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Review: FS Global Real Weather von Pilot’s

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Man braucht kein Wetterfrosch sein, um zu wissen, dass die Wetter-Engine des FSX nichts taugt. Selbst simple physikalische Zusammenhänge sind ihr fremd – schließlich stammt sie ja noch aus den Zeiten des FS2002. Um so wichtiger ist es für alle Stubenpiloten, die ihr Simulationserlebnis so realistisch wie möglich gestalten möchten, ein gutes Wetter-Addon ihr Eigen zu nennen.

Wetter-Addons sind inzwischen weit verbreitet. Was kann FS Global Real Weather besser als andere und wie interpretiert es die Wetterdaten aus der realen Welt für unseren Simulator? Holger Kistermann hat sich FS Global Real Weather angeschaut und teilt Euch seine Erlebnisse im erweiterten Textteil mit.

 

Das multimediale Wolkenkuckucksheim

Wetter ist eine außerordentlich komplexe Angelegenheit! Die physikalischen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Parametern auf kleinstem Raum machen letztlich das gesamte Wettergeschehen aus. Um dieses korrekt vorherzusagen, investieren die Wetterdienste Unmengen von Geld in performante Hardware, damit wir wissen, ob wir unseren Frühlingsurlaub lieber auf Kreta oder in Andalusien verbringen sollten. Wobei Letzteres immer eine ausgezeichnete Wahl ist.

Natürlich ist es der gemeinsame Wunsch aller Drehstuhlpiloten, möglichst realistisch simulierte Wetterbedingungen in der virtuellen Realität zu erleben. Aber es muss auch klar sein, dass es aufgrund der Komplexität der Materie geradezu unmöglich ist, ebensolches mit einem Programm, das nur wenige Euro kostet, zu bewältigen. Wohlgemerkt: Auf einem Rechner für meistens wenige hundert Euro, auf dem parallel dazu weitere komplexe Simulationsvorgänge berechnet werden – wie beispielsweise die Darstellung der Szenerie oder die Systemsimulation eines komplexen Airliners und vieles mehr.

 

 

Deswegen avancieren die meisten Wetter-Addons zu multimedialen Wolkenkuckucksheimen. Anstatt dass sie wenigstens die grundlegendsten physikalischen Abhängigkeiten simulieren, werden uns von den Softwareproduzenten lieber mehr oder weniger hochauflösende Wolkentexturen in mindestens 70 Variationen verkauft, die wir dann mit locker 25 Himmelstexturen kombinieren können. Das ist zweifelsfrei toll! Das ist sogar ganz großes Kino und ich bin auch ein begeisterter Nutzer von solchen Programmen. Und trotzdem läuft etwas falsch, wenn diese Addons nicht in der Lage sind, eine Nebeloberfläche korrekt darzustellen. Oder, dass eine Warmfront anstatt mit Stratuswolken fälschlicherweise mit Cumuluswolken dargestellt wird. DAS kann es doch nicht sein, wenn wir sonst so viel Wert auf Realismus legen, oder?

 

 

Es muss zwangsläufig „schlecht“ sein!

Die Wurzel des Übels liegt in der Wetter-Engine des FSX. Diese stellt nämlich das Wetter mit nur wenigen, von einander getrennt betrachteten, Paramentern dar: Temperatur, Wind, Sichtweite, Bewölkungsgrad, Wolkenhöhe. Und damit praktisch basta! Das ist auf den ersten Blick gar nicht schlecht, weil es nur eine Darstellung ist und eben keine Performance-fressende Interpretation der Daten.

Auf den zweiten Blick ist das aber schlecht. Denn diese Daten sagen gar nichts darüber aus, ob beispielsweise die Sichtweite schlecht ist, weil es gerade neblig ist oder weil gerade ein Sandsturm herrscht. Und wenn es Nebel wäre, in welcher Höhe dessen Obergrenze liegen würde. Deswegen kann die Wetter-Engine des FSX auch keinen Nebel darstellen – und wir Stubenpiloten ärgern uns, dass wir, obwohl wir ebengerade noch freie Sicht auf unsere Landebahn hatten, plötzlich in einer grauen Nebelsuppe versinken.

 

 

Etliche andere Probleme müssen zwangsläufig ein falsches Bild des wirklichen Wettergeschehens ergeben, denn entweder können andere relevante Daten nicht in der Wetter-Engine bereitgestellt werden oder sie können nicht korrekt interpretiert werden, denn „Wetter“ ist in der Realität immer das Ergebnis des Zusammenspiels von vielen Faktoren.

 

Aber…

Hier kann eine Addon-Wetter-Engine ansetzen. Natürlich kann sie kaum die Microsoft-eigene Wetterengine überlisten, weil der Microsoft Flight Simulator im Gegensatz zu X-Plane gar nicht daraufhin programmiert wurde, eine Atmosphäre zu simulieren. Schließlich würde ja auch eine dritte Wetter-Engine letztlich nur die Microsoft-Wetter-Engine ansteuern. Genau dafür hat Microsoft ja auch das Wetter-SDK veröffentlicht, um Entwicklern genau dies zu ermöglichen. Es sei denn, man würde die Berechnung des Wetters komplett extern laufen lassen und letztlich nur noch innerhalb des FSX abbilden. So, wie es manche Flugzeugbauer es mit komplexen Flugeigenschaften oder Systemsimulationen tun.

