht.

“Es steht auch deutlich im Video, dass die Database auf den FSX aufbaut. Es gibt also keine neue von Jeppesen, sonst bräuchte man die alte gar nicht.”

Jep das ist mir aber auch in der Alpha direkt aufgefallen, da dort einige Plätze enthalten sind, die bereits seit langem geschlossen sind. Neue Plätze oder manch kleine Segelflugplätze, fehlen wiederum.

Dass wir weiter mit derselben veralteten Flughafen-Datenbank rechnen müssen, ist unerfreulich. Einige AI-Tools (die, wenn ich mir die AI-Flieger in Default-Bemalungen im Video ansehe, womöglich auch weiterhin nötig sein werden) wie etwa UTLive sind ja jetzt schon damit überfordert, wenn AI-Flugzeuge die nach 2006 eröffneten Flughäfen ansteuern sollen. Das in Verbindung mit den wirklich frappierend nach FSX-Standardlichtern aussehenden Taxiway-Lichtern gibt mir nicht das Gefühl, dass wir mit einer totalen Revolution der Flugsimulation rechnen können und diverse FSX-Altlasten auch 15 Jahre später mit uns werden rumschleppen müssen.

Am faszinierendsten sind eigentlich die Punkte:

– Die Szene mit dem Windsack, dort sieht man wie der Wind den Staub am Boden auf wirbelt.

– Das Kabel der Ground Power Unit wurde sogar an den Riemen gedacht der am Flugzeug angehangen wird um den Stecker zu entlasten.

– Beim Catering der ausfahrende Stek und vor allem das ausklappende Geländer.

Die denken echt an aale Details.

‘Die denken echt an aale Details.’
im Gegensatz zu dir 😊

Schön daß auch der gemeine enduser diverse airport-modifikationen nach eigenem gusto per xml-editieren mal schnell so eben vornehmen kann. und was hier kaum thematisiert wurde: die anderen bisherigen simulatoren würden alle bei den frames hier gewaltig einbrechen da der gesamte zusätzliche code in der CPU zusammen in der hauptschleife laufen müßte, wohingegen hier beim FS2020 fast alles auf die GPU ausgelagert wurde, die dementsprechend powerful sein sollte, aber da werden ja zum glück im gegensatz zur CPU-entwicklung tatsächlich immer noch deutliche performance-sprünge gemacht. das für die bisher notwendigen basic addons (terrain, texturen, wolken, GSX, G1000 etc) eingesparte budget kann man dann ja für eine neue GPU sparen. alles in allem ist somit der FS2020 für mich ‘alternativlos’

Dafür powerd aber die GPU jetzt schon immer fast am Anschlag, egal wo. Unter 8GB Ram sollte man auch nicht aufgestellt sein

Meine 1060 ist immer am Anschlag…Unter 100% geht im Task Manager nix. CPU ungefähr zwischen 40-50%.

Auf was bezieht sich das? P3D oder FS20?

Da ich jetzt alles neu installiert habe P3D V4.5 und ausgiebig konfiguriert habe das ich bei der 737NGX über Hamburg in Verbindung mit FTX Ger North bei 30-34 FPS bin, ist die Speicherbus immer nur zum Bruchteil belegt und der Speicher selbst bei unter 4GB. GPU Last war bei meinen provisorischen Tests vor der ausgiebigen Konfiguration auch bei der 1070 bei 60% rum. Jetzt muss ich morgen mal gucken wie es aussieht, Einstellungen sind LOD max, 1024er Texturen und Autogen Distanz auf Normal. Selbst 4048er Texturen machen kaum einen Unterschied. Was begrenzt ist der 6600k@4,7Ghz. Am schlimmsten ist Dynamik Lightning, da gehen die FPS selbst am Tag rapide runter.

Die Auslastungen beziehen sich auf FS2020.

Danke, was für eine CPU werkelt denn bei Dir und wieviel RAM bei welcher Taktung?

@Rainer
Ist das noch aktuell deine Konfiguration mit dem i9 und 2x GTX1080 wenn ich mich recht erinnere, oder werkelt da was anderes in deinem FS20 Rechner?

1x1080TI habe ich nur noch drin, habe ja nur noch den einen großen Monitor und nicht mehr surround. Ansonsten stimmt alles noch

Bei mir ist es ein i7 8700K @4,8Ghz. Und 1x GTX1060 6GB. 16GB RAM, DDR4-3000.

