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Online? Offline!?

Onlineflieger haben es nicht leicht: entweder verschwindet der Lotse, oder – wie jetzt geschehen – das ganze Land. IVAO – eine der beiden derzeitigen Onlineorganisationen für virtuelles Fliegen hat seit jeher ein, für den unbedarften Einsteiger, schwer zu durchschauendes Geflecht von Divisionen, Chefs und Verantwortlichen. In diesem Gewusel ist nun irgendjemandem irgendwem auf die Füße getreten und deshalb wurde die Seite IVAO.de kurzerhand offline genommen. Interessanterweise taucht ein neues Netzwerk am Horizont auf – wenn man dafür zahlt.

Ich gebe es zu, ich habe mich nicht in die Differenzen eingearbeitet, und schon gar nicht soll irgendjemand als Sündenbock ausgemacht werden (ich hoffe, dass in den Kommentaren auch darauf verzichtet wird!).

Jedoch rumort es seit Wochen, Mails und Rundschreiben erreichen uns. Und für den „einfachen“ Nutzer stellt sich ein abschreckendes Bild dar. Wer sich noch nicht davon abschrecken ließ, z.B. die mangelhafte Softwarepflege seitens IVAO in Kauf nehmen zu müssen, der dürfte nun bei der Offlinemeldung der deutschen IVAO Seite sicherlich ins Grübeln kommen.

Allerdings habe ich noch nie verstanden, wie sich eine so kleine Community zwei Netzwerke leisten kann, mit dem Ergebnis, dass auf beiden selten eine vollständige Abdeckung gegeben ist.

 

In diese Kerbe versucht nun die „Rotate PVAN UG“ zu schlagen, und zwar mit dem Netzwerk „Rotate„.

Rotate will das erste „professionelle Netzwerk seiner Art“ werden. Alle (zivilen) Flugsimulatoren werden vereinigt und durch 24/7 Support und ständigen Verbesserungen sollte Rotate „das beste Flugsimulationsnetzwerk der Welt“ werden.

 

Klitzekleiner Haken: wer voller Vorfreude durchstarten will, muss erstmal die Anfangsfinanzierung mit Kickstarter voran bringen. Hier werden diverse Finanzierungsmodelle vorgeschlagen, von 1€, mit dem auf die Namesliste der Unterstützer kommt, bis zu 4.000€, womit man dann u.a. eine VIP-Membership Card bekommt, einen eigenen großen Flughafen, eigenes Callsign usw. Nur wer allerdings derzeit 350€ (begrenztes Kontingent) oder 450€ oder 1000€ oder mehr spendet, der bekommt eine Lebenslange Mitgliedschaft, ansonsten nur 6 Monate.

Oder anders gesagt, Rotate wird gegen Gebühr von monatlich 9€ zur Verfügung stehen – wenn die bei Kickstarter gesetzten 100.000€ zustande kommen.

 

Interessante Zeit derzeit, bei den Onlinenetzwerken …

Nun, wirklich ganz neu ist das Bezahlsystem für ATC nicht. Ich erinnere nur an das Netzwerk Pilot Edge in USA. Ich habe dazu bereits von etwa fünf Jahren einen Artikel auf dieser Seite veröffentlicht. Mein Eindruck seinerzeit war sehr gut; allerdings geht es auf Dauer durchaus ins Geld. Und es wurde halt nur der Südwesten der USA abgedeckt.

So ein Konzept für Europa bzw. Deutschland? Warum sollte das nicht funktionieren. Ich bin gespannt. Persönlich wäre ich durchaus bereit, für ATC zu bezahlen. Online fliege ich schon lange nicht mehr, weil mich die Unberechenbarkeit der Abdeckung oft enttäuscht hat.

Nun, da lobe ich mir dann das (bisher) kostenlose FSCloud-Netzwerk. Sicher da gibt es kein reales ATC aber zum gemeinsamen Fliegen reicht es allemal und Probleme mit der Anmeldung und dem Betrieb etc. gibt es auch nicht.

Kannst Du einmal kurz schreiben, wie das – im Unterschied zu Ex-IVAO und VATSIM – funktioniert? Danke.

Was heißt hier Sündenbock suchen? Jeder, der seit Jahren die Entwicklung bei IVAO verfolgt, wird doch schnell merken, wo die Probleme sitzen. Ich nenne jetzt keine Namen, aber (bewusst verallgemeinert) kann man doch zurecht behaupten, dass der IVAO-Wasserkopf einfach zu groß geworden ist und viele, die mit der Leitung bestimmter Bereiche dort betraut sind, sich einfach nur auf Grund ihrer Machtgeilheit da oben gegen alles auflehnen, was die eigene Autorität nur im geringsten in Frage stellen könnte. Zusammenarbeit seh ich da nirgends mehr, jeder hat nur Augen für sich und seine Sparte.

Ich bin seit weit mehr als zehn Jahren bei IVAO aktiv geflogen, aber was da die letzten Jahre abging an internen Machtkämpfen und Ablehnung fast jeglicher Vorschläge Ideen aus der (zunehmend inaktiver werdenden) Community zeigen ein deutliches Bild darüber, was da oben schief läuft.

Schade für die normalen Piloten und Lotsen dort, auf deren Rücken diese Machtkämpfe ausgetragen werden. Kein Wunder, dass aktuell viele von denen abwandern.

@Günter: die Community kann sich zwei Netzwerke eigentlich nicht leisten. Das konnte sie nie wirklich, aber sogar die Community selbst schiesst gerne gegen das jeweils andere Netzwerk, teils mit kruden Behauptungen und Vorwürfen (oft auf dem Niveau „Meiner ist viel cooler als deiner, weil Baum!“). Leider seh ich auch keine Besserung in Sicht, wenn schon die Community selbst teilweise so ist. Dann wunderts mich eigentlich erst recht nicht, dass von den Leitern von einem der beiden großen Netzwerke kein Interesse besteht, seine eigene Macht zurückzufahren um der Community ein besseres Gesamterlebnis zu liefern. Zumindest bei den vier Buchstaben (das andere kenn ich nur aus zweiter Hand, daher will ich hier nicht zu viele Behauptungen aufstellen) bilden sich viel zu viele was auf ihren Posten ein, als dass man da irgendwelche Maßnahmen im Sinne der Community erwarten könnte.

Die 1.000,— Euro stimmen nicht, es gibt die lebenslange Mitgliedschaft im Early Bird um 300,— Euro, dann um 450,— Euro.

Hallo Zusammen,

kleiner Fehler im Artikel: lebenslange Mitgliedschaft gibts schon ab 300€!

