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QualityWings 787 verspätet sich

Eigentlich sollte die Boeing 787 aus dem Hause QualityWings im Sommer 2017, also bis zum 22. September, veröffentlicht werden. In den letzten Tagen bereiteten die Entwickler auch schon Manual, Paintkit und Produktseite vor. Nun wurde jedoch bekannt gegeben, dass sich die Veröffentlichung noch verzögern werden. Man habe einen Release am 21. September geplant, habe aber noch offene „items“, die vor einer Veröffentlichung bearbeitet werden müssen, so heißt es in einem Facebook-Statement. Qualitywings bringt die Boeing 787 in den Varianten -8 und -9 zunächst für den FSX. Später soll eine P3D v4-Version folgen, sowie die 787-10.

Also wer fliegt bitte noch im FSX ? Sollen lieber die P3Dv4 Version zeitgleich rausbringen .

Es gibt noch viele FSX Nutzer… Aber siehs doch so: die FSX Nutzer werden für uns P3D Flieger den Beta-Test durchführen. Ich erwarte mir, dass beim P3D Release schon ein paar Bugs behoben sein werden. Passt doch 🙂

Ich denke mal genug fliegen FSX, verstehe nicht warum man sich immer beschweren muss. Als ob sich Qualitywings jetzt sagt „Chriatian U. will die P3Dv4 Version, dann müssen wir das jetzt umsetzen“ lasst sie doch einfach das Projekt für den FSX fertig machen, weil sie damit begonnen haben und wenn dir das nicht passt hast du halt Pech gehabt.

Laut der letzten Statistiken um den Faktor 10 mehr FSX’ler als P3D’ler den Steamsales sei Dank. Zumal FSW nun weiter Fortschritte macht. Spätestens wenn man denkt, es sich leisten zu können, könnte es passieren dass DTG von LM die Durchsetzung der Lizenzbedingungen verlangt. Und wer dann keine PPL oder seine Anmeldebescheinigung vorzeigen kann, dient nach derzeitigem Rechtsauffassen der US-Richter dem personell entertainment (gleichgültig für wie simulationsnah und professionell es einige bezeichnen; und wenn ihr mit Kapitänscappi und 4 Streifen auf dem Sessel sitzt… Alles was nicht dem Geldverdienen oder der Weiterbildung zu eben diesem entspricht, ist nach US Auffassung consumer entertainment) was die Sperrung der Lizenz zur Folge hat. Der Aufschrei wird groß sein, DTG mal wieder den Zorn auf sich ziehen, aber streng genommen verlangt man nur das Durchsetzen der Lizenzbedingungen wie es MS hätte damals auch getan. LM weiß übrigens um die illegale Nutzung der Plattform, nur wo kein Kläger da kein Richter und das kleine Trinkgeld streicht man gerne ein. Aber dieser Kläger wird sich früher oder später finden da er selbst eine Plattform entwickelt.
Sind aber reine Vermutungen aufgrund meiner Beobachtungen in der Branche. 🙂

Da man nicht editieren kann ein kleiner Nachtrag: lediglich der harte Kern der Poweruser verwendet P3D. Otto Normaluser welcher die Kaufgruppe von Carenado und co darstellt, dem selbst die QW Produkte zu komplex sind, verwendet FSX:Steam oder XPlane. Und hier lauert die große Geldquelle für schöne Addons mit rudimentärer Simulationstiefe.
Ich selbst zähle mich zu den Hardcoresimmern, habe aber mangels Produktunterstützung und dem Standpunkt von DTG nicht auf P3D gewechselt. Lediglich XP11 schlummert auf der Festplatte aber ausser der IXEG 737 gibt es auch hier keine echten PMDG würdigen Flieger. 🙁

Der Leute die da im Forum registriert sind und daran teilnehmen wohlgemerkt.

Aber schon wieder dieses Thema? Ich glaub damit wird diese „Community“ nie fertig, das es auch was anderes gibt da draussen als das eigene. 🙂

@Topic: So isses halt. 😀

Klassischer Widerspruch: wenn der grössere Teil noch FSX verwendet aber für diese Kunden selbst die QW 787 zu kompliziert sein soll, warum dann genau für diese Zielgruppe entwickeln? Die Kaufen ja dann eben nicht, da zu kompliziert 😉 Nein, ich glaube der einzige Grund ist: man hat die 787 Entwicklung initial für den FSX gestartet und zieht das jetzt durch, weil eben noch ein Markt existiert. Nicht mehr und nicht weniger.