Das ist sehr interessant. Zum einen hat Asobo dann wirklich einen schlauen Weg gewählt und viel auf die GPU gelagert und zum anderen macht das für AMD Systeme wohl wieder Sinn. Dann wird der Sim wohl auch von PCI-E 4.0 profitieren. Fehlt noch endlich mal HBM Speicher auf dwr Grafikkarte. Freue mich das zu hören, bei P3D ist ja selbst gefühlt nen 5Ghz i9 am Ende.

“Die Auslastungen beziehen sich auf FS2020”
NDA?

“NDA?”
Die bezieht sich nur auf Bilder , Videos und detailierte inhaltliche Beschreibungen, von nicht Veröffentlichtem.
Mundtod ist deswegen keiner.

Aber ich würde es vorsichtshalber melden, ist ja inzwischen Hobby so mancher….

Danke an Rainer und Tobias. Hatte extra deswegen sehr allgemein gefragt und die oberflächliche nicht detaillie Antwort von euch bringt so einiges an Licht ins dunkle

Das NDA ist deutlich umfassender:

https://www.flightsimulator.com/guidelines-nda

“You acknowledge that everything related to this Program is confidential and should be treated as confidential ”

“Do not describe any part of the Game on any venue unless we’ve instructed you to.”

Wenn ich ein NDA abschließe, sage ich gar nichts.

“You acknowledge that everything related to this Program is confidential and should be treated as confidential ……..”

Richtig, dann sollte man es auch vollständig zitieren.
Das bezieht sich nämlich auf die dazugehörigen Bedingungen.
Ich nehme mal an die meisten Tester wissen, was sie bei jedem Start anklicken.
Sie klicken jedenfalls nicht an, dass sie solange thematisch Tote sind.

Zitat: Aber ich würde es vorsichtshalber melden, ist ja inzwischen Hobby so mancher….
——————————————-
Um das ganz klar zu sagen: Ich melde überhaupt nichts und lasse mich da auch nicht verdächtigen.

Ansonsten sage ich hier nichts weiter dazu.

Du warst da auch echt nicht gemeint. Deinen Beitrag gabs da noch gar nicht.

Hoffentlich dauert es nicht wieder 3 Jahre, bis es IVAO schafft einen passenden Pilot-Client dafür zu basteln…
Der schönste Flugsimulator ist nach kurzer Zeit relativ langweilig, wenn man keinen Ansporn hat auch mal Strecken zu fliegen, die einem selbst nie einfallen würden (IVAO-Touren).
Ach, und was war da noch mit “The Skypark”… Sollte ja im Sommer kommen… Auch das wäre was für den Anreiz mal “außergewöhnliche” Routen zu fliegen.
Fliegt eigentlich irgendjemand mit “OnAir” von Aerosoft? Neugier…

Die (default?) Straßenbeleuchtung in der Mitte von KLAX sieht so verdammt gut aus!
Hoffentlich wird es an den Gates auch noch etwas heller 🙂

Eine Idee ist naheliegend.

Wenn die Weltmodellierung samt aller Airports zentral out-of-the-box in der Azure-Cloud gehostet wird, bietet es sich doch an, dass auch sämtliche Airport-Addons zentral gehostet werden. Das heißt, die Add-On Hersteller spielen ihr Produkt als Payware direkt auf die Azure-Cloud des MSFS2020 ein. MS sorgt dafür, das diese detaillierteren Daten nur jene Clients runterladen können, die das Produkt gekauft haben.

Vorteil 1: Die Kosten für den Hersteller werden gesenkt und die Reaktionszeiten erhöht. Gleichzeitig steigt die Kompatibilität zu anderen Add-Ons und der “time-to-market” verkürzt sich.

Vorteil 2: Jeder Käufer, der über die Lizenz für den Bezahlflughafen verfügt, bekommt die Daten on the Fly in der stets neuesten Version, ohne dass er sich selber auf seinem PC um Fixes, Installer und Kompatibilitätsschwierigkeiten kümmern muss.

Vorteil 3: Jeder Batch und jedes Upgrade des Addon-Herstellers muss dann nicht einzeln auf allen Ziel-PCs weltweit mühsam und langsam ausgerollt werden, er braucht nicht darauf hinweisen, dass ein neuer Download verfügbar ist, sondern es reicht wenn das 1x zentral in die Azure-Cloud eingespielt wird und alle Abonnenten beziehen das dann automatisch vom Server, wenn man sich bei dem Flughafen aufhält.

