Airbus will den Simulationsmarkt lizenzieren

“Airbus will an den Simulationsmarkt herantreten und diesen darin bestärken, Simulationen, Spiele und Apps zu entwickeln unter bestmöglicher Verwendung der Airbus Marke.” Recht frei übersetzt beginnt so ein Statement auf der offiziellen Airbusseite. In der Tat ist hier auf jedes Wort zu achten. Was sich im offiziellen Statement recht enthusiastisch liest, könnte einen denken lassen, Airbus würde den Simulationsmarkt unterstützen. Ob das wirklich die Absicht ist, daran lässt ein anderes Schreiben zweifeln.

In einem internen Dokument, das wir bereits vor einigen Wochen sichten konnten ist dagegen eher die Rede davon, dass bereits Listen existieren mit Herstellern, die “Airbus-Marken und Bilder” nutzen und mit denen Kontakt aufgenommen werden soll.

Klipp und klar steht darin: “Wenn sie Marken und Bilder benutzen möchten, müssen sie eine Lizenz beantragen und einen Teil ihrer Gewinne an uns abführen”.

Eine Million Euro Lizenzgebühren seine 2019 zu erwarten, so im Dokument weiter. (Da wird die Airbusaktie ja einen riesen Sprung durch die Decke machen … [sarkastische Anm. d. Red.])

Weiter heißt es wörtlich:”Für Airbus ist dies auch eine Möglichkeit, die Markenidentität zu schützen und zu stärken. ‘Uns geht es darum, dass das Image Airbus nicht beschädigt wird’ […] ‘Wir werden ihnen die korrekten Logos und Bilder zur Verfügung stellen ohne uns in Design- oder Entwicklungsfragen einzumischen. Wir möchten das Geschehen einfach nur im Auge behalten.’ ”

“Fingerspitzengefühl” würde eingesetzt werden, denn immerhin werden ja die Airbus Fans angesprochen, und diesem Markt wolle man nicht schaden.

 

Marketing-Sprech ist etwas Grausames, und die nun öffentliche Mitteilung (auf Englisch) ist stark gekürzt im Gegensatz zur internen Version, die einen doch eher vermuten lässt, dass Airbus den Simulationsmarkt an die Kandare nehmen will.

Nun muss man ja optimistisch in die Zukunft sehen und hoffen, dass Airbus tatsächlich Fingerspitzengefühl walten lässt und sich die Lizenzforderungen im Rahmen halten. Es wird sich die kommenden Monate zeigen…

 

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Finde ich vernünftig. Wer sich mit fremden Federn schmückt muß sich nicht wundern das sich der der die Marke hat zu Wort meldet. Schaut man auf die PMDG Seite stellt man fest das Boeing hier schon einen Schritt weiter ist und es bleibt zu hoffen das es keine großen Veränderungen insbesondere beim Preis der Produkte gibt. Die die eine gute Arbeit machen sollen auch das Siegel bekommen.

“Eine Million Euro Lizenzgebühren”

Was den Markt mit FS-Addons angeht, würden sie damit die Verkaufszahlen genauso maßlos überschätzen, wie es manche Kommentarschreiber hier tun. 😉

Den Artikel hätte ich am ersten April zumindest entspannter gelesen…

Ich erinnere mich an eine ähnliche Diskussion aus dem Bereich des Plastikmodellbau, muss in den 90ern gewesen sein. Damals ging es darum, dass nur Revell bereit war, die Lizenzgebühren an Airbus zu zahlen und Airfix deshalb keine neuen Modelle anbieten wollte. In den 2000ern gab es eine ähnliche Diskussion um American Airlines, die den Simmern die Nutzung ihrer Farben und Logos verbieten wollten. Und bei Flight Unlimited hieß die Cessna nicht ohne Grund “Trainer”.

Was ich nicht ganz verstehe ist, wieso die Firmen nicht dankbar für die kostenlose Werbefläche sind. Aber vielleicht haben die Bean Counters auch einfach ausgerechnet, dass unsere Begeisterung für das Produkt so groß ist, dass sie auch Zahlungsbereitschaft mit einschließt.

Viele Grüße
Holger

Nun ja mir geht es wie Andreas. Ich kann dieses Vorgehen nachvollziehen für eine Firma. Ich meine wen man eine VA nach einem realen Vorbild gründen will, darf ich dies auch nicht einfach so tun. Wir hatten mal eine VA eines Helikopter Unternehmens und haben viele Stunden damit verbracht mit ihnen zu besprechen was wir dürfen und was nicht. Bis zu letzt wurde uns sogar geholfen mit dem Bau eines guten Auftritts im Internet. Muss also nicht zwingen schlecht sein.