Aber Pilot Edge bietet auch garantierte, professionelle Lotsen für die monatliche Gebühr. Bei Rotate soll es wie bei IVAO oder Vatsim laufen, also Freiwillige Hobbylotsen Abdeckung. Dafür zahlen? Nicht wirklich…

Ja, das war ja einer der Kernpunkte, weshalb Keith sich von VATSIM löste. Für ernsthafte Piloten war die Anwesenheit qualifizierter Controller einfach nicht zuverlässig genug.
Natürlich hatte er in der Gegend einige spezifische Vorteile, vor alklem eine Reihe von Flugschulen die großes Interesse anmeldeten.
Dann natürlich verbesserte Codecs wesentlich verbesserte Modelle, wobei Keith vor allem in X-Plane nach belieben eingreifen konnte, da sein Plugin von den meisten Beschränkungen befreit war, also HD-Modelle mit beweglichen Fahrwerken, Klappen, Lichtern und ähnlichen. Gleichzeitig schaffte er es die ganzen Hersteller an einen Tisch zu bekommen damit diese ihm entsprechende HD Flugzeugmodelle liefern können.
Zusätzlich automatischer Flugverkehr um die Verkehrsdichte zu erhöhen.
Und ein im Nachhinein elementarer Vorteil: Sie erlaubten in ihren Netzwerken das Streamen, während sie gleichzeitig Leute die sich nicht an die Regeln hielten radikal herauswarfen.
Wobei im Normalfall genau unterschieden wird ob ein Kunde offensichtlioch technische Probleme hat, schlichtweg momentan überfordert ist oder einfach nur Unsinn anstellt.
Allerdings bedeutet dies auch eine recht hohe Last für die Lotsen. Wie Keith mir damals erklärte sind aus diesen Gründen zahlreiche professionelle Lotsen damals schlichtweg überfordert gewesen. Das ist auch jetzt in Hochlastphasen ein echtes Problem in den Netzen. Zum Beispiel als der neue FF A320 für zahlreiche überambitionierte Nutzer sorgte.
Die Lotsen bei PilotEdge müssen zahlreiche Positionen gleichzeitig bewältigen, weil nun einmal alle Positionen besetzt sein müssen auch wenn nur 1 oder 2 Controller da sind. Das schafft man mit nicht ausgebildeten Leuten nicht.

Ich sehe keinen Weltuntergang. Eine Division-Website ist temporär offline. Das hat keine Auswirkung darauf einen Flug zu starten. Diese internen Grabenkämpfe werden bloß dazu führen, dass mehr Simmer auf VATSIM wechseln, mich eingeschlossen. (und damit gehen auch meine Spenden verloren, weil ich mir nicht nachsagen lassen möchte, dass ich den Service unentgeltlich nutze)

Nur am Service mangelt es mittlerweile deutlich. Es braucht immer mehr workarounds um deren Software in der neuen FS Umgebung zu nutzen.

„Rotate“ wird nicht funktionieren, solange es weiterhin 2 Gratis-Alternativen gibt und die User gleichzeitig ihre erarbeiteten Stunden und virtuelle Pilotenkarrieren opfern müssten, um dort zu fliegen wo sie verpflichtend zahlen müssten. Da kann der kolportierte Service noch so gut sein.

Ohne die nicht wirklich kleine online-community (alleine bei IVAO bereits +200.000 Accounts (Stand 4/2017, unerheblich ob alle aktiven Status haben oder nicht, ist so ein Projekt zum Scheitern verurteilt.

Sehe ich nicht so, dass Rotate nicht funktionieren soll. Wenn die Controllerabdeckung wesentlich besser ist und ach die Controller selbst besser sind, dann sind sicher viele bereit dafür zu zahlen. (Mich eingeschlossen)

Ich differenziere bloß zwischen einem erfolgreichen Crowdfunding, und langfristiger Aufrechterhaltung des Betriebs. Und da trennt sich die Spreu vom Weizen, die für mich dagegen spricht. Die unten von @Andreas angeführte Personalfrage ist ein wesentlicher Aspekt, das „upleveling“ und der damit einhergehende Verlust ein für die Motivation starker und damit ein nicht zu unterschätzender Faktor.

In ein paar Jahren herrscht sicher Klarheit darüber, bis dahin bleibe ich Realist. 🙂

Ich denke auch mal, das „Rotate“ gar nicht das Personal hat, 24/7 alle Regionen Europas abzudecken. Es würde also auch nur ein Stückwerk bleiben. Auch sind die meisten Simmer, und da schließe ich mich ausdrücklich mit ein, nicht bereit dafür auch noch zu bezahlen, zumal die Preise recht happig sind.
Ich selber fliege schon lange Vatsim only, schon, weil da mehr los ist, obwohl ich auch bei der IVAO angemeldet bin…
In so fern ist es mir egal, ob die IVAO den Berg runtergeht oder nicht…

Ich vermute zwar auch, dass das mit Rotate nix wird, aber wir müssen uns auch an die Fakten halten. Rotate verspricht nirgends, 24/7 alle Regionen abzudecken. Die Rede ist von technischem Support. Das ist doch gar kein Problem, wenn man Mitarbeiter in 3-4 verschiedenen Zeitzonen hat.

Es müsste auch niemand seine erarbeiteten Stunden oder Pilotenkarrieren opfern. Die können in der Anfangszeit übertragen werden: https://rotate.network/features/general_rating_transfer

Schön, wenn man zumindest an die Ratings denkt. Da stellt sich gleich ein praktische Frage, wie will man das bewerkstelligen? Werden die Platzhirsche IVAO/VATSIM einen Datenbank-Export zulassen? Ich halte dagegen. Oder wird jeder einzelne einen Screenshot seines Profils per email übermitteln, welche eine Person am anderen Ende der Leitung manuell einpflegt. Viel Spaß dem der das tut. 🙂

Und wenn man sich das selbst eintragen kann, verliert die Angelegenheit drastisch an „virtuellem Wert“. Dann macht sich jeder zum virtuellen „Hero“. 😉

Wenn mir eines in meiner FS-Zeit deutlich geworden ist, dann das wesentlich mehr angekündigt wird, als tatsächlich realisiert wird.

Aber ich begrüße, wie immer, den Wettbewerb. Vielleicht wachen die virtuellen Bürokraten endlich auf.

@Commander-AUT: Du schreibst ja schon selbst, dass bei VATSIm und IVAO es Softwareseitig immer schlimmer wird. Gerade da bin ich mehr als gerne bereit 9EUR im Monat zu zahlen für das einfach alles läuft wie es soll. zumal Rotate ja deutlich mehr Feature anbietet als VATSIm und IVAO es tun.
@Andreas: Das mit den 24/7 für Europa macht irgenwie keinen Sinn. Das Netzwerk wird laut deren Angaben weltweit verfügbar sein und von der Idee her auf Lotsen und Piltoen aus der Community setzen wie bisherige Netzwerke auch, was ich super finde denn ich möchte auch weiterhin selbst ATC anbieten.
Was die Kosten anbelangt so sehe ich 9EUR für all die zusätzlichen Funktionen für mehr als gerechtfertigt an und bei dem was ich sonst für den Flusi ausgebe sind das noch die kleinsten Kosten. Zumal ich mir zum Beispiel meine Navigraph Ausgaben sparen kann und dann kostet es für mich effektiv quasi nichts. Bleibt nur zu hoffen, dass gengend umsteigen werden und sich nicht von zu viel Panik ablenken lassen Die Features lesen sich gut und wenn diese so umgesetzt werden wird es ein klasse Mehrwert sein.

„@Commander-AUT: Du schreibst ja schon selbst, dass bei VATSIm und IVAO es Softwareseitig immer schlimmer wird“

Ich kann nicht für VATSIM sprechen, meine Erfahrungen reduzieren sich auf IVAO. Und dahingehend hat man den Anschluss an die neuen Gegebenheiten einfach verpasst.

