Freeware-Review: Glacier Bay V2

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Der Weg dorthin durch die Pampa ist dennoch leicht zu finden, denn es führt eine Straße dorthin (ja, es gibt Straßen in Alaska!). Also hangle ich mich zunächst dem Fluss entlang Richtung Nordwesten, bis ich zur Brücke gelange um schließlich der Straße in westlicher Richtung zu folgen.

Dort, wo sich später Flusslauf und Straße gabeln, liegt die Grenze zwischen Alaska (USA) und British Columbia (Kanada). Ich folge der Straße weiter entlang auf kanadischem Gebiet, bis ich schließlich auf der rechten Seite den großen See entdecke und unter mir die Piste von Mule Creek.

Na, da hat uns Holger Sandmann mit der Bezeichnung „Mittelpunkt des Nichts” ja nicht zuviel versprochen. Die Ausstattung dieses Airfields beschränkt sich auf einen Windsack – sonst nichts! Wie gut, dass ich immer ein Zelt dabei habe, denn das Wetter lädt leider auch nicht gerade zu einem sofortigen Weiterflug ein. Die Sicht ist alles andere als gut. Da muss ich wohl oder übel noch ein Weilchen an dieser Stätte verbringen.

Der Anleitung zu „Glacier Bay v2″ war zu entnehmen, dass die Schöpfer der Szenerie auch die Objektbibliotheken zur Verfügung stellen. Also nutze ich doch die Wartezeit auf besseres Wetter dahingehend, dass ich mit Hilfe von Abacus’ „EZ-Scenerie” und ein paar Objekten aus der Bibliothek den Flugplatz ein wenig aufpeppe. Im Handumdrehen ist ein kleiner Hangar platziert, ein Zaun gezogen, eine Telefonzelle installiert und ich muss für’s Geschäftliche auch nicht mehr in die Büsche…

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Super, wenn ich das nächste Mal hierher komme, kann ich das Zelt im Flugzeug lassen. Ich könnte jetzt aufbrechen und das nächste Ziel anfliegen, aber das tue ich nicht. Einerseits wäre ich noch tagelang damit beschäftigt, die einzelnen Flugplätze und -häfen vorzustellen, andererseits befinde ich mich in der glücklichen Situation, diese Szenerie nicht auf Herz und Nieren prüfen zu müssen, denn bei Nichtgefallen dieser Szenerie kostet es den Nutzer kein sauer verdientes Geld – höchstens ein bisschen Zeit um sich selbst ein Bild zu machen.

Und diese Zeit möchte ich Ihnen nun auch nicht weiter stehlen, denn eines müsste ich an dieser Stelle bereits geschafft haben: Entweder haben Sie sich bis hierhin gelangweilt und Sie haben keine Lust mehr weiter zu lesen, oder ich habe Sie soweit neugierig gemacht, dass Sie bereits parallel den Download gestartet haben und nun darauf brennen, selbst ein paar Erkundungsflüge zu machen. Deshalb möchte ich das Ganze jetzt abschließen mit einem Fazit.

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