Wen das Unternehmen zwar überwacht was getan wird, wird es jedoch vielleicht sogar möglich besser an Daten vom Flugzeug zu gelangen um es für den Sim zu entwickeln. Alle Airbus Produkte die ich bis jetzt habe die einen Airbus nachbilden sind die Handbücher entweder selber gemacht oder nur “Oberflächlich” für meinen Geschmack.

Wen es Boeing kann wird es Airbus sicher auch schaffen vernünftig damit um zu gehen. Ich habe jedoch keine Ahnung wie es sich für den Entwickler verhält. Aber für gute Flieger wie FSLabs, PMDG, A2A oder Marcels seine Flieger um nur einige zu nennen investiere ich auch gerne einen Stutz (oder Euro) mehr.

Vielleicht mal eine Frage an die Entwickler (Marcel), wie geht man eigentlich vor? Kontaktiert man die Hersteller oder geht man da mal drauf los?

Wen ich zum Vergleich von anderen Spielen nehme, zum Beispiel der Eurotruck Simulator, so sind da auch erst später die originalen Logos auf die Lastwagen aufgesetzt worden. Wird wohl aus dem gleichen Grund gewesen sein.

Ich gehe jetzt mal diesbezüglich auf die Positive Seite und hoffe für die Entwickler ist es eine Möglichkeit besser an Daten zu kommen die Sie benötigen um solide Arbeit zu leisten.

@Stefan K

Danke Dir erstmal für die netten Worte!

Es ist hoch riskant, einfach bei einem Flugzeughersteller, eine Airline oder einem Flughafen direkt nachzufragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du den/die Falsche damit ansprichst, ist sehr hoch und Du hast fast die Garantie, das Projekt nicht machen zu können/zu müssen. Am besten man sucht vorher einen Kontakt im Unternehmen, der Flusi begeistert ist, und der einem dann hilft die Richtigen anzusprechen.

Ich hatte das Glück, dass die Flugzeughersteller während der Entwicklung auf mich zugekommen sind, weil ihnen die Qualität gefallen hat.

Als Simflight damals ein Preview-Bild der Katana mit der Bemalung der Lufthansa Flugschule gezeigt hat, rief nur Stunden später die Rechtsabteilung der Lufthansa bei mir an. Zum Glück hatte ich die Genehmigung.

Leider haben viele Unternehmen keinen Sinn für die Werbewirkung. Die Wirkung gibt es, ich habe schon entsprechende Rückmeldungen bekommen.

Zumindest bei Boeing heißt Lizenzierung nicht automatisch, dass dabei gute Addons rauskommen. Man füllt ein Formular aus (gibt’s irgendwo online, find ich aber auf die Schnelle nicht), bezahlt das Geld und wenn keine grundlegenden Einwände dagegen sprechen, kann man das Logo raufpappen. Die sehr gute X-Plane 757 (FlightFactor) und die schon zu X-Plane 9-Zeiten ziemlich schlechte 787 (Heinz Dzuirowitz) sind beide offiziell Boeing-lizenziert, weil “VMAX” (das ist quasiidentisch mit dem x-plane.org-Store) eine Sammellizenz hat. In dem Zusammenhang fand ich 2016 auch Dovetails Pressemitteilung so lustig, wo so schön getitelt wurde: “Dovetail Games Joins Forces with Aviation Giant Boeing” 😀 Das klingt so wichtig, als wären da irgendwelche auch nur ansatzweise gleichberechtigten Partner dabei, zusammen etwas zu entwickeln).

Manche Modelle sind Abfallprodukt von Entwicklungen, die “man” z.B. als Auftragsarbeit für deren Hersteller, z.B. zu Visualisierungszwecken, entwickelt. Die darf “man” ggf. nicht gleichzeitig für Unterhaltungszwecke verkaufen. Eine schwächer motorisierte Variante mit identischem Äußeren aber durchaus (ist ja ein anderes Produkt), obwohl die selben Originaldaten genutzt wurden — aber ohne Lizenzierungshinweis o.ä. Ironischerweise könnte diese Variante in den Systemen “realistischer” sein als es die interne Variante je sein musste. Allerdings könnten die Käufer eher an der stärker motorisierten Variante interessiert sein, die “man” aber nicht anbieten dürfte, sodass ggf. der Schaden für den Hersteller (falls z.B. mit dem simulierten Modell auf YouTube oder Twitch Unsinn getrieben wird, oder falls es Kritik von Käufern hagelt) nicht so groß ist. Das sind so Graustufen aus Aufträgen, NDAs und Auge-zudrücken.

Dann gibt es Fälle, wo auf Anfrage hin deutlich gesagt wird, dass keinerlei Interesse besteht, das eigene Flugzeug in einem “Spiel” zu sehen. Oder wo auch auf mehrfachen Kontaktversuch gar nicht reagiert wird.