Bei den Problemen mit den AI Modellen zeigt man auch fehlende eigene Perspektiven auf. Dass sich die Simwelt hinsichtlich 64bit und DX11/12 entwickelt war abzusehen, man wurde hier nicht am linken Fuß´erwischt.

Hauptsache es wimmelt im virtuellen Flugbüro von Direktoren und ihren ganz wichtigen Stellvertretern. Praktisch, so fühlt sich niemand für irgendetwas verantwortlich aber gleichzeitig höchst wichtig. 🙂

Na das spiegelt doch dann das reale Leben exakt wieder : da gibt es auch immer mehr Chefs, die alles besser wissen und besser können…..;-o

Eine Lebenslange Mitgliedschaft gibt es bereits ab der Early Bird 350€ Pledge bzw. sobald diese aufgebraucht sind 450€.

Ich würde mich sehr über ein neues, technisch auf den neuesten Stand gebrachtes Netzwerk und Softwarelösungen freuen und dafür auch gerne 9€/Monat hinlegen, sofern alles gut funktioniert. Mittlerweile zahlt man überall für Abos, ob für Netflix oder Ähnliches, da sollte man auch nicht vor 0,30 Euro/Tag den Kopf einziehen. Was mich selbst bisher vor der Finanzierung bei deren Kickstarter-Kampagne stört, ist das fehlende Videomaterial, wo man schon etwas „live in action“ sehen kann. Fortgeschritten scheint es ja schon zu sein, jedoch alles sehr theoretisch in der Kampagne beschrieben, wenn auch zum Teil mit Bildern. Ich glaube auch nicht, dass sie sich vor dem Kopieren ihrer Idee Gedanken machen müssten, wenn das ein Grund des bisherigen Nichtzeigens ist, denn bei solch einem Nischenprodukt…

Bevor ich da nicht mehr außer Bilder und Ideen sehe, betrachte ich die Umsetzbarkeit erstmal als fragwürdig.

Ich habe vor einigen Jahren mal versucht, ein Software-Projekt für einen Clienten zu initiieren, der leicht zu bedienen ist und mit dem jeder einfach und ohne komplexe Installation bei den Netzwerken mitfliegen kann. Doch bei den Netzwerken war kein Interesse, man wollte nicht, dass jeder mitfliegt. 😉

@Will: „da oben gegen alles auflehnen, was die eigene Autorität nur im geringsten in Frage stellen könnte“

Das habe ich aber auch beim anderen großen Netzwerk mit den sechs Buchstaben ganz massiv erlebt. Das ist vermutlich eine Nebenwirkung von ehrenamtlichem Engagement.

@Martin: „und ach die Controller selbst besser sind“

Ich glaube schon, dass die „Freizeit-Controller“ sehr gut sind. Leider ist es im semi-professionellen Bereich schnell so, dass es schnell unentspannt wird. Ich kenne viele, die deshalb nicht mehr online fliegen. Ich gehöre auch dazu.

Real erlebt man viele Situationen, die ganz entspannt abgehandelt werden und wir schmunzeln dann immer: Dafür würde man bei Vatsim/IVAO aus dem Netzwerk geschmiessen. Unter „besser“ würde ich in dem Fall verstehen, dass man deeskaliert und hauptsächlich darauf achtet, dass die anwesenden Piloten eine schöne Zeit im Netzwerk verbringen und sich auch Anfänger willkommen und nicht überfordert fühlen.

@FallObst: „bei deren Kickstarter-Kampagne stört, ist das fehlende Videomaterial, wo man schon etwas „live in action“ sehen kann.“

Stimmt. Und trotzdem haben sie schon fast 8000 Euro zusammen. Es scheint also nicht nur bei den „Gamern“ Leute zu geben, die gerne investieren. 🙂

*

Marcel
„Leider ist es im semi-professionellen Bereich schnell so, dass es schnell unentspannt wird. Ich kenne viele, die deshalb nicht mehr online fliegen. Ich gehöre auch dazu.

Real erlebt man viele Situationen, die ganz entspannt abgehandelt werden und wir schmunzeln dann immer: Dafür würde man bei Vatsim/IVAO aus dem Netzwerk geschmiessen. Unter „besser“ würde ich in dem Fall verstehen, dass man deeskaliert und hauptsächlich darauf achtet, dass die anwesenden Piloten eine schöne Zeit im Netzwerk verbringen und sich auch Anfänger willkommen und nicht überfordert fühlen.“

Das kann ich für das Netzwerk mit den fünf Buchstaben so überhaupt nicht bestätigen. Ich finde eher, dass es genau anders herum ist. Die Controller sind sehr „forgiving“, und ich habe u.a. das Online-Fliegen eingestellt, weil das Niveau einiger Piloten so unterirdisch ist, dass einem einfach der Spaß daran vergehen kann.

Als weiterer Abturner kommt für mich aber auch, dass die Tonqualität des „Funkens“ sehr häufig ganz mies ist, viel schlechter als in Realität. Das mag zum Teil an der Hardware oder an den Sprechern liegen (zu weit vom Micro weg oder Kissen vor dem Micro?), aber ich vermute, dass auch die Software einfach nicht die Beste ist. Dass es besser geht, zeigt z.B. Teamspeak.

Weitere Punkte: Hunderte von fiktiven Airlines oder falsche ICAO-Eintragungen oder sehr frei gewählte Airline-Airliner-Kombination (DLH 738 z.B.), die das Model-Matching zerschießen; teilweise gravierende Unterschiede in den Szenerien, sodass die Flugzeuge alle jeweils woanders rollen, parken, landen oder starten;…

Wenn ein Payware-Netzwerk hier eine gute Software zur Verfügung stellt, die die Probleme löst und durch die Paywall dafür sorgt, dass die allergrößten Noobs dadurch außen vor gehalten werden, dann wäre ich sofort dabei. Ich schaue mir die Entwicklung von Rotate daher mit einem gewissen Interesse an.

Mit fünf Buchstaben? 🙂

Ich habe mit unserem Simulator – original Zelle mit original Instrumente, Intercom etc. – den ersten Flug gemacht und wurde direkt angemahnt, ich würde nicht realistisch genug simulieren. Weil kein VFR-Flugplan ausgefüllt war. Da ich im Cockpit aus Realismusgründen keine Maus/Tastatur haben möchte, hätte ich mich abschnallen müssen, aus dem Flieger aussteigen und den – real nicht notwendigen – Plan eintippen müssen. Das als Anekdote dazu. 🙂

Aber wie gesagt, ich kenne viele Simulanten die mittlerweile keine Lust mehr auf das Onlinefliegen haben. Habe selbst mitbekommen, wie Nutzer, die beim Taxi falsch abgebogen sind, zur Strafe lange herumstehen musste. Ich musste zur Strafe 15 Minuten Kreise drehen bevor ich die Freigabe für FL110 bekommen habe, obwohl dort außer mir kein anderes Flugzeug war.

Bei einem Payware-Netzwerk habe ich die Hoffnung, dass solche Lotsen notwendigerweise anders mit den Piloten umgehen.

Man darf aber nicht vergessen, dass es auch ganz viele souveräne, freundliche und professionelle Lotsen gibt.

„weil das Niveau einiger Piloten so unterirdisch ist“

Ja, die hast Du real aber auch. Und da zeichnet sich ein professioneller Lotse dadurch aus, die Situation zu entspannen.