 

 

Eine Addon-Wetter-Engine sollte also die verschiedenen Parameter, die für die Wetterdarstellung im Simulator nötig sind, ein kleines Stück weit interpretieren können und folgerichtige Entscheidungen treffen, wie das Wetter im Simulator dargestellt werden soll. Sprich: Lieber Cumuluswolken oder Stratuswolken? Cirren oder blauer Himmel? Nebelglocke oder nur Dunst? Um zurück zum eigentlichen Thema zu kommen: Schafft das FS Global Weather?

 

Habe ich Euch gelangweilt?

Wahrscheinlich! Es tut mir aber nicht leid – da müsst Ihr durch. Es ist nämlich wichtig, die Limitationen zu kennen, bevor man „Fehler“ bemängelt und Features bejubelt.

 

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Der erste Eindruck

Ui, was für ein kleines Programm: Es ist schnell heruntergeladen, genauso schnell gestartet und die Benutzeroberfläche wurde auf die wesentlichen Inhalte reduziert. Es ist also kein Monster, wie manch anderes Wetter-Addon. Pilot’s wollen mit inhaltlichen Vorzügen Punkte sammeln. Und nach dem ersten Start des Simulators zeigt sich ein ungewohntes Bild – zumindest für diejenigen, die bisher mit der Default-Wetterengine des FSX unterwegs waren oder mit Real Environment Xtreme. Statt Schönwetter-Bewölkung zeigt sich, wie der Blick aus dem Fenster bestätigt, Stratusbewölkung und nicht, wie bei vielen anderen Wetter-Engines, Cumulus-Bewölkung.

Manchen Stubenpiloten mag das egal sein. Mir ist es nicht egal, denn gerade ist bei mir zuhause eine Warmfront aufgezogen und es hat seit einigen Stunden lange anhaltener Regen eingesetzt. Wenn ich nun an meinem Heimatflugplatz im FSX starten möchte, ist klar, dass Schönwetterwolken, wie der Laie sagt, also Cumuluswolken, aus denen Regen fällt, ein völlig falsches Bild abgeben.

 

Das sagt der Hersteller

Pilot’s Entwickler Bernd Podhrasky legt Wert darauf, dass die Daten, die für die Wetterdarstellung im Flight Simulator benutzt werden, keine METAR-Daten seien. METARs, das ist die Abkürzung von „Message d’observation météorologique régulière pour l’aviation bzw. MÉTéorologique Aviation Régulière“, sind Wetterdaten, die hauptsächlich von den meteorologischen Stationen an den Flughäfen erhoben werden. Dies geschieht zumeist automatisch und diese Daten werden von überall auf der Welt in Datenbanken geladen, die über das Internet von jedermann abgerufen werden können. Je höher also die Flughafendichte mit Wetterstationen, desto größer die Messdichte. Die meisten Addons verwenden METAR-Daten und versuchen, die fehlenden Messdaten, wie beispielsweise beim Flug über Meeren, aus dem vorhandenen METAR-Datenpool zu interpretieren.

 

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METAR-Daten haben gravierende Nachteile – sie sind inhaltlich schlichtweg unvollständig, um die Wettersituation in einem Flugsimulator darzustellen. Vielmehr beschränken sie sich auf die Inhalte, die für Piloten wichtig sind. Ein Pilot muss beispielweise wissen, wie hoch die Wolkenbasis ist – es ist ihm aber egal, wie hoch die Wolken reichen oder ob es sich um Cumuluswolken oder Stratus handelt. Ebenso verhält es sich mit der Sichtweite: „10 Kilometer oder mehr“ heißt es beispielsweise im METAR – doch diese Aussage ist für die Darstellung im virtuellen Raum, sagen wir mal, „mäßig“. Es gibt weitere Gründe, wieso METARs unzureichend sind, ich möchte aber darauf nicht weiter eingehen, schließlich habe ich Euch oben schon genug gelangweilt.

FS Global Real Weather greift also auf andere Wetterdaten zurück. Welche das sind, wird nicht verraten, jedenfalls ist die Datenmenge dadurch derart groß, dass die Berechnung der Werte anders als bei ähnlichen Addons, nicht auf dem heimischen Rechner vorgenommen wird, sondern nutzerindividuell in der Cloud und via dem FS Global Interface dem Flight Simulator zur Verfügung gestellt wird. Das hört sich nach einer ziemlich komplexen und undurchsichtigen Sache an – letztlich ist es aber egal, wie es funktioniert. Entscheidend ist, dass es funktioniert!

 

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Zu den weiteren Features zählen übrigens historisches Wetter, korrekte Winde über alle Höhen und Turbulenzen in Wolken. Das historische Wetter reicht momentan nur einen recht kurzen Zeitraum zurück – aktuell sind es die letzten drei Wochen. Wie sich dieser Fundus in der Zukunft gestalten wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Das ist mir aufgefallen

Endlich ein Wetter-Addon, das vernünftig mit Stratuswolken umgeht! Andere Wetter-Engines legen allzuhäufig den Fokus auf Cumuluswolken – womöglich, weil diese viel schöner anzusehen sind, aber oft völlig Fehl am Platze sind.