Vorteil 4: Produktpiraterie würde ein Riegel vorgeschoben werden.

Aber das wichtigste wäre mir wirklich, wenn dieses elende Herumgefrickel mit Autogen, Elevation-Problemen, Kompatibilität zwischen Addons etc. endlich Geschichte wäre.

‘wenn dieses elende Herumgefrickel mit Autogen, Elevation-Problemen, Kompatibilität zwischen Addons etc. endlich Geschichte wäre.’

da hast Du absolut recht. der FS2020 bringt ja von haus aus das alles schon serienmäßig mit sodaß man auf solche bisherigen krücken gut verzichten kann. die ganze welt in FS2020 qualität abzufliegen, da ist man erst mal ein weilchen beschäftigt. evtl. ein paar zusätzliche high-end airports und einige lieblingsflieger, den rest werde ich mir, wegen ‘frickelalarm’ gerne ersparen: ich sage nur: Terrain, Austauschtexturen, Tomatenshader, Airport-Building texturen, Super-duper-angebliche REX 3D Wolken, wetter downloader, GSX, G1000, synthetic vision, trees, Traffic tools, landescheinwerfer, you name it.
fliegst du schon oder konfigurierst du noch? Diese Frickel-Zeiten sind für mich seit FS2020 passé.

Da würde ich dann doch lieber das Release abwarten.

‘ MS sorgt dafür, das …..’
won’t happen. warum sollten sie auch und sich dann mit allen Amateur-Bastlern und deren Problemen herumschlagen? kann ja ein 3rd party player machen. Wenn das so ein lukratives geschäftsmodell wäre gäbs das schon bei xplane, P3D etc.

‘Dann wird der Sim wohl auch von PCI-E 4.0 profitieren. Fehlt noch endlich mal HBM Speicher auf dwr Grafikkarte.’

beides unerheblich für den FS2020. Viele schnelle shader cores sind wichtiger:
‘Die schnellsten Grafikchips haben um den Faktor 1000 mehr Rechenkerne als die meisten modernen Hauptprozessoren. Diese GPU-Rechenkerne bezeichnet man auch als Shader. Ihre Anzahl bestimmt in Verbindung mit der Taktfrequenz die Rechenleistung eines Grafikchips und diese gibt wiederum Hinweise auf die 3D-Performance. Um aus einer Grafikkarte hohe 3D-Leistung zu quetschen, reicht eine hohe Anzahl an Shader-Einheiten allerdings nicht aus. Es braucht etwa noch eine passende Anzahl von Textureinheiten (TMUs) und von unter anderem für die Kantenglättungsleistung wichtigen Rasterendstufen (ROPs); außerdem muss der Grafikspeicher groß und schnell genug angebunden sein.’ zitat Heise Verlag

Mehr Widerspruch geht schon nicht mehr. HBM Speicher und PCI-E 4 ist unwichtig, aber die Karte braucht einen großen Speicher der schnell angebunden ist. Super Aussage, aber mich über Schadereinheiten, Taktung und TMUs aufklären wollen.

Ohne es zu zitieren, sondern aus reinem Wissen:

Die Schnittstelle PCI-E ist für den Datenfluss zum Board zuständig, also je langsamer, je weniger Lanes desto weniger Daten von der CPU zur Karte.

HBM Speicher ist von der Taktung deutlich schneller, also kann schneller gefüllt und geleert werden um wieder frei für neue Daten zu sein.

“Die Schnittstelle PCI-E ist für den Datenfluss zum Board zuständig, also je langsamer, je weniger Lanes desto weniger Daten von der CPU zur Karte.”

Richtig, aber für die Aussage habe ich schon oft virtuelle Prügel bekommen, weil ich generell abrate, CPU zu kaufen bei denen man in Gefahr kommen kann, die Lanes zu sharen und weil ich auch generell nur Grafikkarten mit 354 Bit nutze, wenn es um Gaming geht.

Vieleicht ist aber auch dies das Geheimnis, dss ich in der Regel Stutters und Bluries nicht nachvollziehen kann oder eben weg bekomme.