„als weiterer Abturner kommt für mich aber auch, dass die Tonqualität des „Funkens“ sehr häufig ganz mies ist, viel schlechter als in Realität.“

Kommt real ganz auf die verwendete Hardware an. Mitunter frage ich mich da auch manchmal, wie man das Gefunkte verstehen kann. 🙂

„dass die allergrößten Noobs dadurch außen vor gehalten werden“

Einverstanden, wenn es um Leute geht, die sich nicht anstrengen oder sogar stören wollen. Aber die hält aktuell die komplizierte Einrichtung der Software auch nicht ab. Da ich wenig Übung habe, würde ich mich auch als Noob einordnen. 😉

Marcel
Mit fünf Buchstaben? 🙂

Upps… 🙂 Nochmal langsam zählen… eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs… Sechs 😉

Ich kann da jetzt nur für VATSIM sprechen.
…dass man exaktes Model Matching hinbekommt ist mühsam? Ja, ein wenig. Aber mit Tutorial eine Sache von 15 Minuten.
…dass die Soundqualität nicht so toll ist? Ja, aber es wird dran gearbeitet.
…schlechte andere Piloten? Ja, hin und wieder ist das ein Problem, aber wenn man sich nicht über andere aufregt, sondern auf seinen eigenen Flieger konzentriert, dann hat man auch damit kein Problem.
…Controller, die einen für falsch-taxeln wie im Kindergarten der 1960er-Jahre ins Winkerl stellen lassen? Also ich bin jetzt seit 2002 (Donnerwetter, 15 Jahre!) Pilot und ebenso Controller auf VATSIM und habe sowas noch nie selber erlebt. In meiner VACC (Austria) würde so ein Verhalten auch zu einem ernsthaften Gespräch mit dem Training Department führen – wir wissen alle, dass wir das deshalb machen, damit wir miteinander Spaß haben können. Es mag da in ein paar Regionen Europas einzelne Fundamentalisten geben (Gerüchte besagen, es gäbe da Länder mit einer etwas höheren Konzentration), aber das ist die absolute Ausnahme und wenn da einer wirklich deppert ist, dann wird das auch entsprechend geahndet, wenn es gemeldet wird. Ich kann wirklich sagen, dass der absolute Großteil gemütliche, nette Leute sind, die einfach Spaß haben wollen. Einzelne Trotteln gibts überall.
…Clients? Gibts für alle Simulatoren direkt laufend, ohne irgendwelche Tricks…

Ich kann Onlinefliegen wirklich jedem nur ans Herz legen – probierts es amal aus, die meisten bleiben dann dabei. 😉

„„weil das Niveau einiger Piloten so unterirdisch ist“

Ja, die hast Du real aber auch. Und da zeichnet sich ein professioneller Lotse dadurch aus, die Situation zu entspannen.“

Beispiel von mir aus dem Lotsenalltag auf IVAO in der Wiener FIR: Du bist für alle Flughäfen von Innsbruck bis Wien zuständig, hast 13 Leute, um die du dich kümmern musst und dann fliegen immer wieder Spezialisten nach Innsbruck, die wirklich die absoluten Basics nicht beherrschen. Du weist AZA85K an, er solle nach rechts auf Heading 090 drehen, weil er in drei Minuten Verkehr auf der gleichen Höhe haben wird. Was passiert? Nix. Einfach nix. Dann bekommst Stress, weil du den anderen Piloten ausweichen lassen musst, ärgerst dich maßlos über rücksichtslose Leute und lässt das Lotsen für die nächsten paar Wochen bleiben.

Ich verstehe den Sinn vom Onlinefliegen nicht, wenn ich nicht bereit bin, das zu tun, was mir jemand sagt, der mehr Überblick über die Gesamtsituation hat und sich in der FIR besser auskennt.

Habe ich auch real schon erlebt. Der Flieger wird angewiesen 90° nach links zu drehen, er bestätigt und fliegt eine Rechtskurve.

Es gibt virtuelle Lotsen, die verstehen unter Realismus, dass sich jeder 100% an Regeln hält.
Aber es ist viel unrealistischer, wenn man den Piloten zur Strafe im Holding oder auf dem Apron in die stille Ecke schickt. Realistisch wäre gewesen, die Situation freundlich zu deeskalieren. Denn wie gesagt, real passieren auch Fehler. Davon kann man sich in Vlogs überzeugen.

„ärgerst dich maßlos“

Das kann ich nicht nachvollziehen. Denn es besteht ja für die virtuellen Piloten keine Gefahr. Kopfschütteln, Schmunzeln, als Anekdote in Erinnerung behalten. 🙂

„Ich verstehe den Sinn vom Onlinefliegen nicht,“

Manche wollen einfach nur einen schönen Abend mit Gleichgesinnten erleben und sind dann eben überfordert. Wenn Du nur noch Menschen in den Netzwerken haben willst, die den Besuch beim Fliegerarzt bestehen und in ihrer Freizeit noch eine Pilotenausbildung absolvieren, sitzt Du irgendwann vor einem leeren Radarschirm. 😉

Zur Strafe schickt kein Loste wen ins Holding oder bekommt deswegen delay beim Takeoff.

Jedoch ist es so, wenn drei Piloten im Anflug sind, von denen zwei die Grundlagen beherrschen und einer eben nicht: Lasse ich die beiden vor und nehme mir als Lotse dann die Zeit für den Dritten (mit der „Gefahr“, dass sich dieser bestraft fühlt), oder lasse ich den, der nicht kooperativ ist als erstes rein, mit der Folge, dass die beiden Hinteren eventuell sogar durchstarten müssen oder ich als Lotse einfach nur den doppelten Workload habe?

Im Sinne der Gemeinschaft fällt auf Ersteres die Wahl.

Habe beides schon erlebt. Wie irgendwo hier schon mal geschrieben, habe ich selbst knapp 15 Minuten auf die Freigabe für die nächste Höhe warten und im Kreis drehen müssen, obwohl dort kein einziges Flugzeug unterwegs gewesen ist.

Was besonders ärgerlich war, weil ich in der Zeit noch hätte Geld für einen guten Zweck erfliegen können.

„Alles oder nichts. Dieses Projekt wird nur finanziert, wenn es das festgelegte Finanzierungsziel bis Son, 17. Dezember 2017 12:03 CET erreicht.“

Kleingedrucktes Lesen!
Hüstel… und was passiert mit dem Geld, wenn am 17.12 die Summe nicht erreicht ist?

Roulette spielen werde ich nicht. Dafür habe ich schon genug Traumtänzerprojekte im Netz gesehen inklusive der Ankündigung wahnsinnig toller neuer Flugsimulatorprojekte.

das sollte in der Tat klar gestellt werden. Zumindest würden ja seitens Kickstarter keine Gebühren anfallen.

Kreditkarte wird nur bei Zustandekommen des Projektes belastet. Wird das gegebene Ziel von 100.000€ nicht erreicht, so wird dir auch kein Geld genommen.

Von der Kickstarter Webseite:
„Wann wird meine Karte belastet? — Wenn dein Projekt erfolgreich finanziert wird, wird deine Karte bei Erreichen der Frist belastet. Sollte das Projekt sein Finanzierungsziel nicht erreichen, findet keinerlei Abbuchung statt. „

Zuerst war ich erst einmal skeptisch. Noch ein Netzwerk und dann auch noch zahlungspflichtig? Das kann ja nix werden….