 

Das sollte man wissen

FS Global Real Weather ist eine Wetter-Engine, also ein Programm zur Darstellung von Wetter. Es enthält keine Austauschtexturen! Damit grenzt es sich klar von anderen Programmen dieses Genres ab.

Diese „anderen Programme“ beinhalten häufig Austauschtexturen in großer Vielfalt oder, falls sie es nicht tun, sind sie entweder Freeware oder kosten deutlich weniger als FS Global Real Weather. Allen ist gemein, dass sie eine „realistische“ Wetterdarstellung versprechen. Nunja, das mit der „realistischen Wetterdarstellung“ ist angesichts der Limitierungen des Flight Simulators so eine Sache und oft wird sie mit einer „dramatischen Wetterdarstellung“ verwechselt, die man erhält, wenn auf mehreren Ebenen am virtuellen Himmel Cumuluswolken erscheinen. Schließlich darf man nicht vergessen, dass es in der Realität oft genug langweilige Wetterlagen gibt und es ist ein großer Verdienst der Wetter-Engine, wenn sie das Wetter im Simulator ebenso langweilig darstellt.

FS Global Real Weather kann vieles besser als andere Programme dieses Genres! Nein, ich möchte jetzt nicht FS Global Real Weather mit allen Feinheiten der Produkte der Wettbewerber vergleichen – das würde zu weit führen. Am ehesten dürften es diese Sätze treffen:

FS Global Real Weather ist ein Wetter-Addon, das Wetter möglichst realistisch im FSX simuliert, es ist kein Programm für Benutzer, die auf Effekthascherei Wert legen. FS Global Real Weather kreiert im Simulator nur dann dramatisches Wetter, wenn es so auch in der Realität stattfindet. Und so soll es ja auch sein!

Nutzt Ihr mehrere Computer in einem Netzwerk? FS Global Real Weather ist netzwerkfähig via WideFS und SimConnect. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, einen Flugplan zu erstellen, indem man einen Flugplandatei lädt und FS Global Real Weather ergänzt dann zu jedem Wegpunkt die Wetterdaten.

 

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Ein kurzer Vergleich:

Einige Leserinnen und Leser haben mich noch während des Tests gebeten, FS Global Real Weather mit anderen Produkten zu vergleichen. Für den Vergleich habe ich Open Clouds und Real Environment X samt Overdrive hinzugezogen.

Bevor ich auf die verschiedenen Wettersituationen eingehe, hier ein paar Bilder zur Wetterlage in Europa:

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Zur Erklärung: Mitteleuropa liegt zwischen einem Hoch mit Zentrum über dem Golf von Biscaya und einem Tief über der nördlichen Norditalien. Ein weiteres Hochdruckgebiet befindet sich über Ungarn, so dass das Tiefdruckgebiet feuchte Luftmassen über den Alpenraum nach Norden transportieren kann. Norddeutschland hingegen liegt im Einfluss eines Sturmtiefs mit Zentrum über dem Skaggerak. Ansonsten sonniges Hochdruckwetter über dem westlichen Mittelmeer.

 

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Zur Erklärung: Ergiebige Niederschläge im Alpenraum, bedingt durch das Tief über Norditalien.

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Zur Erklärung: Das SIGMET (Signifikantes Flugwetter)-Chart zeigt hochreichende Bewölkung über den Alpenraum; hier und da mit Gewitterzellen durchsetzt.

 

Situation 1: München Flughafen

Zur Erklärung: Die augenblickliche Wettersituation, wie sie von der Wetterstation am Münchner Flughafen gemeldet wurde. Das METAR zeigt  leichten Regen aus zwei Wolkenschichten an mit Hauptwolkenuntergrenzen von 800 ft und 4.000 ft.

Beurteilung: FS Global Real Weather zeigt tatsächlich zwei Wolkenschichten. Ferner zeigt es auch Stratusbewölkung an. Da es sich um feuchte Warmluft aus dem Mittelmeer handelt, ist die Darstellung mit Stratusbewölkung korrekt. Es verwundert, dass bereits auch blauer Himmel zu sehen ist. Da es sich hierbei jedoch um ein aufziehendes Regengebiet handelt, ist auch diese Darstellung korrekt (warum das so ist, seht Ihr auf den Bildern zu Oberpfaffenhofen, nur ca. 30 Kilometer weiter westlich gelegen).

Open Clouds zeigt ebenfalls zwei Wolkenschichten und ein aufziehendes Regengebiet, allerdings ist die Darstellung mit Cumuluswolken falsch.

Real Environment Extreme zeigt lediglich eine Wolkenschicht bei 8/8 Bewölkung, fälschlicherweise dargestellt mit kompakten Stratocumuli.