Ist mir mittlerweile egal was so an Halbwissen verbreitet wird.

Das war früher auch mal mein Gedanke, aber wenn ich sehe das bei meinen 256bit nur 10% Auslastung sind bei 3GB Speicherbelegung dann ist da nicht der Flaschenhals, zumindest nicht bei Prepar3d und dem 6600k.

Ich bin ja auch ein mikro stotter geplagter, das tritt aber erst mit installierten FTX auf, in Stock nicht Weg bekomme ich das nur wenn ich intern die fps begrenze.

In anbetracht der CPU Auslastung beim FS20 ist es sicher auch Interessant über ein Ryzen nach zu denken. Interessant wäre zu wissen was der FS20 in GPUz an Speicherbandbreite belegt. Auch wenn der Speicher zu 95% gefüllt ist sagt das evt darüber aus das bei geringer Auslastung des Seicherbus nur dauerhaft viel Speicher benötigt wird und der FS20 nicht davon profitiert schneller angebunden Speicher zu nutzen. Demnach 16GB GDDR5 bei 256bit sinnvoller ist als 8GB bei 384bit und HBM Speicher.

CPU seitig wird es wohl dann sinnvoll sein möglichst viel Cache zu haben statt viel Takt.

Dazu darf ich derzeit leider nichts beitragen 🙂

‘Ist mir mittlerweile egal was so an Halbwissen verbreitet wird.’

wie von Dir zum beispiel.

ich verlasse mich da lieber auf ausführliche tests wie z.B. von PC Games Hardware, die ja seit jahren für ihr ‘Halbwissen’ bekannte fachzeitschrift, die einen ausführlichen vergleichstest mit PCIe 4.0 und PCIe 3.0 grafikkarten durchgeführt hat. hier das ergebnis, der praktisch nicht mehr wahrnehmbare vorteil von PCIe 4 gegenüber PCIe3 liegt bei durchschnittlich 0 bis 1 frame per second. wow!

F1 2019: 0% = 0.3 fps
Assassin’s Creed Odyssey: 4% = 1 fps
Battlefield 5: 0% = 0.2 fps
Shadow of the Tomb Raider: 1% = 0.2 fps
The Division 2: 2% = 0.8 fps

Fazit: ‘Ein Muss ist das neue Interface aber sicherlich momentan nicht, dazu sind die Leistungsgewinne in den meisten aktuellen Spielen noch zu unbedeutend.’

Was für ein Mumpitz!

Da bist wohl zum Thema im falschem Forum gelandet. Es geht hier um den FS20 und nicht um F1 2019, Tomb Raider oder ähnliches. Das sind komplett verschiedene Szenarien und komplett verschiedene Engines die da arbeiten. Von daher ist davon mal absolut nichts auf den FS zu reproduzieren. Wir reden hier auch mal von komplett anderen Datenmengen.

Das bei normalen Anwendungen kaum ein Vorteil zu erkennen ist, ist mir bewusst. Wenn dem so wäre würde HBM Speicher schon Standard sein. Es bringt aber bei gefühlt 95% der Anwendungen kein Vorteil.

F1 2019 wird es auch nicht merken ob die selbe CPU mit 4,5 oder 4,6 Ghz getaktet ist, Prepar3d merkt es aber spürbar. Genau das macht den Unterschied.

Selbst prepar3d und der FS20 werden komplett verschiedene Anforderungen haben. Wie wir ja jetzt wissen (unabhängig von Grafikeinstellung) lastet der FS20 eine GTX1080 fast zu 100% aus, prepar3d schafft das bei meiner GTX1070 nicht mal zu 80% in Verbindung mit den Einstellungen die der 6600K verkraftet und zu 95% ausgelastet ist. Wie Tobias schreibt ist seine 8700 CPU bei 50% und die GTX1060 auf Anschlag.

@Rainer
versteh ich. Bin gespannt drauf wie die ersten Erfahrungen dazu im Detail aussehen werden wenn es kommuniziert werden darf.

Zumal das jetzt sowieso nur eine Tendenz werden würde bei aktuellem Entwicklungsstand

onlinetk you’re out of your element!!