Aber dann habe ich mir deren Feature-liste einmal näher angesehen und ich muss sagen ich bin begeistert. Ein modernes Interface/Netzwerk mit eigenen, aktuellen MTLs. Schon mal ein Punkt der mich letzte Zeit immer vom Online-fliegen abgehalten hatte. Das ewige Gefrickel mit Clients aus der Steinzeit und die ständigen Probleme mit dem Modelmatching, zusammengeflickt und auch oft stark veraltet.

Alleine dafür wäre ich bereit Geld auszugeben. Und dann noch all die interessanten neuen Features. Möglichst realer Funk in Abhängigkeit der Umgebung und des Bandes, Controller – Pilot Datalink. Ok, die Missionen bräuchte ich jetzt eher weniger, aber nice to have, evtl auch eine Möglichkeit für spontane VA-Events.
Und dann erst all die coolen Features für Controller, die deren Arbeit sicher einfacher, als auch realistischer machen. Da bekommt man ja fast selber Lust eine ATC-Kariere zu starten 🙂 .

Falls das tatsächlich so oder so ähnlich umgesetzt werden würde, wäre das in meinen Augen ein Meilenstein in der Onlinefliegerei! Noch steht ja alles in den Sternen. Bin allerdings fast schon geneigt als Gold-Founder zu supporten, wobei man ja dank dem inklusiven 6 Monats-Sub effektiv nur 9 Euro einsetzen würde.

Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass bei einem Scheitern des Projekts der investierte Betrag höchstwahrscheinlich futsch sein wird, wie die Vergangenheit bereits gezeigt hat.

Gruß, Terrek

Nee Leute bunte Webseiten bekomme sogar ich hin.

Hier mal die Historie:

Der Link oben von Günther führt nur auf eine Umleitung.
Richtige Adresse ist: rotate-network.net

„rotate-network.net ist 3 Monate 1 Woche alt. Es ist eine Domain mit der Erweiterung .net. Diese Website wird im Wert von $ 8.95 geschätzt und hat ein Tageseinkommen von rund $ 0.15. “

Quelle: CuteStat.

Mitwirkende sind deutsche UG, also GmbH s ohne Knöpfe in der Tasche, die bestenfalls mit 2000 € haften.
Dahinter ne Werbeagentur usw. Whois darf jeder selbst abrufen.

Da behalte ich lieber meine aus Zeitgründen ruhende Mitgliedschaft bei IVAO, die kein Geld frisst.
Selbst wenn ich 300 € investieren würde (was ich im ersten Anlauf vor hatte) beginnt die Alpha Phase erst im Februar 2018, also dann, wenn bereits alle Messen gesungen sein können. Und das „Kleingedruckte“ bringt mich letztlich echt ins Grübeln.

Es ist bald Weihnachten und der 1. April 2018 kommt auch sicher.
Ich hoffe mal dass nicht nur lange Gesichter übrig bleiben.
Befürchte es aber auf Grund der Intransparenz der Macher. Das lässt zumindest mich vorsichtig sein. Vielleichpostet ja „Rotate“ mal nicht als „Rotate“ sondern mit Klarnamen. Ich würde dies zumindest so machen, wenn ich 100.000 Ocken sammle.
Ich will aber Niemanden abhalten in solch ein Projekt zu investieren.

Hm, Handwerker kosten auch Geld und mit 400 € Stammkapital steht da auch keiner mit dem Geldkoffer vor der Tür. Schöpferisch arbeiten könnte ich dort jedenfalls nicht.

Echt jetzt? Und das wundert euch nun wirklich?
Wenn die Gründer Millionen häffen, dann brächten Sie Kickstarter nicht und könnten das Netzwerk im Hintergrund entwickeln ohne das jemand Ideen klauen könnte oder sich auf einen release vorbereiten. Offensichtlich haben Sie es aber nicht und wieso denn auch. Es ist ein Netzwerk für und Simmer und darüber sollten wir nun mal froh sein. Die Ideen sind sicherlich nicht in den letzten Monaten entstanden wie das Domainalter zeigt sondern bräuchten deutlich länger.

Und selbst wenn, dann RESPEKT was in dieser Zeit alles geleistet wurde. Würde bei anderen Netzwerken Jahrzehnte dauern, wenn man sich die Projekte da anschaut. Und was das Gründungskapital anbelant, so würde ich auch nicht tonnen meines eigenen Geldes in eine Firma investieren wo ich noch gar nicht weiß ob es was wird oder nicht. Und an dieser Stelle sei einmal gesagt, dass ich ganz genau weiß wo von ich spreche, da ich selbst 2 Firmen habe und weiß, dass da vermutlich schon deutlich mehr an eigenem Kapital geflossen ist bis zu diesem Zeitpunkt. Auch hier nochmals meinen ganz großen Dank an alle die an diesem Projekt beteiligt sind.

Es ist ein Vorschlag für ein neues Netzwerk mit meiner Meinung nach sehr guten Ideen und dafür Geld zu verlangen macht mehr als nur Sinn sonst haben wir die billigsoftware und Server die wir jetzt auch schon haben. Wenn wir etwas wollen das funktioniert und dauerhaft gewartet wird dann kommt man um Vollzeitpersonal realistisch gesehen nicht drum gerum. Und auch das muss nicht jedem geafallen, es gibt ja weiterhin Alternativen. Ich frü meinen Teil finde es aber gut, wenn ich am Abend dann einfach fliegen oder controllen kann und das mit neuer Software. Und da ich dafür zahle weiß ich auch, dass ich einen Anspruch auf dunktionierende Server und Software habe und das finde ich hervorragend.

Was die Firma anbelangt, so kann man schnell im Impressum sehen, dass die Gründer Denis Brenner und Martin Hübner sind. Was daran intransparent sein soll verstehe ich nicht. Außerdem ist es mit egal wer da nun genau an diesem Projekt arbeitet. Ich kenne die wenigsten persönlich aus den bestehenden Netzwerken und auch so interessiert es mich genau so wenig we beo PMDG arbeitet oder sonst bei einerr Softwareschmiede.

Ansonsten sieht man auch, dass beide Gründer jederzeit in deren eigenem Forum für Fragen offen sind und diese alle zeitnah beantworten. So einen klasse Service und auch Erreichbarkeit hat man selten! Respekt!

Meiner Meinung nach haben Sie alles richtig gemacht für ein solches Projekt. Ob es ein Erfolg wird bleibt abzuwarten. Meine Unterstützung haben sie auf jeden Fall!

Und wer es nicht mag auch gut. Aber ein solches Projekt einfach schlecht zu reden finde ich nicht OK. So viel Respekt sollten wir vor dieser Arbeit und dem Angargement schon haben!

„Und was das Gründungskapital anbelant, so würde ich auch nicht tonnen meines eigenen Geldes in eine Firma investieren wo ich noch gar nicht weiß ob es was wird oder nicht. “

Interessant, das Risiko tragen die zukünftigen Kunden und den Erfolg der Unternehmer?