 

Situation 2: Flugplatz Oberpfaffenhofen

Zur Erklärung: Ungefähr gleiche Uhrzeit wie die obige Aufnahme in München. Das METAR zeigt drei Wolkenschichten mit der Hauptwolkenuntergrenze bei 2.000 ft. Regen und Sichtweite 9 km.

Beurteilung: FS Global Real Weather zeigt bei genauem Hinsehen drei Wolkenschichten mit Stratusbewölkung. Die beiden anderen Addons zeigen zwei Wolkenschichten, fälschlicherweise jedoch Cumulusbewölkung. Bei der Sichtweite stimmen alle Addons überein.

 

Situation 3: Westerland, Sylt

Zur Erklärung: Ungefähr gleicher Zeitpunkt wie die Situation weiter oben. Das METAR zeigt bedeckten Himmel bei 700 ft. Da Temperatur und Taupunkt lediglich 2°C Differenz aufweisen, der Spread also gering ist, ist davon auszugehen, dass wir es mit tiefhängenden Stratus zu tun haben. Übrigens ist es auch recht windig mit 16 Knoten. Die Sichtweite beträgt acht Kilometer.

Beurteilung: FS Global Real Weather zeigt mehr als eine Wolkenschicht – das ist mehr als das METAR vorgibt, kann aber auch noch andere Gründe haben (siehe meine Ausführungen zu den METAR-Daten weiter oben).

Open Clouds zeigt gar nichts an, was mit der aktuellen Wettersituation zu tun haben könnte, die Sichtweite stimmt aber.

Real Environment Extreme patzt total: Trotz eines Spreads von lediglich 2°C werden hier hoch aufbauende Cumuli wie bei einem drohenden Unwetter angezeigt. Die Sichtweite beträgt mehr als acht Kilometer.

 

Situation 4: Gibraltar

Zur Erklärung: Sehr typisches Wetter für diese Region im Frühjahr! Das Mittelmeer ist wärmer als die darüber liegende kühle Morgenluft, so dass sich an der Küste Nebelbänke bilden. Diese werden schnell von der Sonne aufgefressen, so wie es dieses METAR zeigt: Dunst bei 800 ft, allerdings zeigt das METAR „broken“ clouds an, also einen Bedeckungsgrad von 6/8. Die Sichtweite liegt bereits bei 8.000 Metern.

Beurteilung: FS Global Real Weather zeigt richtigerweise Stratusbänke, der Bedeckungsgrad ist geringer als 6/8.

Open Clouds zeigt sehr ähnliches Wetter an.

Real Environment Extreme zeigt fälschlicherweise Cumuluswolken, der Bedeckungsgrad stimmt jedoch.

 

 

Das werde ich nicht vergessen

Bisher dachte ich, dass sich Wetter-Addons nicht viel nehmen. Das eine mag schönere Wolken als ein anderes haben. In der Darstellung, so dachte ich, sind sie gleich. Erst diese Rezension hat mir die Augen geöffnet und gezeigt, dass es mit einer guten Wetter-Engine, wie der von FS Global Real Weather tatsächlich möglich ist, dem FSX hier ein signifikantes Plus an mehr Realismus zu entlocken!

 

Ein Tipp am Rande

Am besten funktioniert FS Global Real Weather mit den Austauschtexturen von dritten Anbietern; für die Screenshots in der Rezension habe  ich jene von Real Environment Extreme verwendet. Diese Kombination hat natürlich auch ihren Preis – schließlich bezahlt man so fast 80,- € für das virtuelle Wettergeschehen, einem Feature, das Microsoft eigentlich von Haus aus mitliefert! Auf der anderen Seite: Wetter hat man praktisch auf jedem Flug. Je häufiger Ihr den Simulator verwendet und je realistischer Ihr die Flüge gestalten möchtet, desto mehr lohnt sich solch eine Investition.

 

Möglichkeit zum Kauf

Erwerben könnt Ihr FS Global Real Weather auf der Homepage von Pilot’s. Das Produkt kostet 39,99 €.

[UPDATE]: ab sofort auch bei simMarket erhältlich:  http://secure.simmarket.com/fs-global-real-weather-fs9-fsx-p3d.phtml

von Holger Kistermann


Gast
Ralf
29. April 2013

Moin zusammen,

leider fehlt mir der Vergleich zu dem bisherigen Platzhirschen „Active Sky“

Viele Grüße
Ralf

Gast
stefan
29. April 2013

Den Vergleich kann ich Dir geben, da ich AS2013 bisher verwendete:

AS2013 nutzt Globales Wetter und kein Stationswetter (ich weiß aber nicht, ob es nur bei DWC der Fall ist). Dies hat den gravierenden Nachteil, dass man plötzlich innerhalb einer Sekunde von blauem Himmel in ein voll bedecktes Gebiet wechselt – ohne Übergang o.ä. Bei FSGRW fliegst Du von einem Gebiet ins nächste.

Als ich letztens für ein Wochenende nach Malta flog um meine Freundin zu besuchen sah ich weit in der Ferne Wolken linksab. Was soll ich sagen? Solche Szenen sind nun wirklich möglich!

