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Aerosofts Lebenswerk – Manual der CRJ veröffentlicht

Mathijs Kok hat heute im Aersoft CRJ Thread Vol. 1 des CRJ Manuals bereitgestellt. Inwiefern die Veröffentlichung nahe ist, lässt sich aber daraus nicht ableiten.

Die erste Version würde ich das nicht nennen. Im September 2015 (Als der legendäre Countdown gestoppt und nie wieder gestartet wurde), wurde schonmal die erste Version hochgeladen. Damals habe ich sie intensiv studiert, weil ich ja gut vorbereitet sein wollte. Heute weiß ich natürlich nichts mehr. Lang ists her…

Ich lese auch nicht Version 1 sondern Volume 1. „Volume“ ist ähnlich „Kapitel“ eine inhaltliche Unterteilung. 🙂

Das wurde hier dann aber nachträglich angepasst 😉

Ah, ok. Das verwirrt. 🙂

Ein echter Kerl liest kein Manual.

Genau so ist es! +1

This product will be released on 22 June 2017

http://www.aerosoft.com/en/fsxp3d/pre-order/1638/crj-700/900-x

Sorry, aber ich kann dieses ganze Produkt einfach nicht mehr ernst nehmen…

Vor allem, wenn man mal zwischen den Zeilen liest:

HUD: WIP
LNAV WIP
VNAV: WIP

Der LOC wird auch noch nicht korrekt gecaptured. Jetzt kommen nochmal 15 neue Tester hinzu. Da wird auch nochmal alles mögliche augedeckt. Dann wirds nochmal wegen P3Dv4 verschoben und schwupps ist es 2018.

Is mir egaaaal 😂😂😂

Auch wenn es nett aussieht, ich warte definitiv nicht bewusst auf diesen Flieger und sobald also falls er released wird dann warte ich auf ein review.
Nach so vielen Jahren muss es ja eine geniale simulation werden oder????

#remindsmeofBER

Oder ein Griff ins Klo

Das glaube ich nicht. WENN das Ding jemals veröffentlicht wird, ist es bestimmt ein ganz ordentlicher Flieger. Die Erwartungen, die man nach so langer Zeit hat, wird es aber kaum gerecht werden. Auch nach Jahren Beta-Test wird es noch Bugs haben.

Der einzige Griff ins Klo ist die gesamte Kommunikationspolitik sowie die Entscheidung, keine weiteren Entwickler ins Boot zu holen. Das ist einfach kein Ein-Mann-Job. Genauso die Entscheidung, den CRJ schon JAHRE vorher in den Vorverkauf zu geben, kann keine glücklichen Kunden produzieren…

Wenn ich mich recht erinnere, hat Mathijs Kok im Aerosoft-Forum mindestens einmal erläutert, dass es einfach auch irgendwann zu spät gewesen wäre, weitere Entwickler ins Boot zu holen, weil Hans Hartmann einfach schon zu tief im Projekt steckte und sich dort niemand sonst mehr hätte in alle Details einarbeiten können.

Ich bin kein Experte in Sachen Softwareentwicklung, aber ich möchte Mathijs jetzt mal zutrauen, dass er da keinen Senf erzählt, um die Leute abzuwimmeln.

Er hat ja auch immer wieder beteuert, dass sie den Fehler, so ein Projekt in die Hände nur eines einzelnen Entwicklers zu legen, kein zweites Mal mehr machen würden. Und auch das nehme ich Mathijs ab – denn es macht ganz sicher keinen Spaß (so dusselig diese Idee eines Countdowns auch war), den Countdown abzubrechen, den entsprechenden Shitstorm einzustecken, noch mindestens eineinhalb Jahre zusätzliche Entwicklungszeit dranzuhängen und sich dafür sogar die Wochenenden um die Ohren zu schlagen.

Ich kann sehr gut verstehen, dass man genervt ist vom Kommunikationsgebaren von Aerosoft und der langen Warterei auf den CRJ. Auch ich freue mich auf das Produkt, das IRGENDWANN (sei es in diesem Frühjahr/Sommer oder später) kommen wird. Und auch ich ärgere mich manches Mal darüber, wenn Mathijs Kok eine viel zu optimistische zeitliche Prognose abgibt und sie dann immer wieder irgendwann einkassieren muss (sinngemäß: „We gave our developers a bit more time to do the job properly, so there will be no release of the A330 in 2015“, „If no shit happens, the A330 will get released in 2016“ etc.), aber dafür machen die Jungs ihre Arbeit und ihren Ärger, den sie manches Mal damit haben, auch ganz schön transparent.

Deshalb bleibt es wohl dabei: Aerosoft spaltet, auch ich bin manchmal hin- und hergerissen. Letztlich überwiegt dann aber immer noch die Vorfreude auf den CRJ.