Leider wird im Netz ganz allgemein mit tollen Seiten inzwischen soviel Geld für Nothing abgeschöpft, dass ich zumindest mich immer erst mal schlau über das Umfeld mache. Und ne Baustelle ist nun mal nicht der ideale Gründungsort für ein innovatives Vorhaben. Da darf man schon mal nachdenken, bevor man leistet.

Und eine UG mit 400 € ist eher die Flucht in die Minimierung des eigenen Risikos, vor allem wenn man Geld von Dritten einsammelt. Da stünde es besser zu Gesicht mit einer Einzelfirma zu starten und die später in eine GmbH zu wandeln.

Mir ist deswegen das Project zu suspekt.

Außer eine gut gemachten Webseite mit durchaus ordentlichem Konzept gibt es nichts. Andere Netzwerke existieren schon Jahrzehnte.

Wo siehst du den bitte eine Baustelle? Wenn ich nach der Adresse schaue und die Historie der Satellitenbilder durchschaue, dann war da mal eine Baustelle, jetzt im aktuellen nicht mehr. Das bedeutet die Firma ist in einem Neubau oder frisch umgebauten Gebäude.

Zitat simmershome: „Und eine UG mit 400 € ist eher die Flucht in die Minimierung des eigenen Risikos, vor allem wenn man Geld von Dritten einsammelt. Da stünde es besser zu Gesicht mit einer Einzelfirma zu starten und die später in eine GmbH zu wandeln.“
Warum nun die Rechtsform der Firma über den Sinn eines Projektes entscheiden soll ist mir schleierhaft. Außerdem hast du richtig erkannt, dass bei einer UG das Haftungsrisiko wie bei einer GmbH auch begrenzt ist. Das zeigt nur, dass die Gründer keine Idioten sind. Und das finde ich eher positiv. Außerdem erwarte ich von niemandem, dass er sich selbst unnötigerweise einer erhöhten Haftung aussetzt. Wieso denn auch?!?

Ich möchte nicht das Thema sprengen, denn für mich ist es ausdiskutiert.
Ein Gründer, der nicht bereit ist, selber zu haften bekommt nirgendwo Geld ohne hohe Sicherheiten. So einfach ist das. Und es macht auch einen gewaltigen Unterschied, ob ich eine GmbH mit 25.000 € Haftungskapital gründe oder eine UG mit 400 €.
Ich bin lediglich nicht bereit das Risikos eines Unternehmers zu tragen, der sein eigenes Kapital entweder nicht einbringt oder keines hat und auch keines erhält, aus welchen Gründen auch immer.

Trotzdem wünsche ich Gelingen, meine Zweifel muss Niemand teilen

@simmershome
Hast du dich mit dem Konzept Kickstarter überhaupt einmal auseinandergesetzt? Die Idee ist dabei Projekte der Allgemeinheit vorzustellen die sonst in anderen Bereichen wenig Chancen auf eine Finanzierung haben. Nenn mir eine Bank die auch nur mit dem Gedanken spielt so etwas wie ein Online Simulationsnetzwerk für virtuelle Piloten und Controller zu finanzieren? Wenn man so etwas ohne Kickstarter machen will, dann muss man alles komplett selbst finanzieren.

Ich habe schon einige Projekte über Kickstarter unterstützt und habe dabei immer Produkte erhalten, die sonst nie zu Stande gekommen wären, wenn eine Finanzierung durch klassische Finanzmittel wie Banken in betracht gezogen wäre.

Ich bin dankbar für jeden, der eine gute Idee hat und diese bei Kickstarter der Community vorstellt. Ob es etwas wird liegt ja an den Menschen die eben bereit sind eine gute Idee zu erkennen und den Mut besitzen andere Menschen bei der Verwirklichung ihrer Idee zu unterstützen.

Da stimme ich Dir doch vollkommen zu , ausgenommen dass das Gelingen nicht von der Zahlbereitschaft sondern vom Unternehmer abhängt, was er daraus macht. Umso wichtiger wird die Kommunikation der Ideee.
Und wenn ich mich in Deutschland befinde, würde ich mich zusätzlich meiner Muttersprache bedienen und auch auf den deutschen Plattformen z.B. hier persönlich äußern, statt ausschließlich den internationalen Touch raushängen zu lassen, auch wenn der natürlich dazu gehört. Kickstarter bedient sich ja auch der deutschen Sprache. Und manchmal denke ich, man legt auf uns eh keinen Wert. Entweder Du Dämel kommst mit Englisch klar, oder ich rede nicht mit Dir. Sorry das ist schlicht schlechte Eigenpromotion.

Wenn das alles nicht stattfindet muss man sich nicht wundern, wenn Skepsis aufkommt.

Umso wichtiger wird die Kommunikation der Ideee.
Da gebe ich dir recht. Dann schauen wir uns doch mal die Fakten an: Website mit der Vorstellung aller geplanten Features des Netzwerks. Ebenso eine große Beschreibung bei Kickstarter. Und dann sind die Entwickler im Forum direkt zu erreichen und beantworten Fragen. Wüsste kaum etwas was man da noch verbessern könnte.

Und wenn ich mich in Deutschland befinde, würde ich mich zusätzlich meiner Muttersprache bedienen und auch auf den deutschen Plattformen z.B. hier persönlich äußern
Erwartest du tatsächlich, dass sich hier die Entwickler oder jemand anderes des Unternehmens in eine solche Diskussion einmischt? Ansonsten musst du mal bei twitch schauen, habe jetzt keinen Link dazu aber da hat vor ein paar Tagen ein deutscher streamer angekündigt, dass er am Freitag mit den Entwicklern die zu Gast sind streamt und die direkt Fragen der Community beantworten.

hier persönlich äußern, statt ausschließlich den internationalen Touch raushängen zu lassen
Wirklich? Echt jetzt? Eine Extrawurst nur für uns arme deutsche die der englischen Sprache nicht mächtig sind? Mal ehrlich, alle Charts und die ganzen Dokumentationen der Flieger und Prozeduren sind meist auf englisch. Außerdem richtet sich das Projekt an alle, Weltweit. Da eine deutsche Übersetzung zu verlangen ist schon etwas egoistisch – oder nicht? Es ist ein internationales Projekt da erwartet man eben englisch und das ist auch gut so! Gut, dass die Ihre Zeit in etwas anderes stecken als alles nochmals auf deutsch zu übersetzen xD

Ich gebe auf, weil sinnfrei.

Was glaubst Du eigentlich warum simflight und simmarket so erfolgreiche Plattformen sind?
Weil sie u.a. mehrsprachig arbeiten.

Und die ganzen VFR Piloten in der Luft sind ununterbrochen dabei Englisch zu reden. 🙂

Nee wenn ich mehrere Sprachen beherrsche, vergebe ich bei Sammeln für so ein Projekt jede Menge Potential, wenn ich sie nicht einsetze.

Und wenn ich irgendwo klingeln gehe, sollte ich auch bereit sein mit den Gebern zu reden, wenn die Möglichkeit besteht.

Wirst Du aber schwer verstehen, wenn Du für eine Unternehmensgründung lieber kein eigenes Geld einsetzen willst….

So wird aus der Sache jedenfalls kein führendes neues Netzwerk, da bin ich mir ziemlich sicher.

Was glaubst Du eigentlich warum simflight und simmarket so erfolgreiche Plattformen sind?
Weil sie u.a. mehrsprachig arbeiten.