Ein Tip noch: Entgegen anderer Behauptungen empfehle ich dringendst die Sichtweite für Wolken auf Maximum zu stellen. Nur so sind realistische Wetterdarstellungen möglich und es schaut einfach nur saugeil aus, wenn Du in Front schon Wolken aufziehen siehst, auf dem ND der Kurs aber um ca 30° Linksabwechselt und Du dann doch an der Wolkenfront „vorbei kommst“.

Gast
Andi
29. April 2013

Servus Holger,
erstmal vielen Dank für die ausführliche Rezension. Sehr gut hat mir der Vergleich zu anderen Wetterengines gefallen, vermisst habe ich nur das relativ verbreitete Active Sky (ASE oder AS2012) als Vergleichsprodukt.
Ich selber benutze AS2012 in Kombination mit Flight Environment X für die Texturen.
Wie Du schon bemerkt hast, ist das große Problem der Wetterengines, dass sie sich zu sehr auf METARs verlassen. Besser wäre hier eine Auswertung von (aktuellen und modellgerechneten) Radiosondenaufstiegen und von für jeden frei verfügbaren Vorhersagerechnungen (z.B des GFS) unter Einbezug von Satelliten- und Radarbildern. Das Dilemma der Cumulus/Stratusbewölkung und des Bedeckungsgrades sowie der Obergrenze der Bewölkung wäre damit gut in den Griff zu bekommen. Das Problem der METARs ist ausserdem, dass sie nur Bewölkung bis zur MSA beinhalten. Ist der Himmel in München bedeckt mit AS in 6000 Fuß, ist im korrekten (!!!) METAR ein CAVOK, was das Wetterprogramm mit blauem Himmel quittiert.
Ich hätte mir geren mehr Informationen zu den Datenquellen von FS GLOBAL REAL WEATHER gewünscht, habe aber selber auch noch nicht in diese Richtung recherchiert.
Ein paar kleine faux-pas sind Dir jedoch passiert, die von Dir fälschlicherweise genannte SIGMET-Chart ist eine SWX-Chart. (Significant-Weather-Chart). Bei den SIGMETs handelt es sich um Warnungen, die SWX ist eine Vorhersageprodukt, das regelmäßig herausgegeben wird.
Ausserdem beschreibst du im Gibraltar-Beispiel, dass aus einem Spread von 2 Grad C nur auf Schichtbewölkung zu schliessen wäre. Das stimmt so nicht, bei einer sehr feuchten Grundschicht (kurz nach der Nebelauflösung im Sommer, nach Durchzug von Gewittern…..) kann es durchaus bei 2 Grad C Spread Quellwolken geben. In der Regel bleibt es dann aber nicht bei den 2 Grad, sondern der Spread wird größer und die Basis der CU steigt rasch an. (Übrigens, Faustformel für die CU-Basis ist: SPREAD[°C] * 400 = Basis der CU in Fuß)
Vielen Dank nochmal und entschuldige das gesülze 😉

der Andi.

Gast
Michael
29. April 2013

Prima Review, aber mir fehlt auch der Vergleich zu Active Sky. So bleibt fuer AS-Besitzer halt die Frage, was man mit FS Global Real Weather gewinnt (oder verliert).

Gast
Wolfgang
29. April 2013

das sollte nach dem guten Review doch klar sein!

Gast
Rüdiger
29. April 2013

Hallo Holger
Herzlichen Dank für deine Rezension. Genau eine solche habe ich mir gewünscht, als ich von „FS Global Real Weather“ gelesen habe. Nach dem Motto: Ist das nötig. Ich bin kein Wetterfrosch, kenne mich mit dem physikalischen Zusammenhängen nicht so aus, aber die Bilder überzeugen mich, dieses Wetter-Addon auszuprobieren. Gerade die Nebeldarstellung (plötzlich ist alles dicht, wo vorher klare Sicht war) und die viel zu vielen Cumuluswolken, wenn ich beim Blick aus meinem Fenster Stratus sehe, haben mich immer irritiert.
Das Programm scheint das besser hinzubekommen. Nebenfrage, Wolken/Nebel in den Tälern flackern oftmals unschön, wie ist die Darstellung im FS Global Weather? Ist das eigentlich ein Grundproblem des FSX oder gibt es Abhilfe?
Danke dir nochmals,
Grüße, Rüdiger

Gast
Hans-Christian
29. April 2013

Hallo Holger,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Der Ansatz, nicht nur auf METARS zu setzen scheint mir ja ein interessanter Ansatz zu sein und Deine Screenshots sehen überzeugend aus.

Zu großen Problemen führte in der Vergangenheit die Interprtation fehlerhafter oder ausfallenden METARS in Gebieten mit extrem niedriger Dichte von Wetterquellen. So erlebe ich es regelmäßig als ein Wagnis von Dubai nach Pakistan, bzw. Nordindien zu fliegen. Urplötzlich sackt dann der Luftdruck in vollkommen unmögliche Tiefen ab. ASE hat das Problem wenigstens so weit in den Griff bekommen, dass es nicht mehr zwangsläufig zum totalen Absturz kommt, indem von einem Punkt an die Notbremse gezogen wird.