Genauso ist es. lt. der Aerosoftumfrage halten sich FSX und P3d ca. die Waage mit je 40%. Heute, September. Wo QualityWings die 787 begonnen hatte gab es einen deutlichen FSX Überhang. Sie wollen ja auch Geld verdienen. Das die Weiterentwicklung nicht mehr das große Ding ist sieht man ja wie schnell FSX/ P3d bis V3 Scenerien dann flott für P3D V4 werden. Heute ist es eben hier noch so, nächstes Jahr wird eben zuerst oder exclusiv für P3d V4 und vielleicht später für den FSX entwickelt. Kein Drama. Solange der FSX noch gut verbreitet ist wird es wohl dafür auch noch ein Addon geben, und ober der FSX weniger anspruchsvoll als der P3D ist, naja. Ist bis auf aktuellere Engine doch das gleiche. Anders ist XPlane. Der Rest ist Glaubenssache. Aber zu meinen man entwickelt für P3D nur „Profi“ Produkte und FSX „Spielzeugflieger“ –> Das ist der Holzweg. Sind beides solide Systeme. Klar, als Neueinstieg würde ich auch nicht mehr den FSX nehmen, aber nun ist dieser ausgebaut, und ist wirklich fein :-).

DTG wird schon deshalb nie so erfolgreich sein wie P3D, weil dran steht, dass es ein Spiel ist, während es sich bei P3D um ein Produkt eines realen Flugzeugbauers handelt. Da sich die Welt der „Hardcoresimmer“ immer versucht, von den Arcade-Nutzern abzugrenzen um halbwegs ernstgenommen zu werden dabei, dass ihr Spiel etwas ist, in das man viel Zeit investiert, das Anspruchsvoll ist, und nicht mit gewöhnlichen „Computerspielen“ zu vergleichen ist, und da der DTG Sim durch Steam kaum Moddingfreiheit bietet, wird diese Gruppe sicher nicht den DTG Sim nutzen wollen. Ich gehe fest davon aus, dass die dann eher zu X-Plane wechseln würden. Ich könnte mir eher vorstellen, das LM irgendwann einen Vertrag mit DTG schließt, auch eine Lizenz für Entertainment anbieten zu dürfen – da würde DTG sicher mehr bei gewinnen, als P3D zu bekämpfen, der eh eine völlig andere Zielgruppe anspricht, die für ein Steam-Spiel gar nicht erreichbar wäre.
Ferner gibt es auch andere Interpretationen – so halten namhaften Persönlichkeiten aus der Flusiszene es für realistisch, einen unterschied zu machen zwischen „spaß haben“ = Entertainment, und „lernen wollen, wie ein Flugzeug funktioniert“ = Education.

Die Spielebranche hat 2016 91 Milliarden Dollar umgesetzt. Das wäre in der Tat für uns ein deutlich zu kleiner Markt. Man merkt es auch bei X-Plane 11 – seit dieser Simulator nicht mehr nur von Hardcore-Simulanten bedienbar ist, sind die Verkaufszahlen deutlich eingebrochen.

Und Du hast Recht, mit Steam wird man natürlich Spieler nicht erreichen. Auf die Schnelle konnte ich im Steam Workshop nicht mehr als 100.000 Mods für ein einzelnes Spiel entdecken, also auch hier ein klares Zeichen, dass sich diese Plattform nicht für Modding eignet.

Bei Deinem letzten Absatz muss ich Dir jedoch widersprechen: Man kann eigentlich nur richtig lernen, wenn man Spaß hat. Deshalb sind Hirnforscher auch von unserem Schulsystem so begeistert. Und ich würde in meiner Freizeit kein Luftfahrtwissen lernen wollen, wenn mir das ganze keinen Spaß machen würde.

Mir ist als Hardcoreentwickler jeder Flugsimulant Recht. Ob er nun Arcade fliegt oder verbissen und unwillig im Keller verschwindet, um weiter zu lernen. Für mich gehören alle zur einer Community. Wem das nicht gefällt, sollte sich mal mit der Geschichte eines nahmhaften, deutschen Modellbahnherstellers beschäftigen und wie das Unternehmen gerettet wurde.

So, jetzt versuche ich noch die Educational-Lizenz für den Landwirtschaftssimulator zu finden. Mit dem Programm habe ich sehr viel über Landwirtschaft gelernt.