Das sind Newsportale! Ist die PMDG Seite denn auf deutsch? Aber du hast recht die haben ja auch keinen Erfolg 😉

Wirst Du aber schwer verstehen, wenn Du für eine Unternehmensgründung lieber kein eigenes Geld einsetzen willst….
Warum wirst du nun persönlich? Ich habe meine Firmen alle als GmbH gegründet. Ist aber auch ein komplett anderes Gebiet wo eine UG keinen Sinn macht Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen an Grundinvestitionen. Und wenn du jetzt eh schon mich persönlich angehst, dann frage ich mich ob du nicht schiss hast, dass deine tolle Freewareseite irgendwann von kaum zu überbietender Payware überflüssig wird. Schon schlimm die Entwicklung in der Szene, dass die Leute bereit sind für gute Produkte (PMDG, ActiveSky, A2A , Aerosoft , …) Geld auszugeben xD

So wird aus der Sache jedenfalls kein führendes neues Netzwerk, da bin ich mir ziemlich sicher.
Weil du meinst, dass die Seite nicht auf Deutsch ist? – macht absolut Sinn! Da ist ein Profi unterwegs xD Wie die ganzen anderen Firmen bei Kickstarter die sich für englisch entschieden haben und gegen Ihre Muttersprache xD Ich lach mich tot bei so einer Logik! Wir reden hier von einem internationalen Publikum!

Warum wirst du nun persönlich?
Werde ich nicht, ich erlaube mir aber das aufzugreifen was Du selbst erst geschrieben hast.

Ich war selbst 20 Jahre Geschäftsführer in einer GmbH und bin jetzt noch Prokurist weil ich als Rentner mal etwas kürzer treten will und lieber die Zeit dem Hobby widme.

Auch eine UG ist nicht dafür gedacht eine „billig“ Gesellschaft zu gründen sondern die Intension ist, dass aus den jährlich entstehenden Gewinnen (die man schon haben sollte) das Kapital bis zu eine Voll-GmbH aufgestockt wird.

Leider merken das viele erst wenn sie mal in Not geraten und sie plötzlich als Einzelperson behandelt werden, weil die Haftungsgrenze gar nicht greift.

Zitat simmershome:“Befürchte es aber auf Grund der Intransparenz der Macher. Das lässt zumindest mich vorsichtig sein. Vielleichpostet ja „Rotate“ mal nicht als „Rotate“ sondern mit Klarnamen.“

Eine etwas unvollständige Faktenlage. Die Namen der Gründer sind klar im Impressum zu finden. Denis Brenner und Martin Hübner was man schnell mit einem Klick auf der Website herausfinden kann. Beide sind über das Forum zu erreichen und posten da auch regelmäßig ganz normal mit Ihren Klarnamen. Und wenn man hier wie oben mit „Rotate Network“ postet macht das mehr als Sinn, man kann nicht von den Usern hier erwarten, dass Sie die Namen der Mitarbeiter von Rotate kennen. 😉

Meine Güte , ist doch gut, jeder darf ja mitmachen.

Übrigens klick oben auf den Link von Christian Klingbeil und Du wirst Geokarten Daten Google 2017 finden. Die Satellitenbilder sind älter.
Kann auch jeder machen was er will, vielleicht ist es ja inzwischen fertig. Ich hätte mein Geld erst in die Idee und dann ins Haus gesteckt, auch wenn umgekehrt inzwischen normal erscheinen mag. Ist auch alles ok solange ich nicht sammeln gehe.
Aber es könne ja auch Mieter sein.

Und ich wäre hier schon lange selber aufgeschlagen und hätte mich geäußert. Das nimmt mir bestimmt jeder unbesehen ab 🙂

„Meine Güte , ist doch gut, jeder darf ja mitmachen.“

Das ist ja das Schöne an Crowdfunding – vielleicht steckt das sogar schon im Wort – dass eine Gruppe von Menschen den Wunsch hat, dass etwas geschaffen wird. Man will aber nicht warten, bis einer oder wenige es irgendwie alleine finanzieren. Sondern alle helfen mit. Jeder, so wie er kann. Immerhin ist man schon mit einem Euro dabei.

Von den vielen netten und engagierten Lotsen und Organisatoren abgesehen sind VATSIM/IVAO eben schon lange nicht mehr auf dem Stand der Zeit. In vielen Bereichen. Und viele Nutzer wünschen sich etwas Aktuelles und sind bereit dafür zu bezahlen.

Es freut mich richtig, dass aktuell schon 52 Unterstützer 8.111 Euro investieren würden. Das zeigt Wertschätzung gegenüber einer Idee und gegenüber der Flugsimulation.

Wenn es mehr solcher Crowdfunding-Projekte gäbe, wären unsere Add-ons auch vielseitiger. So muss man immer darauf warten, bis jemand den Mut und das Durchhaltevermögen hat, oft mehrere Jahre zu arbeiten bevor man dafür etwas zurück bekommt – und vielleicht nicht mal die Entwicklungskosten. Ich bin da klar etwas befangen, frage mich aber, warum nur der Entwickler das Risiko tragen muss.

Wer immer noch glaubt, die Software von IVAO und VATSIM und deren Installation sind zeitgemäß und Bedieunung und Funktionalität auf dem aktuellen Stand der Technik, dem wird Crowdfunding natürlich wie ein wirres Konzept aus der Zukunft vorkommen. 🙂

Nö Marcel, @Commander_AUT umschreibt es sanft in seiner unschlagbaren Art damit, dass er Realist ist und ich schreibe offen es ist eine Totgeburt oder langsames Verhungern.
Angenommen die 100.000 kommen zusammen, dann ist das bestenfalls eine Anschubfinanzierung und keiner wird scharenweise die VATSIM/IVAO Nutzer umswitchen, bei allen Problemen. Und beide werden auch jeden Knüppel zücken, der Hindernisse schafft. Schon gar nicht werden die Controller und sonstiges Personal alle sofort weglaufen.
Ne Lösung wäre nur, wenn da hauptberuflich ordentlich bezahlte Leute säßen und die User bereit wären, das auch entsprechend zu bezahlen. Mit den 9 € / Monat kannst Du frühstücken gehen, mehr aber auch nicht.

Hier habe ich schon öfter für meine Einschätzungen Prügel bekommen , meistens waren es dann auch Totgeburten, wenn ich zum Beispiel an alle Simulatoren und Engines denke, die hier schon beim Auftauchen der ersten Webseite hochgejubelt begrüßt wurden.

Ok Hoffnung ist legitim, insofern viel Glück.

Mir geht es um unser Verhalten im Allgemeinen gegenüber Crowdfunding, Presale und generell allen Neuerungen.

„in seiner unschlagbaren Art damit, dass er Realist ist“

Oh, wenn ich vorher gewusst hätte, dass er Realist ist, hätte ich mir Mühe sparen können, selbst eine Meinung zu bilden. Manche Realisten kennen ja auch den Arbeitsalltag der Entwickler realistischer, als die Betreffenden selbst. 😀

Unabhängig davon, ob es mit „Rotate“ klappt – ich finde den Zeitrahmen für das Crowdfunding auch sehr knapp bemessen: Wir bräuchten dringend eine zeitgemässe Umsetzung des Onlinefliegens. Wie gesagt habe ich da bereits einen Versuch für IVAO und VATSIM unternommen. Eine mit kommerziellen, erfahrenen Entwicklern umgesetzte Software, die für Netzwerke und Piloten kostenlos gewesen wäre. War aber von den Netzwerken nicht erwünscht.