Da FS Global Real Weather andere/zusätzliche Quellen für die Darstellung des Wetters heranzieht, würde es mich interessieren, ob damit diese Probleme gelöst werden können.

Und, wie interpretiert dieses Programm das Wetter in Gebieten mit fehlenden Wetterstationen? Bekanntlich interpoliert ActiveSky hier die Wetterinformationen, bzw. setzt über den Ozeanen virtuelle Wetterstationen.

Gast
Bernd Podhradsky
29. April 2013

Hallo Hans-Christian!

Wie schon im Review erwähnt, verwendet FSGRW nicht nur METAR-Stationen, sondern diverse andere Wetterquellen; wie schon im Review verwendet werden bei jeder Wettererzeugung ca. 800 MB an Daten verarbeitet (das auf einem Client herunterzuladen passte also nicht in unser Konzept).

FSGRW legt in dünn besiedelten Gebieten Wetterstationen an, die mit realen Wetterdaten (bzw Wetter, das aus einer Modellberechnung kommt) gespeist werden. So etwa über den Ozeanen, wo wir keine „zufälligen“ Wolken platzieren, sondern auch reale Wetterdaten nutzen.

Wenn alle Stricke reißen (dh es gibt weder METAR noch andere reale Wetterdaten in der Nähe), dann wird auch „interpoliert“, allerdings – wenn möglich – unter Berücksichtigung meteorologischer Besonderheiten.

Mit der Testversion kannst Du ja einmal einen Flug von Dubai nach Pakistan bzw Nordindien wagen und sehen, wie das mit FSGRW funktioniert :).

LG,
Bernd

Gast
Hans-Christian
29. April 2013

Hallo Bernd,

vielen Dank für Deine Antwort. Das hört sich wirklich nach einem guten Ansatz an, Respekt.

Die Testversion kann ich als zufriedener, oller FS9 Flieger nicht nutzen, aber wie heißt es auf der Homepage, maybe baby könnte es vielleicht unter Umständen, mal sehen, eine FS2004 Version geben. Dann bin ich dabei.

Liebe Grüße
Hans-Christian

Gast
29. April 2013

Vielen Dank an Holger für das Review, ich hätte mir auch zusätzlich noch „Active Sky“ als Vergleich gewünscht. Danke auch an Andi, der berufsbedingt mal aus dem Nähkästchen geplaudert hat ;-).

Vielleicht noch der Hinweis, dass Nutzer anderer Wetterengines bei Kaufnachweis derzeit einen deutlichen Nachlass auf FS Global Real Weather bekommen.

Gast
Wolfgang
29. April 2013

Besten Dank für das Review! Kann das unterschreiben – benutze das Prog. seit einiger Zeit. Holger hätte eventuell noch ein paar Worte zu den upper/lower winds schreiben können, diese werden von FS Global Real Weather ebenfalls sehr exakt dargestellt! Noch etwas zur lt. Handbuch empfohlenen Einstellung der „cloud_draw-distance“ (Grenze der Wolkendarstellung) in der FSX.cfg auf „12“. Dies reduziert die FPS logischerweise erheblich! Der werte User sollte mit diesen Einstellungen ein wenig experimentieren!

Gast
stefan
29. April 2013

Sehr nettes Review! Ich hatte OpusFSX und AS2013 verwendet, blieb aber letztlich bei einem Freewareaddon hängen. FSGRW jedoch hat mich vollkommens überzeugt.

Btw: Opus hatte in Paris bei allen 3 Airports das gleiche Wetter angezeigt. FSGRW nicht!

Gast
Frank
29. April 2013

Danke Holger, für die sehr ausführliche Rezension!

Da hier vermehrt zu einem Vergleich mit ASE bzw. AS2012 aufgerufen wird, gehe ich mal davon aus, dass es sich hier um Nutzer selbiger Software handelt, oder?

Worauf Holgers Test nicht eingeht: Für FS Global Real Weather gibt es die Möglichkeit eines „Try-before-buy“. Ihr könnt also vor dem Kauf selbst einen Vergleich anstellen, indem ihr beide Wetterengines mit dem aktuellen Wetter am gleichen Ort vergleicht. Und auch ein Testflug von A nach B ist möglich.
Die Installation ist ein Kinderspiel und dauert nur ein paar Sekunden… Probiert es aus!

Viele Grüße
Frank

Gast
hasegawa
29. April 2013

Sehr informativ. Ich spiele gerade ein wenig mit OPUS herum und kann jetzt das, was ich dabei sehe vor allem in Bezug auf die Schwächen des Flusi selbst und auch von METARS etwas besser einschätzen. Danke.

Gast
TomB
29. April 2013

Vorzügliches Review! Und die ausführliche Betrachtung am Anfang, war äußerst interessant und alles andere als langweilig! Die Beschreibung deckt sich voll und ganz mit meinen Beobachtungen, die ich im Test-Modus gemacht habe. Deshalb werde ich mir das Programm gleich am 1. zulegen. Am Rande: In letzter Zeit war ich tatsächlich mehr in X-Plane unterwegs, weil mir das völlig ‚weltfremde‘ FSX Wetter zusehends auf den Zeiger gegangen ist! Das wird sich nach diesem AddOn wohl wieder ändern. Tom

Gast
Chris
29. April 2013

Welchen Einschränkungen unterliegt die Demo?
Bin jahrelanger AS User und recht zufrieden. Das Programm schwächelt halt dort, wo es kaum Stationen gibt, z.B. in Neuseeland.