‘Es geht hier um den FS20’. nee, echt jetzt?

wer sich ernsthaft für die fakten interessiert statt für ‘Mumpitz und Halbwissen’ kann die von PC Games Hardware, ct Magazin, Computerbase, Tomshardware etc etc. ausführlich beschriebenen zusammenhänge und die quasi nicht spürbaren vorteile aktueller spiele von PCIe 4.0 gegenüber PCIe 3.0 ganz einfach selber überprüfen, ohne den rechner auseinander nehmen zu müssen: man stellt dazu einfach im Bios das bus-interface des PCIe slots in dem die Grafikkarte steckt mal probeweise auf Gen1, dann Gen2 und dann Gen3 (entspricht den PCIe Versionen 1,2 und 3). man verdoppelt damit jeweils die theoretisch erreichbare maximale transferrate vom Hauptspeicher zur Grafikkarte und startet dann das zu testende game mit den jeweils identischen umgebungsbedingungen. zur allgemeinen überraschung findet man dann so gut wie keinen spürbaren unterschied in den frameraten zwischen PCIe 2 und 3, wie der geneigte ‘Halbwissende’ pc Flieger vielleicht meinen möchte. und nochmals geringer würde es beim umstieg auf PCIe 4.0 ausfallen. spürbare unterschiede merkt man eher bei server- und database anwendungen mit über PCIe 4.0 angebundenen NVMe disks wo permanent riesige datenmengen zwischen NVMe und hauptspeicher hin- und her bewegt werden. synthetische benchmarkprogramme können hier tatsächlich fast leistungsverdoppelungen darstellen. Solche programme eignen sich aber schlecht als flugsimulator und umgekehrt. wer den FS2020 schon hat kann das alles selbst testen und ist nicht auf das ‘Halbwissen’ und den ‘Mumpitz’ der Fachzeitschriften angewiesen.

Na dann bin ich echt enttäuscht meine GTX1070 mit PCI-E betreiben zu müssen und nicht mit AGP Interface…. ☹️🤔

Ihr habt euch verlaufen.Das hier ist nicht das Forum für: “wer ist der geilste Hardware-Nerd”

Hier gehts um den MFSF2020 .

Bitte k***t euch woanders an! Meine Fresse!!!

‘Deine wortwahl, Meine Fresse’

es ging hier unter anderem auch darum, welche anforderungen an optimale grafikkarten der zukünftige FS2020 haben würde, Diese und andere fragen stellen sich derzeit viele user die vor neuanschaffungen stehen. ich habe dazu mit fakten etwas sachliches beigetragen, im Gegensatz zu dir.

Unrecht hat er nicht.

Ich teste das die Woche wenn ich Zeit habe mal mit der Drosselung der PCI-E Schnittstelle und poste mal das Ergebnis.

nur deshalb habe ich mich zum thema ja so ausführlich geäußert denn der sachverhalt ist in der tat recht tricky. natürlich ist man verleitet zunächst zu glauben daß eine verdoppelung einer bustransferleistung sich doch irgendwie auch in höheren frames niederschlagen müßte. das ist bei PCIe 4.0 aber überraschender weise nicht der fall. es wäre so ähnlich als wenn man ein doppelt so starkes netzteil einbaut und glaubte dadurch würde die CPU schneller laufen. was aber durchaus sinnvoll ist sind 32 GB ram, denn ram soll angeblich dieses jahr wieder 40% teurer werden. Microsoft selbst hatte ja alle demo-geräte sogar mit 64 GB ausgestattet. ich selber warte noch die 3080Ti diesen sommer aber: deutlich leistungsfähiger als die 2080Ti und vermutlich deutlich günstiger. das scheint mir die beste Investition für den FS2020, wenn wir schon wissen daß der FS2020 zu 90% auf der GPU läuft. das gab es bisher noch nie und erklärt auch warum er trotz der vielen neuen tollen grafikfeatures so flüssig läuft. wenn ich dir also bei deiner zukünftigen kaufentscheidung der neuen grafikkarte helfen konnte wäre doch schön.

Um bei deinen eigenen Quellen zu bleiben.
https://www.pcgameshardware.de/Radeon-RX-5700-XT-Grafikkarte-274775/Videos/PCI-Express-30-vs-40-1331990/

Hier ist von bis zu 10% höheren Frames je nach Spiel durch PCI-E 4 die Rede.

Da der FS20 ja wie gesagt viel über die GPU rechnet wird es sich sicherlich bemerkbar machen. Gerade für VR und Gsync ausschlaggebend.