Im Gegensatz zu einigen schlechten Addonherstellern (und keine Umsetzung im XP ist auch nur ansatzweise systemtief und gut; FF 777/757/767 nur gehyped) hat DTG Zugang zu internen Listen und Dokumenten sowie Zeichenplänen.

Abwarten, was da kommt. Immerhin muss DTG doch die misstrauischen FSX/P3D’ler überzeugen, ein Produkt zu kaufen welches später mit DLC’s am Leben gehalten werden soll. 😉

FF hat auch Zugang zu echten Dokumenten und 3D-Modellen.

Offtopic, ich weiß: Was ist denn “auch nur ansatzweise” systemtief? Der 757 wurde sowohl in Version 1 und nochmal gesondert in Version 2 durch des Hypens nicht gerade verdächtiger Reviewer (die gleichzeitig reale Boeing-Piloten sind) in FS MAGAZTIN-Reviews hohe Qualität attestiert.

Tja, da hat man wohl bei Airbus (und auch Boeing) eine ziemlich schlechte PR-Abteilung ! Wem oder was nutzt es, auf Kosten “einiger weniger” verhinderter Realpiloten (=Stubenflieger) minimalst Kasse zu machen ? Eine erbärmliche Einstellung von “Welt”-Konzernen.

Dir ist aber schon bewusst, dass Lizenzen und Lizenzgebühren für Realmodelle in Videospielen und Simulationen (komme ursprünglich aus dem Simracing) ganz normal sind, ja?

Dass es für alle super wäre, wenn die Hersteller die Nutzung kostenlos erlauben würden, ist logisch. Aber auf der anderen Seite kann der Hersteller damit eine gewisse Ernsthaftigkeit vom Lizenznehmer erwarten, wenn er schon dafür zahlt. Dass das über die Qualität des Modells im Spiel/Simulation nichts aussagt, dafür gibt es, wie Mario gesagt hatte (die 787 aus XP9 ist ebenfalls ein Beispiel, das ich gern anführe), genügend Beispiele. Auch beim FSX übrigens.

Och, Du : mir ist so Vieles bewusst. Aber deswegen muss ich dann doch nicht damit einverstanden sein 😉 Sie könnten die Veröffentlichung des Produkts doch von einer vorherigen Überprüfung dessen durch den Patent-/Lizenzeigentümer abhängig machen. Das würde meines Erachtens voll ausreichen. Aber hier wiehert der Kommerzschimmel ! Und die Frage sei sodann gestattet : hat man es dort finanziell derart nötig ?

FInanziell nötig? Das hängt ganz von der Grösse ab. Zum Beispiel Flightfactor war begeistert. DIe Lizenzgbühr war vernachlässigbar, doch dafür bekam man Handbücher, extrem detaillierte 3D Modelle. Aus Sicht des Herstellers Abfallmaterial aber die Gebühr war derart niedrig…

Boeing will auf keionen Fall den Markt abwürgen, aber bei PMDG wird man mißtrauisch.

Genauso kann ich auch bei Airbus mehrere Motive sehen:
Boeing macht das, warum wur nicht.

Kontrolle der sehr detaillierten Modelle, damit damit niczht ihre Gebührenordnung umgangen wird. Also Aerosoft überwachen und FSLabs bei Bedarf auf die Finger hauen.

Modelle einfacher und mittlerer Komplexität mit spielerischen Hintergrund sind ihnen eigentlich egal. Das ist meist kostenlose Werbung, es sei denn du machst das Produkt schlecht.Doch wenn du da wirklich Geld kassieren willst, steigt der aus.
Das lohnt sich nur bei , doch wer sind die und wieviel Geld verdienen die wirklich mit deinen Werken?

Ich habe auch meine Zweifel ob Airbus wirklich mit solchen Beträgen rechnet, oder ob es nicht wirklich ein Betrag ist den man zum Aufbau braucht um das Projekt genehmigen hzu lassen.

“[…]es sei denn du machst das Produkt schlecht.”

Wichtiger Punkt, der eventuell in diese Kategorie fällt: Wenn ich mich recht erinnere, bedeutete bei der ATR-72-Simulation von Flight1 die Zusammenarbeit mit ATR, dass das AddOn keine Fehlersimulation enthalten durfte, weil der reale Hersteller der ATR nicht wollte, dass Fehler/Ausfälle mit seinem Flugzeug in Verbindung gebracht werden. Ich hoffe, auf solch eine Idee wird man bei Airbus nicht kommen. Boeing ist bei PMDG glücklicherweise nicht diesen Weg gegangen.

Vielleicht haben ja einige große Addonhersteller einen guten Deal mit Boeing und Airbus und halten sich über diese Schiene potentielle Konkurrenz vom Hals.