Gast
Bernd Podhradsky
29. April 2013

In der Demo kannst Du keinen dynamischen Download starten. Möglich ist der Download von Wetterdateien (kostet 1 Punkt) und das Einspeisen derselbigen im Simulator (kostet ebenfalls 1 Punkt). Insgesamt gibt es 8 Punkte zur Verfügung.

LG,
Bernd

Gast
Doug
29. April 2013

Und was ist ein „dynamischen Download“? Bedeutet das, dass man während des Flugs keine neuen Daten herunterladen kann?

Gast
Bernd Podhradsky
29. April 2013

In der Demoversion nicht, genau; da kannst Du eine Wettersituation (global) laden und in dieser „herumfliegen“.

LG,
Bernd

Gast
Wolfgang
29. April 2013

You can download your evaluation copy below. It will allow you to test FS Global Real Weather by spending eight evaluation points on downloading and transferring the weather into the simulator. :-)

Gast
Doug
29. April 2013

Ein Vergleich mit Active Sky und Opus FSX hätte mich auch sehr interessiert. Schließlich sind das die beiden bekanntesten Wettertools :)

Gast
Lowpull
29. April 2013

… sehe ich das richtig, das ich auch mit „FSGRW“ die Texturen von „REX“ nutzen kann ?!?

Gruß + DANKE !

Gast
Bernd Podhradsky
29. April 2013

Ja, siehst Du richtig :).

LG,
Bernd

Gast
HelmutR
29. April 2013

@lowpull
ja kannst du,nach einigen tests mit der demo habe ich mir das tool zugelegt,war bis dato asa fan das hat sich jetzt geändert.
dynamisches wetter heisst daß alle 5 Minuten das aktuelle wetter vom Internet geladen und in den fsx gespeist wird,somit hat man immer und überall das aktuelle wetter!
bin sehr zufrieden auch über den Preisnachlass von 10€ bei nachweis von kauf von asa!

Gast
PatrickM
29. April 2013

Mal anders gefragt: Lohnt sich denn der Umstieg von AS/OpusFSX auf FSGRW?

Gast
hotelfox
29. April 2013

Zunächst einmal herzliche Dank an Holger. Deine Rezension bestätigt meinen Eindruck von dem Produkt voll und ganz.

Und @ PatrickM
Ich denke, die Frage stellt sich nicht. Wenn ich REX bzw. AS schon habe, dann ist FSGRW für mich keine Alternative, sondern eine sinnvolle Ergänzung.
FSGRW liefert mir die Wetterdaten. Von REX bzw. AS dagegen lasse ich mir diese Wetterdaten dann optisch umgesetzen (Himmel- und Wolkentexturen).
So sieht für mich die Ideallösung aus.

Gast
KlausK
29. April 2013

Vielne Dank für die Rezension!!! Das schwierige Thema wurde sehr gut erklärt und verständlich dargestellt. Sieht fast so aus, als hätten wir hier nun doch mal eine Firma, die hält was sie verspricht- TOP!

Danke!

LG
Klaus

Gast
Mika
29. April 2013

Danke für die außerordentlich interessante Review Holger!

Wie sieht das denn mit dem Durchbrechen einer Nebeldecke aus? Guckt man dann auf dem Boden oder bleibt der Nebel?

Wie beurteilst Du (ihr) die Darstellung des Dunstes, vor allem im Cruise? Hier fand ich bisher ASE am besten gelungen.

Danke!

Gast
Nico
29. April 2013

Ob sich ein Umstieg von dem erst kürzlich erworbenem Opus auf das FSGRW lohnt würde mich auch interessieren 😉

Gruß Nicolas

Gast
Mika
29. April 2013

Danke für deine Antwort Holger!

Ich trau mich noch nicht, 39€ sind nicht wenig Geld und bisher wurde ich von jeden Wetterprogramm (habe so gut wie alle) enttäuscht. ASE stellt zumindest den Dunst sehr gut da.

Das mit den Nebel über den Alpen sieht bei ASE eigentlich genau so aus. Ich meine mehr, wenn beispielsweise über einem breiten Gebiet Nebel liegt und man bricht da mit dem Flieger durch, dann ist die Nebeldecke oft „splitterig“, heißt es sind Lücken zu sehen, die sich in der Realität so nicht zeigen würden. Wenn das dieses Programm kann, dann ist es sofort gekauft!

Gast
stefan
29. April 2013

Mika,

teste es doch :) Du kannst das Addon gratis runterladen und testen. Lade eine Wetterdatei runter und begib Dich auf den Erkundungsflug.