Als ich sagte, dass Steam für Modding wenig geeignet ist, meinte ich, dass der Developer DTG dauerhaft quasi Zugriff auf den Sim hat, und viel eigenmächtig ändern kann, ohne dass der User es mitbekommt. Steam Spiele eignen sich daher nicht gut für Leute, die viel selbst rumbasteln und bearbeiten.
Für mich gehören auch alle zu einer Community – Ich meine nicht, dass ich mich von den Hardcoresimmern oder andersrum abgrenzen möchte, sondern dass die Tendenz aus meiner Sicht zu beobachten ist, weil ihnen sonst von fremden, die die Branche nicht kennen, unterstellt wird, sie würden ein Arcade Computerspiel zocken.
Und ja, Landwirtschaftssimulator ist aus meiner Sicht keine Simulation, sondern ein Arcade-Spiel. Ich habe selbst mit Landwirtschaft zu tun – die Art und Weise wie dort gearbeitet wird, und die „Systemtiefe“ der simulierten Maschinen ist keineswegs realistisch, keineswegs mit einem P3D und einem PMDG Flieger zu vergleichen. (Keine Simulation von Steuergeräten, keine Einstellungsmöglichkeiten der Hydraulik, meist keine vernünftige Getriebesteuerung mit unterschiedlicher Bedienung von stufenlosen und Lastschaltgetrieben, etc. etc. etc. Ich glaube man kann das in keinster Weise mit P3D vergleichen. Wenn’s Leuten Spaß macht sei denen das natürlich gegönnt, da sagt ja keiner was gegen.

„die die Branche nicht kennen, unterstellt wird, sie würden ein Arcade Computerspiel zocken“

Wenn man jemanden etwas unterstellt, bewertet es das ganze ja negativ. Wer weiß wie viele Berufspiloten abends Arcade Flugspiele zocken. Sind sie deshalb weniger ernst zu nehmen, als ein „Flugsimulant“?

Man darf nicht vergessen, dass diese „Flugspieler“ die Zukunft der Flugsimulation und der realen Fliegerei sind und viele der uns so wichtigen Add-ons ermöglicht haben.

Ich gehe sogar weiter: Es gibt viele, die bewegen auch Flugzeuge von PMDG, Majestic, A2A oder meine Produkte nicht mit voller Systemkenntnis und nicht nach Vorschrift. Wo ordnen wir die ein? Ohne sie wären alle komplexen Add-ons ebenfalls nicht möglich.

„Landwirtschaftssimulator ist aus meiner Sicht keine Simulation […] Keine Simulation von Steuergeräten, keine Einstellungsmöglichkeiten der Hydraulik, meist keine vernünftige Getriebesteuerung mit unterschiedlicher Bedienung von stufenlosen und Lastschaltgetrieben“

Dann ist der FSX/P3D ohne Add-ons auch keine Simulation!

Den letzten Satz würde ich durchaus unterschrieben, vllt. fehlt einfach ein Begriff um da zu unterschieden – es ist aber aus meiner Sicht schon eine andere Tätigkeit, ob ich Strg+E drücke und losfliege, oder ein Manual lese, korrekten Procedures folge etc. – Und wie schon gesagt, ist das für mich keine abwertende Aussage. Ich zocke auch arcade-spiele, jemand der das tut soll nicht herabgewertet werden.

Durch den Steam Workshop sind Mods ja zunächst mal sehr gut integrierbar. Auch manuell installierte funktionieren. Ich nutze extrem viele Mods jeweils mit Arma 3, Skyrim, Stellaris usw. alle über Steam, und niemand löscht da was. Selbst der Train Sim von Dovetail erlaubt Addons von externer Quelle, z.B. systemtiefe Loks.

Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst erstellt hats oder war es gefälscht hats 😉
Die Käuferzahlen von irgendeinem Sim, ob FS9, FSX … war noch nie eine gute Orientierung für vernüftige Entwickler, ausser für die, die gerade beim ersten Produkt stehen.
Für alle anderen zählen nur die eigenen Verkaufzahlen und die daraus ableitbaren Trends, die weichen oft weit von dem ab, was alle anderen so veröffentlichen, selbst die Zahlen der Publisher (auch die internen) sind mit Vorsicht zu genießen.
Jeder findet natürlich irgendwo Statisiken, die seine Vorlieben zuspielen.
Wichtig für die Entscheidung über die Unterstützung der Plattform ist das Verhältnis des Aufwands zum potenziellen Verkaufzahlen. Beim FS9 ist das Verhältnis für den Entwickler mittlerweile klar negativ, beim FSX ist die Tendenz klar erkennbar, aber erst seit P3D V4, denn der setzt sich technisch nun klar ab.
Die Abgrenzung unterscheidet sich auch klar nach Art des Addons. Aircrafts haben da eine wesentlich breitere Nutzerschaft als Scenerien oder Tools.
So kann ein (Mainstream) Aircraft heute durchaus genügend Potenzial im FSX generieren, während scenery und tools mehr von den „Hardcore“ Simmern gekauft werden, die dem FSX entwerder zu P3D oder X-Plane schon längst den Rücken zugekehrt hat.
Also, die Entscheidungen der Entwickler mögen nicht immer dem Anwender nachvollziehbar erscheinen, sind aber oft durchdachter als es hier oder da diskutiert wird. Letztendlich zahlt Entwickler auch die Zeche, sollte er sich für die falsche Plattform entschieden haben.