Natürlich bringt es jetzt stand heute in Spielen unter einem Monitor in 1080p nicht die Welt. Es macht sich trotzdem bemerkbar.

Wie gesagt, Prepar3d Test kommt die Woche

dein pcgames test schein unseriös. man kann ohne bezahlung nicht mal den test im detail nachlesen.
dann guck doch lieber hier https://www.computerbase.de/2019-10/radeon-rx-5700-xt-geforce-rtx-2070-super-pcie-4.0-oc-uv/2/#abschnitt_pcie_40_bringt_in_spielen_nichts

fazit es bringt nichts, oft ist pcie4 sogar 0,5% langsamer 😛

TK you are out of you’r element

Jochen hats verstanden. ich hatte ja oben schon beschrieben wie es jeder selbst leicht testen kann. der Grund warum PCIe 4.0 erst recht nix bei flugsimulation bringt ist ja auch leicht nachvollziehbar: es werden eben nicht permanent in jedem frame gigabyte an Texturen vom Hauptspeicher in den Grafikspeicher der GPU transferiert. Statt dessen wird vieles auf der GraKa prozedural selbst generiert und die wirklich neu nachzuladenden texturen werden im Hintergrund kontinuierlich peu a peu nachgeladen. Diesen Vorgang möglichst smooth auf viele einzelne kleine threads aufzuteilen, das ist die kunst eines guten programmierers. bei x-plane kam es manchmal zu kurzen, aber massiven fps Einbrüchen wenn z.B. Wolken nachgeladen wurden, beim FS2020 hat man solche ruckler noch nicht beobachtet. .Außerdem verfügt die PCIe 4.0 AMD XT5700 nur über 8 GB VRAM, was sich bei 4K Auflösungen tatsächlich als bottleneck herausstellt. wir sind hier bei PCIe 4.0 erstmals bei einem overkill angelangt, wo viel nicht viel hilft. wenn es anders wäre, hätte Microsoft/Asobo bei seinen demo-pc’s natürlich PCIe 4.0 Karten verwenden können. haben sie aber nicht. kein wunder, haben eben auch nur Mumpitz und Halbwissen im kopf.

Dann bist du wahrscheinlich der einzige einer seltenen Spezies die genau weiß was Asobo an Demo Hardware nutzt und genau technisch darüber informiert ist wovon der FS20 profitiert und wovon nicht.

Dann kannst du uns sicher auch allen die minimum und empfohlenen Hardware Voraussetzungen offen legen…

Wikileaks lässt grüßen…

“wikileaks” – wieder barer unsinn, versuch es doch mal mit sachlicher argumentation.
man braucht dazu nur “aufmerksam” die veröffentlichten MS/Asobo youtubes anzuschauen, da wurde das alles bereits ausführlich erläutert, u.a. von Jörg Neumann, dem Chef der FS2020 entwicklung.

Meines Erachtens ist es derzeit noch viel zu früh, sich Gedanken über die benötigte HARDWARE zu machen. Bis die Simulation erscheint fließt zudem noch viel Wasser den SOFTWARE-Update-Fluss hinunter. Nä. Jahr um diese Zeit wissen wir vermutlich mehr.

Werden eigentlich die Höhenänderungen auf den Runways nun nachgebildet; also geht es jetzt auch einmal bergauf und bergab auf den Landebahnen?

Schau dir dazu mal die Microsoft eigenen FS2020 youtubes an, z.B. in Courchevel und Lukla, da sieht man sehr deutlich extrem unebene runways.

Unebene Runways gibt es schon seit langem. Allerdings gab es auf diesen unebenen Runways keinen AI-Traffic. Wäre ja mal spannend, ob sich das im FS2020 geändert hat.

nicht in der fantastischen qualität wie im FS2020, das waren bisher eher quasi zusammengeklebte einzelne grade segmente mit knick drin. runways an gewölbten abhängen hat es so wie im FS2020 bisher noch nicht gegeben, auch bei x-plane nicht. und wenn MS/Asobo schon selbst das terrain-modell an besagten airports mitliefert, würde ich auch erwarten daß sie wissen wie sich dort die AI flieger verhalten müssen denn die daten sind ihnen ja bekannt. bisher kamen die airport addons in Courchevel, Lukla etc. jedoch von fremdanbietern, mit allen ihren hinlänglich bekannten unzulänglichkeiten.