Gegen ASE hat FSGRW schon den megamäßigen Vorteil, dass das Wetter nicht global in der Welt liegt. D.h. Du fliegst wirklich auf die Wolkenfronten zu, durch und wieder raus. Da ist nicht einfach mal von blauem Himmel auf overcast innert 1s geswitched. Und DAS macht einen Megaunterschied aus. Ich verwendete bisher REX+Overdrive für die Texturen und ASE für das Wetter; fand aber mehr gefallen an FSRealWX. Opus war mir zu schwierig und ich bekam meine Flugpläne nicht reingeladen um Windsaloft für meine Waypoints und Fuelberechnung zu bekommen.

FSGRW hat diese Punkte ausgefüllt.

Anmerken muss man noch den Support der dahinter steckt. Da gab es den Wunsch das Tool mit ProATX-X zu koppeln und schwupps wurde Kontakt zu Pointsoft aufgenommen. Erste Versionen hatten den pln-Import noch nicht drin. Schwupp ist auch der drin.

Es ist ein kleines Team welches sich nicht hinter Bürokratie verstecken muss (siehe AXE: Projekt zu ende, Weiterentwicklung nicht in dem Maße vereinbart. Schon werden erneute Verträge geschmiedet, verhandelt und Preise gedrückt etc was dem AXE definitiv keine schnelleren Updates beschert). Entsprechend schnell sind Wünsche umgesetzt.

Gast
stefan
29. April 2013

Im übrigen kann ich nur jedem die Facebookseite von FSGRW weiterempfehlen. Hier sind eine Menge Bilder hochgeladen:
https://www.facebook.com/pages/FS-Global-Real-Weather/367418523372390?fref=ts

Gast
Mika
29. April 2013

Danke für den Tipp! Das hatte ich noch gar nicht gelesen bzw. überlesen, dass man das Tool auch gratis testen kann. Werde ich dann morgen, sofern ich die Zeit dafür finde, gleich mal testen …

Gast
stefan
29. April 2013

Du könntest ja Deine Erfahrungen hier posten um den anderen ASE-Nutzern einen Eindruck zu hinterlassen. 😉

PS: Wie bekomm ich eigentlich meinen Avatar abgeändert? :(

Gast
Wolfgang
30. April 2013

warum willst Du denn den ändern :-)

Gast
Chrilli
30. April 2013

Ein großes Danke an das Team von Simflight (Holger) für das Review!

Ich kann dem Review auch nur zustimmen. Als großer FSX Fan besitze ich AS 2012, REX Essential, Opus und jetzt (ich konnte nicht wiederstehn) auch noch FSGRW. (Mann gönnt sich ja sonnst nichts) 😉

Habe bis jetzt ca. 10 Flüge mit FSGRW gemacht und bin schlichtweg begeistert (ich gebe zu auch ich war am Anfang skeptisch da es ja schon genug gute Wetterprogramme gibt aber die Demo konnte mich überzeugen)

Je nach Einstellung im FSX (Regler für die Entfernung der Wolkendarstellung) sieht man Wolkenwände, Fronten usw. schon weit vorher bis man schlussendlich dann hindurchfliegt (siehe Post von Stefan) Diese tauchen auch nicht so ruckartig auf wie zb in AS2012, einfach klasse! Zudem erlebt man immer wieder Turbulenzen (besonders in den Wolken) die ich in der Form noch mit keinem anderem Add-on hatte.

Die Texturen lasse ich mir übrigens vor jedem Flug mit REX Essential erstellen.
Bis jetzt hatte ich auch keinerlei Probleme mit den Höhenwinden. Diese ändern sich sehr smooth sodass es nie zu Problemen mit überhöhter Geschwindigkeit usw kommt. Ein weiterer riesen Vorteil meiner Meinung nach ist auch, dass das Tool den AI Verkehr selbständig „Zurücksetzt“ und somit dafür sorgt, dass der AI Verkehr auch die richtige Start/Landebahn nimmt nachdem das Wetter eingespeist wurde. (Muss man zb bei AS2012 immer manuell erledigen)

Als einzigen Negativpunkt fällt mir zurzeit ein, dass es mir nach einer Landung in MUC einmal zu viele Lücken in den Wolken (blauer Himmel) gegeben hat obwohl lt. dem Programmeigenen Bericht ein Overcast gemeldet war. (?)

Obwohl ich weder ein Wetterprofi noch Softwarespezialist bin konnte mich FSGRW bis jetzt voll überzeugen und steht bei mir (auch wenn es keine eigenen Texturen mitliefert) an erster Stelle! (Blick aus dem eigenen Fenster lügt nicht )
Die wirklich tollen Screens von Holger im Review sollten eigentlich kaum mehr Fragen offen lassen.

Bin mir zudem sicher dass die Jungs von Pilot’s weiter fleissig an Updates arbeiten und dieses kleine aber effiziente Wettertool noch besser machen als es ohnehin schon ist.

Fazit: Weniger ist manchmal mehr! Dieses Tool ist im Vergleich zu den „großen“ zwar wintzig, macht mich aber beim Fliegen richtig happy und liefert meiner Meinung nach die bis jetzt realistischte Wetterdarstellung. (keine FSX Standard-Texturen vorausgesetzt)

Grüße
Chris