Im Fall eines Flugzeuges (gilt aber auch für Sceneries noch), die für FSX und P3D erscheinen sollen, macht es durchaus Sinn, erst die FSX Variante zu erstellen und zu veröffentlichen, den es ist einfacher, die Features der neuen Plattform hinzuzufügen, als diese für die alte aus dem Produkt wieder zu entfernen. Entwickelt man das Produkt unter der Maßgabe der neueren Plattform, ist es mit Sicherheit nicht abwärtskompatible und somit nix mit FSX.

Bitte lasst Die Lizenzdiskussion bleiben und an den Haaren herbeigezogene Sätze wie „LM weiß übrigens um die illegale Nutzung der Plattform“ machen es auch nicht besser. Weil Du mit den LM Verantwortlichen am Stammtisch sitzt und die Dir das hinter vorgehaltener Hand flüstern?
Hätte eine Klage den Hauch einer Chance, hätte das bereits jemand durchgezogen, denn am Ende würde ein Batzen Geld durch Vergleich o.ä. winken. macht aber keiner, warum wohl.

Auch dieser Satz ist völlig an den Haaren herbeigezogen: „Alles was nicht dem Geldverdienen oder der Weiterbildung zu eben diesem entspricht, ist nach US Auffassung consumer entertainment) was die Sperrung der Lizenz zur Folge hat.“

„Sind aber reine Vermutungen aufgrund meiner Beobachtungen in der Branche.“ … achso, ja dann …

Eine kleine Ergänzung zum Thema Klagen: davon hat keiner etwas gesagt. Gegen was soll denn geklagt werden? Mit welchem Ziel? Und vor allem: wie sollte ein Titel dann vollstreckt werden welcher gegen einen Bundesbürger ergeht? Hier liegt nämlich der Fehlgedanke. Es gibt keine Klagen weil diese bzw. dessen Eintreibung der eingeklagten Summe keinen Erfolg hätten.
Aber: LM könnte, sollten sie dazu gezwungen werden, ihre Lizenzen prüfen und dann ungültig genutzte Lizenzen sperren. Ganz ohne Klage. Warum aber sollte LM dies, trotz wissen, machen wenn sie davon profitieren bzw. keinen Schaden bekommen? Erzeugt schließlich Arbeit.

Wer sich so sicher ist, wie er sich fühlt, kann gern eine Anfrage formulieren, ob die aktuell genutzte Nutzung dem in der EULA genannten Verhalten entspricht: licensing at prepar3d.com direkt mit LicenseID und InvoiceNumber. Wäre doch mal ein simflight-Artikel Wert „Nun Rechtssicherheit. Support bei LM erlaubt offiziell Simmen“.

Bei der Menge an Geld, was DTG investiert hat, wird es nicht bei ein paar Hansel vom Steam bleiben oder einer Lizenzvereinbarung mit LM. Derzeit scheut man mehr das Risiko die Spieler aus Frust zu XPlane zu bewegen. Aber lasst mal den Addonmarkt für FSW anwachsen.

Es geht darum, dass ein vom Staat unterstütztes Rüstungsunternehmen seine Produkte nicht im Walmart anbieten kann. Deshalb kein Personal Consumer Entertainment!
Alle anderen Lizenzen beinhalten: Training, Instruction, Simulation, Learning

Ich habe damit volle Rechtssicherheit und sehe keinerlei Probleme mit meinem Nutzungsverhalten.

Mit Klagen meinte ich nicht, dass LM die Nutzer verklagt, sondern eben die Konkurrenz oder Abmahnhaie LM, um sich LM vom Hals zu schaffen oder Kohle zu machen.

Und drunter steht noch einmal: „Prepar3D is not to be used, offered, sold or distributed through markets or channels for use as a personal/consumer entertainment product.“

Es geht darum, auf welchen Kanälen P3D vertrieben werden darf, nicht darum wer es nutzt!

Und ich führe es noch weiter aus:
Lockheed Martin hat von Microsoft den Source Code von ESP gekauft.

Zu ESP wiederum heißt es bei Microsoft persönlich: „Of specific interest to the Flight Simulator developer community is the opportunity to expand on the powerful Microsoft ESP serious games simulation platform which is licensed to be sold by third parties and used in commercial, non-entertainment settings.“

Also nochmal: es geht um die Vertriebskanäle und nicht darum, WER es nutzt!