„Wir bräuchten dringend eine zeitgemässe Umsetzung des Onlinefliegens.“

Da gibt es nichts zum Widersprechen 🙂

Ich meine es kann ja jeder machen wie er will und habe auch nichts gegen die Art der Mittelbeschaffung an sich. Aber um so mehr würde ich als (deutscher) Initiator zusätzlich in Deutschland überall baggern , wo das Thema hinpasst oder diskutiert wird. Sollte ja besonders leicht sein in der Muttersprache.
Alleine mit einem schönen Outfit und glänzendem Englisch , sowie den Termin abwarten, wird das 99% nichts.
Schaue Dich doch bei IVAO um was dort durch die Zähne gepresst wird (mich inbegriffen) und mehr als die Phraseologie benötigen die Nutzer nicht.
Also das Motto „Wenn Du kein English kannst bist Du nicht mein Ansprechpartner“ ist wenig hilfreich.

Du weißt ja welcher Gegenwind da sowieso zu erwarten ist, wenn man heilige Kühe anfasst.

„Wenn es mehr solcher Crowdfunding-Projekte gäbe, wären unsere Add-ons auch vielseitiger.“

Das alleine hat noch keine Auswirkung auf die Vielseitigkeit der Addon Produkte.

Es braucht die Idee, das Werkzeug (das gerne Crowdfunding sein darf) UND eine anständige Realisierungsbegleitung und damit ein sauberes Projektmanagement.

Mit der in der Szene vorherrschenden Willkür bspw. hinsichtlich Termingestaltung und Kommunikation, würde man wahrscheinlich das Vertrauen in dieses prinzipiell gute Instrument moderner Finanzierung, endgültig zerstören.

Ein Entwickler ist nicht automatisch ein brauchbarer Projektmanager. Diejenigen, die in diesem Umfeld wirklich professionell auftreten, kann man an einer Hand abzählen. Brauchen aber, wenig verwunderlich, dieses Instrument der Finanzierung wiederum nicht.

Crowdfunding ist nicht automatisch Heilsbringer oder schlecht. Es sind die Personen dahinter, die für Erfolg oder Scheitern der Realisierung verantwortlich zeichnen.

Bei einer prinzipiellen Erfolgsquote von etwa 40% in diesem Bereich, ist die Tendenz zur Skepsis ein völlig natürlicher Prozess und nichts wofür man sich rechtfertigen muss.

Es gibt keinen plausiblen Ansatz der dafür spricht, dass die FS Crowdfunding-Projekte erfolgreicher wären als der Durchschnitt dieses Finanzierungsmodells im allgemeinen.

Wenn es mehr solcher Crowdfunding-Projekte gäbe, wären unsere Add-ons auch vielseitiger.“

sicher denkbar. Denke da gar nicht nur an Online Fliegen, eher an ein wirklich mal brauchbares Offline ATC Programm. Momentan sitzen da drei Einzelpersonenen mehr schlecht als Recht an Pilot2ATC, ProATCX und PF3, mit entsprechenden Schwächen bis hin zur Unbrauchbarkeit in Europa.
Würde ich sofort vorfinanzieren, Shared Cockpit mit Offline ATC wäre für mich zwangloser. Vor allem nicht der hier angedeuteten Vereinsmeierei unterworfen.

Hmm, irgendwie scheint der Simmer die Milchkuh der Nation zu sein. Zumindest ohne mich, das Hobby ist auch schon so teuer genug.

Volle Zustimmung Torsten! Sollte mal einer in der Computerspielebranche probieren, etwas über Crowdfunding zu finanzieren. Das gäbe einen Aufschrei! Oder monatliche Kosten für ein Spiel oder einen Sportverein – das wäre absurd!

Oder dass man für eine neue Version eines Flugzeugs noch mal eine Upgradegebühr bezahlen muss, für die man fast einen Film in Kino anschauen könnte! Upgradegebühren – bei Spieleserien undenkbar!

Manchmal habe ich das Gefühl, dass gerade Flugzeugdesigner sämtliche Entwicklungskosten auf die Kunden umlegen wollen. Wie sonst kann man sich mittlerweile dreistellige Preise für ein Flugzeug erklären? Ich vermute sogar, dass sie mehr Geld einnehmen als die Entwicklung gekostet hat und damit Miete und Essen zahlen. Wenn jeder von uns mit so einer Einstellung zur Arbeit gehen würde, wo kämen wir da hin?

Dass die Flugsimulation mit Abstand das teuerste Hobby ist, hat zumindest ein Gutes: Modelleisenbahnbauer, Modellflieger und viele andere schütteln bewundernd den Kopf: Wie finanziert Ihr das nur???

Marcel, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. In meinem zweithobby, der Fotografie, fallen seit der Umstellung von Film auf Digital auch keine Folgekosten mehr an. Gerade erst habe ich festgestellt, dass es für meine Kamera ein Nachfolgemodell und zahlreiche zusätzliche Objektive, Stative, Blitze etc. gibt und habe eine Email an Olympus geschrieben, mir diese kostenfrei zukommen zu lassen. Sowas sollte es auch mal in der Flugsimulation geben.

Danke Fabian!

Ja, das mit der Fotografie kenne ich auch. Ich glaube auch Ski- und Fahrradfahren sind sehr günstig.

Hobbie hatte mal jemand definiert, als mit maximalem Einsatz (Geld) minimalen Nutzen zu erreichen. Was man bei uns für ein paar Euro bekommt, hat allerdings vergleichsweise viel Nutzen. Man kann für einen drei- oder vierstelligen Betrag virtuelle Raumschiffe kaufen, die bei weitem nicht die Funktionalität haben wie eine 737 oder 777.

Es gibt glaube ich viele, die von PMDG alle drei Airliner haben, dann eventuell noch den FSLabs Airbus und die Majestic Dash 8. Damit besitzen sie quasi fast alle Premiummodelle dieses Hobbies. Versucht mal beim Modellflug mehrere „Premiummodelle“ im Keller zu haben. Das geht dann richtig ins Geld.

Auf der einen Seite sind 100 Euro für ein Flugzeug unverschämt, bei der nächsten Version darf es dann sowieso nur noch eine Upgradegebühr von 20 Euro sein. 10 Euro im Monat für Fluglotsen sind nicht zumutbar. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht wirklich ein Hobbie, sondern ernsthaftes Training.

Ich wage zu behaupten, dass man, von der Hardware abgesehen, mittlerweile sehr gut simulieren kann, owbohl man unter hundert Euro ausgibt. Also auch für Kinder, Jugendliche und Menschen die weniger Geld übrig haben, ein wirklich erschwingliches Hobbie. Äh, Training.

„Upgradegebühren“

Leider nicht bei allen beteiligten. 😀

„Manchmal habe ich das Gefühl, dass gerade Flugzeugdesigner sämtliche Entwicklungskosten auf die Kunden umlegen wollen.“
Auf wen denn sonst? 🙂

Christian, ich glaube, du musst nochmal ins Sarkasmus-Seminar gehen 😀