Nachdem ich das Aerosoft-Forum und die letzten Einträge zur A330-Entwicklung studiert habe, komme ich irgendwie zum untrüglichen Verdacht, dass hinter dieser “Aktion” weniger Airbus selbst steckt, als dass ein kleiner Partner dieses Konzerns nicht ganz unbeteiligt an dieser Aktion sein dürfte. Für Airbus bringt es zudem den (Neben-)Effekt mit sich, ihr eigenes Produkt und ihre eigene Marke vor schlechter Nachmache zu schützen.
AS hat bereits die Steam-Version mit Airbus-Logo und “officially licensed product” gebrandet. Da drüften die Paderborner einen (weiteren ?) Versuch unternehmen, unliebsame Konkurrenz sich vom Leibe halten zu wollen.

Na, wo blieben denn die, die bei solchen Aussagen immer gleich hier empört betonen, dass sie bei Aerosoft alles nur Gutmenschen sind und sowas ja niiieee machen würden?

Die ganze Meldung sollte einen höchst nachdenklich stimmen. Das wird für ein paar Add-on Hersteller ein böses Erwachen nach sich ziehen. Ich persönlich denke, wer glaubt, dass das irgendwas gutes hat, ist ein Traumtänzer. Sowas macht ein großer Konzern nur, weil er etwas verhindern will. Welches Interesse sollten die sonst haben sich so einem Mini-Nischenmarkt zu widmen?

Carlo, Geduld, ich war den ganzen Tag unterwegs. 🙂

Leider ist mein Kommentar eben nicht abgeschickt worden, ich hoffe, er taucht jetzt nicht doppelt auf.

Ähnlich habt Ihr ja damals bei Flightbeam und Frankfurt auch argumentiert. Ich habe mehrfach die Hintergründe erklärt und gezeigt, wie abstrus diese Behauptung ist. Und das macht einem dann zum Fanboy oder Gutmensch? Traurig genug, dass Gutmensch für Dich ein Schimpfwort zu sein scheint.

Ich argumentiere bei ähnlichen Behauptungen auch für meine Konkurrenz. Bin ich dann auch ein Fanboy? 😀

Du sagt richtig, dass es ein Mini-Nieschenmarkt ist. Woher soll das Geld kommen, um einen Flughafen oder Flugzeughersteller zu “schmieren”?

Marcel, von mir kam doch nicht die Behauptung, dass Aerosoft in diesem Fall dahintersteckt. Das denke ich in diesem Fall auch nicht. Ich denke eher, dass Airbus die Nutzung seiner Marke einbremsen bzw. bei Verwendung abkassieren will. Sie wollen mehr Kontrolle darüber wer die Marke nutzt. Für uns Simmer ist das keine gute Entwicklung.

Ok Carlo, dann habe ich das falsch verstanden.

Ich befürchte, mit Deinem zweiten Kommentar könntest Du Recht haben…

Das Wort heißt “lizenzieren”, hat nämlich nichts mit Zensur zu tun (Überschrift) 😉

Dass man als Unternehmen ein stückweit die Kontrolle darüber behalten möchte, wie eigene Marken verwendet werden, ist durchaus legitim.
Beknackt ist in dieser Hinsicht Gulfstream, die jegliche Umsetzung Ihrer Maschinen abblocken. Das kann man eigentlich nur durch paranoide Wahnvorstellungen erklären. Zum Glück ticken Cessna, Airbus und Boeing da anders.

Moin moin,
ich sehe das eher aus einem anderen Blickwinkel. Ich vermute, dass Airbus schon wissen wollen, wer warum und in welcher Qualität die Marke Airbus verwenden will. Auch wenn der Vergleich prächtig hinkt, aber viele exklusive Handtaschenhersteller sind auch nicht erfreut über Plagiate – auch wenn man das im anderen Sinn und in weitester Auslegung als kostenlose Werbung betrachten möchte. Eine Marke aufzubauen ist in der heutigen Welt schon extrem wichtig. Ich glaube auch nicht, dass die Lizenzgebühren ein echter Ertragsfaktor für Airbus darstellen werden/würden. Eher ist es wohl so, dass man da eine gewisse Hemmschwelle aufbaut, um nicht von Anfragen überrannt zu werden, sondern mal Spreu und Weizen trennt.
Meine Hoffnung ist, dass “Qualitätsfirmen” wie PMDG mit Airbus vernünftige Agreements erreichen , die auch kostenmäßig nicht den Rahmen sprengen. Gleichzeitig kann Airbus über den Aspekt natürlich auch steuern, insb. wenn Hersteller wie PMDG Zweifel haben, das Produkt mit Lizenzgebühren noch am Markt zu vernünftigen Preisen und Stückzahlen absetzen zu können.
Wie eingangs schon stand, kann ich mich auch an die Diskussion mit American Airlines erinnern. Ein Aufschrei damals! Und was ist daraus geworden…? Manchmal muss man auch mal warten wie sich die Dinge tatsächlich entwickeln. Unrat schwimmt vorbei….