Viel mehr fällt mir jetzt aber auch nicht ein zur Klarstellung …

Nun das grundsätzliche Problem ist, dass Microsoft die Trennung zwischen dem Unterhaltungsmarkt und kommerziellen Produkt, durchführte als die SOftware fast nur in Computerspieleabteilungen oder Läden für Spielzeuge und Computerspielen verkauft wurden. Es war auf physische Datenträger angewiesen und nachträglich wurde da nichts mehr größ angepaßt.
Und die hauseigenen Rechtsanwälte zhatten darauf auch wenig Mühe verschwendet, weil beide Abteilungen Teile von Microsoft waren. Und als man sie verkaufte, waren sie es schlichtweg nicht wert, als das sich die Anwälte die genauen Vert4räge noch einmal GENAU durchgelesen hätten. Microsoft hätte damals vermutlich liebend gerne für eine kleine Zuzahlung auch die Unterhaltungsversion verkauft, doch in Anbetracht des Kunden wunderte man sich natürlich nicht, dass er kein Interesse zeigte.

Als P3D wirklich bekannt wurde war der Download schon relativ normal.
Man darf auch nicht vergessen das Lockheed Martin logischerweise eine sehr gute Rechtsabteilung haben muß, die auf Vertragsrecht spezialisiert ist.
So eine Rechtsabteilung entdeckt derartige Vertragslücken sofort. Wenn diese sich nicht sicher wären damit halbwegs durch zu kommen hätten sie diese Vertragsbedingungen nicht derart formuliert.
Damit sehen sie sehr gute Möglichkeiten ein Verfahren zu gewinnen, schlichtweg weil Microsoft die Vorschriften aus heutiger Sicht zu ungenau formuliert hat. Man würde auf keinen Fall einen derart deutlichen Sieg erzielen, dass LM die Gerichtskosten zahlen müßte und damit wäre es ein finanzielles Debakel einen Rechtsstreit zu beginnen. Für LM wären die Kosten vernachlässigbar weil die eigenen Anwälte ja sowieso für sie arbeiten.
Ich bin mir zielich sicher, dass DTG diese Option schon untersucht hat und sie als aussichtslos verwarf.
Die weitaus größere Möglichkeit LM Probleme zu bereiten ist schlichtweg der geringe Verkaufspreis. Wenn sie mehr und mehr Entwickler zu sich ziehen könnten, würden sie automatisch die bessere und einfachere Einstiegssoftware sein und wer qualitativ gute Systeme haben will, muss halt auf der Plattform die AddOns kaufen.
Für LM keine Katastrophe wenn ein paar der Kunden wechseln. Es ist ein kleines Zubrot, mehr nicht. Sie regen sich wohl stärker über X-Plane auf, das sich unfreundlicherweise bei den kleineren Geschäftskunden recht gut etabliert, eben weil es schon in der Grundversion sehr gute Avioniksysteme und Navigationsdaten ausliefert.
Doch für ihre Kernkunden sind diese Systeme schon wieder bedeutungslos, weil sie ihre spezifischen Systeme sowieso selbst simulieren.

Ich benutze beide Simulatorplatformen parallel. Ein Grund ist die beinahe unmögliche Videoerstellung durch den fehlenden FSRecorder in P3D. Daher ist FSX momentan noch sehr wichtig. Und da dieses Flugzeug schließlich auch für P3D erscheinen wird, muss niemand gegen FSX wettern. Geduld sollten wir Simmer doch eigentlich inzwischen alle haben, oder?

Deine Videos sind der beste Beweis wie gut der FSX noch aussieht #fangzahn aviation . Immer wieder schön anzusehen 🙂

Danke! Ich bin auch sehr mit der zufrieden Grafik , freue mich trotzdem darauf, zukünftig die Videos in P3D v4 zu machen. Ich hoffe ja auf FSFX Packages, die haben einen Hinweis gegeben, der auf die Entwicklung einer Replay-Software hindeuten könnte. (Reine Spekulation!)

ja wenn man in zeitlupe aufnimmt und dann später beim bearbeiten das bild wieder beschleunigt um ne stabile fps zahl zu bekommen. Dann sieht das schon gut aus ^^

Steht ja auch im Disclaimer. Die Grafik ist auch real genauso gut, nur die Frames können mal etwas weniger sein. Die Video sind aber immer eine gute Motivation den Sim anzuschmeißen…

Die Videos sond schon Top und im p3d haste neben der guten grafik auch genug fps