Es zeugt leider von äußerst besch*** Fähigkeiten der Projektleitung die Entwickler durch Codereviews und penibles Branchingmodell seitens der Buildmanager von ihren „machen wa ma was“ Ideen wegzubringen. Diese Magic wie sie einst John Carmack gebracht hat, geht heutzutage nicht mehr wenn der Dev dann selbst zu seinem eigenen Problem wird. Vielleicht hätte eine gewisse Gewinnbeteiligung am Produkt die Motivation gestärkt selbst dran zu bleiben.
Aber auch ein Entwickler kann nicht alles wissen. Vieles ist probieren, lernen, erneut probieren. Hast Du keinen 2. Entwickler der als sparring Partner dabei ist, verliert man schnell die Motivation und die Manieren ordentlichen Code zu entwickeln wenn es nicht das eigene Lebenswerk ist.
Mann kann mehrfach verschachteln um Stück für Stück an sein Ziel zu kommen. Man könnte natürlich auch mal komplexer denken und erstmal planen bevor man bastelt und iterativ vorgehen. Das aber ist auch in vielen Softwareprojekten nicht immer gegeben und wird dem Kunden als „komplett von Grund auf neu entwickelt“ positiv verkauft. Dass da ein technischer Fail dahinter hängt, vermögen die wenigsten Nutzer dann zu schlussfolgern.
Insofern kann ich übgrigens den Aerosoft Bus als positives Beispiel nennen. Sie haben iterativ die Komplexität gesteigert und sich weiterentwickelt. Blöd nur dass bei gleichen Kosten ein besseres Produkt eines anderen Anbieters auf dem Markt existiert (wenn man alle Versionen gekauft hat).

Falls Du Dich auf den CRJ beziehst, Andy, woher hast Du die alternativen Fakten? 😀

Ich bezog mich auf die Entwicklungsweise bei Aerosoft. 😉
Was sind bei Dir alternative Fakten? Fakten können nur auf objektiven Tatsachen beruhen. Alternativ gibt es da nicht.
Ich bezog mich da eher auf meine eigene Entwicklungserfahrung und dem Vorgehen auf dem Softwaremarkt allgemeinhin. 😀

TFDi haben jetzt ganz kurzfristig noch jemanden dazugeholt um bei der 717 mitzumachen. Übrigens jemanden, der sonst auch bei Aerosoft mitmischt. Hätte man vor 3 Jahren jemanden dazugeholt, hätte es sich sicher gelohnt. Wahrscheinlich selbst noch vor einem Jahr nach dem Countdown….

Ich dachte schon, ich bin der einzige, der das mit dem Aerosoft A330 und einem Release in 2015 gelesen hat. Seit da kann ich MK einfach nicht mehr ernst nehmen, so sympathisch er auch sein mag. Denn es war einfach 100% klar, dass man 2015 keinen A330 rausbringen kann. Trotzdem wurde es einem so verkauft, als sei dies das Ziel. Dasselbe Spiel dann 2016.

@Andy: Der Leser kann es so verstehen, als ob Du die Entwicklung des CRJs beschreibst – und da habe ich ganz andere Informationen. Selbst auf Aerosoft im Allgemeinen treffen Aussagen von Dir nicht zu. Man kann also nicht behaupten, dass Deine Aussagen auf objektiven Tatsachen beruhen. 😉

Marcel, deine Verteidigungsversuche für Aerosoft in allen Ehren. Aber du wirst ja selbst einsehen, dass der Aerosoft CRJ rein nüchtern betrachtet kein Musterprojekt ist. Allenfalls dafür, wie es nicht laufen sollte. Es kennen auch nur wenige die Details zum BER, es ist aber durchaus klar, dass da vieles falsch lief.

Beim CRJ muss man sich ja nur den Previewthread von 2010 bis heute zu Gemüte führen.

P.S. Ich spreche hier nicht von der Entwicklungszeit oder der Entwicklung an sich. Sondern lediglich von Projektmanagement / Kommunikation

Also man kann über den Verlauf des Projektes sicherlich schimpfen. Aber eins haben alle Flieger von Hans Hartmann gemeinsam. Selbst die Fokker hatte ohne VC mehr Charm als die PMDG Flieger. Die ganz alten erinnern sich noch an die DA42, Do27 und vorallem die DF734.
Sie alle waren genau in dem Punkt allen Fliegern weit vorraus.

Also lasst uns abwarten und schauen was in all den Jahren H. Hartmann für Ideen gehabt und jetzt umsetzen wird.

trotz allem hat her sich hier übernommen.

Ich habe nichts anderes behauptet. Aber es ist Licht am Horizont und wir könnten es alle locker angehen lassen. Niemand wartet mehr wirklich auf dieses Flugzeug. Warum also nicht die letzten Wochen abwarten und sich überraschen lassen was da kommt?

Um es mal so zu sagen: Mit der Fokker hatte ich gar nichts und mit der Do27 fast nichts zu tun…

Ohhh man, dachte alle großartigen 2D Cockpits wären auf deinem Mist gewachsen 🙂

Die ATR habe ich dir aber unterschlagen 🙂

Naja, aus künstlerischer Sicht ist auch bei der ATR nichts von mir. Ich bin halt Programmierer und kein Modeller oder Grafiker.

Die Fokker war ein Projekt von Flo Praxmarer und nicht von Hans Hartmann.

Die Do 27 – war ein echter Traumflieger

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